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    <title>sz-magazin.de - Ein Interview ohne Worte</title>
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    <description>Alle Texte zu dem Label Ein Interview ohne Worte auf sz-magazin.de</description>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Tim Bendzko</title>
    <description>&lt;p&gt;Tim Bendzko &amp;uuml;ber peinliche B&amp;uuml;hnenposen, seine Jury-Kollegin Lena Meyer-Landrut und die neu erworbene Rennfahrer-Lizenz.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;TIM BENDZKO&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 9. April 1985 in Berlin&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; S&amp;auml;nger, Songwriter&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Studium der evangelischen Theologie und nichtchristlicher Religionen an      der FU in Berlin (abgebrochen)&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Rettet die Welt bei jedem Konzert &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Talent hatte er, das stand fest. Aber ebenso klar war, dass es trotzdem nicht reichen w&amp;uuml;rde, jedenfalls nicht f&amp;uuml;r die Karriere als Profifu&amp;szlig;baller. Tim Bendzko besuchte ein Sportgymnasium und kickte beim 1. FC Union Berlin. Der Traum vom Profifu&amp;szlig;ball zerplatzt jedoch nicht pl&amp;ouml;tzlich, der Grund ist kein irreparabler Meniskusschaden &amp;ndash; er bl&amp;uuml;ht einfach langsam aus. Und wirklich weh tut das ihm auch nicht, denn Bendzko hat noch einen zweiten Traum, ein noch gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Talent: Er schreibt Songs, auf Deutsch, er singt. Es gibt nur ein Problem: Er f&amp;uuml;hlt sich noch zu jung. &amp;raquo;Wer w&amp;uuml;rde einem 18-J&amp;auml;hrigen glauben, der von der Liebe singt?&amp;laquo;, fragt er. Also schreibt er sich nach dem Abitur an der Uni ein. Theologie. Horizont erweitern. 2009 gewinnt er einen Talentwettbewerb und darf vor 20000 in der Berliner Waldb&amp;uuml;hne auftreten. Er spielt vor Elton John und Joe Cocker auf deren Deutschlandtourneen. Sein Deb&amp;uuml;talbum &lt;em&gt;Wenn meine Worte Sprache w&amp;auml;ren&lt;/em&gt; (2011) h&amp;auml;lt sich 69 Wochen in den Charts, die Single &lt;em&gt;Nur noch kurz die Welt retten&lt;/em&gt; klettert auf Platz zwei. Diesen Freitag erscheint Bendzkos zweites Album &lt;em&gt;Am seidenen Faden&lt;/em&gt;. Das Champions-League-Finale schaut er sich am Samstag als FC-Bayern-Fan an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>Sagen Sie jetzt nichts, Tim Bendzko</dc:subject>
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    <dc:date>2013-05-24T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Heiner Lauterbach</title>
    <description>&lt;p&gt;Heiner Lauterbach &amp;uuml;ber gesundes Leben, aufdringliche Verehrerinnen und die Augen von Angela Merkel.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;HEIN&lt;strong&gt;ER LAUTERBACH&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 10. April 1953 in K&amp;ouml;ln&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Schauspieler&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Mittlere Reife, Schauspielschule&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;strong&gt;&lt;strong&gt; &lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;Ein Jever Fun, bitte&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&amp;raquo;W&amp;uuml;rde Clint Eastwood das mitmachen?&amp;laquo; Das ist Heiner Lauterbachs erste Frage, als wir ihm erkl&amp;auml;ren, wie &lt;em&gt;Sagen Sie jetzt nichts&lt;/em&gt; funktioniert. Wir hatten so einen Fall schon mal: Vor zwei Jahren berief sich Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck auf Thomas Mann, brach den Termin ab, spurtete zum Bankautomaten und dr&amp;uuml;ckte unserem Fotografen 500 Euro in die Hand. Heiner Lauterbach hat durchgehalten, obwohl ihm die Sache bis zuletzt nicht ganz geheuer war. Ganz wichtig war ihm: keine Faxen. Lieber wolle er mit Mimik arbeiten, einem Augenaufschlag, einer Kopfneigung; er ist halt vor allem ein Mann und ein