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PromiLeaks

Life is a beach. Der ironische Seitenblick auf Stars und Sternchen

PromiLeaks  4 Kommentare

Die verblüffendsten Comebacks von 2012

Sechs Wiedergeburten, mit denen wir in diesem Jahr überhaupt nicht gerechnet hätten.

Von Michaela Haas

6. Thomas Gottschalk als Radiomoderator: Erleuchtung!
Er könnte sich in seiner Mühle in Malibu zur Ruhe setzen, aber wetten, dass Thomas Gottschalk es nach seinem Abschied von Wetten, dass..? nicht lassen kann? Nach Ausflügen zur ARD und zu RTL sucht Gottschalk nun wieder bei seiner alten Heimat, dem Bayerischen Rundfunk, Zuflucht vor Dieter Bohlen. Vor über 40 Jahren begann dort seine Karriere, im Frühjahr gibt er nun auf Bayern 3 sein Comeback als Radiomoderator und wartet auf bessere Zeiten (und Quoten): „Ich verschwinde jetzt erst mal ein paar Monate vom Bildschirm”, sagte er der FAZ, “und warte auf eine Erleuchtung.“

5. Die Hochzeit von Hugh Hefner und Crystal Harris: Ja – Nein – Jein


Vier Tage vor der „Hochzeit des Jahrhunderts“ im Juni 2011 hoppelte Mister Playboy Hugh Hefner, 85, das 60 Jahre jüngere Häschen davon. Dumm nur, dass die Juli-Ausgabe des Playboy-Magazins schon gedruckt war: Da posierte „Mrs. Hefner“ nur mit einem Schoßhund und einem BH bekleidet auf dem Titel und schwärmte, sie sei die glücklichste Frau der Welt. Dann versetzte Crystal Harris den 90.000-Dollar-Ring in einem Auktionshaus. Hugh Hefners Twitter-Abrechnung: „Es bricht mir das Herz – aber besser vor der Hochzeit als hinterher.“ Nun haben die beiden schon wieder verkündet, dass sie heiraten wollen: An Silvester will sich das Paar nun wirklich das Ja-Wort geben. Scheinbar hat er nichts dazu gelernt: Einen neuen Ring hat sie auch.

4. Charlie Sheen als guter Mensch: Winning!


Charlie Sheen und Lindsay Lohan in “Scary Movie 5: Schecks, aber keine Küsse”.

2011 war sein Absturzjahr. Exzesse mit Kokain und Prostituierten, Krankenhausaufenthalte, Gewaltausbrüche, der fulminate Rauswurf bei Two and a Half Men und ein wilder Medienritt names “gewaltiger Torpedo der Wahrheit” – Charlie Sheen raste mit atemberaubender Geschwindgkeit auf den Abgrund zu. Aber “Teflon-Charlie” hat es tatsächlich wieder geschafft, die Kritiker abzuschütteln. Statt sich für seine Wutanfälle therapieren zu lassen, heuerte er als Therapeut bei der Sitcom “Anger Management” an und investierte viel von seinem Honorar in gute Zwecke. Seit einem Jahr macht er fast nur noch als guter Mensch Schlagzeilen: Benefiz-Shows für einen zusammengeschlagenen Giants-Fan, eine spontane Spende von 75.000 Dollar an die krebskranke Tochter eines Polizisten in Los Angeles, dann schrieb er, einfach aus Mitleid, einen Scheck über 100.000 Dollar für die von Steuernöten geplagte Kollegin Lindsay Lohan. “Ich warte immer noch darauf, dass sie als Dankeschön wenigstens eine SMS schickt”, sagte Sheen über seine Filmpartnerin. Statt sich zu bedanken, weigerte sich Lohan, den edlen Spender bei gemeinsamen Bettszenen für Scary Movie 5 zu küssen, aus Angst vor Krankheiten. Trotzdem: Winning!

