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    <title>sz-magazin.de - Alphabet der Sexualität</title>
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    <description>Alle Texte zu dem Label Alphabet der Sexualität auf sz-magazin.de</description>
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    <title>Q - Quiz</title>
    <description>&lt;p&gt;14 Fragen, die sich alle nur um das Eine drehen (etwa: Erotikfantasien britischer Frauen, h&amp;uuml;pfende Br&amp;uuml;ste und peinliche Erotikfilmtitel).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/18854.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Alle Antworten stammen aus dem Buch &quot;&lt;a href=&quot;http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/Produktdetails/Buch+Alles_ueber_das_Eine+Werner_Bartens_und_Sebastian_Herrmann/4053319.do&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alles &amp;uuml;ber das Eine&lt;/a&gt;&quot; von Werner Bartens und Sebastian Herrmann. (Bitte setzen Sie Ihr H&amp;auml;kchen auf die Antwort, die Sie f&amp;uuml;r richtig halten, Ihr Test-Ergebnis finden Sie auf der letzten Seite.&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Wenn M&amp;auml;nner hungrig sind, finden Sie &amp;uuml;ppige Frauen...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche dieser St&amp;auml;dte gibt es in Deutschland NICHT ...&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit welcher unerwarteten Aktion erz&amp;uuml;rnte der Sherpa Lakpa Tharke seine tibetanischen Landsleute?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welches Bond-Girl haben wir erfunden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welcher Lebensmittelunternehmer setzte sich vehement daf&amp;uuml;r ein, Menschen die Masturbation auszutreiben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Begriff &quot;las esposas&quot; bezeichnet im Spanischen nicht nur Ehefrauen, sondern auch?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;em&gt;&lt;em&gt;(Die zweite H&amp;auml;lfte der Fragen finden Sie auf der n&amp;auml;chsten Seite)&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schimpansen haben bis zu wie viel Mal am Tag Sex?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welchen Beruf hatte Dolly Buster bevor Sie Erotikdarstellerin wurde?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vor seinen seri&amp;ouml;seren TV-Rollen in den Serien &quot;Schwarzwaldklinik&quot; und &quot;Traumschiff&quot; spielte Sascha Hehn in Softsex-Filmen mit. Welchen dieser Filmtitel gab es NICHT?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Von wem stammt das Zitat: &quot;Ich bin eine hervorragende Hausfrau. Jedes Mal, wenn ich einen Mann verlasse, behalte ich sein Haus&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Englischen bezeichnet man als &quot;Great Tit&quot; eine...?&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Berufsgruppe finden britische M&amp;auml;nner einer Umfrage zufolge am erotischten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und welche Berufsgruppe l&amp;ouml;st bei Frauen in Gro&amp;szlig;britannien am h&amp;auml;ufigsten sexuelle Fantasien aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie viele Meter h&amp;uuml;pft eine durchschnittliche weibliche Brust pro gelaufenem Kilometer beim Jogging in die H&amp;ouml;he?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Die Aufl&amp;ouml;sung und Ihr Testergebnis finden Sie auf der n&amp;auml;chsten Seite)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; </description>
    <dc:subject>Q - Quiz</dc:subject>
    <dc:creator></dc:creator>
    <dc:date>2009-08-19T16:00:00+01:00</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/29865">
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    <title>P - Pornos für Frauen</title>
