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    <title>sz-magazin.de - Tagebuch</title>
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     <title>sz-magazin.de</title>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1910</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5287.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1910&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Julius Otto v. d. M., *1862)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Es ist Sonntag vormittag. Der Postbote mit den Zeitungen und Briefen ist noch nicht da. Daher will ich noch etwas in dies Buch schreiben. Friedel ist gestern Abend aus Coes-lin zu den Ferien gekommen. Da er von morgens 6 Uhr bis abends 10 Uhr unterwegs ist, so kann er sich am Tage nach seiner Ankunft von Herzenslust ausschlafen, was denn auch bis zum Mittag meist ausgedehnt wird. Gl&amp;uuml;cklicherweise ist er nach Quarta versetzt. Adi kommt am Dienstag und ist auch versetzt (nach Unter-Secunda).&lt;br /&gt;Der Schnee ist dieses Jahr sehr fr&amp;uuml;h verschwunden. Ende Februar haben wir bereits mit Pfl&amp;uuml;gen angefangen. Nachts ist es jedoch noch recht kalt und die Vegetation daher nicht weiter als in anderen Jahren. Es hilft aber schon sehr, da&amp;szlig; wir pfl&amp;uuml;gen k&amp;ouml;nnen und kommt namentlich mir zugute, da durch den Chausseebau die Herbstarbeiten zur&amp;uuml;ckgeblieben waren. &lt;br /&gt;Kiefern habe ich bereits 300000 gepflanzt und &amp;auml;ltere Anpflanzungen nachgepflanzt. Wer wei&amp;szlig;, wer in 80 bis 100 Jahren den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Nutzen haben wird.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1910</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T19:19:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1977</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5286.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1977&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Hans P., *1939)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mit den Kindern im Museum gewesen. Den Mammutknochen betrachtet, m&amp;auml;chtiges Vieh so ein Mammut. Anschlie&amp;szlig;end bei Eltern noch abgesprochen, wie wir uns verhalten sollen, solange Hannelore im Krankenhaus ist.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1977</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T19:18:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1943</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5285.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1943&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Gertrud B., *1895)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Morgens Spaziergang mit Anneli in den Anlagen. Kleines Froschteichintermezzo. Wir machen uns gegenseitig auf das Sch&amp;ouml;ne aufmerksam, wir durchleben das gro&amp;szlig;e G&amp;ouml;ttliche im kleinsten Sein und haben an uns selbst und unserer Liebe genug.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1943</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T19:17:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1989</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5270.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1989&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Annette L., *1968)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Mir fiel noch im Zug, kurz vor Leipzig, ein, da&amp;szlig; ich zuhause meine Wohnungsschl&amp;uuml;ssel hatte liegenlassen. Mir blieb nicht &amp;uuml;brig, als ein Sto&amp;szlig;gebet an einen Wei&amp;szlig;nichtwen zu richten: Hoffentlich komm ich irgendwo rein. &lt;br /&gt;Prompt war die Haust&amp;uuml;r in der Merseburger Stra&amp;szlig;e zugeschlossen. Ich versuchte es bei Christina; auf mein Klopfen reagierte nur der Hund eine Etage weiter unten. Zu Andrea &amp;amp; Martina. Die Haust&amp;uuml;r unten war zu, Klingel ging nicht. Ich h&amp;auml;tte schw&amp;ouml;ren k&amp;ouml;nnen, da&amp;szlig; das einzige erleuchtete Fenster des Hauses Andreas war.