Schauspieler, kein Comedian oder Casting-Heini. Was man ihm zugestehen muss: Er wirkt. Und sieht wahnsinnig gesund, erholt, gereift aus. Wie einer, der morgens in den eiskalten See springt und krault, bevor er ins Marmeladenbr&amp;ouml;tchen bei&amp;szlig;t. Unsere Frage nach seiner liebsten Sport&amp;uuml;bung will er trotzdem nicht beantworten, und das, obwohl er gerade eine Fitness-DVD herausgebracht hat. &amp;raquo;Schaut mal, ob ihr was draus machen k&amp;ouml;nnt&amp;laquo;, sagt er nach dem letzten Bild, &amp;raquo;wenn nicht, auch kein Problem&amp;laquo;, setzt seinen Hut auf und geht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>Sagen Sie jetzt nichts, Heiner Lauterbach</dc:subject>
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    <dc:date>2013-05-17T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Meret Becker</title>
    <description>&lt;p&gt;In eine Schauspieler- und K&amp;uuml;nstlerfamilie geboren ist sie zur Perfektionistin geworden: Meret Becker &amp;uuml;ber zahlreiche Preise, Eckkneipen und Charlie Chaplin.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;MERET BECKER&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 15. Januar 1969 in Bremen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Schauspielerin, S&amp;auml;ngerin&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; keine (brach die Schule mit 16 ab, um Schauspielerin zu werden)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Verletzliche Berliner Schnauze&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meret Becker l&amp;auml;sst sich jede Frage mehrmals vorlesen, manchmal verharrt sie f&amp;uuml;r Sekunden bewegungslos im Studio und starrt vor sich hin, &amp;uuml;berlegend, suchend, um dann pl&amp;ouml;tzlich eine Pose einzunehmen. Sobald das Foto geschossen ist, will sie es sich gleich anschauen, &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, ob ihre Eingebung &amp;raquo;okay&amp;laquo; war. Dass sie eine Perfektionistin ist, merkt man sp&amp;auml;testens jetzt: Obwohl sie nicht mehr raucht, l&amp;auml;sst sie sich f&amp;uuml;r ein Foto Zigaretten anz&amp;uuml;nden. Sie kontrolliert ihre Posen bis zur Haltung jedes einzelnen Fingers. Vielleicht wird man so, wenn man unter lauter Kollegen aufw&amp;auml;chst: Meret Becker ist die Tochter der Schauspieler Monika Hansen und Rolf Becker, wuchs aber mit ihrem Bruder Ben Becker, dem Schauspieler, bei ihrem Stiefvater auf, dem Schauspieler Otto Sander. F&amp;uuml;r ihre Rollen wurde sie schon mit dem Bayerischen und dem Deutschen Filmpreis, dem Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet, sie ist zweifellos eine der besten Schauspielerinnen des Landes. Zuletzt war sie in Oskar Roehlers Kinofilm &lt;em&gt;Quellen des Lebens&lt;/em&gt; zu sehen, im Moment dreht sie unter der Regie von Dominik Graf einen M&amp;uuml;nchen-&lt;em&gt;Tatort&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Eva Padberg</title>
    <description>&lt;p&gt;Sie ist Model, Schauspielerin, macht Musik, arbeitet f&amp;uuml;r Unicef - und findet sich trotz all dem gar nicht so aufregend. Wir sie schon.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;EVA PADBERG&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 27. Januar 1980 in Bad Frankenhausen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Model, Musikerin, Schauspielerin&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Abitur&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Total normal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Claudia Schiffer steht f&amp;uuml;r Eleganz, Heidi Klum f&amp;uuml;r ProSieben und Eva Padberg? Hmmm. Irgendwie f&amp;uuml;r Berlin. Oder Normalit&amp;auml;t. Vor ein paar Jahren hat sie ihren ersten und einzigen Freund geheiratet, die beiden kennen sich aus der Schule. Heute kann man sich das Paar gut in einer schicken Altbauwohnung vorstellen, sie in seinen Boxershorts, es l&amp;auml;uft der &lt;em&gt;Tatort&lt;/em&gt; oder vertr&amp;auml;umte Elektro-Musik. Ganz normal eben (f&amp;uuml;r Berliner Verh&amp;auml;ltnisse). Fragt man sie, wie sie sich selbst beschreiben w&amp;uuml;rde, sagt sie: &amp;raquo;Cham&amp;auml;leon und Chef de Cuisine.