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	<title>PromiLeaks</title>
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	<description>Life is a beach. Der ironische Seitenblick auf Stars und Sternchen</description>
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		<title>Sleeping Beauty</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 18:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[David Bowie]]></category>
		<category><![CDATA[Tilda Swinton]]></category>

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		<description><![CDATA[Tilda Swinton in ihrem gläsernen Sarg. (Foto: dpa) Dieses Wochenende trafen Besucher im New Yorker Museum der Modernen Kunst (MoMA) auf eine schlafende Schönheit in einer Glaskiste. Mit geschlossenen Augen ruhte die Künstlerin in Jeans und hellblauem Strickjäckchen in einer Art Terrarium, ihre Lesebrille sorgsam gefaltet vor ihrem Kissen. Sechseinhalb Stunden lang. Das war’s, mehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/03/Tilda1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3697" src="/blogs/promileaks/files/2013/03/Tilda1.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><em>Tilda Swinton in ihrem gläsernen Sarg. (Foto: dpa)</em></p>
<p>Dieses Wochenende trafen Besucher im New Yorker Museum der Modernen Kunst (MoMA) auf eine schlafende Schönheit in einer Glaskiste. Mit geschlossenen Augen ruhte die Künstlerin in Jeans und hellblauem Strickjäckchen in einer Art Terrarium, ihre Lesebrille sorgsam gefaltet vor ihrem Kissen. Sechseinhalb Stunden lang. Das war’s, mehr passierte nicht. Die Tafel neben dem Kunstwerk gab nur folgende spärliche Informationen preis: &#8220;The Maybe 1995/2013. Lebende Künstlerin, Glas, Stahl, Matratze, Kissen, Bettuch, Wasser und Brille.”</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VXkmI-8wLCE">http://www.youtube.com/watch?v=VXkmI-8wLCE</a></p>
<p>Und doch entzündete eine Schlafende selten eine solch heftige Debatte: Denn der rotblonde Schopf gehörte unverkennbar der britischen Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton, 52, dem exzentrischen, ätherischen Fabelwesen, das gelegentlich in David-Bowie-Videos und tollen Filmen (<em>Orlando</em>, <em>Julia</em>, <em>Michael Clayton</em>) auftaucht. Kunstkritiker, Twitter-Kommentatoren und Klatschkolumnisten diskutieren heftig, ob Swintons Schlaf genial oder albern ist. “Wenn Tilda Swinton in einer Glaskiste schläft, ist es Kunst,” tweetete ein Kritiker. “Wenn ich bei der Arbeit einschlafe, werde ich gefeuert.”</p>
<p>Das MoMA veröffentlichte nur dieses knappe Statement zu der Aktion: “Ein essentieller Bestandteil der Wiedergeburt von &#8216;The Maybe&#8217; im MoMA ist, dass kein Zeitplan für ihr Auftauchen veröffentlicht wird, keine Stellungnahme der Künstlerin, keine weiterführende Stellungnahme des Museums, kein öffentliches Profil oder Bild. Diejenigen, die es finden, stossen zufällig darauf, live und in Echtzeit: Jetzt sehen wir es und jetzt plötzlich nicht.”</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Tilda Swinton schlafend bei der Arbeit ertappt wurde: Sie gab ihr Debut damit 1995 in der Serpentine Gallerie in London (was der Turner-Preis-Jury eine Nominierung wert war) und wiederholte es ein Jahr später im Museum Barracco in Rom. Sie wird nun im Jahr 2013 immer wieder zwischen den Picassos und Miros im MoMA auftauchen, unangekündigt, namenlos, und sich wie ein seltener Schmetterling anstarren lassen.</p>
<p>In Wahrheit ist Swintons Schlaf ein brillianter, wortloser Kommentar zu David Bowies neuem Song: &#8220;The Stars (Are Out Tonight)&#8221;. In dem Video spielt Swinton Bowies Gefährtin, und beide spielen mit Klischees über das Leben als öffentliche Ausstellungstücke: “Stars are never sleeping / Dead ones and the living / We live closer to the earth / Never to the heavens / The stars are never far away / Stars are out tonight &#8230;”</p>
<p>Swintons Schlafkiste ist eine Parabel über unseren eigenen Umgang mit Promis und den Umgang der Promis mit uns: Sie stellen sich aus, aber sind unantastbar. Sie atmen direkt vor uns, aber stellen sich schlafend. Sie tauchen überraschend aus dem Nichts auf und verschwinden dann wieder. Sie sind zum Greifen nahe und doch unerreichbar. Sie bringen sich ins Gespräch, aber sagen nichts. Und alle glotzen gebannt.</p>
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		<title>April, April im März: Schluss mit lustig</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2013 14:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ashton Kutcher]]></category>
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		<category><![CDATA[Tom Cruise]]></category>

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		<description><![CDATA[Swatting-Opfer: Nach einem falschen Notruf gab es einen Großeinsatz in der Villa von Schauspieler Ashton Kutcher, obwohl nur ein paar Handwerker im Haus waren. (Foto: Reuters) Als die Sheriffs von Los Angeles den Übeltäter endlich gefasst hatten, staunten sie nicht schlecht. Der Kriminelle hatte erheblichen Schaden angerichtet und Kosten in Höhe von mindestens einer halben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/03/Ash2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3641" src="/blogs/promileaks/files/2013/03/Ash2.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><em>Swatting-Opfer: Nach einem falschen Notruf gab es einen Großeinsatz in der Villa von Schauspieler Ashton Kutcher, obwohl nur ein paar Handwerker im Haus waren. (Foto: Reuters)</em></p>
<p>Als die Sheriffs von Los Angeles den Übeltäter endlich gefasst hatten, staunten sie nicht schlecht. Der Kriminelle hatte erheblichen Schaden angerichtet und Kosten in Höhe von mindestens einer halben Million Dollar verursacht, aber obwohl er diese Woche vor Gericht geständig war, wird er keine besonders schwere Strafe verbüßen: Der Bub ist erst 12 Jahre alt.</p>
<p>Seine Vergehen sind ebenso simpel wie perfide: Von seinem Computer aus benutzte er ein spezielles Programm für Gehörlose, und damit fakte er mehrere Notrufe. Er tat zum Beispiel so, als sei er im Haus von Ashton Kutcher in Los Angeles und schlug Alarm. Mehrere bewaffnete Personen seien im Hause des <em>Two and a Half Men</em>-Stars, textete er, sie hätten Gewehre und Bomben, und er meldete einige Verletzte. Gleich ein halbes Dutzend Polizisten eilte am 3. Oktober zum Tatort und zwang die Männer, die sie im Haus vorfanden, zur Aufgabe. Erst als Ashton Kutcher sich von den Dreharbeiten zu <em>Two and a Half Men</em> loseisen konnte und zu seinem Haus am Arrowhead Drive raste, klärte sich alles auf: Die Männer waren Handwerker, es gab nie eine Gefahr. Aber da hatten die Lokalnachrichten schon groß über eine mögliche Geiselnahme in Kutchers Haus berichtet, Hubschrauber kreisten, und das Spektakel mit Blaulicht und aufgeregten Nachbarn war perfekt.</p>
<p>“Swatting” nennt sich diese neue Form von April-Scherz, denn das Ziel der Prankster ist, ein schwerbewaffnetes SWAT-Team zum Einsatz zu bringen. Das Swatting ist gerade groß in Mode. Einige Tage nach dem Hoax mit Ashton Kutcher wiederholte der Zwölfjährige den Streich mit Justin Bieber und einer Bank.<br />
Es ist noch ein paar Tage Zeit bis zum ersten April, aber der Aprilscherz scheint nun quasi ganzjährig Saison zu haben. Die beliebtesten Opfer sind Promis. Tom Cruise, Miley Cyrus, Chris Brown, Justin Bieber, Ashton Kutcher, Clint Eastwood, Simon Cowell, die Kardashians und andere Stars fielen Swattern in jüngster Zeit zum Opfer. Jedes Mal wurden Bombenhunde, Sanitäter und Einsatzkommandos zu den Luxusvillen geschickt, wo sie dann nur auf ratlose Putzfrauen und Elektriker trafen.</p>
<p>Swatting ist ein Phänomen, das nicht in Hollywood begann. Polizeieinheiten in Dallas, Virginia, Alabama und anderen Staaten kennen die falschen Notrufe schon länger. Aber nirgendwo lässt sich ein größerer Publicity-“Erfolg” erzielen, als bei Hollywood-Prominenten, bei denen ein falscher Alarm nicht nur Scharen von Polizisten, sondern auch Paparazzis auf den Plan ruft.</p>
<p>Die Polizeistation in Beverly Hills schätzt, dass mehr als die Hälfte ihrer Notfall-Ressourcen am 17. Januar dieses Jahres mit einem Notruf beschäftigt waren, der sie zum Haus von Tom Cruise schickte. Das war nur der Anfang einer Serie, der sie zu einem halben Dutzend Promi-Villen rasen liess, unter anderem dem Haus von Chris Brown, der angeblich wieder einmal eine Frau verprügelt hatte. Alles falscher Alarm, aber in der Zeit standen die Polizisten und Sanitäter nicht zur Verfügung, um sich um echte Überfälle zu kümmern.</p>
