25. November 2010
Theo Volpatti
Fotografie ist ein subjektives Werkzeug
Von Ralf Zimmermann
Die Reportage
West Bank - Stolen Identity von
Theo Volpatti entstand während einer 90-tägigen Reise ins Westjordanland. Dort half der Fotograf Studenten der
Birzeit Unvisersität in der Nähe von Ramallah beim Einrichten einer Dunkelkammer und streifte während seiner freien Zeit durch die Stadt. Er sagt, wenn er in fremden Ländern fotografiert, ist das wichtigste für ihn eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen, um deren Leben wirklich zu verstehen. Angelegt in Tagebuchform, mit Notizen und Malereien versehen, entstehnen so Reportagen, die wie Familienalben wirken. Die extrem persönliche und ungefilterte Erzählweise seiner Fotostorys lassen den Betrachter die Geschichte hautnah miterleben. Beinflusst durch
Luc Delahaye eröffnet er so dem Fotojurnalismus neue Wege und Ausdrucksmöglichkeiten. Wahrscheinlich werden wir ihn demnächst eher in Kunstgalerien als in Magazinen wiedersehen. Theo Valpatti lebt er in Brooklyn. und ist seit 2004 Mitglied der italienischen Fotooagentur
Contrasto.
Quelle: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/blogs/doppelklick/522/theo-volpatti/