    <description>&lt;p&gt;Es ist Zeit f&amp;uuml;r eine Nouvelle Vague des Pornos f&amp;uuml;r Frauen, fordert unsere Autorin.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/227378/18377.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Pornogesch&amp;auml;ft verh&amp;auml;lt es sich nicht viel anders als mit der Formel 1: Alles ist f&amp;uuml;r M&amp;auml;nner gemacht. Aber es muss doch auch Schweinereien f&amp;uuml;r Frauen geben. Jeder wei&amp;szlig;, dass es bei Pornos darum geht, so schnell wie m&amp;ouml;glich zur Sache zu kommen, und der Job der Frau darin besteht, die Beine breit zu machen. Dabei quiekt sie, als w&amp;uuml;rde ihr was wehtun, wenn sie nicht gerade den Mund voll hat. Klar, dass die meisten Frauen damit nicht so viel anfangen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Im Flagship-Store eines Sexshops mache ich mich auf die Suche nach Filmen, die auch Frauen Lust machen. Die Verk&amp;auml;uferin f&amp;uuml;hrt mich zu einem kleinen DVD-Regal, das im Vergleich zu der acht Meter langen Hardcore-Wand f&amp;uuml;r M&amp;auml;nner recht mickrig wirkt. Die Abbildungen auf den DVDs sind nicht so fleischlastig wie die auf der M&amp;auml;nnerseite, sondern viel diskreter: Schwarz-Wei&amp;szlig;-Fotos von nackten Frauen, umrahmt von roten Rosen. Aber wer hat eigentlich gesagt, dass Frauen so auf Rosen stehen? Ich jedenfalls mag sie nicht sonderlich. Ich frage die Verk&amp;auml;uferin, worin denn der Hauptunterschied zu &amp;bdquo;normalen&quot;  Pornos besteht. Sie sagt, sie seien &amp;auml;sthetischer und h&amp;auml;tten eine richtige Handlung.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;Ich bitte sie, mir ein paar Filme zu empfehlen, sozusagen als &amp;bdquo;Starter Kit&quot;. Sie nimmt drei aus dem Regal, auf deren H&amp;uuml;lle eine gro&amp;szlig;e saftige Erdbeere abgebildet ist, die von einer Frauenzunge umschmeichelt wird. Ich hatte ganz vergessen, dass wir Frauen bei Sekt mit Erdbeeren schwach werden. Auf der ersten DVD, der &amp;bdquo;Female Fantasies&quot;, soll es um klassische Frauenfantasien gehen, wie beispielsweise Sex mit mehreren M&amp;auml;nnern. Den Film &amp;bdquo;Sexual Sushi&quot; legt mir die Verk&amp;auml;uferin pers&amp;ouml;nlich ans Herz. Der Titel schreckt mich ja eher ein bisschen ab. &amp;bdquo;Her Porn&quot; ist der dritte Film und eine Sammlung von pornografischen Kurzfilmen von Regisseurinnen aus aller Welt. Also, ab in die T&amp;uuml;te mit den s&amp;uuml;&amp;szlig;en Fr&amp;uuml;chtchen und nach Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort erwarten mich jedoch eher Bio&amp;auml;pfel als Erdbeeren: In den &amp;bdquo;Female Fantasies&quot; qu&amp;auml;len maskuline Darstellerinnen mit &amp;uuml;ppiger K&amp;ouml;rperbehaarung devote M&amp;auml;nner. Ich schaue noch einmal auf der DVD-H&amp;uuml;lle nach, ob ich nicht so etwas wie einen &amp;bdquo;&amp;Ouml;koporno&quot; erwischt habe. Nein: Da ist ja die Erdbeere drauf. Im n&amp;auml;chsten Film isst ein Mann Sushi vom nackten K&amp;ouml;rper einer Frau, die auf rotem Satin gebettet ist, bevor sie den Po versohlt bekommt. Ein Weichzeichner macht das Ganze gem&amp;uuml;tlich. Eine Handlung kann ich nicht erkennen. Bleiben mir nur noch die Kurzfilme als letzte Hoffnung. Ein Frauenp&amp;auml;rchen mit Skinheadfrisur spielt Doktorspiele auf dem Krankenbett; ein Mann masturbiert in der Dusche; eine Frau in der Badewanne. Voller Rosenbl&amp;auml;tter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier, vor meinem DVD-Player, f&amp;uuml;hlt sich der gute alte Porno f&amp;uuml;r M&amp;auml;nner auf einmal so ehrlich an. Diese Filme sind jedenfalls nicht der Stoff, aus dem die Frauentr&amp;auml;ume sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>P - Pornos für Frauen</dc:subject>
    <dc:creator>Annekatrin Meyers</dc:creator>
    <dc:date>2009-07-14T11:00:00+01:00</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/29194">
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    <title>O - Oesterreich</title>
    <description>&lt;p&gt;Nichts trennt &amp;Ouml;sterreicher und Deutsche so sehr wie die gemeinsame Sprache. Das gilt auch in Liebesdingen. Zwei Versionen einer M&amp;auml;nnerschw&amp;auml;rmerei.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/121165/16484.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