&amp;laquo; Ehrlich gesagt, gro&amp;szlig;e Kochorgien nimmt man ihr nicht ab, Padberg ist 1,79 Meter gro&amp;szlig; und wiegt 53 Kilo, aber Cham&amp;auml;leon passt, wenn man sich die Vielzahl ihrer Jobs ansieht. Eva Padberg modelt, macht Musik, moderiert, ist &amp;ndash; nat&amp;uuml;rlich &amp;ndash; Unicef-Botschafterin, immer &amp;ouml;fter sieht man sie auch im Fernsehen oder im Kino. In &lt;em&gt;Wickie auf gro&amp;szlig;er Fahrt&lt;/em&gt; zum Beispiel spielte sie ausgerechnet eine Walk&amp;uuml;ren-Anf&amp;uuml;hrerin. Die Fotoaufnahmen mit ihr waren sehr lustig; eine Kamera, die klick macht, damit kennt sie sich aus, das bringt sie in Hochform. Trotzdem hat sie mal &amp;uuml;ber sich selbst geschrieben: &amp;raquo;Ich finde mich gar nicht so aufregend.&amp;laquo; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>Sagen Sie jetzt nichts, Eva Padberg</dc:subject>
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    <dc:date>2013-05-03T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Wotan Wilke Möhring</title>
    <description>&lt;p&gt;Der deutsche Schauspieler &amp;uuml;ber Borussia Dortmund, l&amp;ouml;chrige Hosen und den Wunsch, immer als Erster aus dem Flugzeug zu springen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WOTAN WILKE M&amp;Ouml;HRING&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 23. Mai 1967 in Detmold&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Schauspieler, Musiker&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Abitur, Ausbildung zum Elektriker, Zeitsoldat bei der Fallschirmj&amp;auml;gertruppe&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Borussia-Dortmund-Fan - na ja, niemand ist perfekt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wotan Wilke M&amp;ouml;hring hat schon um Essen gebettelt, seinen Ausweis gef&amp;auml;lscht, um Alkohol kaufen zu k&amp;ouml;nnen, sich als Dortmund-Fan mit Neonazis blutig gepr&amp;uuml;gelt. Als jugendlicher Punk war er rebellisch gegen&amp;uuml;ber seinem Vater, einem Bundeswehroffizier. Trotzdem ging er zur Fallschirmj&amp;auml;gertruppe, einer Bundeswehr-Eliteeinheit, wo er sich nachts am liebsten als Erster aus dem Flugzeug st&amp;uuml;rzte. &amp;raquo;In die Dunkelheit zu springen, ins Nichts, das fand ich toll&amp;laquo;, sagt er. M&amp;ouml;hring hat als Elektriker gearbeitet, als Model, T&amp;uuml;rsteher, Mitte der Neunzigerjahre betrieb er einen illegalen Club in Berlin. Er hat kaum etwas ausgelassen. Der Legende nach gab ihm Vivienne Westwood w&amp;auml;hrend eines Modeljobs den Tipp, Schauspieler zu werden. Das war 1998. Seitdem gl&amp;auml;nzte M&amp;ouml;hring in mehr als neunzig Kino- und Fernsehproduktionen. Man muss &amp;raquo;gl&amp;auml;nzen&amp;laquo; schreiben, weil er nie nur &amp;raquo;mitwirkt&amp;laquo; oder &amp;raquo;auftritt&amp;laquo;, M&amp;ouml;hring sticht immer heraus. Warum? Wahrscheinlich weil er zu den wenigen Schauspielern geh&amp;ouml;rt, die schon ein Leben vor der Leinwandkarriere hatten. Sein Spiel ist be&amp;auml;ngstigend pr&amp;auml;zise, kaum eine Figur ist ihm fremd. Und wenn doch, besitzt er den Mut, sich ins dunkle Nichts zu st&amp;uuml;rzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <dc:date>2013-04-26T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Jorge Gonzalez</title>
    <description>&lt;p&gt;&amp;Uuml;ber 18-Zentimeter-Abs&amp;auml;tze kann er nur lachen: Der Coach aus Germany's Next Topmodel &amp;uuml;ber Kuba und sein Diplom in Nuklear&amp;ouml;kologie.