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Kaisers Klassik-Kunde

Kaisers Klassik-Kunde  3 Kommentare

Folge 82: Vladimir gegen Solomon

Wer spielt den besseren Tschaikowsky? Der auch heute noch hoch verehrte Vladmir Horowitz? Oder der britische Pianist Solomon, der inzwischen nur noch Kennern ein Begriff ist?

Von Joachim Kaiser

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Der große Mann des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung geht online: Joachim Kaiser öffnet sein Klavierzimmer und beantwortet in seiner Video-Kolumne Fragen der Leser des SZ-Magazins zu klassischer Musik.

Haben Sie eine Frage? Schicken Sie eine Mail an kaiser@sz-magazin.de.

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Foto: Artur Umboh / Deutsche Grammophon

Kommentare

  • Christoph Bader

    Ob Solomon oder Horowitz oder Gilels… wenn ich einen Vierten ins Spiel bringen dürfte:

    Für mich ist die Aufnahme mit Sviatoslav Richter dirigiert von Jewgeni Mrawinski das non plus ultra. Sogar noch um einiges besser als die mit Karajan.

    Soll sich jeder ein eigenes Urteil bilden können. Richtig spannend wird’s ab 3:30…
    http://www.youtube.com/watch?v=bNt1D-NMeIc
    http://www.youtube.com/watch?v=1Q4hNz0ZtNA

    Der zweite Satz… die schnellen Läufe im Mittelteil spielt niemand so beiläufig (ab 3:30) http://www.youtube.com/watch?v=2wJo_YJzzA0

    Wer dann noch “Oktavrennen” braucht:
    http://www.youtube.com/watch?v=B7VtXiaUdaI

    Höchst befriedigend! Vom ersten Takt bis zum letzten. Von Anfang bis Ende. Bis ins Detail.

  • Thomas W.

    Jeder hat hier wohl seine eigenen Favoriten. Ich persönlich mag die berühmte Horowitz/Toscanini Aufnahme nicht besonders. Mir kommt sie zu überzüchtet hysterisch vor. Die Solomon Aufnahme kenne ich leider nicht. Mein Favorit ist der späte Artur Rubinstein.

    Es ist übrigens eine grundsätzliche Frage, wie man an Tschaikowsky herangehen soll. Soll man das sentimentale und hysterische, das sicher in Tschaikowskys Musik angelegt ist, betonen oder wird man ihm nicht gerechter, wenn man es mit Strenge und Geschmack ausbalanciert. Immerhin war Mozart Tschaikowskys Lieblingskomponist.

    Ich denke letzteres, und Rubinstein bringt genau jenes strenge, stolze aber auch menschenfreundlich gelassene Element hinein, das diese Musik braucht.

    Der Grund für die Popularität dieses Konzerts ist ja eigentlich nicht, dass es pianistisch so dankbar wäre. Das ist es auch, doch vom Publikum wird es eigentlich noch mehr für seinen melodischen Zauber, seine festliche Aura und seine formale Klarheit geliebt.

  • Peter Schoberth

    Danke für die youtube-Quellen:
    Da hätte ich noch eine:
    http://youtu.be/OJnxoYGGx2o
    Grigory Sokolov für mich einer genialsten Pianisten unserer Zeit! Schade, daß er in der wirklich hervorragenden Pianisten-Sammlung von Herrn Professor Kaiser nicht vorkommt.