Die spinnen, die Nordkoreaner
Diesmal: Ein bizarrer Besuch in Nordkorea, Mikrokredite online vergeben und Eier werfende Google-Fans.
Von Marc BaumannNordkorea ist das seltsamste Land der Welt. Und das “Vice Magazine” ist eines der seltsamsten Magazine der Welt. Was kommt also dabei raus, wenn der Chefredakteur von Vice nach Nordkorea reist? Eine sehr ungewöhnliche, lustige, verstörende, anarchische Dokumentation, die am Ende doch erstaunlich viel über das Land erzählt, das derzeit wieder einmal auf Konfrontation setzt.
Hier Teil 1 des Videos (die übrigen Teile finden Sie in der rechten youtube-Leiste)
(Etwas längere Videos finden Sie hier auf der Webseite des Vice Magazine.)
Bizarre Höhepunkte der Doku sind das Tischtennis-Match, Sex-Pistols-Karaoke und die Massenpantomine (“the most insane thing you have ever seen in your life”.)
Das Startbild von Nordkoreas Diktator beim Biertrinken ist natürlich mit Hilfe von Photoshop entstanden und stammt aus dieser Bildergeschichte.
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Das passende Getränk zu Nordkoreas jüngstem Raketenangriff auf Südkorea: der “World peace cocktail” des US-Magazins Esquire. Zutaten und Zubereitung finden Sie hier.
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Für Kurzentschlossene: Heute Abend live in München (und leider zeitgleich!)
… der wunderbare Scott Matthew im (Muffatwerk)
… die wunderbaren Isobel Campbell und Mark Lanegan (in der Friedenskirche Dachau)
… und der wunderbare Tricky (Backstage Halle)
Nicht-Münchnern sei empfohlen:
Scott Matthew spielt im November noch in Köln, Duisburg und Heidelberg,
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Noch mal Musik:
Die mindestens ebenso wunderbare Band Gorillaz hat leider nur ein Konzert in Deutschland gegeben – wer den beeindruckenden Live-Auftritt verpasst hat, kann hier 1:04:53 lang das komplette Konzert “Gorillaz Live inHarlem” ansehen (mit vielen und überraschenden Gastauftritten):
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Bei Verteidigungsminister Guttenbergs Frontalangriff auf den Wehrdienst gibt es einen bedauernswerten Kollateralschaden geben: den Zivildienst. Wie sinnvoll und wichtig der für junge Männer ist, weiß jeder, der ihn absolviert hat. Solange es die Zivis noch gibt, sollten wir sie gut behandeln, darum hier ein Einkaufstipp:
Die Pullover der Ein-Mann-Modefirma “Fervent Clothing”, deren Gründer&Geschäftsführer&Designer&Verkäufer Fabian gerade den letzten Monat seines Zivildienstes ableistet.
Seit 2005 verkauft er über das Internet von München aus Streetware für Frauen und Männer (eher: Jungs und Mädchen).
… 39,50 Euro für einen Pullover aus Fair-Trade-Bio-Baumwolle sind nicht gerade viel, außer für einen Zivi, der in der höchsten Soldstufe 10,95 Euro am Tag verdient.
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Weihnachtszeit ist Spendenzeit, hier zwei Vorschläge, bei denen man Geld gibt – und wenn alles gut läuft sogar mit leichtem Zins-Plus wiederbekommt:
1) Die gemeinnützige und mildtätige Stiftung BISS (Bürger in sozialen Schwierigkeiten) möchte das ehemalige Münchner Frauengefängnis Am Neudeck kaufen und in ein erstklassiges Hotel umbauen, um damit bis zu 40 benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene in Hotelberufen auszubilden (www.hotelbiss.de). Um dieses Projekt zu realisieren, benötigt die Stiftung BISS noch mindestens 1,4 Millionen Euro, die durch ein bereits durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geprüftes Darlehensmodell aufgebracht werden sollen.
2) Mikrokredite online vergeben über Kiva.org.
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Donauwörth ist übrigens die Hubschrauberstadt Europas. Steht zumindest auf einem Schild am Bahnhof. Jetzt wissen Sie Bescheid.
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Wissenswertes zu Google Street View:
1) In Essen wurden Häuserfassaden, die auf Wunsch der Bewohner online verpixelt wurden, mit Eiern beworfen und mit Stickern beklebt, auf denen “Google’s cool” steht.
2) Trotz aller Skepsis im Land: Die meisten Klicks macht “Street View” in Deutschland.
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Ausgerechnet eine Sendung über Bücher hat die beste und innovativste Kameraführung im gesamten deutschen Fernsehen. “Druckfrisch” wird von der ARD leider im Sonntagnachtprogramm noch hinter Anne Will und “ttt” versteckt, ist aber leicht zu finden bei youtube und lässt sich als Podcast auf dem Smartphone abonnieren. Hier etwa die amüsante Folge, in der Moderator Denis Scheck Benjamin zu Stuckrad-Barre in die Mangel nimmt:
http://www.youtube.com/watch?v=YVplUBuF-Nc
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Ein gutes Buch von einem guten Freund: Herbert Stiglmaier (BR, Abendzeitung) “Einfach Wein – genussvoll, respektlos, informativ” erklärt lesenswert, wie man im Laden und im Lokal den Wein bekommt, den man sich vorgestellt hat. 120 Seiten für 9,90 Euro, hier erhältlich.
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18 Uhr 57
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19 Uhr 06
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