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;JORGE GONZALEZ&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 11. August 1967 in Sancti Spiritus, Kuba&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Coach und Choreograf&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Studium der Nuklear&amp;ouml;kologie&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Hey ho, let's go&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenige Menschen k&amp;ouml;nnen auf Stelzen laufen, als w&amp;uuml;rden sie in Fellpuschen mal eben vom Bad in die K&amp;uuml;che wechseln. Jorge Gonzalez kann das. Er bewegt sich auf 18-Zentimeter-Abs&amp;auml;tzen so elegant, dass die &lt;em&gt;FAZ&lt;/em&gt; ihn einen &amp;raquo;fleischgewordenen St&amp;ouml;ckelschuh&amp;laquo; nannte. Als leicht verkaufen, was anstrengend ist: Das ist Jorges Gesch&amp;auml;ft. Schon mit acht Jahren hat er geb&amp;uuml;ffelt, um aufs Internat zu kommen. Er wollte raus aus Kuba, studierte in Bratislava und machte sein Diplom in einem Fach, das man lieber noch mal nachschl&amp;auml;gt: Nuklear&amp;ouml;kologie. Als Fidel Castro 1990 alle kubanischen Studenten zur&amp;uuml;ckholen wollte, blieb er in Europa und war Lambada tanzend in einem Werbespot f&amp;uuml;r Coca-Cola zu sehen. Anfang der Neunziger kam er als Stylist und Catwalk-Trainer nach Deutschland. Bevor er in die Jury von &lt;em&gt;Let&amp;rsquo;s Dance&lt;/em&gt; wechselte, brachte er den M&amp;auml;dels bei &lt;em&gt;Germany&amp;rsquo;s Next Topmodel&lt;/em&gt; das Laufen bei, damit die sp&amp;auml;ter im &lt;em&gt;Dschungelcamp&lt;/em&gt; eine gute Figur machen. Er hat eine Single aufgenommen, seine Memoiren geschrieben und wirbt f&amp;uuml;r ein Hei&amp;szlig;wachsger&amp;auml;t. Was soll man sagen? Jorge Gonzalez passt ins Privatfernsehen des 21. Jahrhunderts &amp;ndash; toll ist er irgendwie trotzdem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <dc:date>2013-04-19T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Omar Sy</title>
    <description>&lt;p&gt;Der Krankenpfleger aus &amp;raquo;Ziemlich beste Freunde&amp;laquo;&lt;em&gt; &lt;/em&gt;&amp;uuml;ber Eddie Murphy, gute Laune und &amp;raquo;X-Men&amp;laquo;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;OMAR SY&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren&lt;/strong&gt;: 20. Januar 1978 in Trappes bei Paris  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf&lt;/strong&gt;: Schauspieler &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung&lt;/strong&gt;: Schule ein Jahr vor dem Abitur abgebrochen, erster Job beim Privatradio Nova &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status&lt;/strong&gt;: Ziemlich bester Freund   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wirkt wie ein Gl&amp;uuml;ckskind und so f&amp;uuml;hlt er sich auch. Alles begann damit, dass er beim Radio Telefonscherze machte. Da merkte Omar Sy, der in der ber&amp;uuml;chtigten Pariser Banlieue als eines von acht Kindern gro&amp;szlig; wurde und Ingenieur im Senegal werden wollte, dass er die Leute zum Lachen bringen konnte. Er schmiss die Schule, wechselte bald zum Fernsehen, spielte in der Sketch-Sendung &lt;em&gt;Omar und Fred&lt;/em&gt; sich selbst und wurde hin und wieder auf der Stra&amp;szlig;e erkannt, was ihn freute. Dann sahen ihn 48 Millionen Menschen als Krankenpfleger Driss in &lt;em&gt;Ziemlich beste Freunde&lt;/em&gt; im Kino, 19,5 Millionen allein in Frankreich. Seitdem war jeder Schritt vor die T&amp;uuml;r ein Slalom durch die Fanscharen &amp;ndash; nicht zuletzt deshalb zog Sy mit seiner Frau und den vier Kindern nach Los Angeles. Der eine oder andere europ&amp;auml;ische Schauspieler ist von dort ja schon ziemlich desillusioniert zur&amp;uuml;ckgekehrt, bei Omar Sy l&amp;auml;uft es weiter wie geschmiert: Demn&amp;auml;chst spielt er neben der frisch pr&amp;auml;mierten Oscar-Preistr&amp;auml;gerin Jennifer Lawrence in &lt;em&gt;X-Men&lt;/em&gt; mit. &amp;raquo;F&amp;uuml;r einen Mann ist es wie ein Traum, in einem der &lt;em&gt;X-Men&lt;/em&gt;-Filme dabei sein zu d&amp;uuml;rfen&amp;laquo;, schw&amp;auml;rmt er beim Interview. Mehr darf er leider nicht dazu sagen. Dabei redet er doch so gern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Julia Fischer</title>
