Süddeutsche Zeitung Diskothek
Das Musikblog von Johannes Waechter

"It's always good to know what went down before you, because if you know the past, you can control the future." - Bob Dylan

7. September 2009

Die sieben besten Songs über die Linkspartei

Vergangene Woche habe ich gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, Songs über die CDU zu finden. Bei der Partei “Die Linke” sieht das ganz anders aus. Seit über hundert Jahren gehören linke Kampflieder zum folkloristischen Beiprogramm der Arbeiterbewegung, und es wäre kein Problem, diese Liste mit Hymnen wie “Brüder, zur Sonne, zur Freiheit” und der “Internationale” zu füllen. Aber ganz so altmodisch ist Oskars wilder Haufen dann doch nicht, und so haben ich, neben einigen echten Gewerkschaftsliedern, auch moderne Popsongs in die Liste aufgenommen. Hier sind sie also, meine sieben besten Songs über die Linke. Mit Gewinnspiel – mehr dazu am Ende des Textes.

1. Lerryn: “Der Sänger mit den besseren Liedern”

Die enge Verbindung zwischen linker Politik und engagierter Sangeskunst zeigt sich auch daran, dass die Linke die einzige Partei ist, die einen echten Liedermacher in den Bundestag geschickt hat: Dieter Dehm, der früher unter dem Namen Lerryn Sponti-Schlager sang. Seine große Zeit hatte er in den Siebzigern und frühen Achtzigern, als er mit der Anti-AKW-Kapelle Bots zusammenarbeitete und deren Hit “Das weiche Wasser” schrieb, der später sogar zum SPD-Parteilied wurde. (Auch Klaus Lages Heuler “Tausendmal berührt” stammt aus seiner Feder.) 1998 wechselte er von der SPD zur PDS, 2005 zog er für die Linkspartei in den Bundestag ein; trotzdem erschien 2006 ein neues Album von ihm.

2. Motörhead: “Eat The Rich”

Wie alle großen Songwriter hat Lemmy Kilminster zu fast jedem Thema etwas zu sagen. “Eat The Rich” von 1987 hebt dabei den Klassenkampf auf eine ganz neue Stufe: Es geht nicht mehr nur darum, die Reichen zu enteignen, nein, am besten ist es, sie mit Haut und Haaren zu verspeisen. “Come on baby, eat the rich”, singt Lemmy. “Put the bite on the son of a bitch”. Lenin wäre stolz gewesen!

3. Suzanne Vega: “Left Of Centre”

Vom Soundtrack des Films Pretty In Pink stammt Suzanne Vegas wunderbare Ode an das Außenseitertum. “Links von der Mitte”, drückt sich die Protagonistin herum, an den Rändern, in den Ecken, in den Nebenstraßen. Als Zustandsbeschreibung der deutschen Linkspartei taugt der Track also nur bedingt, denn spätestens nach den Wahlen im Saarland und in Thüringen steht die Linke im Zentrum des politischen Geschehens.

4. Sarah Ogan Gunning: “Come All Ye Coal Miners”

“Lets sink this capitalist system in the darkest pits of hell” – wer war die Frau, deren Botschaft selbst Sahra Wagenknecht zu radikal wäre? Sarah Ogan Gunning war die Frau eines Bergarbeiters aus Kentucky, die in den Dreißigern an der Seite ihres Mannes extreme Armut und Unterdrückung durch die Minenbesitzer erdulden musste und dadurch nachhaltig politisiert wurde. Anfang der Vierziger lernte sie in New York Woody Guthrie kennen, einige ihrer Lieder gingen darauf in den Folk-Kanon ein, neben “Come All Ye Coal Miners” vor allem “I Hate The Capitalist System”, das die Fellow Travellers 1993 auf ihrem Meisterwerk Things & Time sampelten.

5. The Almanac Singers: “I Don’t Want Your Millions, Mister”

Wo wir schon bei Woody Guthrie sind: Zusammen mit Pete Seeger und anderen engagierten Linken gründete die amerikanische Folk-Ikone 1940 die Almanac Singers, eine extrem einflussreiche Gruppe, die bei politischen Kundgebungen und Gewerkschafts-Demos auftrat und Scharen von Protestsängern den Weg wies. Besonders interessant an dem Song “I Don’t Want Your Millions, Mister” ist die sechste Strophe: “Take the two old parties, Mister / No difference in them I can see / But with a Farmer-Labor Party / We could set the people free”. Ähnliches dürften sich Gysi und Lafontaine vor ein paar Jahren zugeraunt haben.