So a fesche K&amp;aring;tz! Damit h&amp;auml;tt da Kurt ned grechnet. Ned d&amp;aring;. Ned heit. De Frau hat a M&amp;ouml;rdag&amp;rsquo;st&amp;ouml; und hat si auf&amp;rsquo;gmascherlt wia a Punschkrapferl. Dazu urscheene Augn. So lahnt sie an der Budl in seim Lieblingsbeisl. De w&amp;uuml;rd i gern vagenu&amp;szlig;zwerg&amp;rsquo;ln, denkt si da Kurt. De scheint j&amp;aring; ois andere ois a fade Nogg&amp;rsquo;n zu sein. Aber wia mit ihr anbandln? Vielleicht hilft sei Anserschm&amp;auml;h: &amp;bdquo;K&amp;uuml;ss de Hand, gn&amp;auml;&amp;rsquo; Frau. Ihre Augen san so blau!&amp;ldquo; Aber auf amoi is da Kurt wieda recht gschamig. Ganz wualad wuzlt er si nu ane. De unbekannte Sch&amp;ouml;ne kudert leise. Soll er glei in de Hapfn mit ihr und ohne v&amp;uuml; Tamtam budern? Na, nur net hudeln, denkt si da Kurt. Vielleicht zerscht a L&amp;rsquo;amour&amp;rsquo;hatscha? Auf jedn F&amp;aring;ll muss er aufpassn wia a Haftlmacher, dass er ned wieda an Schas baut. So wia damals mit da Trude. Hiazt peckt er jedn Monat Beidlsteia. D&amp;aring; muss er biezln, waun er nur dran denkt: Trude, de Bi&amp;szlig;gurn! Mit da Frau vis-&amp;agrave;-vis an der Budl is des ganz w&amp;aring;s anders. Er k&amp;ouml;nnt sie ollaw&amp;auml;u abschnudeln. Aber: W&amp;aring;s m&amp;aring;cht der Hawara neben seina Traumfrau? Is sie am End sei Tschetti? Wurscht. Sie haun si eh gr&amp;aring;d &amp;uuml;berd&amp;rsquo; Heisa. Aus da Tram. Sch&amp;aring;d, leida wieda nur so a Flitscherl, denkt si da Kurt und holt si nu an Wei&amp;szlig;n Spritza.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So eine sch&amp;ouml;ne Frau! Damit hatte Kurt nicht gerechnet. Nicht hier. Nicht heute. Diese Frau hat eine Hammerfigur und hat sich nach allen Regeln der Kunst aufgebrezelt. Dazu diese unglaublich sch&amp;ouml;nen Augen. So lehnt sie an der Theke in seiner Lieblingskneipe. Die w&amp;uuml;rde ich gerne vernaschen, denkt sich Kurt. Sie scheint ja alles andere als langweilig zu sein. Aber wie an sie rankommen? Vielleicht hilft sein Lieblingsanmachspruch: &amp;bdquo;K&amp;uuml;ss die Hand, gn&amp;auml;dige Frau. Ihre Augen sind so blau!&amp;ldquo; Aber auf einmal ist Kurt wieder sehr sch&amp;uuml;chtern. Ganz nerv&amp;ouml;s dreht er sich noch eine Zigarette. Die unbekannte Sch&amp;ouml;ne kichert leise. Soll er gleich mit ihr ins Bett und ohne viel Getue mit ihr schlafen? Nein, nur nichts &amp;uuml;berst&amp;uuml;rzen, denkt sich Kurt. Vielleicht vorher noch zu einem langsamen Lied tanzen. Auf jeden Fall muss er besonders aufpassen, dass er nicht wieder Bl&amp;ouml;dsinn macht. So wie damals mit der Trude. Nun zahlt er jeden Monat Alimente. Er wird zornig, wenn er nur daran denkt: Trude, diese streits&amp;uuml;chtige Frau! Mit der Frau gegen&amp;uuml;ber an der Bar ist das ganz was anderes. Er k&amp;ouml;nnte sie pausenlos liebkosen. Aber: Was macht pl&amp;ouml;tzlich dieser Typ neben seiner Traumfrau? Ist sie etwa seine Freundin? Egal. Sie sind schon zur T&amp;uuml;r raus. Aus der Traum. Schade, leider wieder nur so ein Flittchen, denkt sich Kurt und holt sich noch eine Wei&amp;szlig;weinschorle.</description>
    <dc:subject>O - Oesterreich</dc:subject>
    <dc:creator>Martin Langeder</dc:creator>
    <dc:date>2009-05-07T09:26:00+01:00</dc:date>
  </item>

  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/29013">
    <link>http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/29013</link>
    <title>N - Nein</title>
    <description>&lt;p&gt;Das h&amp;auml;ufigste Wort beim Sex? Vermutlich: &amp;bdquo;Jaaaaaa&amp;ldquo;. Doch was macht eigentlich das unst&amp;ouml;hnbare &amp;bdquo;Nein&amp;ldquo; im Schlafzimmer?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/220586/15692.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt keine Statistik &amp;uuml;ber das meistgest&amp;ouml;hnte Wort beim Sex &amp;ndash; aber es d&amp;uuml;rfte wohl &amp;bdquo;Ja&amp;ldquo; sein. Mal ein langes &amp;bdquo;Jaaaaaaa&amp;ldquo;, dann wieder kurz und ekstatisch: &amp;bdquo;Ja, ja, ja&amp;ldquo;. Ein beliebig dehnbares Wort, das man auch bei lustbedingter Verneblung der Denkleistung noch klar artikulieren kann. Doch wo bleibt im Schlafzimmer eigentlich das &amp;bdquo;Nein?