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Was war denn das bitte für ein Jahr?

Wulff! Olympia! Der Berliner Flughafen! Gangnam Style! Das neue Wetten, dass . . ?! Der US-Wahlkampf! Die Krise! Ein einziger Wahnsinn, oder? Mit 70 Fragen möchten wir testen, wie viel Sie von 2012 wirklich mitgekriegt haben.
 
Von TILL KRAUSE, WOLFGANG LUEF UND JOHANNES WAECHTEr
illustrationEN: SERGE BLOCH



 

Spielanleitung:
Unser Quiz online durchzuspielen ist kinderleicht. Klicken Sie einfach auf die Antwort, die Sie für richtig halten. Falls Sie tatsächlich richtig lagen, wird die Antwort grün. Falls Sie falsch lagen, wird die Antwort rot und Sie können so lange andere Antworten anklicken, bis Sie die richtige Antwort finden. Achtung: Machmal sind mehrere Antworten richtig.
Außerdem gibt es in unserem Quiz einige Zuordnungsfragen; bei Frage 4 müssen Sie zum Beispiel vier Gesichtsausdrücke von Ex-Bundespräsident Wulff den richtigen Anlässen zuordnen. Klicken Sie dazu nacheinander auf die beiden Teile der Antwort, die Sie zuordnen möchten. Falls beides zueinander passt, wird die Antwort grün und das Wort »Richtig« erscheint. Falls nicht, erscheint »Falsch« und Sie müssen es nochmal versuchen. Viel Vergnügen!


1. )
Das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia läuft vor der Insel Giglio auf einen Felsen und sinkt. Wie rechtfertigt der Kapitän Francesco Schettino später den Umstand, dass er das havarierte Schiff lange vor den meisten Passagieren verließ?



a) Die Insassen eines führungslosen Rettungsbootes hätten ihn angefleht,
dort das Kommando zu übernehmen.

b) Wegen der Dunkelheit habe er nicht sehen können,
dass sich noch Leute auf dem Schiff befanden.

c) Kurz nach der Havarie sei er per Telefon entlassen worden,
deshalb habe er keine Veranlassung gehabt, an Bord zu bleiben.

d) Er sei an Bord ausgerutscht und versehentlich
in eines der Rettungsboote geplumpst.


 





2. )
Es heißt, noch kurz vor seinem Rücktritt habe Christian Wulff im Schloss Bellevue immer wieder einen Satz wiederholt, nämlich …

a) »Eine niedersächsische Eiche wankt, aber sie fällt nicht!«

b) »Ich, ich und nur ich bin der Bundespräsident!«

c) »Die werden mich nie hier rauskriegen, ich feuere bis zur letzten Patrone!«

d) »Ich fasse es nicht, ich fasse es einfach nicht!«








3. )

Welchen Spitz­namen hatteWulffs Sprecher Olaf Glaeseker für den Bundes­präsidenten?


a) »Waldi«, wegen Wulffs Dackelblick.

b) »Sandy«, kurz für »Sandmännchen«, weil Wulff mit seinen Reden seine Zuhörer einzuschläfern pflegte.

c) »Knödel«, weil Wulff beim Sprechen gerne knödelte.

d) »Allah«, wegen Wulffs Äußerung, der Islam gehöre inzwischen auch zu Deutschland.
 





4. )

Ordnen Sie diese Fotos den richtigen Anlässen zu:


 

A) 4. Januar: Wulff nimmt bei einem TV-Interview zum ersten Mal zu den Vorwürfen gegen ihn Stellung.

B) 6. Januar: Wulff empfängt die Sternsinger in Schloss Bellevue.

C) 17. Februar: Wulff gibt seinen Rücktritt als Bundespräsident bekannt.

D) 20. Januar: Wulff hält eine Rede vor Historikern anlässlich des 70. Jahrestages der Wannsee-Konferenz.







5. )

Was sagt der FDP-Generalsekretär Patrick Döring zur Schlecker-Pleite?



a) »Es kommt ja wohl kaum zu einer Mangelversorgung mit Zahnpasta und Shampoo.«

b) »Unsere Wähler kaufen dort eh nicht ein.«

c) »Ich glaube, die Abkürzung ›dm‹ steht für ›der Markt‹  und der wird’s schon richten.«

d) »Bei uns in Berlin hat jemand noch die Buchstaben ›AR‹ vor den Schlecker-Schriftzug gemalt – und so sehr interessiert mich das Thema auch.«









6. )
»Wie viele Sozialdemokraten braucht man, um eine Glühbirne aus­zu­wech­seln?«, fragt Philipp Rösler beim Politischen Ascher­mitt­woch der FDP. Welche Antwort gibt er?


a) »Das spielt keine Rolle, denn bis die Sozis was gebacken kriegen, ist es eh schon wieder hell.«

b) »Sieben. Einen, der die Glühbirne wechselt, drei, die über die Brüsseler Glühbirnenverordnung diskutieren, und drei, die dazu einen Artikel im Vorwärts schreiben.«

c) »Im Prinzip reicht einer, es sollte aber nicht Sigmar Gabriel sein, weil unter dem Big Boss der SPD die Leiter zusammenkracht.«

d) »Brauchen tut man nur einen, kriegen tut man keinen, denn die setzen voll auf Solidarität, keiner packt an und nichts passiert.«