6. Lefty Frizzell: “If You’ve Got The Money, I’ve Got The Time”

Einige Performer tragen ihre linke Gesinnung bereits im Namen, Link Wray zum Beispiel, Paul Lincke – und natürlich Countrystar Lefty Frizzell. Manche behaupten, in seinem Song “If You’ve Got The Money, I’ve Got The Time” ginge es um abendliches Ausgehvergnügen; man kann die Nummer, die 1950 an der Spitze der Countrycharts stand, aber auch als Anklage des ausgebeuteten Arbeiters verstehen: Das Geld hat immer ein anderer, im Zweifelsfall der Boss.

7. Gunter Gabriel: “Hey Boss, ich brauch’ mehr Geld”

Dasselbe Thema sprach 1974 Gunter Gabriel an, allerdings wesentlich expliziter. Sein Schlager über den Malocher Knut Wuchtig (was für ein Name!), der seit 15 Jahren ehrlich schuftet und nun eine Gehaltserhöhung fordert, weil seine Frau zuhause krank im Bett liegt, hat noch heute einen proletarischen Charme. Damals hätte ein Mann wie Knut Wuchtig bestimmt SPD gewählt, ob er das heute noch tut, ist eine der Fragen, die die kommende Bundestagswahl entscheiden wird.

Und jetzt seid ihr dran! Welche Lieder gibt es noch, die von Oskar Lafontaine, Gregor Gysi, linkem Klassenkampf und sozialistischen Utopien handeln? Ich suche möglichst viele Songs zum Thema “Die Linke” und verlose unter allen, die mir weitere Songs nennen, drei Bände der SZ-Diskothek. Bitte die Songtitel in den Kommentaren posten (und die korrekte E-Mail-Adresse nicht vergessen). Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, den 13. September.

Foto: Getty

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51 Kommentare »

  1. Linke Songs / meine Favoriten

    Da habe ich noch was, echtes Arbeiterlied, echt kult - und sogar in der Disco gehört und in Disco (ja, mit Ilja (sic!) Richter): Strawbs “Part of the union” von 1973
    http://www.youtube.com/watch?v=KdOCWUgwiWs - endlich mal ein Hit.

    Und man kann immer noch zu Bruce Springsteen “Born in the USA” viel lauter “Born in the USSR” - “UUUH _ ESS - ESS - AAAARR” grölen weil es ja nach 1980 kaum noch einen Hit für Sowjetfreunde gab.

    Kai

    Kommentar von Kai aus W2 — 7. September 2009 @ 12:30

  2. The (international) Noise Conspiracy: Communist Moon. (auch ein Beitrag zu möglich-unmöglichen Bundes-Bündnissen…)

    Kommentar von Martin — 7. September 2009 @ 14:47

  3. @ Kai. Was ist mit “Back In The U.S.S.R.” (don’t know how lucky you are, boy) von den Beatles?? ;)

    Kommentar von freddedeluxe — 7. September 2009 @ 14:49

  4. The Dils - I hate the rich

    Kommentar von Theo — 7. September 2009 @ 15:01

  5. Dead Kennedys - Let’s lynch the landlord

    Der Song gefällt sicher auch dem Oscar

    Kommentar von Heiko — 7. September 2009 @ 15:14

  6. Gute Bandbreite in der Vorlage von Johannes - hier kommen meine Vorschläge:

    1. “Working Class Hero” von John Lennon
    2. “Little Red Corvette” von Prince - dabei handelt es sich um die Wahlkampfzugmaschine
    3. “Rally ´Round The Flag” von Ry Cooder - man versammelt sich natürlich um die rote Fahne (die sieht man besser)
    4. “Adieu, Kumpanen” von Franz Josef Degenhardt

    Viele Grüße von
    Rüdiger

    Kommentar von Rüdiger Grothues — 7. September 2009 @ 15:22

  7. Dropkick Murphys - Worker’s Song

    Florence Reece - Which Side Are You On?