3. Lindsay Lohan als “Mean Girl”: Beten, bis die Polizei kommt
Nachdem sie als Putzhilfe in einer Leichenhalle ihre 120 Büßer-Stunden für das Entwenden einer Halskette abgeleistet hatte, sollte 2012 das Jahr von Lindsay Lohans Comebacks werden: Mit einer neuen, glamourösen Rolle in einem Biopic über Liz Taylor und einem lukrativen Striptease für den Playboy wollte sich das “Mean Girl” in den Kreis der hoffähigen Starlets zurück katapultieren. Allein, mit ihrer Katastrophenserie von 2012 hätte sie sogar ihrem alten Freund Charlie Sheen zu dessen wildesten Zeiten Konkurrenz machen können: Erst fuhr sie ihren Porsche auf dem Pacific Coast Highway zu Schrott und erzählte der Polizei, sie sei nicht am Steuer gesessen. Dann rammte sie vor einem Nachtclub einen Fotografen. Das Nobelhotel Chateau Marmont verwies sie des Hauses, weil sie ihre Miete nicht bezahlte. In New York wurde sie verhaftet, weil sie einer Wahrsagerin angeblich mit der Faust ins Gesicht schlug. Das Finanzamt pfändete ihre Konten. Und dann entzog ihr auch noch Backstreet Boy Brian Littrell seinen göttlichen Segen: “Ich bin sehr christlich und bete für viele Leute, aber definitiv nicht für Lindsay Lohan. Sorry.” Da wird Lindsay 2013 schon selbst fromm werden müssen.

2. Unkaputtbar: Die Beziehung zwischen Rihanna und Chris Brown
Vor den Grammys 2009 schlug Chris Brown seine damalige Freundin Rihanna in seinem Ferrari grün und blau; er traktierte sie mit Faustschlägen, fügte ihr Bisswunden zu und würgte sie, bis ihr schwarz vor Augen wurde. Dafür wurde er zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt; die Bewährung läuft immer noch. Der Richter verhängte ein Kontaktverbot, 1400 Stunden gemeinnützigen Dienst und 52 Stunden Therapie für Gewalttäter. So etwas sollte eigentlich genügen, um eine Beziehung für immer zu beenden, zur Sicherheit setzte Brown noch eins drauf: Im Herbst tätowierte er sich Rihannas verprügeltes Gesicht auf den Hals. (Jaja, ich weiss, er sagt, es sei ein Totenkopf, aber das Märchen soll er seinem Bewährungshelfer erzählen.) Doch nun turteln sie wieder. An Weihnachten zeigten sich die beiden eng umschlungen bei einem Lakers-Spiel in Los Angeles. Reicht ein blaues Auge nicht?

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Was sonst noch zurückkam: Das Frühjahr im Winter (20.7 Grad Celsius in München zu Weihnachten), Berlusconi als Retter Italiens, Justin Biebers Hamster (er hatte ihn bei einem Konzert einem Fan in die Hand gedrückt) und natürlich das Wichtigste:

1. Die Welt: Ein Neuanfang
Puh, da sind wir noch einmal davon gekommen. Die Maya haben sich geirrt. Oder, wie Kylie Minogue singt: „Das ist nicht das Ende der Welt, es ist nur der Beginn von dir und mir.“

Und damit wünsche ich Ihnen ein unerwartet frohes neues Jahr!

Kommentare

  • Wertschoepfer

    Niedersachsen- Bombe
    Bettina Wulff wird Gaucks zweite Geliebte

  • Einwurf

    Das ist sicherlich das Uninteressanteste, was seit Langem in dieser Zeitung zu lesen gab.

  • Seifert

    Da frag ich mich doch,was der olle Päderast nach dieser ehe vor hat…………..

  • SchmidtGeorg

    ein bischen Klatsch muss schon sein-obwohl ich keine der Leutchen kenne.naja, ab und zu two and a half man gesehen, muss sagen, beim ersten Mal wars ganz witzig , aber dann einfach öde ! nicht mal die Sprüche der Berta haben noch gerissen !