Im aktuellen Heft rechnen wir nach, wie viel Geld die Griechenlandpleite, Deutschlands Staatsverschuldung und andere Krisen jeden Bundesbürger kosten würden. Die Macher hinter “WTFnoway.com” hatten einen ähnlichen Gedanken: Sie zeigen den unvorstellbaren Schuldenberg der USA (aktuell etwa 14,3 Billionen US-Dollar, im Englischen “14,3 Trillion”) sehr anschaulich. Das finale Bild ist so groß, dass wir es hier nicht zeigen können, mehr dazu bei “WTFnoway.com“.
Die aktuelle Staatsverschuldung der USA beläuft sich auf 14,3 Billionen US-Dollar (in US-Zählweise Trillionen). Der Grafiker, der diese Seite gestaltet hat, geht von der runden Summe von 15 Billionen aus, die Weihnachten 2011 erreicht würde (also wird).
Gestern lag auf meinem Sofa die Süddeutsche Zeitung neben der Frauenzeitschrift Glamour. Die Schlagzeile der SZ (in etwa): “Hungersnot in Somalia, Millionen bedroht”. Die Frauenzeitschrift hatte auf dem Cover (in etwa): “Tolle Jeans, die sie dünner aussehen lassen.”
Dabei musste ich an eine kluge Werbekampagne von “Diesel Jeans” aus dem Jahr 2001 (glaube ich) denken. Die Idee der Anzeigenkampagne: Stell dir mal vor, Europa wäre die Dritte Welt und Afrika wäre der reiche Kontinent. Hier einige Motive (die Schlagzeilen der “The Daily African” lesen).
Schlagzeile: “Wir werden schlechter als Tiere behandelt” Deutsche und britische Immigranten protestieren.
Schlagzeile: Afrikanische Tabakindustrie nimmt europäische Entwicklungsländer ins Visier.
Schlagzeile: Entwicklungshilfe-Skandal!
Schlagzeile: Großes Hilfsprogramm der Afrikanischen Union soll Grippewelle in Europa bekämpfen.
… würde man die Anzeigenkampagne aktualisieren, müsste man schreiben: “10 Millionen Europäer vor dem Hungertod.” Und neben der Schlagzeile europäischen Leids tanzen und feiern bestens gelaunte junge Wohlstandsafrikaner.
Tja. Bitter, nicht? So, und jetzt alle Europäer weitertanzen.
Hier noch ein kleines, erfrischendes Sommer-Bilderrätsel (aber bitte nicht zu früh zur Auflösung hinabscrollen): Was macht dieser junge Mann wohl beruflich? Haben Sie schon eine Idee?
Kleiner Tipp: Die Wassertropfen spielen eine Rolle. Hier ein Kollege.
Und noch einer.
Keine Ahnung? Gut, werden wir konkreter im Bildausschnitt.
Sie ahnen es: Es handelt sich um Turmspringer (der derzeit stattfindenden Weltmeisterschaft). Die (wie ich finde) wunderbaren Fotos stammen von Ezra Shaw von “Getty Images”.
Zugegeben, ich bin leicht zu begeistern, aber diesmal wenigstens mit Recht. Es gibt eine Sportart namens “Parahawking”. Statt einem normalen Fallschirmsprung Gleitschirmflug wird man hier von einem Adler begleitet. Die genauen Einzelheiten kann man auf der Homepage nachlesen. Um auf den Geschmack zu kommen, hier ein Video (den Ton bitte stummstellen):
Schön, die Homepage der “New York Times” im Zeitraffer vom September 2010 bis zum Juli 2011. Alle halbe Stunde wurde ein Screenshot gemacht. (Mehr Informationen zur “New York Times” timelapse finden Sie hier.)
(via iheartpluto.de)
Wie weit fällt der Apfel vom Stamm? Hier nachprüfbar bei dem Rapper Pablo Dylan, der tatsächlich der Enkel des übergroßen Bob Dylan ist. Der Songtitel “Top Of The World” verspricht ja schon mal einiges.
Sollten Sie eines der folgenden drei Musikvideos mögen (oder gar zwei, wenn nicht sogar alle drei), dann gehen Sie doch diesen Samstag zum Puch Open Air Musikfestival.
Ich bin mir sicher, dass die Idee, rührende Geschichten mit pathetischer Musik zu unterlegen (und damit zu überfrachten) aus den USA stammt. Aber in diesem Fall hat es mich trotzdem voll erwischt. Die Geschichte: ein Vater und sein behinderter Sohn machen beim Ironman mit. Hier erst einmal einige Familienfotos und dann der Film.
(Falls Sie fast geweint hätten – kein Problem, ging mir auch so.)
Wie lange habe ich darauf gewartet! Endlich kriegt der arme Kojote den bescheuerten Vogel (okay, nicht im Original, sondern in der sehenswerten Sendung “Family Guy“.)
Und wenn wir schon beim Thema sind (wobei Bugs Bunny nicht annähernd so genervt hat wie der Road Runner, armer Hase).:
Und aus aktuellem Anlass: der Monopoly-Mann geht pleite
“Heute hätte ich meine Sporttasche ins Tor stellen können, dann hätten wir zwei Stück weniger gekriegt.” Diesen schönen Satz über diskutable Torhüterleistungen verdanken wir Oliver Kahn. Und damit zum Thema Torhüter. Die haben es auch nicht leicht. Hier zum Beispiel die größte bisher aufgezeichnete Torwartdemütigung bei einem Elfmeter.
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