    Kommentar von flo — 7. September 2009 @ 16:10

  8. hier noch zwei kandidaten:

    Billy Talent - Red Flag
    Rammstein - Links 2 3 4

    Kommentar von attila — 7. September 2009 @ 16:49

  9. Als Song für die Linken darf auf keinen Fall die Arbeiterhymne “Solidarity” der legendären Angelic Upstarts fehlen sowie T.V.Smith mit “It´s expensive being poor”.

    Kommentar von Felix — 7. September 2009 @ 17:05

  10. Hannes Waders CD: Arbeiterlieder
    darauf: Dem Morgenrot entgegen ( Lied der Jugend)
    Der Untertitel passt angesichts der Altersstruktur der Partei wohl weniger ;-)

    Kommentar von Frank — 7. September 2009 @ 17:09

  11. The One Man Clash Billy Bragg - “there is power in a union”, “to have and have not” und “all you fascists bound to loose”…

    … oder auch Rio Reiser “Alles Lüge”.

    Als Kontrapunkt:

    Fergie “glamorous”, … flying first class up in the sky …

    Kommentar von mizze — 7. September 2009 @ 17:20

  12. Thursday - For The Workforce:

    “Please take these hands
    throw them in the river,
    wash away the things they never held
    please take these hands,
    throw me in the river,
    don’t let me drown before the workday ends.

    9 to 5! 9 to 5!

    And we’re up to our necks,
    drowning in the seconds,
    ingesting the morning commute
    lost in a dead subway sleep
    we lie wide awake in our parent’s beds,
    tossing and turning.
    Tomorrow we’ll get up
    drive to work,
    single file
    with everyday
    it’s like the last.
    Waiting for the life to start, is it always just always ahead of the curve? “

    Kommentar von Horst — 7. September 2009 @ 18:04

  13. ZAck dela Rocha, Last Emperor and KRSone - C.I.A.
    http://www.youtube.com/watch?v=rhqfijdOIuE

    Planet Asia - Reality Of Cash
    http://www.youtube.com/watch?v=3LrFA7uSOV0

    und noch viel von Leuten wie Rage Against the Machine, KRSone, The Last Emperor, Reef The Lost Cause, Planet Asia, Cypress Hill.

    Und wenn du lieber was deutsches haben willst:
    Microphone Mafia - Die Farbe des Geldes
    http://www.youtube.com/watch?v=J02fOKZpNYY

    Als deutsche Interpreten die noch ähnlich drauf sind: Torch, Toni L und Konsorten.

    So und gleich gibts noch Ska, aber ersmal essen^^

    Kommentar von oehmjay — 7. September 2009 @ 18:34

  14. Deichkind. Arbeit ist…

    Kommentar von goloptih — 7. September 2009 @ 19:23

  15. Pink Floyd:
    Another Brick in the Wall

    Kommentar von Neversed — 7. September 2009 @ 19:29

  16. sing mir ein kleines arbeiterkampflied…

    Kommentar von moosbrugger — 7. September 2009 @ 20:06

  17. * alles von ernst busch

    * mono für alle! - honecker komm zurück

    * bolschewistische kurkapelle schwarz-rot - sing mir ein kleines arbeiterkampflied

    * the oppressed - fuck fascism

    Kommentar von davidowen — 7. September 2009 @ 20:07

  18. Das beste Lied über diese Partei ist das “Lied der Partei” von Louis Fürnberg (1950), weil es einst völlig ernstgemeint (!) war und heute als authentisches Zeugnis sehr gut verständlich macht, dass es irgendwo einen Übergang von linker Politik und Linkssein zum Verbrechertum gibt, der vermittelt wird über einen im Grunde unglaublich primitiven, aber dennoch absolut unbelehrbaren Dogmatismus. So wie Archipel Gulag die wahrhaftigste, ehrlichste Verkörperung der oben zitierten “sozialistischen Utopien” ist.

    Die repräsentative Strophe lautet wie folgt, die Melodie ist eingängig.

    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!
    Und, Genossen, es bleibe dabei;
    Denn wer kämpft für das Recht,
    Der hat immer recht.
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.
    Wer das Leben beleidigt,
    Ist dumm oder schlecht.
    Wer die Menschheit verteidigt,
    Hat immer recht.
    So, aus Leninschem Geist,
    Wächst, von Stalin geschweißt,
    Die Partei - die Partei - die Partei.