<p>“Wenn wir das nicht in Griff kriegen, wird das in einer Tragödie enden”, sagte der kalifornische Senator Ted Lieu der Associated Press. “Das ist ein sehr verzwicktes Problem, das wir in den Anfängen abwürgen müssen.” Er schlägt drakonische Konsequenzen vor, unter anderem heftige Geldstrafen. Andrew Smith, Polizeikommandant in Los Angeles, sagte, seine Abteilung hätte seit letztem Jahr einen spürbaren Anstieg an Swatting-Anrufen verzeichnet. “Die Leute springen auf den Zug auf und denken, es sei lustig oder clever oder interessant&#8221;, sagt Smith, “aber das allerletzte, was wir wollen, ist, dass unsere Polizisten ihre Zeit mit diesen dummen Scherzen verbringen. Wir wollen, dass sie Überfälle, Einbrüche und andere Verbrechen aufklären.”</p>
<p>Früher war es vielleicht ein Pizzalieferant, der absichtlich von Teenagern zum falschen Haus geschickt wurde, nun muss es ein Swat-Team sein. Psychologen sagen, dem Phänomen läge der Wunsch zugrunde, Einfluss auf das Leben eines Prominenten zu nehmen und selbst ein wenig Berühmtheit zu erlangen. Wenn Justin Bieber einfach partout nicht zu kriegen ist, wird er wenigstens Notiz nehmen, wenn der Zwölfjährige dann wegen des Bieber-“Überfalls” vor Gericht steht. Wie hoch die Strafe ausfällt, erfahren wir in den nächsten Wochen. Vermutlich wird der Junge (oder vielmehr seine Eltern) noch lange an seinem April-Scherz nagen, wenn er seine Schulden abstottert. Echt nicht lustig.</p>
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		<title>Mein lieber Bieber!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 08:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Bieber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ärger in London: Justin Bieber attackiert einen Pressefotografen. (Foto: Reuters) Lieber Justin, natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch du in die Pubertät kommst. An deinem 19. Geburtstag war es nun so weit, und du hast es geschafft, die gesamten Wirren der Teenagerjahre im Zeitraffer an einem Wochenende zu durchlaufen. Es tut [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/03/Bieb1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3605" src="/blogs/promileaks/files/2013/03/Bieb1.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><em>Ärger in London: Justin Bieber attackiert einen Pressefotografen. (Foto: Reuters)</em></p>
<p>Lieber Justin,</p>
<p>natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis auch du in die Pubertät kommst. An deinem 19. Geburtstag war es nun so weit, und du hast es geschafft, die gesamten Wirren der Teenagerjahre im Zeitraffer an einem Wochenende zu durchlaufen. Es tut mir leid zu hören, dass dein 19. Geburtstag der “schlimmste Geburtstag” deines Lebens war. Dein 19. Geburtstag war auch der schlimmste Tag im Leben meiner zwölfjährigen Nichte. Denn sie hält dich nun nicht mehr für einen niedlichen Jungen, sondern für einen erwachsenen Vollidioten. Sie hat es dir schon per Twitter mitgeteilt: Zwischen euch ist es aus.</p>
<p>Dein Geburtstag begann damit, dass du dich um drei Uhr morgens halbnackt vor deinem Hotel in London fotografieren ließest. Und das, obwohl sich die Temperaturen in London um diese Jahreszeit dem Gefrierpunkt nähern! Was war denn da los? Hast du vergessen, ein Hemd anzuziehen? Gott sei Dank hast du dir dann zum Geburtstag selbst im Selfridges neue Christian-Louboutin-Turnschuhe sowie einiges von Hermès und Givenchy geschenkt. Aber trotz des neuen Outfits dann abends die Tragödie: Der Nachtclub Cirque du Soir liess dich und deine Freunde nicht hinein, angeblich, weil die meisten deiner Kumpel noch nicht volljährig sind, zum Beispiel Will Smith’ vierzehnjähriger Sohn Jaden. Du hast geschimpft und geflucht. Gemeinsam mit den anderen Beliebern hat dich meine Nichte da noch verteidigt: “Das hast du nicht verdient!” <em>@JustinBieber #staystrong</em> tippte sie mit Freundinnen auf Twitter.</p>
<p>Am Montag, den 4. März, hast du uns zwei Stunden lang auf dein Konzert warten lassen. Zum ersten Mal kamen uns Zweifel. Hast du uns wirklich wegen “technischer Schwierigkeiten” dumm rumstehen lassen, oder haben etwa die Bühnenarbeiter Recht, die der Weltöffentlichkeit mitteilten, du konntest dich nicht von deinen Videospielen losreissen?</p>
<p>Während du dich am Dienstag in London entschuldigt hast, rammte in Los Angeles dein Freund Lil Twist mit deinem 100.000 Dollar teuren, verchromten Fisker Karma einige Betonpfosten vor einem Schnapsladen. Twist hat den Tatort anschliessend fluchtartig verlassen. Ehrlich, Justin, so richtig klug war das nicht von dir, dein kostbares Auto an einen solchen Freund zu verleihen. Aber irgendwie fand meine Nichte das auch verdammt großzügig. Daraufhin hast du Gott angerufen, und zwar per Twitter: “Über mich richtet nur eine Macht, und ich diene ihm.” Wir wollten mit dir beten, waren dann aber sehr verwirrt, als du am selben Abend das Londoner Nobel-Restaurant Mr. Chow mit einer Gasmaske vor dem Gesicht betreten hast. Hat dir Gott befohlen, eine Gasmaske zu tragen? Hast du Informationen von ganz oben, von denen wir Normalsterbliche nichts wissen?</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/03/Bieb2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3607" src="/blogs/promileaks/files/2013/03/Bieb2.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><em>Auf der Bühne kann es so anstrengend sein, dass man mal eine Pause braucht. (Foto: Getty)</em></p>
<p>Am Donnerstag hast du uns dann total leid getan. Du hast dich so für uns, deine Fans, verausgabt, dass du auf offener Bühne kollabiert bist. Mit Sauerstoff konnten sie dich so weit wiederherstellen, dass du wenigstens das Konzert zu Ende singen konntest. Armer Justin! Das Foto, das du von dir im Krankenhausbett mit nacktem Oberkörper getweetet hast, war echt sexy. Aber dann der Text dazu! Du schriebst: “Höre Janice Joplin” (sic). Was für ein Musiker bist du denn, der nicht weiß, wie man Janis Joplin buchstabiert?</p>
<p>Immerhin hat dich Joplins Medizin so weit wiederhergestellt, dass du dich am Tag darauf schon wieder kampfbereit zeigen konntest. Aber was als nächstes kam, war zuviel für uns. Du hast einen Fotografen angesprungen und ihm gedroht: “Ich prügle den fucking fuck aus dir heraus!” Dein Bodyguard musste dich wie ein Baby zurück ins Auto heben. Sorry, das war echt daneben. Total uncool.</p>
<p>Ehrlich gesagt fand es meine Nichte schon nicht richtig toll, dass du deinen Hamster bei einem Konzert einem wildfremden Fan in die Hand gedrückt und bei einem Fototermin einem Teenager an den Busen gegriffen hast. Wir fürchten uns davor, dass es mit dir genau so weitergehen könnte wie mit Miley Cyrus, Britney Spears, Lindsay Lohan und all den anderen Kinderstars, die den Übergang vom Kind zum Erwachsenen unter den misstrauischen Augen der Öffentlichkeit nur mit Hilfe von Drogenexzessen, Nacktfotos und Skandalen geschafft haben. Als nächstes wirst du dir den Kopf scheren, dir noch ein paar geschmacklosere Tattoos stechen lassen, dich mit Mädchen treffen, die nicht gut für dich sind, und dann die Falsche heiraten, bevor du dich nach kurzer Zeit wieder scheiden lässt. Meine Nichte hat gestern ihr Justin-Poster von der Wand gerissen. Bitte mach, was andere Stars in solchen Fällen tun: Ein paar Monate in einer Entzugsklinik wirken Wunder! Und beherzige den Rat aus einem deiner besseren Lieder: “Keep it together!”</p>
<p>Es war schön mit dir. Wir denken nur an “Baby, Baby, Baby, Oh”, “As long as you lo-lo-lo-love me” und “Can’t Live Without You”. Aber nun ist es so weit: We can live without you.</p>
<p>Deine Out of Town Girls</p>
<p>[werbung]</p>