&lt;br /&gt;An der Strabahaltestelle lief ich an einem heimatlos aussehenden Typen vorbei. Ich dachte bei mir: &amp;bdquo;Der will doch nicht etwa zu mir?&amp;ldquo; Er kam mir aber nicht bekannt vor. Nach einer Weile sprach er mich dann wirklich an. Bist du nicht Zensi. Hm. Er sei der Bruder von Axel aus Schleusingen. Er habe hier noch ein paar Bekannte besucht, nachdem er &amp;uuml;bers Wochenende in Potsdam (!) gewesen war, Punkmusik aufnehmen. Kumpels von ihm wohnten in der R&amp;ouml;ntgenstra&amp;szlig;e, und er meinte zu mir, nachdem ich ihm meine Story erz&amp;auml;hlt hatte, ich solle doch dorthin gehen.&lt;br /&gt;Ich machte mich auf den Weg, aber dann verlie&amp;szlig; mich der Mut &amp;amp; ich fuhr zum Bahnhof, um dort die Zeit bis zum Morgen totzuschlagen. Traf Axels Bruder noch mal, &amp;amp; und wir unterhielten uns ein bi&amp;szlig;chen, z.B. &amp;uuml;ber Tommi &amp;amp; warum ich zu Ostern nicht zu ihm will. Genau 239 Uhr fuhr der Zug vom Schleusinger. Ich war fast allein auf dem gro&amp;szlig;en kalten Bahnhof. Die Mitropa hatte nicht auf. Ich versuchte es mit Lesen (Brandstaetter) &amp;amp; fror erb&amp;auml;rmlich. Hoch &amp;uuml;ber mir im Deckengest&amp;auml;nge sa&amp;szlig;en die Tauben &amp;amp; schissen runter. Fr&amp;uuml;her oder sp&amp;auml;ter w&amp;uuml;rden sie mich treffen.&lt;br /&gt;Drau&amp;szlig;en wehte ein scharfer Wind, aber die Amseln sangen, ungew&amp;ouml;hnlich laut &amp;amp; s&amp;uuml;&amp;szlig;. &lt;br /&gt;In der Ruine am Nikolaikirchhof (der traurigsten Ecke der Innenstadt) h&amp;ouml;rte man auch eine. Ich irrte durch die Stadt, die Kraxenlast schmerzte, &amp;amp; die Amseln sangen wie Gro&amp;szlig;stadtengel.&lt;br /&gt;Mit fiel ein, zu dem Haus zu gehen, in dem ich vor &amp;rsquo;nem Dreivierteljahr (?) Micha besucht hatte. Von au&amp;szlig;en sieht es aus wie ein Palast, hat aber ein undichtes Dach. Genau unter dem Leck h&amp;auml;ngt provokativ ein Plakat mit &amp;rsquo;ner Lobpreisung des Wohnungsbauprogramms. Michas Name stand nicht auf den Briefk&amp;auml;sten. Er ist sicher l&amp;auml;ngst ausgezogen.Als ich aus dem Haus kam, war es hell. &amp;bdquo;It&amp;rsquo;s a new dawn&amp;ldquo;, so k&amp;uuml;ndigen Jefferson Airplane ihr Lied &amp;bdquo;Volunteers of America&amp;ldquo; (man k&amp;ouml;nnte es auch als &amp;bdquo;Fallin&amp;rsquo; tears of America&amp;ldquo; verstehen) an.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1989</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:58:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2000/2001</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5269.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 2000&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Thomas K., *1926)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;7.30 Uhr nach einigerma&amp;szlig;en guter Nacht munter. 8.20 Uhr aufgestanden. Kl. Hausarbeiten. 3 Tage Tagebuch geschrieben. Magen k&amp;ouml;nnte besser sein. Fr&amp;uuml;hmorgens nach gro&amp;szlig;en M&amp;uuml;hen Stuhlgang. Wieder war der K&amp;uuml;chenboiler voll gelaufen. 