Süddeutsche Zeitung Magazin

Medien | Heft 06/2009

"Vanity Fair ist noch auf dem Weg, eine eigene unverwechselbare Stimme zu finden."

Nein - jetzt schweigt das Magazin für immer. Bernd Runge war bis Dezember als Geschäftsführer des Condé Nast Verlags verantwortlich für das neue Heft. Dann legte er sein Amt vom einen auf den anderen Tag nieder. Kurz darauf gab er dem SZ-Magazin das folgende Interview.



SZ-Magazin: Herr Runge, Sie haben elf Jahre lang den deutschen Teil des Condé Nast Verlags geleitet und Zeitschriften wie Vogue, GQ, AD, Glamour und zuletzt auch Vanity Fair herausgegeben.
Jetzt, da die Finanzkrise das Anzeigengeschäft ruiniert, haben Sie völlig überraschend Ihren Abschied verkündet. Warum?

Bernd Runge: Das hat ausschließlich persönliche Gründe. Für mich waren in diesem Verlag, nicht nur in Deutschland, die großen Schlachten geschlagen. Ich habe meinen Job – die Entwicklung neuer Märkte – weitgehend gemacht, jetzt konnte ich mir überlegen, verwaltest du das weiter oder machst du einen Break.

Von außen sieht es so aus, als würden Sie angesichts stürmischer Zeiten das Schiff verlassen. Der Verlag steht gut da. Und so kurzfristig wie nach außen verkündet war der Schritt dann doch nicht.

Jetzt hat auch noch Nikolaus Albrecht angekündigt, dass er bald die Chefredaktion von Vanity Fair niederlegt. Beide Entscheidungen sind völlig unabhängig voneinander. Und »bald« ist noch ein ganzes Jahr. Nikolaus Albrecht ist Ende 2007 quasi als Feuerwehrmann eingesprungen, er hat von Beginn an klargemacht, dass er dies nur für eine bestimmte Zeit machen wird.

Ein in der Branche verbreiteter Verdacht lautet: Die Chefs des amerikanischen Mutterkonzerns haben eine dreistellige Millionensumme in den Start der deutschen Vanity Fair investiert, sehen jetzt, dass es nicht läuft wie gewünscht – und haben in Form von zwei Personalentscheidungen die Reißleine gezogen. Sprechen sie von Interpretationen, die meist bestenfalls Stammtischniveau haben? Ernsthaft: Eine dreistellige Millionensumme stimmt nicht, die Reißleine auch nicht.

Trotzdem legt Ihr Abgang den Verdacht nahe: Lifestyle-Zeitschriften haben in der Krise keine Perspektive mehr. Ich glaube, dass der Zeitgeist nach neuer Ernsthaftigkeit verlangt, durchaus. Aber das stellt den Lifestyle-Journalismus nicht infrage und meinen Rückzug nicht in diesen Kontext.

Besteht etwa kein Grund zur Unruhe in der Branche?
Ich bin ja nicht mehr in der Zeitschriftenbranche. Also zerbreche ich mir auch heute nicht den Kopf über deren Zukunft.

Warum also haben Sie genau jetzt Ihre Arbeit bei Condé Nast beendet? Sehen Sie, ich habe dem Verlag neue Märkte und Erlösquellen erschlossen, in Russland und vielen anderen Ländern. Unter meiner Regie und Mitwirkung wurden mehr als 20 Zeitschriften in einem Dutzend Länder lanciert, ungefähr 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen, davon 350 in Deutschland. Eine gewisse Reise- und Amtsmüdigkeit war unausbleiblich, also ein guter Zeitpunkt, um aufzuhören.

Ihre Meisterprüfung sollte Vanity Fair sein, ein Heft mit hohem gesellschaftspolitischen Anspruch; das »Magazin für ein neues Deutschland«, wie es anfangs in der Werbung hieß. Das hat nicht so ganz hingehauen, oder? Ich möchte nicht eingebildet klingen, aber meine Meisterprüfung habe ich schon mit 33 als erfolgreicher Chefredakteur der französischen Gala in Paris bestanden. Vanity Fair in Deutschland war und ist ein sehr wichtiges Projekt für Condé Nast und für mich persönlich, aber dennoch nur ein Projekt unter vielen. Als wir mit der Vorbereitung vor vier Jahren starteten, dachte jeder in diesem Land, dass die wirtschaftlichen Folgen der Wiedervereinigung überwunden sind. Deutschland entwickelte sich vom kranken Mann Europas zur Lokomotive Europas. Wir hatten sechs Prozent Wachstum. Es schien wirklich so, dass Deutschland ein neues Selbstbewusstsein entwickeln würde. In der Beziehung war der Zeitpunkt, zu dem wir das Heft gestartet haben, der richtige.