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		<title>Basketball-Diplomatie: Ab ins Körbchen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 08:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Rodman]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerard Depardieu]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Jong Un]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde fürs Leben: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un und die amerikanische Basketball-Legende Dennis Rodman entdecken Gemeinsamkeiten. (Foto: Reuters) Wir haben uns noch nicht wirklich vom jüngsten Schock erholt, hat doch Nordkorea erst vor knapp zwei Wochen einen unterirdischen Atomwaffentest durchgeführt. Die Provokation ist gelungen: Ganz offensichtlich weiß kein Politiker mehr, wie man diesems Landes und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/03/Kim2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3579" src="/blogs/promileaks/files/2013/03/Kim2.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><br />
<em>Freunde fürs Leben: Nordkoreas Diktator Kim Jong Un und die amerikanische Basketball-Legende Dennis Rodman entdecken Gemeinsamkeiten. (Foto: Reuters)</em></p>
<p>Wir haben uns noch nicht wirklich vom jüngsten Schock erholt, hat doch Nordkorea erst vor knapp zwei Wochen einen unterirdischen Atomwaffentest durchgeführt. Die Provokation ist gelungen: Ganz offensichtlich weiß kein Politiker mehr, wie man diese<del datetime="2013-03-02T16:43:26+00:00">m</del>s Landes und seine<del datetime="2013-03-02T16:43:26+00:00">m</del>s verrückten Diktators noch Herr werden kann. In dieser ausweglosen Lage naht ein Retter, aber nicht irgendeiner: “Es ist wahr!”, tweetete Basketball-Legende Dennis Rodman, 51, diese Woche. “Ich bin in Nordkorea. Freue mich darauf, mich mit Kim Jong Un zusammenzusetzen.”</p>
<p>Kim Jong Un? Ist der nicht viel zu klein zum Basketball spielen? Obwohl der Korb für ihn ein wenig hoch hängt, ist der nordkoreanische Diktator wie schon zuvor sein Vater als großer Basketball-Fan bekannt. Angeblich war er schon in den Neunzigern Fan der Chicago Bulls, als Rodman mit diesem Verein mehrere NBA-Championships holte. Im Internet kursierten sogar Fotos von einem sehr jungen Kim in Rodmans Bulls-Shirt mit der Nummer 91. Diesen Donnerstag setzten sich Rodman und Kim Jong Un tatsächlich zusammen und guckten gemeinsam ein Basketball-Spiel. Der Ex-NBA-Star wurde von drei Harlem Globetrotters in leuchtend roten Sportanzügen begleitet und erklärte der anwesenden Presse, er engagiere sich in “Basketball-Diplomatie.” Außerdem: “Obwohl die Beziehungen zwischen Nordkorea und Amerika leider nicht zum Besten stehen, bin ich persönlich ein Freund von Marschall Kim Jong Un und der demokratischen Volksrepublik von Korea.” Bei der Party im Diktatorenpalast nach dem Spiel ging der Körbchenjäger noch einen Schritt weiter. Laut der <em>New York Times</em> soll er dem Diktator erklärt haben: “Du hast in mir einen Freund fürs Leben.”</p>
<p>Eine Freundschaft furs Leben, wie schön. Freunde wird ein so einsamer, isolierter Diktator ja auch dringend brauchen. Angeblich erklärte Kim Jong Un, er hoffe, der Besuch Rodmans würde das Eis zwischen Nordkorea und den Vereinigten Staaten brechen. “Ist es seltsam, die Harlem Globetrotters und Dennis Rodman in die Volksrepublik Korea zu schicken? In einem Wort: ja”, sagte Shane Smith, der Gründer des amerikanischen Medienkonzerns Vice, der den Nordkorea-Besuch für eine Dokumentation ausschlachten wird. “Aber auf dem Basketballfeld Gemeinsamkeiten zu entdecken, ist eine schöne Sache.” Das lässt im Rückblick auch den Titel von Rodmans Autobiografie in einem ganz neuen Licht erscheinen, der könnte nämlich auch über Kim Jong Uns Erinnerungen stehen: &#8220;Bad As I Wanna Be&#8221;. Wie Kim Jong Un machte bekanntlich auch Rodman mit Gegnern kurzen Prozess.</p>
<p>Bisher hatten wir Gerard Depardieu in der Kategorie “seltsamste Freundschaft eines ausrangierten Altstars mit einem Diktator” in der Favoritenrolle gesehen, aber nun läuft ihm Dennis Rodman glatt den Rang ab.</p>
<p>Aus der Freundschaft kann indes nur Gutes erwachsen. Fangen wir bei den Äusserlichkeiten an: Bekanntlich ist Nordkorea das Land mit den strengsten Kleidungsvorschriften der Welt. Khaki-Uniformen gelten als das Dolce&amp;Gabbana von Nordkorea, und von Tättowierungen bis hin zum Bartwuchs sind alle Verschönerungsversuche verboten. Da macht es Sinn, ausgerechnet den flamboyanten, tätowierten, gepiercten Rodman als Botschafter zu schicken, um den Nordkoreanern zu zeigen, was sie alles verpassen. Für seine farbenfrohen Frisuren war Rodman immerhin fast so berühmt wie für sein Spiel.</p>
<p>Rodman, Spitzname “der Wurm”, muss allerdings noch lernen, Nord- und Südkorea auseinanderzuhalten. Er hoffe, “vielleicht den Kerl von Gangnam Style zu treffen, während ich hier bin”, tweetete Rodman. Worauf Psy mit drei Ausrufezeichen dagegen schmetterte: “Ich bin aus dem SÜDEN, Mann!!!”</p>
<p>Übrigens: Was machen eigentlich Dieter Bohlen und Boris Becker gerade? Könnten wir den einen nicht nach Mali schicken, um die Jungs dort mit einer Eurodance-Attacke zum Waffenstillstand zu bewegen? Und den anderen nach Teheran, um Präsident Ahmadinedschad per &#8220;Tennis-Diplomatie&#8221; zum Einlenken im Atomstreit zu bringen?</p>
<p>[werbung]</p>
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		<title>Wir können Papst!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 21:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[der Papst]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen Colbert]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Papst Benedikt. Photo: dpa. Nun, da der begehrteste Managerposten der Welt freigeworden ist – Stellvertreter Gottes auf Erden – ist es kein Wunder, dass sofort ein Wettrennen um die Nachfolge begonnen hat. Abgesehen von einigen offensichtlichen Kandidaten, den Kardinälen, werden im Netz auch die Namen einiger Seiteneinsteiger als Geheimtipps gehandelt. Fernsehmoderator Stephen Colbert: &#8220;Könnte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/02/papst-benedikt.jpg"><img src="/blogs/promileaks/files/2013/02/papst-benedikt.jpg" alt="" width="640" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-3529" /></a><br />
<em>Unser Papst Benedikt. Photo: dpa.</em></p>
<p>Nun, da der begehrteste Managerposten der Welt freigeworden ist – Stellvertreter Gottes auf Erden – ist es kein Wunder, dass sofort ein Wettrennen um die Nachfolge begonnen hat. Abgesehen von einigen offensichtlichen Kandidaten, den Kardinälen, werden im Netz auch die Namen einiger Seiteneinsteiger als Geheimtipps gehandelt.</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/02/897842-stephen-colbert.jpg"><img src="/blogs/promileaks/files/2013/02/897842-stephen-colbert.jpg" alt="" width="650" height="366" class="aligncenter size-full wp-image-3531" /></a><br />
<em>Fernsehmoderator Stephen Colbert: &#8220;Könnte ich Papst?&#8221; Aber klar! Photo: PR</em><br />
1. Als erstes warf der katholische Fernsehcomedian <strong>Stephen Colbert</strong> seinen Hut in den Ring. Wenngleich er in Europa nicht besonders bekannt ist, wäre es nicht übertrieben, ihn als prominentesten amerikanischen Fernsehkatholiken zu bezeichnen. Immerhin schaffte er es in Amerika, als Präsidentschaftskandidat Millionen hinter sich zu versammeln. Er kurbelte also gleich in seinem Colbert Report das “<a href="http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/423713/february-11-2013/pope-s-resignation---papal-speculatron-7500" target="_blank">Papal Speculatron 7500</a>” an und forderte, es sei “Zeit für einen amerikanischen Papst”, bevor er direkter wurde: “Warum nicht ich? Könnte ich Papst?” Unter dem jubelnden Beifall seines Studiopublikums segnete er salbungsvoll die Anwesenden und wählte auch gleich seinen Papstnamen: “Urban, der Dritte”. Das ist mehr als ein Gag. Die <a href="http://www.huffingtonpost.com/james-heffernan/stephen-colbert-for-pope_b_2662177.html">Huffington Post</a> gab sofort eine Wahlempfehlung für ihn ab und fand überzeugende Argumente für ihn: Eloquent, ein energischer Vertreter der konservativen Katholiken, beliebt bei der jungen Generation, und auch dass er verheiratet ist, scheint kein Hinderungsgrund &#8211; das war, so argumentierte der Kommentator der Huffington Post, St. Petrus schließlich auch.</p>
<p>2. Der im Internet zweithäufigst genannte Kandidat:<strong> Silvio Berlusconi</strong>. Sogleich kursierten Fotos von ihm mit dem Papst-Habitus und dem vorläufigen Kandidatennamen Stramaledetto XVI.<br />
<a href="/blogs/promileaks/files/2013/02/berlusconipopetumblreisema.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3493" src="/blogs/promileaks/files/2013/02/berlusconipopetumblreisema.png" alt="" width="381" height="373" /></a><br />