    Kommentar von Uticensis — 7. September 2009 @ 20:19

  19. Wie wäre es mit Franz Josef Degenhardt!
    http://www.franz-josef-degenhardt.de/

    Kommentar von Gerhard Lange — 7. September 2009 @ 20:41

  20. Klaus Lage - Monopoly. Ist glaub ich auch von Dieter Dehm geschrieben.

    Wir sind Helden - Heldenzeit (Reichtum macht uns alle arm, Armut macht uns handzahm, Alarm etc.)

    Kommentar von Tobi — 7. September 2009 @ 21:08

  21. @ Gerhard
    Franz Josef Degenhardt gehört unbedingt auf diese Liste (welches Lied würdest Du auswählen?), sehr gut ist aber auch sein Sohn Kai Degenhardt. Im vergangenen Herbst erschien seine Platte Weiter draußen, die einige der besten politischen Lieder der Nullerjahre enthält. Möchte ich mit Nachdruck empfehlen!

    Kommentar von Johannes Waechter — 7. September 2009 @ 21:10

  22. Wie wär’s mit folgendem Dreiklang?

    The Cream: Politician
    (“I support the left, though Im leaning, leaning to the right.
    I support the left, though Im leaning to the right.
    But Im just not there when its coming to a fight.”)

    Jefferson Airplane:
    Things Are Better In The East

    Rolling Stones: Salt of the Earth
    (“Lets drink to the hard working people
    Lets drink to the lowly of birth
    Raise your glass to the good and the evil
    Lets drink to the salt of the earth”)

    Kommentar von Michael — 7. September 2009 @ 21:28

  23. passt auch:
    Joan Baez - here´s to you
    gibt es auch Georges Moustaki - March de Sacco e Vazzetti

    Kommentar von meinolf bauer — 7. September 2009 @ 22:30

  24. Hallo Johannes,

    aus aktuellem Anlass würde ich folgende 2 Lieder
    wählen:

    1.

    Krieg ist Krieg

    Ein Irrtum? Kann ja schon mal passieren
    bei den Umständen dort. Das ist Terroristenland.
    Schon vergessen? Dann das Wetter. Sand nix wie Sand
    und plötzlicher Sturm. Die ballerten los.
    Wir mussten annehmen, die schießen auf uns
    in unseren Maschinen, holen uns runter.
    So? Eine Hochzeitsgesellschaft?
    Wer feiert denn Hochzeit mitten im Krieg?
    Und der Streubombenabwurf ins freie Gelände
    hinter dem Dorf? Ein Kinderspielplatz?
    Bitte, wer denkt denn an so was, Herrgottnochmal,
    dass da nicht Kämpfer laufen, sondern Kinder spielen.
    Naja diese andere Sache da! Ja, die war echt heavy.
    Ist aber auch nur ein- oder zweimal vorgekommen.
    Kinder mit Kaugummis und Schokolade in ein Feld gelockt.
    Ob da Minen lägen.
    Das geht nun wirklich zu weit. Klar.
    Trotzdem: Krieg ist Krieg.
    Und jeder will halt heil nach Hause kommen. Ob alt, ob jung.

    2.

    Das Trauerspiel von Afghanistan

    Im Jahr 1841 in der Ballade von Theodor Fontane, 1858

    Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
    Ein Reiter vor Dschellalabad hält.
    ‘Wer da!’ - ‘Ein britischer Reitersmann,
    Mit Botschaft aus Afghanistan.’
    Afghanistan! er sprach es so matt;
    Den Reiter umdrängt die halbe Stadt,
    Sir Robert Sale, der Kommandant,
    Hebt ihn vom Pferd mit eigener Hand.

    Zum steinernen Wachthaus führen sie ihn
    und setzen ihn nieder an den Kamin;
    Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
    Er atmet hoch auf und dankt und spricht:
    ‘Wir waren dreizehntausend Mann,
    Von Kabul aus der Zug begann -
    Soldaten, Führer, Weib und Kind
    Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

    Zersprengt ist unser ganzes Heer,
    Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
    Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt -
    Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.’
    Sir Robert stieg auf den Festungswall,
    Offiziere, Soldaten folgten ihm all,
    Sir Robert sprach: ‘Der Schnee fällt dicht,
    Die, die uns suchen, die finden uns nicht.

    Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
    So lasst sie hören, dass wir sind da,
    Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
    Trompeter blast in die Nacht hinaus!’
    Da huben sie an und wurden nicht müd,
    Und durch die Nacht klang Lied auf Lied,
    Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
    Dann Hochlandlieder wie Klagegesang.

    Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
    so laut, wie Liebe nur rufen mag,
    Sie bliesen - es kam die zweite Nacht:
    Umsonst, dass ihr ruft, umsonst, dass ihr wacht.
    Die hören sollen, die hören nicht mehr,
    Vernichtet ist das ganze Heer:
    Mit dreizehntausend der Zug begann,
    Nur einer kam heim aus Afghanistan.

    Kommentar von Gerhard Lange — 7. September 2009 @ 22:57

  25. @ Gerhard
    Vielen Dank für den Tipp, werde ich mir anhören!

    Kommentar von Johannes Waechter — 7. September 2009 @ 23:06

  26. Was haltet ihr von Floh de Cologne - Die Luft gehört denen die sie atmen [1971]

    Kommentar von Black Bush — 7. September 2009 @ 23:16

  27. Hier fehlt der Klassiker:

    Völker, hört die Signale!
    Auf zum letzten Gefecht!
    Die Internationale
    erkämpft das Menschenrecht.

    Kommentar von segfault — 7. September 2009 @ 23:36

  28. Spielen am 11/09/09 in Dortmund bei einer Wahlkampfveranstaltung von “Die Linke”, ….. Hauptredner ist Oscar Lafontaine.
    Allerdings trauen sie, soweit ich weiß, keinem Politiker …
    Aber ganz hervorragende Musik …
    http://www.smokinsocks.de/SONGS.html

    Kommentar von slim stunner — 8. September 2009 @ 00:32

  29. Im neuen Gewande,…

    Acoustica - Der kleine Trompeter-
    http://www.youtube.com/watch?v=-OKRBImLCmo

    und trinkfeste Kampfgenossen aus Finnland, IFA Wartburg,…

    http://www.youtube.com/watch?v=9FoHoNG4HPo&feature=related

    Kommentar von Lidmann — 8. September 2009 @ 08:50

  30. Ganz ganz wichtig:
    Kettcar: Deiche (”Der Kuchen ist verteilt,die Krümel werden knapp..”, “Nur weil man es nicht besser kennt ist es noch lange nicht normal..” , “Deiche brechen richtig,oder eben nicht!”

    Kommentar von Felix — 8. September 2009 @ 09:15

  31. Anarchist Academy- Alle Macht den Räten

    KIZ - Ich esse Reiche

    Chumbawamba - Enough is enough

    Ignite - Veteran :

    “The cuts in care and medicate
    leads me to believe
    our governement just doesent care”

    Holger Burner :
    http://www.youtube.com/watch?v=KQeFrbS6Ckg

    Kommentar von Andreas — 8. September 2009 @ 11:32

  32. gäääähn…. sind wir da eigentlich bei RTL, SAT+ oder PRO7?
    ist das hier ne chart-show?

    Johannes du kannst es besser!!
    Come on!!!

    Kommentar von St. Forster — 8. September 2009 @ 11:44

  33. Schon coole Songs dabei; es fehlen aber noch so richtige Protestlieder. :-)

    “Es ist an der Zeit” von Hannes Wader
    “Revolution” - Beatles, alternativ und moderner von H-Blockxx
    “10,000 Fists in the air” von Disturbed
    “Sink the pink” um rot hervorzuheben von AC/DC…

    …und am Abend nach der Revolution dann….
    “Red red wine” von UB 40. ;-)

    Kommentar von BBS-Ref — 8. September 2009 @ 11:54

  34. @ St. Forster
    Danke für den Kommentar, aber was ist jetzt genau die Kritik? Sarah Ogan Gunning würde es bestimmt in keine RTL-Show schaffen.

