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Das Musikblog von Johannes Waechter

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Götz Alsmann im Interview: “Deutsch war lange sehr uncool”

Von Johannes Waechter

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Hallo Herr Alsmann, wie geht es Ihrer Plattensammlung?

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Sehr gut! Die Tage kommt ein Schreiner und baut mir mein neues Archiv.

Im alten war nicht mehr genug Platz?

Ich hab’s gründlich vertikutiert. Ich habe meinen Buchbestand und meinen Tonträgerbestand auf Herz und Nieren geprüft, was sehr viel Arbeit war.

Aber es sind ja bestimmt auch neue Platten dazugekommen. Was haben Sie sich in letzter Zeit gekauft?

Ich habe mich sehr bemüht, Original-Langspielplatten von Alvino Rey aufzutreiben. Das war einer von nur zwei Big-Band-Chefs, die das Orchester von der Hawaii-Gitarre aus geleitet haben. Alvino Rey ist ein Meister dieses Instruments gewesen, aber er hat nur sehr selten hawaiianische Musik gespielt; er hat sich wirklich als Jazzmusiker verstanden. Auf YouTube gibt es faszinierende Aufnahmen, sie sehen ihn mit seinem eigenen Orchester oder in der Lawrence Welk Show, wo er wirklich unfassbar spielt. Sie kennen Esquivel, oder?

Ja.

Auf dessen LPs ist immer eine Hawaii-Gitarre drauf. Das ist Alvino Rey. Mit seiner Big Band hat er bis in die Sechziger hinein Platten gemacht und dann in den Achtzigern sogar nochmal ein Comeback-Album. Ich bin jetzt nahezu komplett.

Gerade ist auf Blue Note Records Ihre neue CD Engel oder Teufel erschienen. Man hat den Eindruck, als hätten Sie Ihr eigenes Genre erfunden.

Zumindest habe ich ihm einen Namen gegeben. Die Idee, jazzartige Musik mit deutscher Sprache zu bringen, ist ja uralt, die gibt es seit den Zwanzigern. Hören Sie sich mal die Orginal-Aufnahmen von Paul Abrahams Operette “Blume von Hawaii” an, das ist Jazzmusik auf damaligem Standard. Im Schlager hat man sich immer der populären Musik der jeweiligen Zeit bedient, da fiel sehr viel Jazz und Swing an, oder in den Sechzigern viel Bossa Nova. Aber es fehlte ein leicht fasslicher Begriff, um das alles zu benennen. Und den habe ich mir ausgedacht.

Jazzschlager.

Genau. Der ist so einfach, dass man sich wundert, warum nicht schon früher jemand darauf gekommen ist.

Die Besetzung Ihrer Band ist recht ungewöhnlich: Schlagzeug, Perkussion und Vibraphon ergeben einen sehr einprägsamen Sound.

Diese Besetzung hat historische Vorbilder. Einmal natürlich George Shearing und sein Quintett, mit Jean “Toots” Thielemans an der Gitarre und Cal Tjader am Vibraphon. Oder Martin Denny, einer von diesen Exotik-Jungs aus den Fünfzigern, der dieselbe Besetzung hatte. So eine Besetzung war früher nicht unüblich. Das Vibraphon ist lange Bestandteil des Klangbilds von Schlagern gewesen. Man hat es bloß nicht so bewusst wahrgenommen. Es ist interessant, inwieweit Instrumente, die nicht Teil des Images sind, vom Hörer wahrgenommen werden. Nehmen wir das Klavier in der Beatmusik: Wie viele Beatles- und Stones-Nummern gibt es mit Klavier? Unwahrscheinlich viele! Aber weil das Klavier nicht Teil des Beat-Images war, hat man es nicht zur Kenntnis genommen.

Lassen Sie uns über die Coverversionen auf Ihrer neuen CD reden. Besonders gut gefallen hat mir “Sing, Nachtigall, Sing” von Michael Jary. Dieser Komponist ist ein großer Held von Ihnen, richtig?

Ja, das ist sicherlich einer meiner Säulenheiligen. Ein Album ohne einen Jary-Titel kann ich mir schlechterdings nicht vorstellen. “Sing, Nachtigall, Sing” hatte ich schon mehrfach im Programm, in anderen Darreichungsformen. Ich habe Evelyn Künneke 1999 bei ihrem letzten großen Konzert begleitet, da haben wir es ganz traditionell gemacht. Dann kam die Jary-Revue, da haben wir es umgestrickt in eine Gesangsgruppen-Nummer. Aber wenn man das Original hört, merkt man, dass das Stück schon eine düstere Qualität hat. Die habe ich herauszustellen versucht.

Was schätzen Sie generell an Michael Jary?