11.30 Uhr Einkauf bei Aldi. 3 Kassen ge&amp;ouml;ffnet und es dauerte sehr lange. Ich wechselte zur 2. Kasse, die bald nach mir schlo&amp;szlig;. Hatten kein altes Brot, kaufte Malzbier und 1 Tafel Schokolade. Fuhr sp&amp;auml;ter Einkaufswagen zur&amp;uuml;ck zu Aldi und kaufte im Obstgesch&amp;auml;ft nebenan wieder 1 kg Weintrauben f&amp;uuml;r 4,98 DM. Der 277er Bus nach Berne hatte Versp&amp;auml;tung, so fuhr ich gegen 12.20 Uhr mit dem 167er Bus nach Wellingsb&amp;uuml;ttel. Mu&amp;szlig;te 5 Min. auf die S-Bahn nach Barmbek warten. Die U-Bahn nach Dehnhaide stand schon da + fuhr 2 Minuten sp&amp;auml;ter. Elli wartete unruhig + stand am Fenster gegen 12.45 Uhr. A&amp;szlig; Linsensuppe mit Wurst. Ruhte leider wieder von 14 bis 16 Uhr. War dann bei Penny zu einem gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Einkauf f&amp;uuml;r Elli. Es dauerte l&amp;auml;nger, mu&amp;szlig;te Blumen suchen, trank gegen 17.00 Uhr Kaffee und fuhr 18.14 Uhr mit U2, U1 + 167er Bus ab Farmsen nach Hause. Von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr im 1. Progr. bedeutungslose Volksmusik gesehen und geh&amp;ouml;rt. 21.15 bis 22.00 Uhr auf TM3 Andalusien gesehen. 22.30 Sport von NDR 2 + 22.50 von DLF geh&amp;ouml;rt. 23.00 Uhr Nachrichten von NDR 2.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 2000&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Thomas K., *1926)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Einigerma&amp;szlig;en Nacht mit Schlaftee. Von 5 Uhr bis 8 Uhr weiter geschlafen. Konnte mit M&amp;uuml;he nur 1 Schnitte essen. Drau&amp;szlig;en war es fr&amp;uuml;hmorgens noch etwas schneebedeckt. Nach &amp;uuml;blichen Hausarbeiten, kaufte ich gegen 10.30 Uhr bei Intermar grobe Kalbsleberwurst (100 g &amp;ndash;,99 DM), 3 &amp;Uuml;berraschungseier f&amp;uuml;r die Enkelin Carina a &amp;ndash;,80 DM und Paniermehl f&amp;uuml;r &amp;ndash;,69 DM. Dann l&amp;ouml;ste ich das t&amp;auml;gliche Zeitungsr&amp;auml;tsel bis auf 3 Begriffe. 11.45 Uhr scheint die Sonne und die Wiese vor dem Balkon ist wieder gr&amp;uuml;n. 12.04 Uhr zu Elli. Noch vor dem Mittagessen kam es zu einem m&amp;auml;&amp;szlig;igen t&amp;eacute;t&amp;egrave; &amp;agrave; tete, da ich sehr unruhig war. Hatte vorher noch den Unrat herausgebracht. Kaufte bei Aldi f&amp;uuml;r Elli gegen 16.00 Uhr ein und trank gegen 17.00 Uhr Kaffee, fuhr 17.34 Uhr nach Hause &amp;uuml;ber Berne, lie&amp;szlig; mir von der gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren dunkelhaarigen Verk&amp;auml;uferin der B&amp;auml;ckerfiliale den Namen der zu mir immer netten alten Verk&amp;auml;uferin geben, die am Freitag, den 23.3.2001 ihren 74. Geburtstag feiert, um ihr am Donnerstag einen Blumenstrau&amp;szlig; und eine Gl&amp;uuml;ckwunschkarte mit Namen &amp;uuml;bergeben zu k&amp;ouml;nnen, da sie am Freitag an ihrem Geburtstag zu Hause ist. Abends 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr Fernsehen abgestellt, dann ab 21.00 Uhr &amp;ndash; 21.45 Hann. &amp;ndash; M&amp;uuml;nchen gesehen.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2000/2001</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:57:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1988</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5290.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1988&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Hans P., *1939)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Um 6.30 Uhr aufgewacht, gelaufen.&lt;br /&gt;Alkoholverdunstungslauf.&lt;br /&gt;Um 7.30 Uhr zu Hause.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1988</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:50:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2007</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5259.