<em>Stramaledetto XVI. Photo: Tumblr.</em></p>
<p>Was für ihn spricht: Katholik, Italiener, kennt sich in Rom aus. Ist unfehlbar. Größter Vorteil: Wäre damit weg von der politischen Bühne. Kann machen, was er will und erteilt sich dann selbst bei der nächsten Beichte die Absolution.</p>
<p>Was gegen ihn spricht: Eigentlich nichts.</p>
<p>3. Die amerikanische Starmoderatorin <strong>Oprah Winfrey</strong> predigt schon seit vielen Jahren erfolgreich vor einem Millionenpublikum. Sie wäre die ideale Neubesetzung, um die katholische Kirche den Massen neu zu vermitteln und die Frauenquote im Vatikan zu verbessern.</p>
<p>Was für sie spricht: Schwarz, weiblich, einflussreich, kann das neue Zielpublikum der Kirche ansprechen.</p>
<p>Was gegen sie spricht: Sie ist nicht katholisch.</p>
<p>Update: Auch eine deutsche Fernsehmoderatorin hat versucht, sich um den Job zu bewerben &#8211; Carolin Kebekus von der Heute Show hat aber laut Kardinal Meisner &#8220;nicht die Figur dazu&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dDgeUa0kPKw">http://www.youtube.com/watch?v=dDgeUa0kPKw</a></p>
<p>4. Dann gibt es natürlich die Film- und Fernsehpäpste: Wer könnte schicker sein als Papst <strong>Jeremy Irons</strong> (“Die Borgias”), <strong>Johanna Wokalek</strong> (“Die Päpstin”) oder der überzeugte Vollblut-Katholik <strong>Martin Sheen</strong>, der sich zuletzt mit einer Pilgerwanderung auf dem El Camino läuterte (“Dein Weg”)?</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/02/JeremyIronsintheBorgias.jpg"><img src="/blogs/promileaks/files/2013/02/JeremyIronsintheBorgias.jpg" alt="" width="640" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-3537" /></a><br />
<em>Jeremy Irons als Filmpapst. Photo: PR</em></p>
<p>Was für sie spricht: Machen in der Rolle eine sehr gute Figur, verstehen sich auf Inszenierungen. Sind päpstlicher als der Papst.</p>
<p>Was gegen sie spricht: Seit Ronald Reagan und Arnold Schwarzenegger wissen wir: Auch wenn Schauspieler ihre Rollen noch so überzeugend ausfüllen, im Amt sind sie ein unkalkulierbares Risiko. Die sollen mal lieber in Hollywood bleiben.</p>
<p>5. Ganz Deutschland wünscht sich, der Papsttitel möge in Deutschland bleiben. Wir haben schon die letzte Fussball-WM verloren, müssen wir jetzt wirklich auch den Papsttitel abgeben? Es wäre doch schön, wenn wir wieder einen deutschen Kandidaten aufstellen könnten. Es könnte auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den populärsten deutschen Katholiken hinauslaufen: <strong>Günther Jauch</strong> und <strong>Stefan Raab</strong>.<br />
Wenn sich die katholische Kirche das Honorar von Günther Jauch nicht leisten kann, wird es Raab machen müssen. Raab ist für den Posten prädestiniert, denn er wurde schon mehrmals zum “Erlöser” und “Messias&#8221; der deutschen Fernseh-Unterhaltung ausgerufen.</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/02/raabdpa.jpg"><img src="/blogs/promileaks/files/2013/02/raabdpa.jpg" alt="" width="475" height="356" class="aligncenter size-full wp-image-3539" /></a><br />
<em>Stefanus, der Scheinheilige? Photo: ProSieben</em></p>
<p>Historisch gibt es große Vorbilder: Stephan I., auch “der heilige Stephan” (gest. 257) war Bischof von Rom. Er war als streitbar bekannt, aber setzte sich schliesslich durch. Sein Name stammt aus dem Griechischen und bedeutet &#8220;der Bekränzte&#8221;, was irgendwie auch Raab sehr gut steht.</p>
<p>Es gibt gute Gründe, sich nun für den scheinheiligen Stefanus auszusprechen: Er wurde in einem Jesuiten-Internat erzogen und sein Kommunionspater findet, sein Ziehsohn habe sich für sein Show-Business &#8220;viel von unseren Bräuchen, unseren Prozessionen und unserer Rhetorik abgeguckt&#8221;. Er hat den Eurovisions-Contest revolutioniert, da wird es nicht so schwer sein, auch den Vatikan neu aufzustellen.</p>
<p>Was sonst noch für ihn spricht: Ist unschlagbar. Kann die gelegentlich steifen Vatikan-Sitzungen durch lockere Sprüche aufmuntern. Kündigte schon vor Jahren an, er wolle sich vom Fernsehen zurückziehen, um drei, vier Jahre lang um die Welt zu reisen.</p>
<p>Was gegen ihn spricht: Hat bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises den Anwesenden gedroht: “Ihr kommt alle in die Hölle.” Sowas müsste er dann auf Lateinisch formulieren.</p>
<p>Aber wenn er das Papamobil verlost, ist ihm die &#8220;absolute Mehrheit&#8221; sicher.</p>
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		<title>Pferdemist vor Gericht</title>
		<link>http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/promileaks/3413/der-browne-pferdemist/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 03:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Sheen]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Lindsay Lohan]]></category>
		<category><![CDATA[Mel Gibson]]></category>
		<category><![CDATA[Naomi Campbell]]></category>
		<category><![CDATA[Rihanna]]></category>

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		<description><![CDATA[Chris Brown vor Gericht. (Foto: Reuters) Dass Chris Brown ausgerechnet jetzt wieder vor Gericht muss, kommt ihm zeitlich ungelegen. Fast muss man befürchten, dass die Bezirksstaatsanwältin von Los Angeles den Veranstaltungskalender ihrer eigenen Stadt nicht kennt. Weiß sie denn nicht, dass am Sonntag die Grammys verliehen werden und Chris Brown und Rihanna beide nominiert sind? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/02/Brown1.jpg"><img src="/blogs/promileaks/files/2013/02/Brown1.jpg" alt="" width="500" height="315" /></a><br />
<em>Chris Brown vor Gericht. (Foto: Reuters)</em></p>
<p>Dass Chris Brown ausgerechnet jetzt wieder vor Gericht muss, kommt ihm zeitlich ungelegen. Fast muss man befürchten, dass die Bezirksstaatsanwältin von Los Angeles den Veranstaltungskalender ihrer eigenen Stadt nicht kennt. Weiß sie denn nicht, dass am Sonntag die Grammys verliehen werden und Chris Brown und Rihanna beide nominiert sind? Da hat Brown Besseres zu tun, als stundenlang in einem Gerichtssaal zu hocken, für so eine renommierte Preisverleihung muss doch geprobt werden! Sein Verteidiger fand dann auch gleich die richtigen Worte dafür, was von diesem Gerichtstermin zu halten sei: “Pferdescheisse!”</p>
<p>Jawohl, dieser Mist stinkt in der Tat zum Himmel. Wofür war denn die Vorladung überhaupt schon wieder? Man verliert ja leicht den Überblick. Ging es um den Diebstahl des iPhones, das Brown letztes Jahr einer Verehrerin in Miami aus der Hand riss, nachdem diese damit Fotos von ihm geschossen hatte? Ach so, während sie unsereins schon mit Gefängnis drohen, wenn wir einen Strafzettel nicht bezahlen, weigerten sich die Staatsanwälte in Florida, Browns Ausraster weiter zu verfolgen, der Diebstahl war ihnen zu &#8220;geringfügig.&#8221; War es wegen der Prügelei mit Sänger Frank Ocean auf einem Parkplatz in West Hollywood vom 27. Januar? Angeblich sollen Brown und seine Kumpane Ocean nicht nur übel zugerichtet, Brown soll ihm sogar gedroht haben: “Wir können dich auch hochgehen lassen.” Nein, dafür war die Vorladung auch nicht. Obwohl unbestritten ist, dass Brown als erster zuschlug, will Ocean nicht Anzeige erstatten. “Vergebung, auch wenn sie schwer fällt, ist Weisheit. Ich will Frieden”, sagte der weise Ocean, und die Sheriffs wollen den Fall zu den Akten legen. Oder war es für seinen Auftritt bei der Sendung “Good Morning America” vor zwei Jahren, als er einen Stuhl durch ein Fenster schmetterte, weil ihm eine Frage der Moderatorin nicht gefiel? Nein, daraus auf eine Neigung zu Gewaltausbrüchen zu schliessen, wäre völlig falsch, schliesslich kamen dabei nur ein Stuhl und ein Fenster zu Schaden.</p>
<p>Bei der Vorladung diese Woche ging es wieder einmal um Browns Attacke auf Rihanna im Januar 2009. Ja, die Bilder von Rihanna mit dem blutig gehauenen Auge waren dramatisch, er hatte sie gewürgt und geschlagen, aber bitte, das Blut ist längst getrocknet, die Wunden sind verheilt, und Rihanna erschien sogar Arm in Arm mit ihm zum Gerichtstermin – so schlimm kann es also nicht gewesen sein. Brown wurde damals für die Prügelattacke zu fünf Jahren auf Bewährung und 180 Tagen Sozialdienst verurteilt, das sollte doch genügen.</p>