    <description>&lt;p&gt;Die Star-Geigerin &amp;uuml;ber Heino, den Sex-Appeal von David Garrett und &lt;em&gt;Gangnam Style&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;strong&gt;JULIA FISCHER&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 15. Juni 1983 in M&amp;uuml;nchen&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf: &lt;/strong&gt;Geigerin und  Professorin &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg,  Musikhochschule M&amp;uuml;nchen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Prima Violina&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele halten Julia Fischer f&amp;uuml;r eine der besten Geigerinnen der Welt, aber manchmal wirkt es, als sei sie vom Mars. Als sie beispielsweise vor einiger Zeit gefragt wurde, was sie denn von Tokio Hotel halte, antwortete sie etwas verwirrt: In Tokio &amp;uuml;bernachte sie eigentlich immer in unterschiedlichen Hotels. Trotz Weltruhm wirkt Julia Fischer beneidenswert abgenabelt von der Kultur, die RTL dem Rest von uns in die K&amp;ouml;pfe zapft. Vielleicht muss das so sein, wenn man mit 13 das erste Mal Beethovens Violinkonzert spielt, mit 19 die New Yorker Carnegie Hall f&amp;uuml;llt und seither mit fast allen wichtigen Orchestern der Welt auftritt. Andererseits geh&amp;ouml;rt die Ablehnung des Popul&amp;auml;ren f&amp;uuml;r Fischer zum Programm: F&amp;uuml;r eine 29-J&amp;auml;hrige stemmt sie sich erstaunlich entschieden gegen jegliche Popularisierung der Klassik. &amp;raquo;Wenn ich ein Schostakowitsch-Konzert spiele&amp;laquo;, sagt sie, &amp;raquo;ist es nicht Sinn der Sache, dass sich das Publikum dabei am&amp;uuml;siert.&amp;laquo; Immerhin hat sich die zweifache Mutter inzwischen &amp;uuml;berreden lassen, ab und zu ihr Foto auf CD-Cover drucken zu lassen. Julia Fischers neue CD mit den Violinkonzerten von Bruch und Dvo&amp;#345;&amp;aacute;k ist vor Kurzem erschienen.&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>Sagen Sie jetzt nichts, Julia Fischer</dc:subject>
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    <dc:date>2013-04-05T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Katrin Göring-Eckardt</title>
    <description>&lt;p&gt;Die Gr&amp;uuml;nen-Politikerin &amp;uuml;ber modernen Feminismus, Fr&amp;ouml;mmigkeit und Angela Merkel.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Name:&lt;/strong&gt; Katrin Dagmar G&amp;ouml;ring-Eckardt&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 3. Mai 1966 in Friedrichroda, Th&amp;uuml;ringen&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Politikerin&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Studium der evangelischen Theologie in Leipzig (abgebrochen)&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status&lt;/strong&gt;: Trittins schwarzer Schatten &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Doppelnamen hat sie sich nicht, wie manche vermuten, aus emanzipatorischen Gr&amp;uuml;nden zugelegt. Ihr Mann hei&amp;szlig;t mit Nachnamen G&amp;ouml;ring &amp;ndash; und sie wollte nicht wie der fr&amp;uuml;here Reichsmarschall hei&amp;szlig;en. Der Doppelname hatte also pragmatische Gr&amp;uuml;nde. Und als pragmatisch gilt Katrin G&amp;ouml;ring-Eckardt, im November 2012 zur Spitzenkandidatin von B&amp;uuml;ndnis 90/Die Gr&amp;uuml;nen f&amp;uuml;r die Bundestagswahl gew&amp;auml;hlt, auch in ihren politischen Entscheidungen. W&amp;auml;hrend der rot-gr&amp;uuml;nen Regierung unter Gerhard Schr&amp;ouml;der unterst&amp;uuml;tzte sie als Vorsitzende der Gr&amp;uuml;nen-Bundestagsfraktion die Reformen der Agenda 2010 wie kaum eine andere &amp;raquo;Reala&amp;laquo;, heute profiliert sie sich als engagierte Sozialpolitikerin. Manche halten das f&amp;uuml;r widerspr&amp;uuml;chlich. G&amp;ouml;ring-Eckardt z&amp;auml;hlt &amp;ndash; auch wegen ihres evangelischen Glaubens (ihr Mann ist Pfarrer in Th&amp;uuml;ringen) &amp;ndash; zu den Wertkonservativen bei den Gr&amp;uuml;nen. Vor der Wende geh&amp;ouml;rte sie zu den Gr&amp;uuml;ndungsmitgliedern der ostdeutschen B&amp;uuml;rgerbewegung &amp;raquo;Demokratischer Aufbruch&amp;laquo;. Unter den Mitstreiterinnen damals: eine noch unbekannte Physikerin namens Angela Merkel. &lt;br /&gt;</description>
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    <dc:date>2013-03-28T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Diane Kruger</title>