(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Wenn, dann gab es Brüche in meinem gesamten Leben. Ein rastloses Element steckt einfach in mir.") 




Jetzt sind wir fünf Jahre weiter, haben eine massive Wirtschaftskrise und Vanity Fair dümpelt vor sich hin. Die Wirtschafts- und Finanzkrise war so vor vier, fünf Jahren nicht abzusehen. Das Heft dümpelt aber nicht vor sich hin, sondern kämpft um seinen Platz. Wenn wir einen Fehler gemacht haben, dann den, dass wir Zeitpunkt und Chance über die Risiken gestellt haben. Wir waren als Verlag in Deutschland nicht genügend auf diese Größenordnung von Wachstum mit einem solchen Magazin vorbereitet. Wir mussten rund hundert neue Mitarbeiter einstellen und hatten im alten Gebäude nicht mal einen freien Arbeitsplatz für sie. Der gesamte Apparat war über den Anschlag hinaus belastet und in Teilen nicht bereit für ein solches Projekt.

Liegen die Probleme vielleicht auch darin, dass das Unternehmen Condé Nast, das vor allem Mode-Magazine verlegt, einfach nicht mit einem gesellschafts-politischen Magazin umgehen kann? Nein. Dass das kein Spaziergang wird, war allen klar. Wir reden hier nicht nur über das Konzept, sondern vor allem über Menschen, die zusammen jede Woche etwas Unverwechselbares und Neues gestalten wollen. Das ist bei Vanity Fair nicht auf Anhieb durchgehend gelungen. Das Magazin ist noch auf dem Weg, eine eigene unverwechselbare Stimme zu finden.

»Es gibt Zeiten, in denen man innehalten und reflektieren muss«, das war Ihre offizielle Begründung für den Abschied. Sind Sie jetzt reif für die einsame Insel? Nein, ich möchte einfach mal neue Dinge ausprobieren. Sehen Sie sich mein Leben an: mit 18 Armee, dann Volontariat, anschließend, in den frühen Achtzigerjahren, zum Studium nach Moskau, fünf Jahre. Studium hieß damals Sechs-Tage-Woche, von neun bis fünf Uhr Unterricht. Extrem viel Lehrstoff, insgesamt 60 bis 70 Stunden in der Woche. Ende des vierten Studienjahres wurde meine Tochter geboren, nicht mal zwei Jahre später mein Sohn. Nach meinen ersten Redakteursstellen in Dresden und Berlin wurde ich als Ungarn-Korrespondent der DDR-Agentur ADN berufen. 1990 habe ich dann als Trainee beim Springer-Verlag begonnen, dann 1992 für Gruner und Jahr nach Paris, 1994 Chef der französischen Gala. 1997 begann das Abenteuer Condé Nast, 1999 kam das dritte Kind. Die letzten zehn Jahre waren dann sehr schnell und komplex.

Wenn man Ihre Biografie so sieht, hat man den Eindruck, da ist einer ständig weggelaufen.
Nein, wovor?

Vor den Brüchen seiner DDR-Biografie? Um endlich im Westen anzukommen? Wenn, dann gab es Brüche in meinem gesamten Leben. Ein rastloses Element steckt einfach in mir.

Zu Ihrer Biografie gehört auch, dass Sie als Student und als Korrespondent in Ungarn Informationen an die Staatssicherheit der DDR geliefert haben. Bekannt wurde das erst 2004 durch Focus und Spiegel, also nach 14 Jahren steilster Karriere nach der Wende. Wie hat Sie das damals erwischt? Ich war in London, in der Nacht vor Drucklegung habe ich ein Fax vom Spiegel bekommen. Bis dahin hatte ich keine Ahnung von meiner Akte, auch keine Informationen von der Birthler-Behörde, dass sie diese bereits Wochen früher an die Presse weitergegeben hatte. Einen Tag später kam dann auch ein Fax von Focus. Gleichzeitig standen Reporter vor meinem Haus in München und wollten sogar meine Kinder ausfragen. Das war heftig. Und die Artikel, die dann erschienen, waren – sagen wir es mal neutral – nicht sehr freundlich. Das war ein Schlag in die Magengrube, das hat mich schon stark getroffen. Ich selbst habe die Akte erst Monate später auf Verlangen meiner Anwälte erhalten.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Aber die eigentliche Frage ist doch: Was war wirklich schuldhaft?")




Aber es ist doch logisch, dass die Stasi-Kontakte eines Mannes in so exponierter Position ein gefundenes Fressen für die Presse waren.
Mag sein. Aber es wäre auch anders gegangen. Es gab keine ernsthafte Auseinandersetzung, kein Gespräch, kein Abwägen. Dazu kein Verständnis der Umstände und Ignoranz gegenüber entlastenden Fakten, die auch in der Akte stehen.

