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Große Gesten
Diesmal: große Schauspielerei, eine gigantische Schneeballschlacht und ein kleiner Verteidiger.
Von Marc BaumannAngeber: Das New York Times Magazine hat anlässlich des jährlichen Hollywood-Heftes mal eben 14 Schauspieler vor die Kamera gebeten. Die Aufgabe: klassische Szenen der Schauspielkunst umzusetzen. Besonders schön machen das:
und
sowie
fast nicht erkant:
(…hoffentlich kommt hierzulande keine Redaktion auf die Idee, das Ganze mit Bleibtreu, Ferres und Lauterbach nachzuahmen.)
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Und hier noch “Die 25 besten filmischen Leistungen, die nicht den Oscar gewinnen werden“, zugleich eine schöne Liste für Filme, die zu eingeschneiten Donnerstagabenden passen.
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Eilantrag: Können wir alle Heilig Abend bitte schon dieses Wochenende feiern? Dann hätte das Verkehrschaos einen Sinn und wir könnten alle endlich mal weiße Weihnachten feiern. Denn am 24.12. wird es garantiert Nieselregen und fünf Grad haben, wie jedes Jahr. Und kann jemand mal ein schönes Weihnachtslied über Besinnlichkeit im brauen Matsch singen?
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Eine schöne Tradition: die Schneeballschlacht Kreuzberg gegen Neukölln in Berlin. (Zur Facebook-Anmeldung für 2011 geht es hier)
Dazu folgender liebevoller Nachbericht:
Nach einem ca. halbstündigen Aufwärmtraining wurde der Wettbewerb eröffnet. Die zahlenmäßig stärkere Kreuzberger Seite versuchte von Beginn an diesen quantitativen Vorteil durch grobes Einbringen von Masse auszuspielen. Die Neuköllner Seite setzte dagegen qualitativ genaue Treffer und zeichnete sich durch wieselhafte Schnelligkeit aus. Hier zeigte sich der jugendlich-sportliche Vorteil der Neuköllner gegenüber den doch durchschnittlich gesetzteren Kreuzbergern. Kreuzberg wurde dennoch nach nach einer halben Stunde zum Sieger erklärt, was bei Kreuzberger Teilnehmern und Fans schamhaft zur freudigen Kenntnis genommen wurde, während nach kurzer Irritation Neukölln diese eindeutige Fehlentscheidung freundlichst hinnahm und weiter mit treffgenauen Würfen sportlich-fachliche Überlegenheit demonstrierte.
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Und so enden Schneeballschlachten in den USA
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Sehr beliebt derzeit: eingeschneite Autos beschreiben. Hier die poetische Variante gesehen vor einem Studentenwohnheim in München.
(“Sacht streift Liebe durch die Nacht”)
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Weniger poetisch sind die Wintererzeugnisse der Münchner Studentenverbindungen:
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‘Und dann gibt es Sätze, die besser nur im vergänglichen Schnee statt auf eine Mauer geschrieben worden wären:

(Gesehen beim Alten Südfriedhof in München, der übrigens schon 1563 angelegt wurde und absolut sehenswert ist.)
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Auch in der Bestattungsszene gibt es Trends. Gerade angesagt ist der Friedwald. Also ein Begräbnis im Wurzelbereich von Bäumen.
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Zehn Gebote, diesmal von Thomas Jefferson (1743 bis 1826), Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und wesentlicher Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
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Ich möchte den Axel-Springer-Verlag einmal dafür loben, wie konsequent er das für Herausgeber so wichtige Thema der digitalen Zukunft angeht. Die neue Bild-App fürs iPad gilt ja als fast schon zu verspielt und interaktiv. Sehr gelungen ist auf jeden Fall die Web-Werbung für die App in Form einer Dietsche-Folge:
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Sport 1:
Nützes Wissen: Philipp Lahm hat noch nie eine rote Karte gesehen und in der Hinrunde erst zwei Fouls begangen.
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Sport 2:
Boris Becker, ach je. Konnte früher ganz gut einen Ball über eine Schnurr schlagen, wurde damit zum deutschen Idol und blamiert sich im Ruhestand beinahe wöchentlich mit Wortmeldungen auf dem roten Teppich. So mein bisheriges Bild von Bumbum. Dann habe ich diese Geschichte des Journalisten Benjamin von Stuckrad-Barre gelesen, in der er mit Becker auf dessen Sofa das Wimbledon-Finale von 1988 ansieht – und schon finde ich Boris wieder sympathisch und normal. Hier bitte nachlesen.
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Sport 3:
Zum Abschluss noch eine wichtige Eilmeldung aus der Tagesschau:
Cocktails
Kochquartett
20 Jahre
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