    <description>&lt;p&gt;Die Schauspielerin Diane Kruger &amp;uuml;ber Kussszenen, Brad Pitt und Ehrgeiz beim Joggen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Name:&lt;/strong&gt; Diane Kruger&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 15. Juli 1976 in Algermissen, Niedersachsen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf: &lt;/strong&gt;Schauspielerin und Model&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung: &lt;/strong&gt;Mittlere Reife am Gymnasium Josephinum in Hildesheim&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Frau Hollywood&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA gilt das Ex-Model als beunruhigend intelligent, weil sie dreisprachig drehen kann: auf Deutsch, Englisch und Franz&amp;ouml;sisch. Dabei aber auch als &amp;raquo;super unkompliziert&amp;laquo;, weil sie stets p&amp;uuml;nktlich und n&amp;uuml;chtern am Set erscheint - anscheinend in Filmkreisen eine Ausnahme. Auch zu unserem Interview kommt sie hoch motiviert, ihre schwarzen Lackpumps streift sie gleich an der T&amp;uuml;r unaufgefordert ab. Sie ist zu allem bereit. Fast. Es gibt zwei Themen, die Diane Kruger gar nicht mag. Thema Nummer eins ist ihr Vater Hans-Heinrich Heidkr&amp;uuml;ger, den die Mutter verlassen hat, als Diane in der Pubert&amp;auml;t war - angeblich weil er zu viel getrunken hat. Das zweite Thema, bei dem sie einsilbig wird, ist ihr Image als unnahbare Sch&amp;ouml;nheit. Ihre erste gro&amp;szlig;e Filmrolle - 2004 an der Seite von Brad Pitt - war die der Helena in Wolfgang Petersens Epos Troja. Ihr Job bestand im Wesentlichen darin, gut auszusehen und waidwund in die W&amp;uuml;ste zu blicken. Den Gesichtsausdruck, der sie ber&amp;uuml;hmt machte, will sie uns nicht noch mal vorf&amp;uuml;hren, sondern viel lieber den, der zu ihrem aktuellen Film &quot;Der N&amp;auml;chste, bitte&quot; passt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <dc:date>2013-03-22T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen sie jetzt nichts, Yann Arthus-Bertrand</title>
    <description>&lt;p&gt;Der Fotograf Yann Arthus-Bertrand &amp;uuml;ber L&amp;ouml;wen, Angst und die Liebe zur Welt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Name:&lt;/strong&gt; Yann Arthus-Bertrand&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren: &lt;/strong&gt;13. M&amp;auml;rz 1946 in Paris&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Fotograf&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Biologiestudium&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status: &lt;/strong&gt;Google Earth mit Schnurrbart&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Yann Arthus-Bertrand k&amp;ouml;nnte der Held eines Groschenromans sein: Aus einer alten Juwelier-Dynastie stammend, zog er als junger Mann nach Kenia, um drei Jahre lang nichts anderes zu tun als eine L&amp;ouml;wenfamilie zu beobachten. Anschlie&amp;szlig;end entrann er als Fotoreporter auf der Rallye Paris&amp;ndash;Dakar mehrmals dem Tod, h&amp;auml;ngte sich mit seiner Kamera jahrelang aus Ballons, Leichtflugzeugen und Hubschraubern und wurde mit Fotos weltber&amp;uuml;hmt, die unsere Erde &amp;ndash; ihre Sch&amp;ouml;nheit und ihre Zerbrechlichkeit &amp;ndash; von oben zeigen. Seither setzt er Ruhm, Geld und Zeit nur noch f&amp;uuml;r den Umweltschutz ein. Im Gegensatz zu anderen Million&amp;auml;ren, die sich der Rettung des Planeten verschrieben haben (Bono, Bob Geldof, Al Gore), nimmt man ihm die Rolle des Abenteurers sofort ab. Der Mann mit dem Asterix-Gesicht besitzt angeblich bis heute keine einzige Krawatte. Arthus-Bertrand hat &amp;uuml;ber drei Millionen Bildb&amp;auml;nde verkauft, Filme mit Luc Besson gedreht und h&amp;auml;tte von Sarkozy fast den Job als Umweltminister bekommen. Sein aktueller Film &lt;em&gt;Planet Ocean&lt;/em&gt; ist k&amp;uuml;rzlich auf DVD erschienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <dc:date>2013-03-15T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Rosita, Angela und Margherita Missoni</title>