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 2007&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Roy B., *1971)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;M&amp;uuml;nchen. Denke gerade an einen Spruch, den ich beim Bergwandern an einer Felswand entdeckte. Ich glaube, es war auf einem der M&amp;uuml;nchner Hausberge: &amp;bdquo;Er fiel nicht tiefer als in Gottes H&amp;auml;nde.&amp;ldquo; &lt;br /&gt;Gestern Abend Florian auf zwei Helle im Bratwurstherzl getroffen. Er sagte, dass er sich manchmal am liebsten in einen Biertr&amp;auml;ger verwandeln w&amp;uuml;rde, der einfach und still und leise in der Ecke steht und das hektische Familientreiben von unten unbemerkt beobachtet.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2007</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:48:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1924/1930</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5258.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1924&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Clara B., Geburtsjahr unbekannt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ernakind bl&amp;uuml;ht. Je &amp;auml;lter das Blondchen wird, desto h&amp;uuml;bscher &amp;ndash; (eitle Mutter &amp;ndash; Du!) &amp;ndash; wird das M&amp;auml;delchen. Blanke Augen, rote W&amp;auml;nglein; dazu Arbeitslust. Aber wo steckt der Erl&amp;ouml;ser, der sie aus dem Steinmauer-k&amp;auml;fig befreit? &amp;ndash; Der Drang zur Musik setzt pl&amp;ouml;tzlich wieder mit Allgewalt ein; doch fehlen, wie bei den Meisten, die Mittel. &amp;ndash; Abends kam ein Kartengru&amp;szlig; aus Schandau &amp;ndash; S&amp;auml;chs. Schweiz &amp;ndash; vom &amp;bdquo;Peter&amp;ldquo; und seinem Frauchen. Dort im Forsthause sitzend, (wo auch wir, Erna und ich im vor. &lt;br /&gt;Jahre waren), schrieb er einen kurzen Gru&amp;szlig;: ,,Liebe gute Freundin; auf Ihren Spuren wandernd, viel an Sie denkend, die Sch&amp;ouml;nheit der Gottesnatur voll genie&amp;szlig;end senden viele herzliche Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e Ihre Theodor Lessing u. Ada Lessing.&amp;ldquo; &amp;ndash; Gut, da&amp;szlig; er froh ist.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1930&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Clara B., Geburtsjahr unbekannt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erna kam heute erst 1/2 3 Uhr Nachm. vom Stempeln heim. Ich war sehr in Sorge um sie; aber ich hatte richtig geahnt: sie mu&amp;szlig;te sich bei einer Aushilfsstelle vorstellen; aber leider war diese schon am Morgen besetzt. &amp;ndash; Die Chefs vers&amp;auml;umen es stets, sofort den Nachweis anzul&amp;auml;uten, wenn sie engagiert haben. &amp;ndash; Da mein M&amp;auml;del in der N&amp;auml;he der Wohnung einer Schwester meiner 3. Mutter war, so besuchte sie erstere &amp;lsquo;mal kurz, um zu fragen, ob die ,,Stiefgro&amp;szlig;mutter&amp;ldquo; noch am Leben sei, da sie nichts mehr von sich h&amp;ouml;ren lasse. &amp;ndash; Sie erfuhr nun, da&amp;szlig; es ihr gut ginge, sie &amp;uuml;berhaupt infolge ihres fabelhaften Gesch&amp;auml;ftssinnes nie in Verlegenheit gerate. &amp;ndash; Nun, wir wissen das zwar zur Gen&amp;uuml;ge &amp;ndash; aber dennoch sind wir beruhigt, da&amp;szlig; sie noch lebt. Diese Stieftante erfreute E. mit einem noch guterhaltenen Paar Schuhe, die ihr zu eng &amp;ndash; aber E. pa&amp;szlig;ten. So hilft uns Gott wieder weiter. Und ich verdiene mir 50 Pf. f&amp;uuml;r ausgek&amp;auml;mmtes Haar. &lt;br /&gt;&amp;ndash;Einen seltsamen Traum mu&amp;szlig; ich heute wieder verzeichnen: Der Reichspr&amp;auml;sident v. Hindenburg, so tr&amp;auml;umte mir, besuchte mich, um mir Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e aus Hannover