Das klingt jetzt, als seien Sie grundlos angegriffen worden. Aber es gab die Kontakte zur Stasi. Ja, es gab diese Kontakte. Ist man auf die stolz? Nein, man ist nicht auf die stolz. Man bedauert es. Aber die eigentliche Frage ist doch: Was war wirklich schuldhaft? Wenn du dich im Spiegel ohne große Gewissensbisse anschauen kannst, dann kann man damit auch umgehen.

Wie kamen die Kontakte denn zustande?
Das erste Mal sind die Stasi-Leute gekommen, da war ich 19 und Soldat bei der Volksarmee. Die wollten etwas über angebliche Waffendiebstähle in meiner ersten Dienststelle in Schwerin wissen – so von Genosse zu Genosse. Ich wusste da aber nichts, und dann haben sie gesagt, sie würden mich mal irgendwann wieder anrufen. Man fühlte sich natürlich erst einmal gebauchpinselt, wichtig. Dann haben die sich während meines Studiums gemeldet und die Kontakte Schritt für Schritt intensiviert. Sie dürfen sich das aber nicht so vorstellen, dass die da irgendwie mit Schlapphut auftauchten. Das war viel banaler. 1984 habe ich eine enge und wirkliche Zusammen-arbeit und Karriere mit der Stasi abgelehnt. Da war ich 23 Jahre alt.

Trotzdem haben Sie an die Stasi berichtet.
Nehmen wir die Zeit, als ich Korrespondent in Ungarn war: Personeneinschätzungen und ähnliches habe ich abgelehnt, mich aber einverstanden erklärt, mit ihnen Einschätzungen zur Lage des Landes zu teilen. Ich habe Ihnen dann einfach übersetzte Artikel aus der ungarischen Presse, die ich für die Nachrichtenagentur ADN geschrieben hatte, geliefert.

Mehr nicht? Schwer zu glauben.
Im Kern war es nicht mehr. Natürlich frage ich mich heute, was mich davon abgehalten hat, die Gespräche einfach abzubrechen. Ein Grund war, dass mir aus damaliger Sicht ja kein Feind gegenübersaß. Das waren erwachsene, gereifte Männer, zum Teil kluge Männer, die sich mit großen Aufgaben schmückten, Verteidigung der DDR und Frieden und so. Und es ging ja nicht darum, dass ich Nachbarn bespitzeln sollte, man konnte es sich also schönreden.

Aber Sie hatten bei der Zusammenarbeit mit der Stasi immer Ihre Karriere im Blick. Ja, da war auch Opportunismus im Spiel. Kein Korrespondent der staatlichen Medien – Fernsehen, Radio und Presseagentur – wurde ohne das ausdrückliche und schriftliche Okay des Geheimdienstes und der Abteilung Agitation und Propaganda des Zentralkomitees der SED ins Ausland geschickt. Aber was für mich heute damals viel gefährlicher war, war meine jugendliche Selbstüberschätzung, die Annahme, ich wäre cleverer als die.

(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Dass ich heute vieles anders machen würde, steht auf einem anderen Blatt.")



Sie stellen das jetzt als die Jugendsünde eines ambitionierten Mannes hin. In den Artikeln war seinerzeit aber zu lesen, Ihre Akte dokumentiere einen schwerwiegenden Fall. Sie haben also sehr aktiv mit der Stasi zusammengearbeitet. Lassen Sie uns bitte nicht über die Substanz dieser Artikel sprechen. Ich war ein Bürger der DDR. Ich war in dem Sinne aktiv, dass ich als Mitglied der Partei, als junger Mann an viele der Ideale der kommunistischen Ideologie geglaubt habe. Daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Ich schäme mich nicht dafür. Dass ich heute vieles anders machen würde, steht auf einem anderen Blatt.

Sie wurden bei der Stasi als IM
»Olden« geführt. Woher kam der Name? Als die in ihrem Geheimniswahn unbedingt einen Decknamen wollten, hatte ich gerade ein Buch gelesen, von Balder Olden, das hieß Anbruch der Finsternis - Roman eines Nazis. Das ist kurz gefasst die Geschichte eines jungen Mannes, der im Schatten von Goebbels extrem schnell Karriere macht.

Und ausgerechnet den...Warten Sie ab! Der junge Mann kommt an den Punkt, wo er sich entscheiden muss, ob er Freunden ins Ausland hilft. Er tut das und wird von der Gestapo hinterrücks erschossen.