    <description>&lt;p&gt;Die Frauen des Designer-Clans Missoni &amp;uuml;ber Machos, Berlusconi, und das, was Frauen besser k&amp;ouml;nnen als M&amp;auml;nner.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;Name: &lt;/strong&gt;Rosita, Angela und Margherita Missoni&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 20. November 1931 (Rosita), 26. Dezember 1958 (Angela), 21. Februar 1983 (Margherita)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Designerinnen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Sprachstudium (Rosita), Abitur (Angela), Philosophiestudium (Margherita)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status: &lt;/strong&gt;Verstrickte Familie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir Oma, Mama und Tochter Missoni im Dezember 2012 auf der Berliner Designkonferenz &amp;raquo;Monoqi&amp;laquo; fotografierten, war die Stimmung ausgelassen und der italienische Familienclan noch komplett. Im Januar verschwand dann die kleine Propellermaschine von Vittorio Missoni, Rositas &amp;auml;ltestem Sohn, auf dem Weg nach Caracas im Nichts. Noch immer gilt er als vermisst. Rosita, Tochter eines Tuchfabrikanten, ist die Mitbegr&amp;uuml;nderin des Modeunternehmens: 1948 lernte sie den inzwischen 92-j&amp;auml;hrigen Ottavio Missoni bei den Olympischen Spielen in London kennen; f&amp;uuml;nf Jahre sp&amp;auml;ter fing das Paar mit zwei Strickmaschinen an. Bis heute ist das Zick-Zack-Muster das Erkennungszeichen der Firma, und Frauen auf der ganzen Welt wissen: Ein Strick-Bikini von Missoni ist vielleicht nicht praktisch, aber h&amp;uuml;bsch. Worauf die drei Frauen besonders stolz sind? &amp;raquo;Vincoli familiari&amp;laquo; (Familienbande) &amp;ndash; die Marke ist noch immer zu hundert Prozent in H&amp;auml;nden der Missonis.&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>Sagen Sie jetzt nichts, Rosita, Angela und Margherita Missoni</dc:subject>
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    <dc:date>2013-03-08T12:00:00+01:00</dc:date>
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    <title>Sagen Sie Jetzt nichts, Hurts</title>
    <description>&lt;p&gt;Das Pop-Duo Hurts &amp;uuml;ber Lady Gaga, h&amp;auml;ssliche Groupies und ungew&amp;ouml;hnliche Forderungen an ihre Plattenfirma.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Name:&lt;/strong&gt; Hurts (Adam Anderson und Theo Hutchcraft)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 14.Mai 1984 (Anderson), 30. August 1986 (Hutchcraft)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Musiker&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung: &lt;/strong&gt;Abitur&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status: &lt;/strong&gt;Schwarzer Humor&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Songs sind melancholisch, die Klamotten schwarz, aber man darf sich nicht t&amp;auml;uschen lassen, Adam Anderson und Theo Hutchcraft wollen nur spielen und uns was vormachen &amp;ndash; in Wirklichkeit sind sie locker, lustig, albern. Sie haben auch sofort eine Erkl&amp;auml;rung f&amp;uuml;r ihr strenges Erscheinungsbild parat: Es stamme noch aus der Zeit, als die beiden au&amp;szlig;er je einem dunklen Anzug und jeder Menge Pomade nichts hatten, um beim Arbeitsamt Eindruck zu schinden. Eine Zeitlang haben sie dann als Aushilfen bei einem Metzger Schweineh&amp;auml;lften hin und her geschoben, bis ihnen irgendwann ein paar h&amp;uuml;bsche Melodien und trotzige Texte eingefallen sind, zum Beispiel &amp;raquo;Never give up, it&amp;rsquo;s such a wonderful life&amp;laquo;. 2010 war es dann so weit: &lt;em&gt;Happiness&lt;/em&gt;, das Deb&amp;uuml;talbum von Hurts, erschien und blieb 64 Wochen lang in den deutschen Charts. Sogar Bayern 3 verga&amp;szlig; f&amp;uuml;r ein paar Monate seine Lieblingsmusiker Claudia Koreck, Pink und Nickelback und spielte Musik von Hurts, was verwunderte, weil die ja wirklich gut ist. Hurts&amp;rsquo; neues Album Exile erscheint demn&amp;auml;chst.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Kevin-Prince Boateng</title>