Bei seinen ambitioniert geschriebenen Sachen sind es die verblüffenden melodiösen Einfälle. Und an seinen volkstümlichen Sachen wie “Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern” bewundere ich, wie er diesen direkten, einfachen Ton trifft, ohne dass es platt rüberkommt. Bei Liedern wie “Die Beine von Dolores” merkt man oft einen parodistischen Zug, trotzdem funktioniert die Melodie auch ohne Text fantastisch. Das gilt übrigens auch für die Lieder von Friedrich Meyer, der mein anderer Säulenheiliger ist, aber nicht ganz so bekannt. Meyer war der Ehemann von Margot Hielscher, er hat fast alle Lieder für sie geschrieben. Das ist auch einer, ohne den ich mir kaum ein Album vorstellen könnte.

Dann haben Sie den Jazzstandard “If I Had You” eingedeutscht, von dem es unglaublich viele Aufnahmen gibt. Haben Sie sich durch die verschiedenen Versionen hindurchgehört, bevor Sie Ihre eigene eingespielt haben?

Das habe ich im Lauf von Jahrzehnten gemacht, weil “If I Had You” immer eines meiner Lieblingslieder war. Ich habe es zuerst als Teenager von Nat King Cole gehört, später dann Versionen von Rusty Draper, verschiedenen Gesangsgruppen, Frank Sinatra. Mich hat vor allem gewundert, dass es für den Song noch keinen deutschen Text gab, denn eigentlich ist das gesamte American Songbook längst eingedeutscht.

Ganz toll finde ich Ihre Version von “Misirlou”. Dieses Stück hat nun wirklich eine bewegte Geschichte: Es entstand in den Zwanzigern in Griechenland, die meisten Leute dürften es allerdings in der Version des Surfgitarristen Dick Dale kennen, der Titelmusik von Tarantinos Pulp Fiction.

Wer sich mit Tanzmusik beschäftigt und diesen alten Hollywood-Revue-Filmen, der kennt die Version von Xavier Cugat, die wirklich toll war. Aber es ist in der Tat ein ganz altes Stück und es ist vor allem witzig, dass es trotz der Ursprünge in Griechenland seinen Siegeszug von Amerika aus angetreten hat. In Amerika gab es herrliche orientalische Fantasie-Musik, mit einer sehr prosperierenden Szene. Dort kam ein Lied wie „Misirlou“ gerade recht. Es gab zum Beispiel einen Mann namens Chick Ganimian, der über Jahrzehnte eine Band geleitet hat mit Armeniern, Aserbaidschanern, Arabern, Türken, Serben, die die ganze amerikanische Ostküste rauf und runter auf Feierlichkeiten spielten; immer war einer da, der die Lieder in der gewünschten Sprache singen konnte. Ganimian hat in den Fünfzigern eine ziemlich berühmte Rock’n’Roll-Single auf Atlantic herausgebracht: „Come With Me To The Casbah“, ein richtiger Brüller mit Baritonsaxofon. Das Lied hat mir ein bisschen als Inspiration gedient für das „Misirlou“-Arrangement.

Ich finde es faszinierend, dass “Misirlou” sogar im Rock’n’Roll zum Hit wurde.

Wegen Dick Dale. “Misirlou” war ein recht großer Erfolg für ihn, andere Gruppen wie die Beach Boys haben es dann nachgespielt. Dick Dale ist libanesischer Abstammung, er könnte das Stück schon zu Hause von seinem Vater oder Opa gehört haben.

Auch vom Cowboy-Klassiker “Ghost Riders In The Sky” gibt es etliche Versionen. Welche mögen Sie am liebsten?

Die erfolgreichste.

Vaughn Monroe.

Ja. Ich will gar nicht sagen, dass sie die beste ist, aber ich höre Vaughn Monroe einfach sehr gerne singen. Ich mag ihn auch als Jazz-Interpreten, er hatte eine exzellente Big Band. Und ich fand immer seinen Spitznamen gut: The voice with hair on its chest.

Der Höhepunkt Ihrer Version ist der Gast-Auftritt von Bela. B. Sobald man dessen Stimme hört, läuft es einem kalt den Rücken runter.

Ja. Unglaublich, nicht?!

Die wenigsten Leute würden vermuten, dass Sie etwas mit den Ärzten zu tun haben, aber Anfang der Achtziger waren Sie beide in einer ähnlichen Szene unterwegs.

Es gab immer wieder Berührungspunkte, doch eine nennenswerte Beziehung hat sich erst nach dem Ärzte Revival 1993 entwickelt. Ein Beispiel: Markus Paßlick, Perkussionist in meiner Band, hat auf etlichen Ärzte-Alben mitgetrommelt, auch auf der berühmten DVD Rock’n’Roll-Realschule ist er dabei.