&amp;ldquo;. Warum scheint es so unvorstellbar, im Ehebett, beim Outdoor-Sex, im Flatrate-Bordell oder bei der Orgie lustvoll &amp;bdquo;Nein&amp;ldquo; zu st&amp;ouml;hnen? Oder ein lapid&amp;auml;res &amp;bdquo;N&amp;ouml;&amp;ldquo;? Gar ein z&amp;ouml;gerliches &amp;bdquo;Och, nee&amp;ldquo;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einen liegt es an der Situation. Denn die einvernehmliche k&amp;ouml;rperliche Vereinigung setzt einen Grundkonsens voraus. Wenn es zum Sex kommt, hat man das &amp;ldquo;Nein&amp;ldquo; schon hinter sich gelassen. Ja, man will&amp;nbsp; &amp;ndash; alles Weitere ergibt sich aus Leidenschaft, Experimentierfreude oder Vorlieben. Wenn es dann doch zu einseitig wird oder K&amp;ouml;rperteile in eine Richtung wandern, die beim Partner unerw&amp;uuml;nscht sind, helfen Gesten mehr als Worte. Die Hand wird idealerweise zart davon abgehalten, wie besessen an einer Brust zu rubbeln, das dr&amp;uuml;ckende Knie am Hoden weicht sanftem Druck leichter als einem ge&amp;auml;chzten &amp;bdquo;Nein&amp;ldquo;, das einen aus der Ekstase rei&amp;szlig;t wie ein pl&amp;ouml;tzlich ins Zimmer platzender Spontanbesuch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wird beim Sex nur &amp;bdquo;Nein&amp;ldquo; gesagt, wenn etwas grunds&amp;auml;tzlich schief l&amp;auml;uft.&lt;br /&gt;Der romantische Verf&amp;uuml;hrer entpuppt sich als amour&amp;ouml;ser Grobian ohne Verstand (&amp;bdquo;Nein! Lass das!&amp;ldquo;), die zun&amp;auml;chst liebevollen Bisse der Frau gehen so tief ins Fleisch, dass es blutet (&amp;bdquo;Nein! Aua!&amp;ldquo;), oder der Mann kann nicht mehr an sich halten und kommt zu fr&amp;uuml;h (&amp;bdquo;Nein! Verdammt!&amp;ldquo;). In diesen F&amp;auml;llen ist das &amp;bdquo;Nein&amp;ldquo; immer eine Z&amp;auml;sur im Liebesakt &amp;ndash; eine Art Feuerl&amp;ouml;scher der Leidenschaft. Falls sich danach &amp;uuml;berhaupt noch sexuelle Stimmung ausbreiten soll, muss man die Glut erst wieder neu entfachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn die abschreckende Wirkung des Nein ist so stark, dass sie mittlerweile zu einem Slogan geworden ist. Organisationen wie &amp;bdquo;ProjecTruth&amp;ldquo;, die unter sexueller Aufkl&amp;auml;rung vor allem sexuelle Abstinenz verstehen, propagieren das Motto: &amp;bdquo;Just say no&amp;ldquo; &amp;ndash; einfach Nein sagen zum Sex und seinen unvermeidlichen Konsequenzen Schwangerschaft, Aids und Verwahrlosung. Wer vor der Hochzeitsnacht nur immer sch&amp;ouml;n verneint, erspart sich diese Pein &amp;ndash; und l&amp;ouml;st mit diesem einsilbigen, unst&amp;ouml;hnbaren Wort alle potenziellen Sexprobleme. Von der ehemaligen Bush-Regierung wurde diese Art der Sexerziehung mit 175 Millionen Dollar pro Jahr unterst&amp;uuml;tzt &amp;ndash; man m&amp;ouml;chte sagen: Nein! Nein! Nein!&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>N - Nein</dc:subject>
    <dc:creator>Till Krause</dc:creator>
    <dc:date>2009-04-22T14:18:00+01:00</dc:date>
  </item>

  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28956">
    <link>http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28956</link>
    <title>M - Musik</title>
    <description>&lt;p&gt;Der neue Buchstabe in unserem Sex-ABC: Wie Joe Cocker unserem Autor einst ein viel versprechendes Date runierte.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/15511.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Es war schrecklich. Ich hatte vor Jahren mal mit einer Frau zu tun, also im, &amp;auml;h, engeren Sinne zu tun, die am Ende eines sch&amp;ouml;nen Abends in ihrer Wohnung, als sich das Geschehen langsam ins Schlafzimmer verlagerte, allen Ernstes eine Joe-Cocker-CD auflegte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte ein bisschen nett werden oder auch ein bisschen wild, das war noch offen &amp;ndash; und pl&amp;ouml;tzlich r&amp;ouml;hrte dieser hundert Jahre alte Mann aus der Stereoanlage, er raspelte und gr&amp;ouml;lte, und man konnte im Geiste f&amp;ouml;rmlich sehen, wie ihm beim Pl&amp;auml;rren der Speichel aus den Mundwinkeln fliegt und wie er ewig mit seinen komischen Armen rumzuckt, was die Fans von Joe Cocker als Ausdruck von Leidenschaft r&amp;uuml;hmen, w&amp;auml;hrend allen anderen klar ist, dass der Mann einfach ein paar Probleme mit den Nerven hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war, als st&amp;uuml;nde er direkt im Raum. Jeder Versuch einer Ber&amp;uuml;hrung zwischen der Frau und mir wurde von einem gekr&amp;auml;chzten &amp;bdquo;Yeah&amp;ldquo; unterbrochen, jeder Kuss ging unter in lautem