    <description>&lt;p&gt;Fu&amp;szlig;ballstar Kevin-Prince Boateng vom AC Mailand &amp;uuml;ber seine T&amp;auml;towierungen, sein schlechtes Image und sein folgenreiches Foul an Michael Ballack.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Name: &lt;/strong&gt;Kevin-Prince Boateng&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren:&lt;/strong&gt; 6. M&amp;auml;rz 1987 in Berlin&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Fu&amp;szlig;ballspieler&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Erweiterter Hauptschulabschluss&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status: &lt;/strong&gt;Raubein mit Herz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahrscheinlich gab es in den letzten Jahren keinen Fu&amp;szlig;baller, der in Deutschland ein miserableres Image hatte als Kevin-Prince Boateng. Aufgewachsen im Berliner Wedding, galt er zwar als eines der hoffnungsvollsten Talente, aber auch als &amp;raquo;Ghetto-Kid&amp;laquo; (Welt, FAZ), das sp&amp;auml;testens seit dem Foul an Michael Ballack, kurz vor der WM 2010, zum Buhmann wurde. &amp;raquo;Dieser Boateng ist nicht bekehrbar, nicht sozialisierbar&amp;laquo;, urteilte TV-Kommentator Marcel Reif. Wie falsch seine Kritiker lagen, zeigen jedoch die vergangenen beiden Jahre: Seit 2010 dribbelt Boateng f&amp;uuml;r den AC Mailand. Seine italienischen Mitspieler nennen ihn scherzhaft &amp;raquo;den Deutschen&amp;laquo;, weil er immer p&amp;uuml;nktlich zum Training erscheint. Im Januar verlie&amp;szlig; Boateng w&amp;auml;hrend eines Freundschaftsspiels pl&amp;ouml;tzlich das Feld: Fans der gegnerischen Mannschaft hatten pausenlos rassistische Parolen &amp;uuml;ber dunkelh&amp;auml;utige Spieler des AC Mailand gerufen. Seine Mitspieler folgten ihm in die Kabine, ein bisher einmaliger Vorgang im Weltfu&amp;szlig;ball. Seitdem gilt Boateng in Italien als Vorbild. Die italienische Sportzeitung&lt;em&gt; La Gazzetta dello Sport&lt;/em&gt; titelte sogar: &amp;raquo;Wir sind alle Boateng!&amp;laquo; Mitte M&amp;auml;rz wird Boateng bei einer Veranstaltung der Vereinten Nationen eine Rede halten: gegen Rassismus. Vielleicht ist es also an der Zeit, sich ein neues Bild von Kevin-Prince Boateng zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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    <title>Sagen Sie jetzt nichts, Simone Thomalla</title>
    <description>&lt;p&gt;Die Schauspielerin Simone Thomalla &amp;uuml;ber Rammstein, Hodenschutz und die Frauenquote.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Name: &lt;/strong&gt;Simone Thomalla &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geboren: &lt;/strong&gt;11. April 1965 in Leipzig&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Beruf:&lt;/strong&gt; Schauspielerin&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ausbildung:&lt;/strong&gt; Hochschule f&amp;uuml;r Schauspielkunst Ernst Busch&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Status:&lt;/strong&gt; Forever Young&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Simone Thomalla also. Tatort-Kommissarin und Playboy-Model, Ex-Freundin von Rudi Assauer, Mutter von Sophia Thomalla (die mal bei Lets Dance gewonnen hat), Lebensgef&amp;auml;hrtin unseres Handball-Nationaltorh&amp;uuml;ters und &amp;raquo;Vollblutfrau&amp;laquo;, wie sie von Journalisten gern genannt wird. Weil sie ab und zu eine enge Lederhose anhat, obwohl sie doch bald f&amp;uuml;nfzig wird. Zu unserem Interviewtermin kommt sie dann auch mit drei ziemlich guten Freunden: ihrem Porsche Cayenne, ihrem Lieblingsstylisten sowie ihrem Hund Arnie, der in seiner schwarzen Strickjacke mit Strassapplikationen mindestens so gut wie sein Frauchen aussieht &amp;ndash; aber trotzdem nicht mit aufs Foto darf. Dass sie auch ganz anders kann, zeigt sie am 24. Februar in dem Film Fr&amp;uuml;hlingsgef&amp;uuml;hle (ZDF), in dem sie eine Dorfhelferin spielt. Darin kommen ungelogen vor: eine Pferdezucht, ein Beckenbruch, eine gel&amp;auml;hmte Tochter, eine Hochzeit, die verschoben werden soll, ein Jungbauer namens Matze, ein attraktiver Arzt aus Frankreich und jede Menge echter Gef&amp;uuml;hle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
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