    Kommentar von Johannes Waechter — 8. September 2009 @ 11:56

  35. Wenn schon denn schon…noch etwas neues “linkes” Liedergut ist hier zu hören und zu sehen:

    http://thorsten-hild.bloggospace.de

    Kommentar von Thorsten Hild — 8. September 2009 @ 12:38

  36. Der Song zur Wahl: “Wenn´s Dich stört, dann geh doch wählen”

    http://thorsten-hild.bloggospace.de/81036/Wenn-s-Dich-stort-dann-geh-doch-wahlen/

    Kommentar von Thorsten Hild — 8. September 2009 @ 12:40

  37. @Gerhard @Johannes
    Völlig richtig, Franz Josef Degenhardt gehört hierher, meinetwegen auch mit seinem -hoffentlich weiterhin nur vorläufigen- Gesamtwerk - aber, btw, er wurde ja auch schon früh in diese Liste eingebracht (Kommentar Nr. 6).

    Viele Grüße von
    Rüdiger

    Kommentar von Rüdiger Grothues — 8. September 2009 @ 12:52

  38. meine kritik ist das format lieber johannes, nicht die lieder.
    aber take it easy… ich kann eh nicht wählen gehen, bin aus der schweiz.

    Kommentar von St. Forster — 8. September 2009 @ 13:43

  39. und vielleicht ists ja auch nur der ärger, dass ich nur umso länger auf irgend einen spannenden bericht warten muss ;-)

    Kommentar von St. Forster — 8. September 2009 @ 13:44

  40. @ St. Forster
    Ah, verstehe. Werde mich beeilen und schnell wieder normale Blogposts fertigmachen. Zwei Partei-Listen musst Du aber noch aushalten, FDP und SPD fehlen noch.

    Kommentar von Johannes Waechter — 8. September 2009 @ 14:33

  41. gääähn …. der heilige forster hat recht!

    Kommentar von max jasgur — 8. September 2009 @ 21:56

  42. Noch ein Klassiker (und wieder mal ein Vorschlag):

    Frankie Laine - Sixteen Tons

    “you load 16 tons and what do you get?
    another day older and deeper in debt.

    oh brother don’t call me ’cause I can’t go
    I own my soul to the company store”

    Kommentar von Datendandy — 9. September 2009 @ 08:03

  43. Unabhängig von der Partei der Linken:
    Wie wärs mal mit neuen Texten und Änderung alter Volkslieder.
    z.B. „ ’s war immer so“ bekannt als „Wir sind alle kleine Sünderlein“.
    Das ist ein Lied zu dem alle schunkelten beim Bempel.

    Änderungen positiv aufzeigen, wobei sich auch die Strophenreihenfolge ändert. Erste, zweite und dritte Strophe werden nun in der Reihenfolge gesungen: dritte, erste und zweite Strophe.

    Das geht dann so:

    Uns quält oft ein großes Durstgefühl,
    ’s war immer so, ’s war immer so.
    Und dann sind wir immer sehr labil,
    ’s war immer, immer so.
    Erst woll’n wir nur ein Gläschen naschen,
    doch dann gibt’s nur noch leere Flaschen . . .
    ’s war immer so, ’s war immer so.
    (statt: Wir sind halt alle kleine Sünderlein)Was machen wir mit denen nur?
    (statt: ’s war immer so) Nicht immer so, nicht immer so.
    Doch ein Herrgott wird’s bestimmt verzeih’n,
    (statt: ’s war immer so)ist irgendwann dann nimmer so.

    Wir sind alle kleine Sünderlein,
    ’s war immer so, ’s war immer so.
    (statt: Der Herrgott wird es uns bestimmt verzeih’n) Dabei hilft uns dann nicht wirklich Wein.
    ’s war immer, immer so.
    Denn warum sollten wir auf Erden
    schon lauter kleine (statt: Englein) Doofis werden?
    Wir sind (statt: alle kleine) lieber keine Sünderlein,
    (statt: ’s war immer so) wird nimmer so, wird nimmer so.
    (statt: Englein können wir im Himmel sein: ) Sonst bricht noch der Himmel ein,
    (statt: ’s war immer so) ’s wird schlimmer so, ’s wird schlimmer so.