zu &amp;uuml;bermitteln. Er sei k&amp;uuml;rzlich dort gewesen und wollte sich nun beeilen, mir diesen Auftrag auszurichten. Da wir im Geistes-leben alte Bekannte sind (siehe meine ,,Gereinigte Person der Wahrheit&amp;ldquo;), so wunderte mich das weiter nicht; aber erfreut &amp;uuml;ber seinen Besuch, lud ich ihn ein, n&amp;auml;her zu treten und bat ihn, auf dem Sofa im E&amp;szlig;zimmer Platz zu nehmen. Ernakind gesellte sich zu uns, und ich bat Freund Hindenburg mit uns eine Tasse Kaffee zu trinken, wenngleich ich ihm nur Malzkaffee vorsetzen k&amp;ouml;nnte. Mit Dank nahm er an. Erna ging in die K&amp;uuml;che und kam bald mit allem Zubeh&amp;ouml;r herein, deckte den Kaffeetisch, und wir setzten uns zum gemeinsamen Genu&amp;szlig; dieses edlen Gesundheitsgetr&amp;auml;nkes an den Tisch. Doch kaum hatten wir Platz genommen, als der ehemalige Reichskanzler, F&amp;uuml;rst Otto v. Bismarck zur T&amp;uuml;r hereinspazierte, sich gr&amp;uuml;&amp;szlig;end verneigte und nur die Worte sprach: &amp;bdquo;Ich wollte eben nur meinen Freund Hindenburg abholen.&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&amp;ndash; Darauf waren pl&amp;ouml;tzlich beide Herren wie weggeblasen &amp;ndash; verschwunden. &lt;br /&gt;&amp;ndash; Erna und ich sahen uns erstaunt an und &amp;ndash; der Traum war zu Ende &amp;ndash; ich d&amp;auml;mmerte zum Bewu&amp;szlig;tsein hin&amp;uuml;ber.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1924/1930</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:44:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1915</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5256.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1915&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Eugen M., *1894)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Morgens 6.45 Uhr im Stall und gef&amp;uuml;ttert, Kaffee geholt, Pferde geputzt, mich selber geputzt und dann um 8 Uhr aufs Dienstzimmer, zur Aufstellung der Zertifikate. Schicke ein Zigarrenpaketchen ab an Josef Gaugler im Feld. Rittmeister und Oberleutnant fahren zu dem Kommando nach Moulins. Ich gehe mit Wachtmeister und dem Zivilgefangenen Maurice Roger, Jardiniere d&amp;rsquo;un Chateau pres de Varennes, der das gestern gefundene Kreuz des Res. Leutnant M&amp;uuml;ller tr&amp;auml;gt, auf das Massengrab bei Olizy an einem sch&amp;ouml;nen Fr&amp;uuml;hlingsmorgen. Von der Bergh&amp;ouml;he sieht man pr&amp;auml;chtig das zerschossene Olizy. Der Landsturm richtet das Grab her. &lt;br /&gt;Nachmittags beim Wachtmeister Kriegstagebuch und Parolebuch vollendet. Es sollen weitere Mann und Pferde nach Moulins kommen. Abends beim Wachtmeister Kaffee getrunken.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1915</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:43:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2003</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5254.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 2003&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Joachim V., *1933)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Die Welt h&amp;auml;lt den Atem an, der Krieg der USA gegen Saddam Hussein im Irak hat heute begonnen! &lt;br /&gt;B&amp;uuml;ro: Post erledigt und zum Postamt gebracht, Bankgesch&amp;auml;fte erledigt. Mit Helga nach G&amp;uuml;tersloh zum Arzt Dr. B&amp;ouml;hme und anschlie&amp;szlig;end zum Einkaufen gewesen.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2003</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:31:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1968</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5289.