Anzeige

Doppelklick

Das Fotoblog von Thomas Kartsolis und Ralf Zimmermann

Doppelklick  14 Kommentare

Frauen vor fremdartigen Landschaften

Ute und Werner Mahlers erstes gemeisames Projekt "Monalisen der Vorstädte" ist als Buch erschienen: alltägliche Bilder mit einer rätselhaften Ausstrahlung.

Von Ralf Zimmermann

Kann man die geheimnisvolle Wirkung der Mona Lisa fotografisch nachempfinden? Für ihr Projekt “Monalisen der Vorstädte” haben Ute und Werner Mahler genau das versucht. Auf der Suche nach jungen Frauen mit rätselhafter und zeitloser Ausstrahlung reisten sie drei Jahre durch die Vorstädte von Liverpool, Minsk, Florenz, Reykjavik und Berlin. Aufgefordert, sich auf ihre Weise als Mona Lisa zu fühlen, porträtierten sie die Frauen mit der Großformatkamera und einem Hocker mit anmontierter Kopfstütze. Im Berliner Fotobuchverlag Meier und Müller sind nun dreißig dieser Porträts als Buch erschienen.

Zu sehen waren die Bilder erstmals  in der kollektiven Ausstellung “Die Stadt. Vom Werden und Vergehen” der Agentur Ostkreuz. Gewidmet ist die Ausstellung dem Tag im Jahr 2008, von dem an mehr Menschen in Städten lebten als auf dem Land. Die Städte expandieren aber nicht in ihren attraktiven Kernen, sondern am Rand, also in den Vorstädten. Genau dort, wo die Mahlers ihre Monalisen gesucht haben.

Ute und Werner Mahler, 60, gehörten zu den renommiertesten DDR-Fotografen. Nach der Wende haben sie die Fotografenagentur Ostkreuz sowie die Ostkreuzschule für Fotografie mitbegründet.

Anzeige

Kommentare

  • whatever

    welche schönheit? die schönheit des unscharfen bildhintergrundes?

  • Jürgen Stockhaus

    Liebe Freunde der Fotografie!
    Toll was ihr geleistet habt, Fotos von jungen Schönen und sogar Häuserfassaden mit rätselhafter Ausstrahlung, das macht euch so schnell keiner nach. Ich bin begeistert!

  • Funcrusher

    Frauen, die schöner aussehen als die Mona Lisa sehe ich in Massen, sobald ich rausgehe. Meiner Ansicht nach war die Mona Lisa auf dem Gemälde ziemlich unattraktiv, mit maskulinen Gesichtskonturen

  • s.c.t.

    ich finde die bilder weder fotografisch gelungen, noch fesselt mich die ausstrahlung der abgebildeten personen.

  • Helge

    Tolle Idee – schwach umgesetzt. Wo ist Mona Lisas Lächeln geblieben? Alle gucken neutral bis grimmig. Schade!

  • wtf?

    Entschuldige bitte, aber die Zahl der hübschen Frauen bei diesen Photos ist bei ca. 0,5
    Geht bitte mal vor die Tür, da findet man jede Stunde eine handvoll interessanterer und schönerer Frauen als auf diesen Bildern

  • Amor&Psyche

    Ich mache ein paar mittelmäßige Porträts und nenne sie “Mona Lisa” nachempfunden. Was für eine Chuzpe !

  • Kohlenpfanne

    Was für ein Quatsch, sry ich bin kein Kunstbanause, aber Kunst ist das wirklich nicht, kann jeder viertklässler mit einer Kamera nachmachen.

  • Auslander

    Um wunderschoene frauen zu sehen hatten diese 2 sogenannten Artisten lieber nach Portugal gehen sollen!

  • Dieter Krogmann

    Die Fotos konzentrieren sich auf die “Ausstrahlung” des (ersten) Augenblickes. Augen können unendlich viel vermitteln. Wir nehmen das kaum bewußt wahr. Und doch werden wir von den “ersten” Eindrücken gesteuert und Emotionen kommen in Gang.

    Von allen Aufnahmen gefällt mir nur eine, die all diese Vorgänge anstößt. Aber die “Geschmäcker” sind sehr unterschiedlich. Die Welt wäre ja auch langweilig, wenn es nicht so wäre.

  • Frank-Udo Tielmann

    Es ist doch immer wieder sehr beruhigend zu lesen, dass Leute die ihre Namen nicht nennen, in der Regel auch die dümmsten und unqualifiziertesten Aüßerungen von sich geben. Sie haben von der Materie überhaupt keine Vorstellung, was es heißt solche Fotos überhaupt hinzubekommen. Wer sich auskennt, erkennt in den Aufnahmen, sowohl das historische, kulturelle als auch das technische Wissen um das Medium. Es geht hier zunächst um Bilder und nicht nur um -Lisen, die da und da “schöner” sind.

  • Bodo

    großartige Fotos.

  • jeanne d’arc

    “Ute und Werner Mahler, 60, gehörten zu den renommiertesten DDR-Fotografen”
    Also bitte, jetzt lasst mal die Kirche im Dorf. Die Fotos der beiden sind höchstens als durchschnittlich zu bewerten und der Mona-Lisa Bezug ist peinlich und überheblich. Recherchieren Sie doch mal, wie man in der DDR für eine Modezeitschrift arbeiten konnte, ohne sich an das System anzupassen. Zu Hochzeiten des kalten Krieges macht z.B. U. Mahler eine Reise nach Paris, woher kamen die Tickets für diese Reise?

  • Lexi

    Ich finde es toll, dass ihr diese Frauen so geheimnisvoll und doch mit einem sehr willensstarkem Ausdruck fotografiert habt! Mit meinem Blog versuche ich auch Frauen stärker zu machen hinsichtlich eher männlichen Themen http://www.cars4girls.de/

    Macht weiter so :) !