<p>Aber natürlich ist es für einen Superstar nicht einfach, 180 Tage Zeit zum Putzen und Müllsammeln zu finden, das weiß jeder, der verfolgt hat, wie Lindsay Lohan und Naomi Campbell einst ihre Sozialstunden ableisteten. Brown gab zum Beispiel an, er hätte an einem Tag zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr Müll gesammelt, tatsächlich bestieg er bereits um 16.00 Uhr ein Privatflugzeug nach Cancun. An einem anderen Tag las er angeblich in Richmond, Virginia, Müll auf, aber dummerweise fotografierten ihn Paparazzi zeitgleich 100 Meilen entfernt in Washington, wo er eine Benefizveranstaltung für behinderte Jugendliche moderierte.</p>
<p>Nur eine missgünstige Bezirksstaatsanwältin kann daraus konstruieren, es gebe “signifikante Ungereimtheiten, die bestenfalls schlampige Dokumentierung und schlimmstenfalls betrügerische Berichte” nahelegen. Für Fans ist klar, dass Brown das Unmögliche möglich gemacht hat: gleichzeitig Müll sammeln und anderswo Behinderten helfen, das muss ihm erst mal einer nachmachen.</p>
<p>Mit etwas Wohlwollen lässt sich alles aufklären. 500 Stunden gemeinnützige Arbeit leistete Brown beispielsweise im Kinderheim von Tappahannock, Virginia. Das liegt abgelegen auf dem Land, da kann natürlich nicht jeden Tag ein Sheriff nachprüfen, ob Brown wirklich die Böden blank wienert, wie es in seiner Akte steht. Also macht es Sinn, Browns eigene Mutter zu bitten, die Aktivitäten ihres Sohnes zu dokumentieren. Schliesslich war seine Mutter dort jahrelang Direktorin. Dumm nur, dass sie offensichtlich vergaß, dem zuständigen Hausmeister Bescheid zu sagen. Der hat nun der Bezirksstaatsanwältin erzählt, er putze die Böden seit acht Jahren selbst. Dass jemals ein anderer die Böden geputzt habe, habe er nicht bemerkt.</p>
<p>Ist doch logisch: Wenn der Mann jedes Mal zu 180 Tagen Putzen verurteilt wird, wenn er jemanden verprügelt, dann kommt er doch gar nicht mehr zum Singen (&#8220;Don&#8217;t Judge Me&#8221;)! &#8220;Ein Tag in meiner Haut ist ein Tag in der Hölle!&#8221;, jammerte ein gewisser &#8220;ChrisRealBrown&#8221; kürzlich auf seinem Instagram-Account. &#8220;Ich bin ein menschliches Wesen und ehrlich gesagt denke ich, dass ich Respekt verdiene.&#8221; (Es bestehen allerdings Zweifel daran, ob es sich beim Absender wirklich um den &#8216;real&#8217; Brown handelt.)</p>
<p>Respekt! Genau! Gerade sehr reiche, sehr erfolgreiche und sehr berühmte Männer sollte man nicht urplötzlich mit der Aussicht erschrecken, sie könnten einmal nicht ungestraft davon kommen, wenn sie jemand anderen blutig schlagen. Die Disziplinarmaßnahmen sollte man der Mutter des Täters, seiner Freundin und seinen Kollegen überlassen, die wollen schliesslich nur sein Bestes. Die Drohungen der Staatsanwaltschaft, Brown ins Gefängnis zu schicken, wenn er sich nicht bessert, sind in diesem Zusammenhang völlig fehl am Platz. Browns Anwalt hat die Staatsanwälte dementsprechend als &#8220;paranoid&#8221; und &#8220;schizophren&#8221; beschimpft. Bei einer Pressekonferenz nach der Anhörung wütete er, noch nie sei einer seiner Klienten von der Staatsanwaltschaft derart &#8220;gefoltert&#8221; worden.</p>
<p>In der Tat, aus gegebenem Anlass erinnern wir an vergleichbare Fälle aus der jüngeren Vergangenheit: Mel Gibson wurde wegen einer Prügel-Attacke auf seine Ex-Freundin zu 16 Stunden Sozialdienst verurteilt. Er durfte seinen Dienst bei einer Kinderhilfsorganisation ableisten, die seine Frau leitete. Er liess sich also einfach zwei Tage lang lächelnd mit bedürftigen Kindern in Malibu fotografieren, und alles war gut. Charlie Sheen musste als Strafe dafür, dass er seine damalige Frau Brooke Mueller zu Weihnachten 2009 in Aspen verprügelt und mit einem Messer bedroht hatte, im örtlichen Theater eine Frage- und Antwort-Sitzung mit Schauspielschülern bestreiten. Es soll recht vergnüglich gewesen sein.</p>
<p>Dass derart drakonische Strafen für so geringfügige Vergehen wie das Verprügeln einer Frau verhängt werden, lässt nur einen Schluss zu: Die Staatsanwälte hoffen, ihre Lieblings-Stars möglichst bald wieder live mit neuen Delikten vor sich zu sehen. Die Strategie hat dann auch bisher bei allen sehr gut funktioniert.</p>
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		<title>Hollywoods sprechende Haustiere</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 14:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Britney Spears]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Bieber]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Kardashian]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Pattinson]]></category>
		<category><![CDATA[The Artist]]></category>
		<category><![CDATA[Uggie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ihm fing es an: Uggie wurde im vergangenen Jahr beinahe für einen Oscar nominiert. (Foto: Reuters) Natürlich ist längst bekannt, dass Hunde sprechen können. Seit Interviews mit dem Jack-Russell -Terrier Uggie in internationalen Magazinen erschienen, weiss das doch jeder. (Dass Uggie ausgerechnet mit einem Stummfilm international bekannt wurde, ist hier nebensächlich.) Weniger bekannt ist, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/Uggie1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3399" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/Uggie1.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><em>Mit ihm fing es an: Uggie wurde im vergangenen Jahr beinahe für einen Oscar nominiert. (Foto: Reuters)</em></p>
<p>Natürlich ist längst bekannt, dass Hunde sprechen können. Seit Interviews mit dem Jack-Russell -Terrier Uggie in internationalen Magazinen erschienen, weiss das doch jeder. (Dass Uggie ausgerechnet mit einem Stummfilm international bekannt wurde, ist hier nebensächlich.) Weniger bekannt ist, dass Uggie auch über literarische Qualitäten verfügt. Unmittelbar, nachdem er knapp an einer Oscar-Nominierung für <em>The Artist</em> vorbeigeschrammt war und seinen Pfotenabdruck auf dem Hollywood Boulevard verewigen durfte, warf Uggie eine gefellige Autobiografie auf den Markt. Eine Bell-All-Story, die tief hinter die Kulissen Hollywoods blicken lässt.</p>
<p>Schließlich wollten wir immer schon wissen, was wirklich zwischen ihm und Reese Witherspoon auf dem Set von <em>Wasser für die Elephanten</em> gelaufen ist (Spoiler Alert: „Denk an Taylor und Burton, Pitt und Jolie, Bogart und Bacall“); was er über Robert Pattinson denkt („Der hatte gegen mich keine Chance“); wie die Kussszenen abliefen („mit Zunge!“) und wie seine Karriere als Bad Boy begann („Dass die Katze starb, war ein Unfall“).</p>
<p>Inzwischen versuchen nicht mehr nur Charakterdarsteller wie Uggie, sondern auch minderjährige Hunde-Starlets, sich Ruhm und öffentliche Aufmerksamkeit zu erzwitschern. Britney Spears&#8217; niedlichem Welpen Hannah (@hannahspears) etwa folgen auf Twitter bereits 36.000 Fans. Doch weil Hannah erst vier Monate alt ist, erreicht sie bei weitem nicht das literarische Niveau von Uggie. “Habe gerade auf Mamas Teppich gepinkelt”, offenbart Hannah, oder “Hätte beinahe beim Buddeln im Garten meine Maniküre ruiniert.“ Und: “Danke für all die Hundefotos, die ihr mir schickt, aber Mama sagt, ich kann erst einen Freund haben, wenn ich zwei bin.” Berufsangabe: “Britneys Bitch!”</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/kimkardashianscatmercyviainstagram1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3355" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/kimkardashianscatmercyviainstagram1.jpg" alt="" width="635" height="635" /></a><br />
<em>Kim Kardashians Katze Mercy auf frischer Tat mit dem iPhone ertappt. (Foto: Instagram)</em></p>
<p>Natürlich kann nicht jeder Hund – wie Uggie – zur Oscarverleihung einen 60.000 Dollar teuren Edelsteinknochen von Chopard um den Hals tragen, wie Hannah mit Britney Spears Las Vegas unsicher machen oder wie Kätzchen Mercy (@KardashianKat) mit Kim Kardashian und Kanye West in Nobelrestaurants dinieren. (Leider verstarb Mercy dann allerdings im Dezember.) Aber auch unter den Allerweltshunden gibt es einen Trend zu Äußerungen in der Ich-Form, vom kleinen Tweet bis zu den großen Entbellungsgeschichten. Ein Blick in YouTube genügt: alles voller <a href="//www.youtube.com/watch?v=nGeKSiCQkPw">sprechender Hunde</a> und tiefgründig <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q34z5dCmC4M">philosophierender Katzen</a>.</p>