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1952&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Ute L., *1937)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Endlich ist das Wetter wieder sch&amp;ouml;n und fast sommerlich. Ich lag im Badeanzug auf dem Dach und genoss es von Herzen. Gestern musste ich mit den Persern in die Stadt fahren und dolmetschen und den Weg zeigen. Refats Schwager spricht au&amp;szlig;er Persisch keine lebende Sprache, der andere kann ein paar Brocken Franz&amp;ouml;sisch. Ich lotste sie zur syrischen Botschaft und zum persischen Konsulat. Als wir auf der Djumhuriyastrasse waren, fragte mich der eine, wo ist eigentlich das Zentrum von Baghdad? Ich sagte, wir stehen mittendrauf. Das konnte und konnte er nicht fassen. Ich m&amp;uuml;sse mal nach Teheran kommen und mir das ansehen, das sei verschieden wie Tag und Nacht.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1968</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:30:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2003</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5284.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 2003&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Gudrun E., *1952)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Heute ist Fr&amp;uuml;hlingsanfang. Ich habe ihr 5 Osterglocken gebracht. Ihr ging es gar nicht gut, nein viel schlimmer &amp;ndash; es ging ihr schlecht. Ich habe zu ihr gesagt (vielleicht eine &amp;uuml;berhebliche Anma&amp;szlig;ung meinerseits, &amp;uuml;ber den Zeitpunkt des Todes Bescheid wissen zu wollen &amp;ndash; ich bin doch nicht Gott): &amp;bdquo;Mutter, Du bist bald erl&amp;ouml;st, hast bald kei-ne Schmerzen und Beschwerden mehr &amp;ndash; mu&amp;szlig;t nicht mehr leiden. Du bist bald beim Herrn.&amp;ldquo; Mutters Worte: &amp;bdquo;Ja &amp;ndash; obwohl ich schon noch gern bei euch bleiben w&amp;uuml;rde!&amp;ldquo;(Oh, da war ich verbl&amp;uuml;fft, damit h&amp;auml;tte ich nicht mehr gerechnet! Nur wundern kann ich mich &amp;uuml;ber diese Aussage, und ich war sehr &amp;uuml;berrascht von dieser Antwort. Mutter &amp;auml;u&amp;szlig;erte doch seit Monaten immer wieder ihre Bereitschaft zu sterben und trotzdem h&amp;auml;ngt sie noch am Leben! M&amp;ouml;chte vielleicht den Tod hinausschieben? &lt;br /&gt;Vielleicht bleibt dieser innere Zwiespalt im Menschen bis zum letzten Atemzug??? Wer wei&amp;szlig;?)&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 2003</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:28:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1944</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5283.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1944&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Kurt Z., *1928)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bald aufgewacht, 6 Uhr aufgestanden, 7 Uhr zur Bahn gegangen. Wir sind nach Bamberg gefahren. Zun&amp;auml;chst im Wartesaal Kaffee getrunken, dann in die Stadt gegangen, fotografiert, Mittag gegessen. Kurz danach Fliegeralarm, halbe Stunde in den Keller. Dann am Kino angestellt, 2 M&amp;auml;dchen kamen und baten uns f&amp;uuml;r sie 2 Karten mitzunehmen, da sie sonst recht lange warten m&amp;uuml;&amp;szlig;ten. Wir verabschiedeten uns dann vom Besuch und gingen ins Kino. Die beiden M&amp;auml;dchen sa&amp;szlig;en neben uns in der Loge. Wir unterhielten uns, sie waren von der Aufbauschule Coburg. Der Film: &amp;bdquo;Seine beste Rolle&amp;ldquo;. Die Liebe darin schw&amp;auml;chte mich seelisch sehr, ich war traurig, und niedergeschlagen. Nach dem Kino war ich fast wie im Traum, dann begleiteten wir die M&amp;auml;dchen zum Bahnhof. Im Wartesaal etwas gegessen. Dann zur&amp;uuml;ck nach Stettfeld ca 7 Uhr. Wir meldeten uns zur&amp;uuml;ck. An diesem Tag war ich zum ersten Mal in Bamberg und im Luftschutzkeller. Es war f&amp;uuml;r mich ganz sch&amp;ouml;n, aber der seelische Zustand. &amp;ndash; Abends war 1 Std. bis 11 Uhr 1 30 und Feuerbereitschaft. Bei 1 30 durften wir in die Baracken.