Frauen vor fremdartigen Landschaften
Ute und Werner Mahlers erstes gemeisames Projekt "Monalisen der Vorstädte" ist als Buch erschienen: alltägliche Bilder mit einer rätselhaften Ausstrahlung.
Von Ralf ZimmermannKann man die geheimnisvolle Wirkung der Mona Lisa fotografisch nachempfinden? Für ihr Projekt “Monalisen der Vorstädte” haben Ute und Werner Mahler genau das versucht. Auf der Suche nach jungen Frauen mit rätselhafter und zeitloser Ausstrahlung reisten sie drei Jahre durch die Vorstädte von Liverpool, Minsk, Florenz, Reykjavik und Berlin. Aufgefordert, sich auf ihre Weise als Mona Lisa zu fühlen, porträtierten sie die Frauen mit der Großformatkamera und einem Hocker mit anmontierter Kopfstütze. Im Berliner Fotobuchverlag Meier und Müller sind nun dreißig dieser Porträts als Buch erschienen.
Zu sehen waren die Bilder erstmals in der kollektiven Ausstellung “Die Stadt. Vom Werden und Vergehen” der Agentur Ostkreuz. Gewidmet ist die Ausstellung dem Tag im Jahr 2008, von dem an mehr Menschen in Städten lebten als auf dem Land. Die Städte expandieren aber nicht in ihren attraktiven Kernen, sondern am Rand, also in den Vorstädten. Genau dort, wo die Mahlers ihre Monalisen gesucht haben.
Ute und Werner Mahler, 60, gehörten zu den renommiertesten DDR-Fotografen. Nach der Wende haben sie die Fotografenagentur Ostkreuz sowie die Ostkreuzschule für Fotografie mitbegründet.
Cocktails
Kochquartett
20 Jahre
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08 Uhr 27
welche schönheit? die schönheit des unscharfen bildhintergrundes?
10 Uhr 07
Liebe Freunde der Fotografie!
Toll was ihr geleistet habt, Fotos von jungen Schönen und sogar Häuserfassaden mit rätselhafter Ausstrahlung, das macht euch so schnell keiner nach. Ich bin begeistert!
11 Uhr 09
Frauen, die schöner aussehen als die Mona Lisa sehe ich in Massen, sobald ich rausgehe. Meiner Ansicht nach war die Mona Lisa auf dem Gemälde ziemlich unattraktiv, mit maskulinen Gesichtskonturen
12 Uhr 34
ich finde die bilder weder fotografisch gelungen, noch fesselt mich die ausstrahlung der abgebildeten personen.
12 Uhr 38
Tolle Idee – schwach umgesetzt. Wo ist Mona Lisas Lächeln geblieben? Alle gucken neutral bis grimmig. Schade!
13 Uhr 17
Entschuldige bitte, aber die Zahl der hübschen Frauen bei diesen Photos ist bei ca. 0,5
Geht bitte mal vor die Tür, da findet man jede Stunde eine handvoll interessanterer und schönerer Frauen als auf diesen Bildern
13 Uhr 26
Ich mache ein paar mittelmäßige Porträts und nenne sie “Mona Lisa” nachempfunden. Was für eine Chuzpe !
13 Uhr 48
Was für ein Quatsch, sry ich bin kein Kunstbanause, aber Kunst ist das wirklich nicht, kann jeder viertklässler mit einer Kamera nachmachen.
14 Uhr 09
Um wunderschoene frauen zu sehen hatten diese 2 sogenannten Artisten lieber nach Portugal gehen sollen!
09 Uhr 15
Die Fotos konzentrieren sich auf die “Ausstrahlung” des (ersten) Augenblickes. Augen können unendlich viel vermitteln. Wir nehmen das kaum bewußt wahr. Und doch werden wir von den “ersten” Eindrücken gesteuert und Emotionen kommen in Gang.
Von allen Aufnahmen gefällt mir nur eine, die all diese Vorgänge anstößt. Aber die “Geschmäcker” sind sehr unterschiedlich. Die Welt wäre ja auch langweilig, wenn es nicht so wäre.
01 Uhr 48
Es ist doch immer wieder sehr beruhigend zu lesen, dass Leute die ihre Namen nicht nennen, in der Regel auch die dümmsten und unqualifiziertesten Aüßerungen von sich geben. Sie haben von der Materie überhaupt keine Vorstellung, was es heißt solche Fotos überhaupt hinzubekommen. Wer sich auskennt, erkennt in den Aufnahmen, sowohl das historische, kulturelle als auch das technische Wissen um das Medium. Es geht hier zunächst um Bilder und nicht nur um -Lisen, die da und da “schöner” sind.
10 Uhr 04
großartige Fotos.
18 Uhr 45
“Ute und Werner Mahler, 60, gehörten zu den renommiertesten DDR-Fotografen”
Also bitte, jetzt lasst mal die Kirche im Dorf. Die Fotos der beiden sind höchstens als durchschnittlich zu bewerten und der Mona-Lisa Bezug ist peinlich und überheblich. Recherchieren Sie doch mal, wie man in der DDR für eine Modezeitschrift arbeiten konnte, ohne sich an das System anzupassen. Zu Hochzeiten des kalten Krieges macht z.B. U. Mahler eine Reise nach Paris, woher kamen die Tickets für diese Reise?
13 Uhr 13
Ich finde es toll, dass ihr diese Frauen so geheimnisvoll und doch mit einem sehr willensstarkem Ausdruck fotografiert habt! Mit meinem Blog versuche ich auch Frauen stärker zu machen hinsichtlich eher männlichen Themen http://www.cars4girls.de/
Macht weiter so
!