Cocker-Gegurgel. An Sex war nicht mehr zu denken. Der Abend versandete in Small Talk, und ich sah zu, dass ich noch vor dem letzten &amp;bdquo;Chchchch&amp;hellip;&amp;ldquo; von Herrn Cocker das Weite suchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sex und Musik. Schwierige Sache. Es gibt zu diesem Thema ja die schauerlichsten (und langweiligsten) Anweisungen. Zeitschriften, Ratgeberliteratur und Internetseiten &amp;uuml;berbieten sich mit wahnsinnig geistreichen Tipps. Sanft soll sie sein, die Musik, ein bisschen, h&amp;ouml;h&amp;ouml;, rhythmisch, und ach ja, da gibt es doch Lieder, die sich totaaal anbieten, &amp;bdquo;I Want Your Sex&amp;ldquo; von Salt&amp;rsquo;N&amp;rsquo;Pepa oder &amp;bdquo;Sexual Healing&amp;ldquo; von Marvin Gaye, oder halt sonst irgendwas mit &amp;bdquo;Sex&amp;ldquo; im Titel, schnarch. Und bitte immer gern: ein Saxophon. Muss unbedingt dabei sein, das ist angeblich sexy. Finden zumindest Leute, die auch Joe Cocker auflegen, wenn es zur Sache gehen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei w&amp;uuml;rde ich sagen: Sex und Musik auf einmal, das ist im Grunde sowieso zu viel. Entweder ist die Musik nicht auszuhalten (siehe oben), dann ruiniert sie den Sex (siehe oben). Oder sie ist gut, dann verdient sie Aufmerksamkeit. Auch wieder nicht ideal. Es ist dann ein biss-chen so, als w&amp;uuml;rde man versuchen, zwei wirklich hervorragende B&amp;uuml;cher gleichzeitig zu lesen. Sie m&amp;ouml;gen noch so gut sein: Es geht nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund k&amp;ouml;nnte sein, dass unser Gehirn immer nur einen Endorphinschub auf einmal verar-beiten kann. Alles eine Frage der Chemie: Neurologen haben l&amp;auml;ngst herausgefunden, dass Musik im Idealfall die gleichen Hirnpartien anspricht wie gutes Essen oder eben Sex. Nach der Begegnung mit dieser Frau damals habe ich also sp&amp;auml;ter in &amp;auml;hnlichen Situationen immer darauf geachtet, die jeweiligen Damen gar nicht erst bis zur Stereoanlage kommen zu lassen.&lt;br /&gt;Der Abend hatte &amp;uuml;brigens auch etwas Gutes: Ich muss heute noch manchmal an die Frau denken, wenn ich irgendwo Joe Cocker h&amp;ouml;re. Und das ist mir immer noch lieber, als wenn ich dann jedesmal, genau &amp;ndash; an Joe Cocker denken m&amp;uuml;sste.&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>M - Musik</dc:subject>
    <dc:creator>Max Fellmann</dc:creator>
    <dc:date>2009-04-16T11:47:00+01:00</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28885">
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    <title>L - Lebensmittel</title>
    <description>&lt;p&gt;Unsere Autorin liest ein Buch &amp;uuml;ber das Liebesleben der alten R&amp;ouml;mer und kann seitdem im Supermarkt keine Gurken, M&amp;ouml;hren oder Hackfleisch mehr kaufen, ohne ungewollt an Sex zu denken.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/15362.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ich kann einfach nicht mehr in den Supermarkt gehen. Also, ich k&amp;ouml;nnte schon, aber dann w&amp;auml;re da wieder dieser echt unpassende Reflex: Sex. St&amp;auml;ndig muss ich an Sex denken. In der Obstabteilung, beim Gem&amp;uuml;se, an der Fleischtheke, am S&amp;uuml;&amp;szlig;igkeitenregal. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angefangen hat alles, als ich neulich zum Einkaufen ging. W&amp;auml;hrend ich die Gurken der Reihe nach ob ihrer Frische bef&amp;uuml;hlte, bemerkte ich, wie mich der Mann neben mir beobachtete. Sein Blick war irgendwie komisch, eigenartig. Ach was, l&amp;uuml;stern! Meinte er etwa, ich w&amp;uuml;rde die Gurke f&amp;uuml;r etwas anderes als einen gemischten Salat verwenden wollen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stunden sp&amp;auml;ter spukte mir der Gedanke immer noch im Kopf herum. Vielleicht, weil ich erst wenige Tage zuvor ein Buch &amp;uuml;ber das Sexleben der alten R&amp;ouml;mer gelesen hatte. Die R&amp;ouml;mer waren n&amp;auml;mlich auch nicht gerade einfallslos, wenn es um die Verbindung von Essen und fleischlichen Freuden ging. Jetzt lie&amp;szlig; mich eine Frage nicht mehr los: Denken Menschen an Sex, wenn sie Lebensmittel einkaufen? &lt;br /&gt;Vermutlich schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was man mit Erdbeeren und Sahne so alles anstellen kann, wissen wir seit Mickey Rourkes und Kim Basingers &lt;em&gt;9 1/2 Wochen&lt;/em&gt;. Gurken (und M&amp;ouml;hren und Bananen) sind laut einer Internetumfrage in 56 Prozent deutscher Betten zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es geht noch ungew&amp;ouml;hnlicher: Hackfleisch! Wenn man sich im Netz zu diesem Thema ein bisschen umsieht, begegnen einem die merkw&amp;uuml;rdigsten Vorschl&amp;auml;ge. Eben Hack zum Beispiel. Das soll sich entsprechend geformt zur m&amp;auml;nnlichen Selbstbefriedigung eignen. Das Gegenst&amp;uuml;ck abseits von Gurke und Banane w&amp;auml;re Rettich - der mancher Frau aber im kulinarischen Sinne zu scharf ist und wohl entsprechend brennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Panierte Zwiebelringe t&amp;ouml;rnen offenbar an, wenn sie &amp;uuml;ber einem erigierten Penis h&amp;auml;ngen (und der Partner daran knabbert). Die Gummischnuller von Haribo empfehlen sich f&amp;uuml;r das gleiche Spiel, sollen aber genuckelt, nicht geknabbert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu: So genau wollte ich das alles dann doch wieder nicht wissen. Jetzt, da ich es aber schon einmal wei&amp;szlig; und unz&amp;auml;hlige uns&amp;auml;gliche Internetseiten besucht habe, belastet mich eine neue Frage: Werde ich je wieder Hackfleisch und Wiener W&amp;uuml;rstchen kaufen k&amp;ouml;nnen, ohne an Sex zu denken?&lt;a href=&quot;/texte/anzeigen/27758&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:subject>L - Lebensmittel</dc:subject>
    <dc:creator>Ariane Stürmer</dc:creator>
    <dc:date>2009-04-07T10:58:00+01:00</dc:date>
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    <title>K - Krise</title>
    <description>&lt;p&gt;Krisenstimmung &amp;uuml;berall - au&amp;szlig;er in deutschen Schlafzimmern: Sexualforscher belegen einen kollektiven Wunsch nach mehr Z&amp;auml;rtlichkeit, die Erotik-Branche floriert. Ist die Rezession die Geburtsstunde eines neuen Baby-Booms?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/216152/15057.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt gute und weniger gute Zeitpunkte ein Kind zu zeugen. Mein Vater etwa wurde im November 1944 geboren. Ich habe meine Gro&amp;szlig;mutter k&amp;uuml;rzlich gefragt, warum sie ausgerechnet mitten im Zweiten Weltkrieg schwanger geworden ist. Ihre Antwort: Ach ja, dein Gro&amp;szlig;vater hatte eben Fronturlaub. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lernen wir? Der m&amp;auml;nnliche Sextrieb l&amp;auml;sst sich nicht so leicht ersch&amp;uuml;ttern. &lt;br /&gt;Der Russe kommt? Opa kam zuerst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das macht einem doch Hoffnung f&amp;uuml;r 2009, noch so ein Krisenjahr. Gut, es fallen keine Bomben, aber lesen Sie mal die &lt;em&gt;Financial Times&lt;/em&gt;-Kolumne von Wolfgang M&amp;uuml;nchau, dann sind Sie &amp;uuml;berzeugt, dass die Welt in etwa kommenden Mittwoch untergeht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Nachrichten sind selten geworden, aber es gibt sie noch - und sie kommen aus deutschen Schlafzimmern: Laut einer Forsa Umfrage wollen sich gerundete 75 Prozent der 1000 befragten M&amp;auml;nner und Frauen &quot;k&amp;uuml;nftig mehr mit ihren Partnern befassen, um sich von der schwierigen Wirtschaftssituation abzulenken&quot;. Der Erotik-Versandhandel berichtet von einem &quot;sehr starken Anstieg bei typischen P&amp;auml;rchen-Bestellungen (...) die in den heimischen vier W&amp;auml;nden erotische Stimmung aufkommen lassen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer etwa in der Automobilbranche arbeitet und bereits auf Kurzarbeit gesetzt wurde, hat ja nun Zeit genug f&amp;uuml;r ausuferndes Vorspiel oder die Langsamkeit der indischen Kamasutra-Lehre. Banker versp&amp;uuml;ren derzeit allerdings &quot;verst&amp;auml;rkte Lustlosigkeit&quot;, berichtet &lt;em&gt;Focus Online&lt;/em&gt;. Dazu passend finden sich bei Google News folgende Meldungen: &quot;Im Puff herrscht tote Hose!&quot; - &quot;Die Wirtschaftskrise hat das horizontale Gewerbe voll erwischt.