Der “Glückswalzer” stammt laut Presse-Info von Fritz Wunderlich. Ich dachte immer, Fritz Wunderlich sei ein berühmter Operntenor gewesen und kein Schlagersänger.

Fritz Wunderlich war auch mal ein junger Mann und brauchte Geld. Als Musikstudent in Freiburg hat er mit dem Kleinen Unterhaltungs-Orchester des Südfunks Schlager-Rundfunkaufnahmen gemacht. Wunderbar! Seine Tochter, die seinen Nachlass verwaltet, hat diese Aufnahmen vor einigen Jahren wieder rausgebracht.

Hat Wunderlich sich später von den Schlagern distanziert?

Nicht das ich wüsste. Er hat noch in den Sechzigern, als er längst ein gefeierter Opernsänger war, Alben mit populären Melodien oder mit Wiener Liedern aufgenommen.

Was kann man Ihrer Meinung nach aus der Beschäftigung mit der musikalischen Vergangenheit lernen? Was haben die Leute früher anders gemacht?

Was sie sicherlich intensiver gemacht haben, war, sich vor Produktion einer Platte ums Arrangement zu kümmern. Heutzutage werden Platten additiv aufgenommen, aus einer Songidee erwächst während des Produktionsprozesses Schicht für Schicht eine Vorstellung davon, wie es einmal klingen könnte. Das hat man früher im Vorfeld erledigt. Früher, das ist noch gar nicht so lange her. Wenn Phil Spector – darf man den Namen noch sagen? – Jack Nitzsche den Auftrag gab, Streicher für irgendeine Nummer zu schreiben, dann war damit klar, wie die Nummer klingen sollte. Diese Imaginationsfähigkeit des Arrangeurs alter Schule ist nicht verloren gegangen, aber ins Hintertreffen geraten.

Wie sieht es mit den Texten aus? Ich habe manchmal den Eindruck, dass es heutzutage kaum noch Songs gibt, die erkennbar in unserer Alltagsrealität spielen.

Das war auch früher eher die Ausnahme.

Die Geschichte der amerikanischen Pop- und Folkmusik wurde gründlich aufgearbeitet, mit dem Resultat, dass es inzwischen von fast jedem Blues- oder Rockabilly-Sänger eine exzellente Biografie gibt. Vergangenes Jahr haben Sie in einem Interview beklagt, dass sich niemand ähnlich eingehend mit der Geschichte der deutschen Unterhaltungsmusik beschäftigen würde. Warum ist das so?

Das hängt sicherlich damit zusammen, dass das Singen in deutscher Sprache hier lange sehr uncool war. Eine allgemeine Freude an älterer Unterhaltungsmusik war einfach nicht da. Und wenn sie dann mal im Fernsehen kam, wurde sie gleich unerträglich nostalgisch aufbereitet, mit Charleston-Kleidchen und gestreifter Jacke. Das konnte nicht funktionieren. Und mit Hildegard Knefs frühen Alben, wie sie in den besten Zahnärzte-Haushalten zu hören waren, wollte man auch nichts zu tun haben. So haben wir in den rebellischen Sechzigern das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

An dieser Einstellung hat sich bis heute wenig geändert.

Nicht nur die Klassiker rümpfen bei U-Musik die Nase – die Rockfans tun dasselbe. Eigentlich möchte der Rockfan, dass seine Musik auch E-Musik ist. In manchen Feuilletons wird der Auftritt einer neuseeländischen Garagenrockband beweihräuchert, als hätte Karajan sich nochmal vom Totenbett erhoben. All das führte dazu, dass die Unterhaltungsmusik einfach keine Anerkennung bekam. Ich glaube, dass für die Generation von Musikologen, die begeistert der amerikanischen Rootsmusik anhängt, so eine Erscheinung wie Michael Jary die bloße Provokation gewesen sein muss – der ältere Herr im Smoking mit Zigarre und Lebensart klassischen Zuschnitts. Der war nichts für die Folklore-Forscher.

Vielleicht müssen Sie dann dieses Buch verfassen!

Ja, vielleicht muss ich das tun.

Das große Werk über die deutsche Unterhaltungsmusik, von Rudi Schuricke über Michael Jary bis Hildegard Knef.

Es würde sicherlich Freude bereiten. Ich habe für so ein Buch sogar schon mal einen Vorschuss von einem renommierten Verlag bekommen, den ich dann aber zurückgezahlt habe, weil ich es aus Zeitgründen nicht machen konnte. Da sehe ich momentan immer noch das Hauptproblem.

Zeit muss man sich nehmen.