7. )
Wie viele Menschen sind im Oscar-prämierten Stummfilm The Artist laut Abspann für den Ton verantwortlich?

a) 0

b) 4

c) 7

d) 17








8. )

Der evangelische Pfarrer Joachim Gauck erfährt im Taxi, dass er der nächste deutsche Bundespräsident wird. Bei der gleich danach eilig einberufenen Pressekonferenz sagt er:

a) »Ich bin noch nicht mal gewaschen.«

b) »Ich konnte noch nicht mal aufs Klo.«

c) »Ich habe noch nicht mal mit meiner Frau gesprochen.«

d) »Ich habe noch nicht mal gebetet.«







9. )
Worüber ärgert sich die kasachische Sportschützin Maria Dimitrienko bei einem Turnier in Kuwait?

a) Bei der Siegerehrung wird statt der Nationalhymne Kasachstans ein Lied aus dem Film Borat gespielt.

b) In der Halle konfisziert man ihr Gewehr, weil Frauen in Kuwait nicht schießen dürfen.

c) Sie muss verschleiert antreten und kann deshalb kaum durchs Zielfernrohr schauen.

d) Ihre mitgebrachten Würste aus Schweinefleisch werden am Halleneingang in den Müll geworfen.








10. )
In der ARD-Doku Ich, Putin sind bisher unbekannte Szenen aus der Karriere des russischen Präsidenten zu sehen, zum Beispiel der Mitschnitt einer Pressekonferenz, bei der ein dänischer Journalist fragt, ob sich die russische Offensive in Tschetschenien nur gegen Terroristen oder auch gegen die Zivilbevölkerung richte. Putins Antwort?


 

a) »Wir werden erst dann gegen die tschetschenische Zivilbevölkerung vorgehen, wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz nach Grosny verlegt haben.«

b) »Wenn Sie wünschen, dann können wir Sie bei der nächsten Offensive vorne an einen T-80U binden, das ist unser stärkster Panzer. Dann können Sie für die Beantwortung Ihrer Frage vor Ort recherchieren.«

c) »Wollen Sie ein radikaler Islamist werden und sich beschneiden lassen? Ich lade Sie nach Moskau ein. Ich werde jemanden anweisen, Sie so zu beschneiden, dass nichts mehr nachwächst.«

d) »Wenn Sie zurück nach Dänemark fliegen, seien Sie doch so nett und geben dem Außenministerium Ihre Flugnummer bekannt. Wir wollen doch nicht, dass Ihrer Maschine etwas passiert. Oh, Moment, warten Sie, wir kennen Ihre Flugnummer natürlich schon längst. Gute Reise.«








11.)
Nachdem Guido Westerwelle den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko als »letzten Diktator Europas« bezeichnet hat, erwidert dieser:


a) »Mit Diktatoren kennen sich die Deutschen bekanntlich aus.«

b) »Wenn ich ein Diktator bin, ist Angela Merkel eine Schönheitskönigin.«

c) »Es ist besser, ein Diktator zu sein als schwul.«

d) »Wenn Westerwelle nach Minsk kommt, werde ich ihn bestrafen, das gefällt dem Herrn bestimmt.«







12.)
Mitten im Bürgerkrieg bestellt sich Asma al-Assad, die Frau des syrischen Diktators, per Online-Shopping neue Schuhe. Für welches Paar entscheidet sie sich?

 

a) BondGirl

b) Louboutin

c) Manolo Blahnik

d) Chloé








13. )

Eine der größten Kunstausstellungen des Jahres ist die Retrospektive von Damien Hirst in der Londoner Tate Modern. Dennoch bringt sie dem Künstler viel Ärger ein, weil …

a) ... die gezeigten Kunstwerke allesamt Fälschungen sind.

b) ... der in Formaldehyd eingelegte Hai während der Ausstellung verschimmelt und zu stinken beginnt.

c) ... 9000 durch die Ausstellung schwebende Schmetterlinge elendig ums Leben kommen.

d) ... Prinz William und seine Frau Kate keine Freikarten erhalten.








14. )
Zickenkrieg zwischen Valérie Trierweiler, der Lebensgefährtin des neuen fran­zö­sischen Präsidenten Hollande, und seiner früheren Partnerin Ségolène Royal. Mehrmals geht Trierweiler ihre Vorgängerin auf unfeine Weise an. Drei der folgenden Attacken fanden tatsächlich statt, nur eine nicht. Welche?

a) Bei Hollandes glanzvoller Nominierung als Präsidentschaftskandidat sorgt Trierweiler dafür, dass Royal mit keinem Wort erwähnt wird.

b) Als Hollande Ségolène Royal auf der Siegesfeier seiner Partei auf die Wange küsst, befiehlt Trierweiler dem neuen Präsidenten, sie sofort auf den Mund zu küssen.

c) Mittels einer Intervention bei Karl Lagerfeld erreicht Trierweiler, dass Royal bei der Chanel-Modenschau von der ersten in die letzte Reihe verbannt wird.

d) Auf Twitter unterstützt Trierweiler im Wahlkreis La Rochelle Ségolène Royals Gegenkandidaten, der auch prompt die Wahl gewinnt.





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