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht k&amp;ouml;nnte auch hier eine Abwrackpr&amp;auml;mie helfen: Es findet sich doch bestimmt noch etwas Steuergeld, um die F&amp;uuml;hrungsriege der Bayerischen Landesbank auf Staatskosten von Dominas mal gr&amp;uuml;ndlich auspeitschen zu lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jakob Past&amp;ouml;tter, Leiter der Deutschen Gesellschaft f&amp;uuml;r sozialwissenschaftliche Sexualforschung, hat herausgefunden, dass w&amp;auml;hrend einer Rezession die reine Triebbefriedigung in den Hintergrund tritt, &quot;es wird daf&amp;uuml;r mehr gekuschelt&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Besonders Banker haben ein st&amp;auml;rkeres Bed&amp;uuml;rfnis nach N&amp;auml;he und Sicherheit&quot; wei&amp;szlig; &lt;em&gt;Focus Online&lt;/em&gt;, und wer von uns w&amp;uuml;rde nicht gern mal einen Verantwortlichen der Hypo Real Estate in den Arm nehmen und den so richtig, richtig fest dr&amp;uuml;cken?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Online-Kuppelb&amp;ouml;rsen rufen dazu passend einen neuen Trend aus: &amp;bdquo;Cocooning&quot;. Definiert als &quot;Abwehr- oder Angstreaktion in Form eines R&amp;uuml;ckzugs in das Privatleben&quot;. Anstatt den Samstagabend bei teuren Cocktails in Bars zu verbringen, werde daheim mit Freunden gekocht, DVD-Abend statt Kinokarten. Und: Mit der Ehefrau schlafen, statt teure Hotelzimmer mit der Sekret&amp;auml;rin buchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei so viel wiederentdeckter Z&amp;auml;rtlichkeit k&amp;ouml;nnte Deutschland ein Babyboom bevorstehen: Die Generation Lehman Brothers.&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>K - Krise</dc:subject>
    <dc:creator>Marc Baumann</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-27T12:29:00+01:00</dc:date>
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    <title>J - Jungszimmer</title>
    <description>&lt;p&gt;Unsere Autorin sa&amp;szlig; drei Monate lang mit zwei Parade-Machos in einem Zimmer. Ein Leidensbericht und die schlimmsten M&amp;auml;nnerspr&amp;uuml;che.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/14779.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wie h&amp;auml;ltst du das aus? Diese Frage bekam ich vor einiger Zeit t&amp;auml;glich gestellt. Denn ich arbeitete drei Monate lang in einem B&amp;uuml;ro mit zwei Jungs. Knapp 15 Quadratmeter, zwei M&amp;auml;nner, beide 33 Jahre alt. Einer Single, einer kurz vor der Hochzeit. Beide firmenbekannte Frauenverschlei&amp;szlig;er, beide mit einem gut gepflegten Image als Macho. Und ich: Frau, 27! An meinem ersten Arbeitstag fiel ich in den L&amp;ouml;wenk&amp;auml;fig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;bdquo;Hey, Baby!&amp;ldquo;, h&amp;ouml;rte ich zur Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung. Und mein erster Gedanke war: Kann man Testosteron eigentlich riechen? Wenn ja, m&amp;uuml;sste es ein Gemisch aus kaltem Zigarettenqualm und teurem Aftershave sein. Hinter dem Arbeitsplatz von Mann A hing ein Bild eines Machos mit Sonnenbrille, bei Mann B hing ein Poster eines jungen Models. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zum Gl&amp;uuml;ck wurde mir schnell klar: Ich bin zu alt, um die Aufmerksamkeit meiner Jungs zu gewinnen. Das sexuelle Interesse der beiden beschr&amp;auml;nkte sich auf junge Frauen, eher Praktikantinnen, unter 24. Immer wenn eine passende Kandidatin an der Glast&amp;uuml;r vorbeiwackelte, begannen die beiden zu fachsimpeln. Ein Beispiel: &amp;bdquo;Ist schon sexy. Schon selbstbewusst. Fraulich. Sieht nicht besonders aus, aber verspr&amp;uuml;ht so einen Sex!&amp;ldquo; Die andere Zielgruppe waren Playmates, deren Kalender bei uns herumlag und immer mal wieder angeschaut und kommentiert wurde: &amp;bdquo;Wieso schaust du auf die Haarfarbe? Ass matters!&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wurde ich stille Teilhaberin des Spr&amp;uuml;che-Kosmos. Schon nach wenigen Tagen machte Mann A mir klar: &amp;bdquo;Wir sind nicht anders, weil du jetzt da bist. Du kriegst uns, wie wir sind: authentisch und horny.&amp;ldquo; Mann B erg&amp;auml;nzt: &amp;bdquo;Steadily horny!&amp;ldquo; Ja, das konnte ich best&amp;auml;tigen. Ein normaler Tag verlief ungef&amp;auml;hr so: Mann A st&amp;uuml;rzte seine Dose Red Bull hinunter und sang schon morgens: &amp;bdquo;Girls, girls, girls!