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1944</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-19T18:26:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1999</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5253.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1999&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Burkhard Z., *1974)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;8 h Pille eingenommen. Nat&amp;uuml;rlich schon 9 wach gewesen.&lt;br /&gt;9 h aufgestanden, gefr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ckt, nach Ulla gefahren. Fahrrad ausgeladen, Schaumstoffmatte, Schmiergelpapier und Schreibtisch eingeladen, ausgeladen, Schreibtisch aufgebaut, begonnen, Rohre abzukratzen und -schmirgeln. Gute Arbeit. So sch&amp;ouml;n stupide.Ich hab dann zum ersten Mal seit dem 28.11.98 wieder ein Bad eingenommen und es war weitaus entspannender als damals. Ich glaube, mein Vater hatte mir ein zu k&amp;uuml;hles Bad bereitet. Na, egal, diesmal hat&amp;rsquo;s jedenfalls sehr gut getan. Abends haben wir &amp;bdquo;Wetten, da&amp;szlig;&amp;hellip;&amp;ldquo; gesehen (mit Michael Jackson). War alles irgendwie nicht so toll. Ich fand&amp;rsquo;s fr&amp;uuml;her besser. Vor allem, da&amp;szlig; die Wettpaten keine richtigen Eins&amp;auml;tze mehr machen m&amp;uuml;ssen (&amp;rarr; Kleidertausch von Mike Kr&amp;uuml;ger und Renate K&amp;ouml;ster), finde ich schei&amp;szlig;e. Auch die Wetten sind nicht mehr das, was sie mal waren. Mama ist dann ins Bett und ich hab&amp;rsquo; noch &amp;rsquo;n bi&amp;szlig;chen &amp;bdquo;L&amp;auml;mmle live&amp;ldquo; gesehen.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1999</dc:subject>
    <dc:creator></dc:creator>
    <dc:date>2008-03-19T18:24:00+01:00</dc:date>
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    <title>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1910</title>
    <description>&lt;p&gt;Und immer wieder Fr&amp;uuml;hling: 100 Jahre Zeitgeschichte in privaten Notizen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/5252.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;20. M&amp;auml;rz 1910&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Franz G., *1885)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gelegentlich unserer sch&amp;ouml;nen Tour durch das Wimmersbachtal zur Bl&amp;uuml;tezeit, sahen wir voriges Jahr auf den Wiesen am Wege nach Spichern eine Menge Schl&amp;uuml;sselblumen. Wir wanderten, nachdem uns die Stra&amp;szlig;enbahn bis zum Forsthaus brachte, durch den uns bekannten Spicherer Weg quer durch den Stiftswald. Als wir dann an dem betr. Platz anlangten, wo du dir nach Herzenslust Schl&amp;uuml;sselblumen pfl&amp;uuml;cken wolltest, da war davon nichts zu sehen und wir mu&amp;szlig;ten uns mit Magerittchen begn&amp;uuml;gen, die reichlich bl&amp;uuml;hten.&lt;br /&gt;Unterwegs sahen wir einmal 3 und einmal 5 Rehe, die dem nahen Walde zusprangen.&lt;br /&gt;Den R&amp;uuml;ckweg nahmen wir &amp;uuml;ber den Spicherer Berg, am Hang desselben abbiegend, nach der neuen Bremm. Dort hat uns das Vesper gut geschmeckt, denn der Weg, im starken Winde, hat Appetit gemacht.&lt;/em&gt;</description>
    <dc:subject>Tagebuch: 20. M&amp;auml;rz 1910</dc:subject>
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