<p>Zum ersten Mal also haben wir Menschen die Möglichkeit, aus erster Hand von unseren Haustieren zu erfahren, was in ihren Seelen vorgeht. Aber was wir dort zwischen den Zeilen lesen, ist zutiefst beunruhigend. Immer mehr Hunde und Katzen benutzen Twitter, Facebook und YouTube nicht nur, um sich selbst zu vermarkten, sondern um ihre Sicht der Mensch-Tier-Beziehung darzustellen – und das ist für uns Herrchen oder Frauchen nicht immer schmeichelhaft. Schließlich wusste schon Friedrich der Große: „Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.“</p>
<p>Richtig spannend wird es also erst werden, wenn es zwischen Hannah und Britney zum Eklat kommt und die Hündin erzählt, was wirklich in der Villa Spears abgeht. Wenn die Underdogs aufmucken und sich beim Tweeten nicht mehr an der Leine ihrer Besitzer führen lassen. Wenn Hunde sich nicht länger einen Maulkorb verpassen lassen und peinliche Fotos ihrer Besitzer direkt an die Klatschblätter verkaufen.</p>
<p>Die Twitter-Revolution wird nicht bei Hunden und Katzen stehen bleiben. Sogar Justin Biebers Hamster Pac liess es sich nicht einfach gefallen, dass sein berühmtes Herrchen ihn kurzerhand bei einem Konzert einem Fan in die Hand drückte. Der Aufschrei unter Tierschützern war groß, sogar die California Hamster Association schaltete sich ein. (Ja, die gibt es wirklich. So gut sind die Hamster schon organisiert.) Ähnlich wie beim arabischen Frühling, in dem sich der Zorn der unterdrückten Mehrheit über Twitter Luft machte, lässt sich die schweigende Mehrheit der Hamster nun nicht länger mundtot machen. Pac (<a href="https://twitter.com/PacBieber/status/277100448186515456/photo/1">@PacBieber</a>) berichtet regelmässig über die artgerechte Behandlung durch seine neue Besitzerin (#happyhamster) und stellte der Welt gerade sein neues Sixpack vor:  „Ich trainiere viel, deshalb habe ich eine Weile nicht getweetet.“</p>
<p>Hamster bekennen sich zum Doping, Hunde räumen bei Talentwettbewerben ab, die ursprünglich einmal für Menschen gedacht waren, wie Pudsey bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=OGt_6foIZDU">Britain Got Talent</a>, Hunde gründen Bands:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=iWB046Y0lYI">http://www.youtube.com/watch?v=iWB046Y0lYI</a></p>
<p>Hunde manipulieren Wahlen (<a href="http://www.cafepress.com/+i-bark-for-barack+gifts">Hunde bellen für Obama</a>). Ja, ein Hund regiert bereits im Weißen Haus:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cFAWm2ijMlU">http://www.youtube.com/watch?v=cFAWm2ijMlU</a></p>
<p>Merkt denn keiner, was hier los ist? Als bräuchte es noch weitere Indizien &#8211; auch im Strassenverkehr übernehmen immer mehr Hunde das Lenkrad:<br />
<a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/porterdrivescar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3363" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/porterdrivescar.jpg" alt="" width="650" height="366" /></a><br />
<em>Achtung, Hund am Steuer! (Foto: Reuters</em>)</p>
<p>Bald werden uns unsere Hunde nicht mehr brauchen. Sie können selbst zum Einkaufen in den Hunde-Feinkostladen fahren, schliessen eigene Buchverträge ab, verkaufen unsere Nacktfotos meistbietend an den <em>Playboy</em>, und wir müssen darum betteln, dass sie uns ohne Leine laufen lassen. Wir können noch froh sein, wenn uns am Ende die Hunde in den Menschenzoo fahren und nicht die Hamster.</p>
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		<title>Die Er-Zession ist da</title>
		<link>http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/promileaks/3285/die-er-zession-ist-da/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2013 15:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Hanna Rosin]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Schröder]]></category>
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		<description><![CDATA[Die amerikanische Autorin Hanna Rosin sieht die Frauen auf der Überholspur. (Foto: dpa) Sorry, Jungs, man muss es so deutlich sagen: Es ist vorbei. Jahrtausende lang habt ihr euch gegenseitig die größten Stücke vom Kuchen zugeschoben, das war für euch ein guter Gig, aber nun geht eure fette Zeit zu Ende: Das Zeitalter der Frauen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/Rosin1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3309" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/Rosin1.jpg" alt="" width="500" height="346" /></a><br />
<em>Die amerikanische Autorin Hanna Rosin sieht die Frauen auf der Überholspur. (Foto: dpa)</em></p>
<p>Sorry, Jungs, man muss es so deutlich sagen: Es ist vorbei. Jahrtausende lang habt ihr euch gegenseitig die größten Stücke vom Kuchen zugeschoben, das war für euch ein guter Gig, aber nun geht eure fette Zeit zu Ende: Das Zeitalter der Frauen beginnt. Hanna Rosin ruft in ihrem eben in Deutschland erschienenen Buch “Das Ende der Männer” und den “Aufstieg der Frauen” aus (Berlin Verlag). Dabei handelt es sich nicht um eine Forderung oder eine Kampfansage, sondern um eine kühle Analyse der “Krise der Machos”. Das Buch der amerikanischen <em>Atlantic</em>-Reporterin ist ein unsentimentaler Abschiedsbrief an das ehemals “starke” Geschlecht: Während sich Parlamente und Großkonzerne noch um die Frauenquote streiten, überholen die Frauen die Männer unversehens auf der rechten Spur. So jedenfalls sieht es Hanna Rosin. Und ihr Ehemann, der durchaus erfolgreiche und schlagfertige <a href="http://www.slate.com/articles/double_x/slate_fare/2012/08/the_end_of_men_hanna_rosin_interviewed_by_her_husband_slate_editor_david_plotz_about_her_new_book_.html">Slate</a>-Chefredakteur David Plotz fragt sich gespielt verzweifelt, wie es denn passieren konnte, daß ausgerechnet seine eigene Ehefrau das Ehebett als Schlachtfeld ausgemacht hat, in dem die Männer verlieren: &#8220;Habe ich etwa den Geschirrspüler falsch beladen? Spreche ich nicht genug über meine Gefühle?&#8221;</p>
<p>In einem unbarmherzigen Stakkato lässt Rosin Argumente und Fakten auf den Leser niederprasseln: „Die Männer haben drei Viertel der in der Rezession verloren gegangenen Jobs verloren. Und die am schlimmsten betroffenen Jobs waren die in den Macho-Bereichen: Bau, Fabriken, Hochfinanz.“ Die Rezession habe einen tiefgreifenden wirtschaftlichen Wandel beschleunigt, der seit mindestens 30 Jahren im Gange ist: 2009 stellten Frauen zum ersten Mal mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen. Frauen dominieren in den Universitäten, schaffen mehr akademische Abschlüsse und sind schon in der Schule besser. Rosin diagnostiziert außerdem die &#8220;Geschlechtsumwandlung der Mittelschicht&#8221;, bei ihrer Recherche begegnet sie kümmerlichen männlichen Losern und sexuell agressiven, „wunderschönen“ Aufsteigerinnen, die eingeschüchterte Männer zwischendurch mal für Bettspiele benutzen, aber sie zum Heiraten für ungeeignet halten. Die Frauen, so Rosin, „halten die Karten in der Hand“, die Balance zwischen den Geschlechtern habe sich schon verschoben, bevor die Männer überhaupt reagieren konnten. Aus all dem folgt ganz klar: Das Matriarchat ist nur noch eine Frage der Zeit. Sogar ihrem eigenen neunjährigen Sohn sagt Rosin eine klägliche Zukunft voraus und widmet ihm das Werk mit den wenig tröstenden Worten: &#8220;Für Jacob, tut mir leid&#8221;. Dafür werden ihn seine Klassenkameraden und Freundinnen garantiert bis in alle Ewigkeiten hänseln.</p>
<p>In Amerika wurde dieses im Oktober erschienene Buch überraschend ernst genommen, es sorgte für leidenschaftliche Diskussionen. Die <em>Los Angeles Times</em> lobte Rosins Buch als “die aufschlussreichste und lesbarste Kulturanalyse des Jahres”, in der <em>New York Times</em> pflichtete ein (männlicher) Kritiker nach Lektüre des Buches erschüttert bei, Männer seien wohl tatsächlich Vesager. Reicht denn ein rasanter Titel aus, dass selbst die renommiertesten Zeitungen ihr Grundrecht auf Recherche vergessen?</p>
<p>So weit, so erstaunlich. Schließlich gibt es jede Menge Fakten, die Rosins Thesen widersprechen. Ein flüchtiger Blick in die täglichen Nachrichtenspalten sollte eigentlich genügen. Ja, Martina verdient immer noch weniger als Martin. Vorstände, Ministerpräsidenten und Redaktionsleiter sind immer noch überwiegend männlich. Frauen schultern immer noch den Großteil der Kindererziehung. Sie regieren gerade mal 20 von 198 Staaten, und weltweit treiben Mütter immer noch überproportional viele weibliche Embryos ab. Solche Randnotizen streift die Autorin, als wären es schon Nachrichten von gestern und nicht die realen Befunde aus der Lebenswirklichkeit von Frauen in der Gegenwart. </p>