Warum sind Sie nie offen mit Ihren Kontakten zur Stasi umgegangen? Wie stellen Sie sich das vor? Den Ablasshandel wie im Mittelalter gibt es nicht mehr. Sollte ich in einem der wenigen Interviews vorher das quasi als PS, da war noch was, einschieben? Ich habe mich klar geäußert, nachdem die Artikel erschienen waren. Das war natürlich eine pure Abwehr von mir, aber es war auch ein ganz klarer Angriff. Besonders den Focus-Artikel empfand ich nicht als Versuch aufzuklären, sondern zu diffamieren.

…weil zu der Zeit die Rede davon war, Sie könnten möglicherweise eine hohe Position im Burda-Verlag, wo Focus erscheint, übernehmen.
Das haben Sie gesagt. Es gab nur Gerüchte.

Haben Sie in den 14 Jahren bis zu der Enthüllung nicht ständig Angst gehabt, Ihre Vergangenheit könnte bekannt werden? Nein, Angst hatte ich nicht. Es gab ja erst mal auch keinen Grund, mich ständig mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Meine Biografie, mein Lebensweg war allen bekannt. Jeder wusste, dass ich aus der DDR komme, dass ich Journalist war, dass ich Mitglied der Partei war.

Und die Menschen, mit denen Sie dann zu tun hatten, wussten auch, dass Sie der Stasi Informationen geliefert haben? Nein, so direkt hat niemand gefragt, auch aus Respekt und Anstand. Ich denke aber, dass jedem Älteren in verantwortlicher Position, mit dem ich damals zu tun hatte, klar war: Wenn du als Korrespondent der DDR im Ausland bist, dann hast du Kontakte zur Staatssicherheit – in welcher Form auch immer. Das musste nicht ausgesprochen werden. Und dann war es einfach nicht mehr relevant. Für mich persönlich ist dieses Kapitel jetzt auch abgeschlossen.


(Lesen Sie auf der nächsten Seite: "Es geht in erster Linie um gute Kunst, und die ist ganz bestimmt nicht kapitalistisch oder sonst wie ideologisch vorbestimmt.")



Man kann Ihren Lebensweg als den eines Karrieristen lesen. Ich hoffe nicht. Aber ich war immer erfolgshungrig.

Sie waren ein echtes Kind der DDR, Pionier, Mitglied in der SED, Kaderschulung in Moskau. Und dann fällt die Mauer, und Sie gehen gleich ins Herz des Kapitalismus, zum großen Antikommunisten Axel Springer. Da kann man schon von Wendigkeit sprechen. Ich würde es eher Neugier nennen. Es war eine wirklich neue Welt. Auch wenn ich im Osten privilegiert war und eher auf der Sonnenseite stand, wurde die Erde erst jetzt rund, nicht perfekt, aber keine flache, dogmatische Scheibe mehr.

Waren Sie zu DDR-Zeiten ein politischer Mensch?
Auf jeden Fall. Ich war einer von denen, die das System verändern wollten, nicht abschaffen. Also eher die Linie Gorbatschows.

Sind Sie heute noch ein politischer Mensch? Ja. Ich wäre gern auch wieder politisch aktiv. Aber wo und wie? Die Spielregeln lassen das nicht zu, und die PDS, das ist nun wirklich Unsinn. Mein Gefühl ist liberal, also am ehesten FDP mit ein bisschen Grün.

Haben Sie in der DDR etwas gelernt, was Ihnen bei Ihrer Karriere im Westen geholfen hat? Eines hat man gelernt: Nichts hat ewigen Bestand. Anders gesagt – man wusste um die Brüchigkeit scheinbar fester Konstruktionen.

Und wie geht es für Sie jetzt weiter? Es ist ja kein Geheimnis. Ich werde im Frühjahr das internationale Kunstauktionshaus Phillips de Pury mit Sitz in London und New York als CEO übernehmen. Das ist eine große Herausforderung, eine Ehre und großartige Aufgabe.

…und Sie werden damit weiter ins Herz des Kapitalismus vorstoßen: als Makler teurer Kunst. Genau. Jetzt bleiben wir aber mal auf dem Teppich. Es geht in erster Linie um gute Kunst, und die ist ganz bestimmt nicht kapitalistisch oder sonst wie ideologisch vorbestimmt.


Bernd Runge, 48, geboren in Ostberlin, gilt als umstrittene Figur in den deutschen Medien, seit 2004 bekannt wurde, dass er einst als DDR-Journalist
Berichte an die Staatssicherheit geliefert hat. Runge leitete seit 1997 den
deutschen Condé Nast Verlag (»Vogue«, »AD«, »Glamour«) und war als Mitglied
im Vorstand von Condé Nast International auch für das Verlagsgeschäft in
Russland und Osteuropa verantwortlich. Im Dezember hat Runge, für viele
überraschend, seinen Abschied von Condé Nast verkündet. Zuletzt hatte er eine deutsche Ausgabe des US-Magazins »Vanity Fair« auf den Markt gebracht.






Quelle: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/28085