    Wir dreh’n uns nach hübschen Mädeln um,
    ’s war immer so, ’s war immer so.
    Und die Mädeln wissen schon warum,
    ’s war immer, immer so.
    Denn wenn wir (statt: nit zueinander streben) miteinander leben,
    (statt: dann kann’s ja keine neuen geben)dann kann es mal was Neues geben!
    Drum dreh’n wir (statt: uns nach Mädeln um) auch keine Mädeln um,
    (statt:’s war immer so) , ’s wird nimmer so, ’s wird nimmer so
    Und die Mädeln wissen schon warum,
    ’s war (zusätzlich: zu lange) zulange, zulange immer so.

    Kommentar von SiegLINDE von KARLsruhe — 9. September 2009 @ 12:44

  44. Peter Licht - Lied vom Ende des Kapitalismus

    “Der Kapitalismus, der alte Schlawiner, ist uns viel zu lang auf der Tasche gelegen”

    Kommentar von Mozalini — 9. September 2009 @ 14:04

  45. Kleine Fußnote zum Arbeiterklassenkämpfer Gunter Gabriel, dem Hartz IV-Empfänger heute doch bitteschön sein Boot entrosten sollen…

    http://www.youtube.com/watch?v=NmPqqAs04dM

    … wie sich die Zeiten ändern.

    Adolf Noise ist übrigens DJ Koze, die O-Töne von Gabriel sind aus RTL Punkt 12 mitgeschnitten (man erkennt das an der Lispelstimme der Moderatorin).

    Kommentar von Christoph — 9. September 2009 @ 14:08

  46. “Sozialismus” von Funny van Dannen

    Kommentar von Carl — 12. September 2009 @ 15:07

  47. Wolf Biermann Lieder z.B. - “Wolkenbilder über Hamburg”

    Kommentar von Carl — 12. September 2009 @ 15:20

  48. Mir fällt da noch das Lied “Feldfrüchte” ein:Sinnend geh ich durch den Garten,
    still gedeiht er hinterm Haus;
    Suppenkräuter, hundert Arten,
    Bauernblumen, bunter Strauß.
    Petersilie und Tomaten, eine Bohnengalerie.
    Ganz besonders ist geraten der beliebte Sellerie.
    Ja, und hier - ? Ein kleines Wieschen?
    Da wächst in der Erde leis
    das bescheidene Radieschen:
    außen rot und innen weiß.

    Sinnend geh ich durch den Garten
    unsrer deutschen Politik;
    Suppenkohl in allen Arten
    im Kompost der Republik.
    Bonzen, Brillen, Gehberockte, Parlamentsroutinendreh.
    Ja, und hier - ? Die ganz verbockte liebe, gute S. P. D.
    Hermann Müller, Hilferlieschen
    blühn so harmlos, doof und leis
    wie bescheidene Radieschen:
    außen rot und innen weiß.

    Kommentar von AKW — 15. September 2009 @ 15:22

  49. Rock for sustainable Capitalism - Propagandhi
    El Vals Del Obrero - Ska-P
    There’s No I In Team - Good Riddance
    From Heads Unworthy - Rise Against
    Re-Education (Through Labor) - Rise Against

    und für die Europa-Abneigung:
    A Fortress - Waterdown
    oder Fortress Europe - Asian Dub Foundation

    Sind wohl alle ein wenig schnell für die alten Herren, treffen aber das Thema ;)

    Kommentar von Gnom — 15. September 2009 @ 16:12

  50. Was da noch fehlt, sind die alten Platten von Floh de Cologne und Lokomotive Kreuzberg. Gibt aber auch ein sehr schönes Lied von Dieter Oristen zu Hartz IV. Heißt “Hartz IV 1″ und ist bei myspace unter Dieter Oristen zu hören.

    Kommentar von NorberT Eichstädt — 15. September 2009 @ 16:14

  51. Ich will den Kapitalismus lieben, doch es gelingt mir einfach nicht. - Funny van Dannen

    Mr. President (have pity on the working man) - Randy Newman

    Kentucky Miners Wife - Aunt Molly Jackson

    Letter From The Government - Brother Ali

    I wonder if your breath can last - Robert Wyatt

    Und als Beitrag zur Internationalen:

    Sérgio Godinho - Que força é essa?
    http://www.imeem.com/hertzonline/music/EkcU6JWu/sergio-godinho-que-forca-e-essa/

    Kommentar von Mick — 22. September 2009 @ 00:37

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