<p>[werbung]</p>
<p>Mit ihrem Tunnelblick würde Hanna Rosin vermutlich auch in Deutschland schnell Indizien für einen Machtwechsel der Geschlechter finden.</p>
<p>Beleg 1, die Politik: Merkel sitzt fest im Sattel, das Matriarchat ist längst politischer Alltag in Berlin, das letzte Aufbäumen eines männlichen Kanzlerkandidaten wird zum Scheitern verurteilt sein.</p>
<p>Beleg 2, die Medien: Die <em>Zeit</em> verkündete auf der Titelseite jüngst „Das Ende des (weißen) Mannes“; der <em>Spiegel</em> beklagte die &#8220;Männerdämmerung&#8221;; der <em>Focus</em> stemmte sich vergeblich gegen den Trend zur Frauenquote, indem er einige reiche Erbinnen dagegen wettern ließ; und Cindy aus Marzahn rettet das deutsche Kulturheiligtum <em>Wetten, dass..?</em>. Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen – wer sich Rosins Brille aufsetzt, sieht überall nichts als weibliche Überflieger.</p>
<p>Schachmatt, Beleg 3: Selbst der mächtigste aller Machos, der Herrgott selbst, ist vor der Verweiblichung nicht mehr sicher. Bekanntlich sorgte Frauenministerin Kristina Schröder für einen Aufschrei der Entrüstung, als sie Gott das männliche Prädikat aberkannte. Aber soweit bekannt hat sich selbst der Herrgott nicht getraut, gegen die Geschlechtsumwandlung ernsthaft vorzugehen. Offensichtlich hat er Hanna Rosins Buch gelesen und weiss: Widerstand ist zwecklos, seine Tage sind gezählt. Sorry, Gott, es tut ihr leid.</p>
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		<title>Buddha im Bademantel</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 20:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernie Glassman]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Joel Coen]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das gelöste Lächeln eines geborenen Buddhisten? Schauspieler und &#8220;Dude&#8221; Jeff Bridges. (Foto: dpa) Als der Schauspieler Jeff Bridges bei einem Abendessen in Santa Barbara auf den Zenmeister Roshi Bernie Glassman trifft, überrascht der ihn mit einer ungewöhnlichen Frage: Ob Bridges denn wisse, dass der &#8220;Dude” &#8211; seine Darstellung eines Althippies in der Coen-Brüder-Komödie The Big [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/Jeff1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3257" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/Jeff1.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><br />
<em>Das gelöste Lächeln eines geborenen Buddhisten? Schauspieler und &#8220;Dude&#8221; Jeff Bridges. (Foto: dpa)<br />
</em><br />
Als der Schauspieler Jeff Bridges bei einem Abendessen in Santa Barbara auf den Zenmeister Roshi Bernie Glassman trifft, überrascht der ihn mit einer ungewöhnlichen Frage: Ob Bridges denn wisse, dass der &#8220;Dude” &#8211; seine Darstellung eines Althippies in der Coen-Brüder-Komödie <em>The Big Lebowski</em> &#8211; von Buddhisten für einen Zenmeister gehalten werde? Der Dude ein Buddhist? Bridges glaubt zuerst an einen Scherz, schliesslich spielt er als Lebowski einen abgehalfterten Loser mit Schwabbelbauch und Jesusbart, der sich vorwiegend von Wodka, Kahlua und Joints ernährt und dessen Radius sich auf den Weg zwischen Kühlschrank und Bowling-Bahn beschränkt.</p>
<p>Doch, doch, sagt Glassman, der erste verräterische Hinweis sei doch schon der Name der Regisseure, die Coen-Brüder. Ein Koan, erklärt Glassman, ist schliesslich ein Zen-Rätsel, das dazu anhält, in simplen Worten zu einer tieferen Wahrheit zu führen; <em>The Big Lebowski</em> sei voll von solchen Rätseln. “Hä?” fragt Bridges noch einmal in bester bäriger Dude-Manier: “Was zur Hölle erzählst du denn da? Der Dude redet doch im ganzen Film nicht über Buddhismus.” Bernie Glassman widerspricht und zitiert die schönsten Sprüche des Dude: ‘The Dude abides&#8221; (“Der Dude verweilt”) oder &#8220;Mann, das ist doch bloss deine Meinung&#8221; – beides sei klassischer Zen.</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/Jeff2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3263" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/Jeff2.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><em>Zwei Buddhas: Der &#8220;Dude&#8221; und sein Freund Walter in &#8220;The Big Lebowski&#8221;. (Foto: dpa)</em></p>
<p>Bridges, 64, und Glassman, 74, schildern diese Begegnung bei einem Abend der Library Foundation in Little Tokio, einem Stadtteil von Los Angeles. Seit dem ersten Treffen vor mehr als zehn Jahren hat sich zwischen Bernie Glassman, einem ehemaligen Flugzeugingenieur jüdischer Abstammung aus Brooklyn, und dem Oscar-gekrönten Filmschauspieler Bridges eine tiefe Freundschaft, gar Bruderschaft, entwickelt. Sogar körperlich sehen sich die beiden immer ähnlicher. Beide tragen die langen, grauen Haare mit einem Gummiband zurückgeschlungen, beide nuscheln bedeutsam in ihre grauen Vollbärte wie Sokrates auf Dope, und beide lümmeln sich lässig in ihren braunen Ledersesseln, nur unterbrochen von innigen Umarmungen. Es sei eine Freundschaft, die ihnen beiden viel bedeute, sagt Bridges. Unübersehbar ist, dass die beiden viel Spass miteinander haben. Er habe Bridges eine Meditationsübung gegeben, die er jeden Morgen ausführen müsse, enthüllt Glassman: “Jeden Morgen muss er in den Spiegel schauen und laut über sich selbst lachen.”</p>
<p>Glassman ist ein Clown, aber ein ernst zu nehmender. Er leitet Obdachlosenretreats in der Bronx und meditiert mit seinen Schülern unter anderem in Auschwitz und Ruanda. Seine Organisation, die <a href="http://zenpeacemakers.org/">Zen Peacemakers</a>, ist weltweit an sozialen Brennpunkten aktiv. Er hat sogar eine erfolgreiche Bäckerei gegründet, die jedem einen Job gibt, der einen haben will. Glassman interessiert sich sehr dafür, Buddhismus zeitgemäss und relevant zu machen, und er findet, dass <em>The Big Lebowski</em> genau das leistet. “Der Film nimmt eine ganze Reihe von Problemen aufs Korn, die wir im Zen-Training ansprechen.” Wenn jeder dem anderen seine Meinung lasse, statt ihm dafür den Kopf einzuschlagen, sei der Weltfriede schnell hergestellt, sagt Glassman. Der Dude ist ein Pazifist, der die Welt lieber umarmt, statt sie nieder zu boxen, und der sich selbst nicht so wichtig nimmt, wenn er im Bademantel zum Bowling schlurft &#8211; beides seien Grundlagen des Buddhismus. Das erste Gebot in Glassmans Zen-Gemeinschaft lautet &#8220;Nicht wissen&#8221;. Auch das, scherzt Glassman halb ernst, verkörpere der Dude perfekt.</p>
<p>Aus ihren Gesprächen haben Glassman und Bridges nun ein Buch gemacht: <em>The Dude and the Zen Master</em> ist gerade in Amerika erschienen und hat wohl als das ungewöhnlichste buddhistische Buch der Welt zu gelten. Genau wie der Film steckt es voller Kraftausdrücke, aber eben doch auch voller skurriler Wahrheiten und Weisheiten. Es ist wie der Dude selbst: Das Gespräch mäandert ein wenig, aber es enthüllt auch überraschende persönliche Einblicke und Ansichten, etwa über Jeff Bridges’ langjährige Ehe mit seiner Frau Sue, seine Filmarbeit mit Größen wie Francis Ford Coppola und Sidney Lumet und seine Verehrung für seinen verstorbenen Vater Lloyd. Der habe ihm das “Spassbeiten” (“Plorking”) beigebracht, sagt Bridges: die Verbindung von Spass und Arbeit.</p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2013/01/Jeff3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3277" src="/blogs/promileaks/files/2013/01/Jeff3.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><em>Stirn an Stirn: Zenmeister Bernie Glassman und Schauspieler Jeff Bridges. (Foto: Alan Kozlowski)</em></p>
<p>Glassman und Bridges teilen nicht nur ihr Faible für tiefschürfenden Blödsinn, sondern auch ihren Einsatz für soziale Projekte. Die wenigsten wissen, dass Bridges bereits 1983 die Stiftung <a href="http://www.endhunger.com/" target="_blank">End Hunger Network</a> gegründet hat; die Orgnisation möchte erreichen, dass keine Kinder in den USA mehr Hunger leiden müssen. Nicht zufällig findet die Veranstaltung in Los Angeles nur einen Strassenblock entfernt von der berüchtigten Skid Row statt, der grössten Ansammlung Obdachloser in ganz Amerika. Gemeinsam betreiben Bridges und Glassman eine Armenspeisung, die es darauf anlegt, Obdachlosen wieder zu einem Job und einer Bleibe zu verhelfen. Jeff Bridges drückt seine Verpflichtung, den Ärmsten zu helfen, so aus: “Wir sind alle Dudes.&#8221;</p>