Jetzt bin ich an kleineren Projekten dran. Zum 90. Geburtstag von Margot Hielscher wird bei Bear Family eine Doppel-CD erscheinen, an der ich beteiligt war. Da gibt es ein herrliches Booklet, in dem alle ihre Filmplakate und ihre 78er-Labels abgebildet sind. Ich habe übrigens die wohl größte Sammlung von Original-Autogrammkarten von Margot Hielscher. Solche Projekte werden erstmal Einzelfälle bleiben. Aber Schuricke ist natürlich eine echt interessante Figur. Wenn man sich überlegt, dass er ein Angebot der Comedian Harmonists ausgeschlagen hat für seine Solo-Laufbahn! Toller Sänger, auch mit dem Schuricke-Terzett. Ein großer Mann.

Denken Sie darüber nach.

Gut, ich werde diese Anregung nochmal in meinem Kopf zirkulieren lassen.

Foto: Mat Hennek

Kommentare

  • Till

    Was für ein unterhaltsames und anregendes Interview! Danke.

    (Meine Lieblingsstelle ist darüber hinaus jedoch mit Sicherheit:
    “Sie kennen Esquivel, oder?”
    “Ja.”)

  • Rüdiger Grothues

    Götz Alsmann spricht das Klavier als Nichtbestandteil des „Beat-Images“ an und den Umstand, dass gleichwohl „unwahrscheinlich viele“ Beatles- und Stones-Nummern mit Klavier eingespielt worden sind.
    Dazu fällt mir eine aufschlussreiche Episode ein, die ich in der vorläufigen Autobiografie von Ben Sidran („A Life in The Music“, -bislang- nicht auf Deutsch erschienen) gelesen habe (einige Jahre lang war ich als freier Mitarbeiter für eine Kölner Plattenfirma tätig, die unter anderem in Europa die Interessen des von Ben Sidran gegründeten Go Jazz-Labels wahrnahm).

    Ende 1967 hatte Ben den renommierten Toningenieur Glyn Johns kennengelernt, der nun mit der Steve Miller Band aufnahm, mit der er früher auch gespielt und für die er zusammen mit Steve Miller „Space Cowboy“ geschrieben hatte („the royalties from „Space Cowboy“ paid for my graduate education“).
    Anfang der 70er Jahre, Ben hielt sich in England auf und stand kurz vor der Beendigung seiner Dissertation (die mit dem Titel „Black Talk“ auch außerhalb akademischer Zirkel großen Anklang fand –Vorwort: Archie Shepp-, etwa anderthalb Jahrzehnte vor Götz´ „Nichts als Krach”), rief Glyn Johns an: Ob er Lust habe, nach London zu kommen, die Stones hätten eine Aufnahmesession und bräuchten einen Pianisten.

    Auf dem Weg zur Haupstadt holte Ben Sidran mit seinem Porsche –vom Hochzeitsgeldgeschenk des Schwiegervaters erstanden- Charlie Watts, den durch und durch britischen Gentleman, in seiner kleinen Burg ab, das auch innen nichts zu wünschen übrig ließ („all sorts of British kitsch“).

    Während der gemeinsamen Fahrt gesteht Ben zunächst, dass er die Stones-Alben nicht so sehr höre, bekommt vom Schlagzeuger aber sofort die Absolution erteilt: „That´s all right mate, neither do we.“ Stattdessen reden sie über Jazz.
    Als sie die Olympic Studios betreten, treffen sie dort auf Mick Jagger, der alleine an einem Flügel sitzt und etwas spielt, das Ben so beschreibt: „He played something pretty.“ Er fragt den Stones-Sänger, ob das der Song sei, der an dem Abend eingespielt werden solle, aber Mick winkt ab: „Oh, no, mate, this is just something I´m fooling around with.“

    Die Session entpuppte sich dann als Rhythmusgruppenangelegenheit, drei Akkorde, die als Pattern wieder und wieder, letztlich die ganze Nacht durchgespielt und mitgeschnitten wurden. Was Niveau und Wiedererkennungswert der Aufnahmen angeht, findet Ben Sidran deutliche Worte: „It went beyond simplicity; it was one of the most mind-numbing experiences I´ve ever had, and if that rhythm track ever appeared on a Rolling Stones album, I´m sure I couldn´t recognize it today.” Andererseits kann er seinen Respekt vor den Strapazen, denen sich die Hitproduzenten unterziehen, nicht versagen: “I came away with a lot of respect for the kind of physical strength and concentration it took to cut a hit record.”

    Daran anknüpfend, fragte Ben Sidran auf der Rückfahrt, als die Morgensonne über dem Sussex-Horizont aufging, Charlie Watts, wie lange er dies noch durchhalten könne und wolle.
    Der Schlagzeuger antwortete: „It takes a lot of strength. You know…I think I´ll pack up by the time I´m thirty, it´s too much…it´s just too much.”
    Das scheint nicht ganz geklappt zu haben.

    Rüdiger Grothues