<p>Bridges zelebriert den Dudeismus, indem er zum Beispiel seine Band “The Abiders” genannt hat und davon schwärmt, er habe kürzlich vor einem “Meer aus Dudes” gespielt. Aus dem <a href="http://www.dudeism.com/">Dudeismus</a> ist längst eine eigene Religion geworden, komplett mit einem “Take it Easy Manifesto”, <a href="http://www.lebowskifest.com/default.aspx">Lebowski-Festen</a> und der Ordinierung in der Kirche der Latter Day Dudes. Ernst gemeint ist das nicht, aber doch so schräg, dass es einem modernen Zenmeister gefallen würde. Was der Dude zu seiner Ernennung zum Zenmeister sagen würde, will eine junge Zuschauerin in Los Angeles schließlich noch wissen. Da enthüllt Bridges den buddhistischen Ehrentitel, den ihm sein Freund gegeben hat: “Der Dudely Lama!” So endet der Abend wie es sich für einen Zen-Abend gehört: mit schallendem Gelächter. Und Hollywood hat ein neues spirituelles Oberhaupt.</p>
<p>[werbung]</p>
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		<title>Die verblüffendsten Comebacks von 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 14:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Sheen]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Brown]]></category>
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		<category><![CDATA[Rihanna]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></category>

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		<description><![CDATA[6. Thomas Gottschalk als Radiomoderator: Erleuchtung! Er könnte sich in seiner Mühle in Malibu zur Ruhe setzen, aber wetten, dass Thomas Gottschalk es nach seinem Abschied von Wetten, dass..? nicht lassen kann? Nach Ausflügen zur ARD und zu RTL sucht Gottschalk nun wieder bei seiner alten Heimat, dem Bayerischen Rundfunk, Zuflucht vor Dieter Bohlen. Vor [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>6. Thomas Gottschalk als Radiomoderator: Erleuchtung!<br />
</strong>Er könnte sich in seiner Mühle in Malibu zur Ruhe setzen, aber wetten, dass Thomas Gottschalk es nach seinem Abschied von <em>Wetten, dass..?</em> nicht lassen kann? Nach Ausflügen zur ARD und zu RTL sucht Gottschalk nun wieder bei seiner alten Heimat, dem Bayerischen Rundfunk, Zuflucht vor Dieter Bohlen. Vor über 40 Jahren begann dort seine Karriere, im Frühjahr gibt er nun auf Bayern 3 sein Comeback als Radiomoderator und wartet auf bessere Zeiten (und Quoten): „Ich verschwinde jetzt erst mal ein paar Monate vom Bildschirm”, sagte er der FAZ, “und warte auf eine Erleuchtung.“</p>
<p><strong>5. Die Hochzeit von Hugh Hefner und Crystal Harris: Ja &#8211; Nein &#8211; Jein<br />
</strong><br />
<a href="/blogs/promileaks/files/2012/12/Hefner1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3189" src="/blogs/promileaks/files/2012/12/Hefner1.jpg" alt="" width="500" height="305" /></a><br />
Vier Tage vor der „Hochzeit des Jahrhunderts“ im Juni 2011 hoppelte Mister Playboy Hugh Hefner, 85, das 60 Jahre jüngere Häschen davon. Dumm nur, dass die Juli-Ausgabe des Playboy-Magazins schon gedruckt war: Da posierte „Mrs. Hefner“ nur mit einem Schoßhund und einem BH bekleidet auf dem Titel und schwärmte, sie sei die glücklichste Frau der Welt. Dann versetzte Crystal Harris den 90.000-Dollar-Ring in einem Auktionshaus. Hugh Hefners Twitter-Abrechnung: „Es bricht mir das Herz – aber besser vor der Hochzeit als hinterher.“ Nun haben die beiden schon wieder verkündet, dass sie heiraten wollen: An Silvester will sich das Paar nun wirklich das Ja-Wort geben. Scheinbar hat er nichts dazu gelernt: Einen neuen Ring hat sie auch.</p>
<p><strong>4. Charlie Sheen als guter Mensch: Winning!</strong></p>
<p><a href="/blogs/promileaks/files/2012/12/lohansheenbyQuantrelldcolbert.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3163" src="/blogs/promileaks/files/2012/12/lohansheenbyQuantrelldcolbert.jpg" alt="" width="635" height="438" /></a><br />
<em>Charlie Sheen und Lindsay Lohan in &#8220;Scary Movie 5: Schecks, aber keine Küsse&#8221;</em>.<br />
<strong><br />
</strong>2011 war sein Absturzjahr. Exzesse mit Kokain und Prostituierten, Krankenhausaufenthalte, Gewaltausbrüche, der fulminate Rauswurf bei <em>Two and a Half Men</em> und ein wilder Medienritt names “gewaltiger Torpedo der Wahrheit” – Charlie Sheen raste mit atemberaubender Geschwindgkeit auf den Abgrund zu. Aber “Teflon-Charlie” hat es tatsächlich wieder geschafft, die Kritiker abzuschütteln. Statt sich für seine Wutanfälle therapieren zu lassen, heuerte er als Therapeut bei der Sitcom “Anger Management” an und investierte viel von seinem Honorar in gute Zwecke. Seit einem Jahr macht er fast nur noch als guter Mensch Schlagzeilen: Benefiz-Shows für einen zusammengeschlagenen Giants-Fan, eine spontane Spende von 75.000 Dollar an die krebskranke Tochter eines Polizisten in Los Angeles, dann schrieb er, einfach aus Mitleid, einen Scheck über 100.000 Dollar für die von Steuernöten geplagte Kollegin Lindsay Lohan. “Ich warte immer noch darauf, dass sie als Dankeschön wenigstens eine SMS schickt”, sagte Sheen über seine Filmpartnerin. Statt sich zu bedanken, weigerte sich Lohan, den edlen Spender bei gemeinsamen Bettszenen für <em>Scary Movie 5</em> zu küssen, aus Angst vor Krankheiten. Trotzdem: Winning!</p>
<p><strong>3. Lindsay Lohan als &#8220;Mean Girl&#8221;: Beten, bis die Polizei kommt<br />
</strong>Nachdem sie als Putzhilfe in einer Leichenhalle ihre 120 Büßer-Stunden für das Entwenden einer Halskette abgeleistet hatte, sollte 2012 das Jahr von Lindsay Lohans Comebacks werden: Mit einer neuen, glamourösen Rolle in einem Biopic über Liz Taylor und einem lukrativen Striptease für den Playboy wollte sich das “Mean Girl” in den Kreis der hoffähigen Starlets zurück katapultieren. Allein, mit ihrer Katastrophenserie von 2012 hätte sie sogar ihrem alten Freund Charlie Sheen zu dessen wildesten Zeiten Konkurrenz machen können: Erst fuhr sie ihren Porsche auf dem Pacific Coast Highway zu Schrott und erzählte der Polizei, sie sei nicht am Steuer gesessen. Dann rammte sie vor einem Nachtclub einen Fotografen. Das Nobelhotel Chateau Marmont verwies sie des Hauses, weil sie ihre Miete nicht bezahlte. In New York wurde sie verhaftet, weil sie einer Wahrsagerin angeblich mit der Faust ins Gesicht schlug. Das Finanzamt pfändete ihre Konten. Und dann entzog ihr auch noch Backstreet Boy Brian Littrell seinen göttlichen Segen: “Ich bin sehr christlich und bete für viele Leute, aber definitiv nicht für Lindsay Lohan. Sorry.” Da wird Lindsay 2013 schon selbst fromm werden müssen.</p>
<p><strong>2. Unkaputtbar: Die Beziehung zwischen Rihanna und Chris Brown</strong><br />
Vor den Grammys 2009 schlug Chris Brown seine damalige Freundin Rihanna in seinem Ferrari grün und blau; er traktierte sie mit Faustschlägen, fügte ihr Bisswunden zu und würgte sie, bis ihr schwarz vor Augen wurde. Dafür wurde er zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt; die Bewährung läuft immer noch. Der Richter verhängte ein Kontaktverbot, 1400 Stunden gemeinnützigen Dienst und 52 Stunden Therapie für Gewalttäter. So etwas sollte eigentlich genügen, um eine Beziehung für immer zu beenden, zur Sicherheit setzte Brown noch eins drauf: Im Herbst tätowierte er sich Rihannas verprügeltes Gesicht auf den Hals. (Jaja, ich weiss, er sagt, es sei ein Totenkopf, aber das Märchen soll er seinem Bewährungshelfer erzählen.) Doch nun turteln sie wieder. An Weihnachten zeigten sich die beiden eng umschlungen bei einem Lakers-Spiel in Los Angeles. Reicht ein blaues Auge nicht?</p>
<p>[werbung]</p>
<p>Was sonst noch zurückkam: Das Frühjahr im Winter (20.7 Grad Celsius in München zu Weihnachten), Berlusconi als Retter Italiens, Justin Biebers Hamster (er hatte ihn bei einem Konzert einem Fan in die Hand gedrückt) und natürlich das Wichtigste:</p>
<p><strong>1. Die Welt: Ein Neuanfang<br />
</strong>Puh, da sind wir noch einmal davon gekommen. Die Maya haben sich geirrt. Oder, wie Kylie Minogue singt: „Das ist nicht das Ende der Welt, es ist nur der Beginn von dir und mir.“</p>
<p>Und damit wünsche ich Ihnen ein unerwartet frohes neues Jahr!</p>
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