&amp;ldquo; und &amp;bdquo;I wear my sunglasses at night!&amp;ldquo;, Mann B philosophierte, w&amp;auml;hrend er sich &amp;ndash; nur so um seinen Oberk&amp;ouml;rper zu zeigen &amp;ndash; Handcreme in den Bauchnabel laufen lie&amp;szlig;: &amp;bdquo;Leben oder lieben? I choose life!&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe des Tages fingen sie dann an, sich gegenseitig mit ihrer M&amp;auml;nnlichkeit zu &amp;uuml;bertrumpfen. Mann B: &amp;bdquo;Ein Orgasmus ist bei mir garantiert.&amp;ldquo; Mann A: &amp;bdquo;Bei mir zwei.&amp;ldquo; Oder Mann B: &amp;bdquo;Ich trainiere so viel, dass mir meine Sakkos nicht mehr passen, w&amp;auml;hrend du jeden Abend vom Sofa aus mit 300 Fernbedienungen dein Unterhaltungsprogramm steuerst!&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das waren nicht nur aufgeblasene Spr&amp;uuml;che, denn es folgten Taten: Holte sich der eine einen K&amp;auml;seteller aus der Kantine, holte der andere auch einen &amp;ndash; und dazu noch einen Spezi. Zwischendurch arbeiteten meine Jungs auch, nicht ohne Gedankenaustausch. Mann A: &amp;bdquo;Was tippst du denn da so viel?&amp;ldquo; Mann B: &amp;bdquo;Ich chatte im Erotikforum!&amp;ldquo; Danach prusteten beide los  &amp;ndash; sodass Mann A seinen Spezi auf den Teppich spuckte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sp&amp;auml;testens hier k&amp;ouml;nnte man denken, dass meine beiden Kollegen einfach nur prollige, primitive Kleinhirne sind. Doch auf dem Schreibtisch von Mann A lagen Opernkarten, Mann B hat im Regal hinter sich die Bibel stehen. Perfide Tarnung? Eine Antwort habe ich nicht gefunden, aber den Respekt vor M&amp;auml;nnern ein St&amp;uuml;ck weit verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Zeit meines Auszuges aus dem Zimmer n&amp;auml;her r&amp;uuml;ckte, fing ich trotzdem an, meine Jungs zu vermissen. Ich wurde zwar von ihnen angebellt, aber nie gebissen. Trotz permanenter Respektlosigkeit gegen&amp;uuml;ber ihren Fantasiefrauen blieb ich verschont. Jedenfalls solange ich im Zimmer sa&amp;szlig;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und aus diesen Gr&amp;uuml;nden habe ich mich in dem Machob&amp;uuml;ro durchaus wohl gef&amp;uuml;hlt: Wenn es mir schlecht ging, habe ich einen dicken Schmatzer und eine Umarmung bekommen. Wenn es mir gut ging, hat immer jemand mitgelacht. Und manchmal lag Schokolade auf meinem Tisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls lebe ich noch. Aber das n&amp;auml;chste Mal ziehe ich in ein Frauenzimmer und dort erz&amp;auml;hle ich all die Geschichten, die ich hier besser verschwiegen habe.</description>
    <dc:subject>J - Jungszimmer</dc:subject>
    <dc:creator>Christine Dohler</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-20T16:10:00+01:00</dc:date>
  </item>

  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28528">
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    <title>I - Impotenz</title>
    <description>&lt;p&gt;Der Buchstabe &quot;I&quot; eignet sich perfekt, um etwas &amp;uuml;ber das Tabu-Thema Impotenz zu schreiben. Aber das war ja klar: Kein Mann konnte. Dann muss eben eine Frau ran.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/121165/14567.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Warum ist das Thema Impotenz so tabuisiert: Weil es hei&amp;szlig;t, dass M&amp;auml;nner immer k&amp;ouml;nnen? Weil Viagra nicht nur bei Erektionsproblemen, sondern auch gegen Bluthochdruck bei Hunden helfen soll? Oder weil das Problem unl&amp;ouml;sbar ist? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;Uuml;ber Impotenz und Erektionsst&amp;ouml;rungen mache ich mir genau seit 23 Minuten intensivere Gedanken. Das erste Mal in meinem Leben, aber auch das letzte Mal? Je mehr man &amp;uuml;ber ein bis dahin eher vom Namen her bekanntes Problem liest, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er wird die Angst, dass es einen selber treffen k&amp;ouml;nnte. Also, nat&amp;uuml;rlich nicht k&amp;ouml;rperlich. Aber was w&amp;auml;re, wenn ich mich in einen Mann verliebe, der Erektionsst&amp;ouml;rungen hat? Sicher w&amp;uuml;rde ich im ersten Moment gutmenschlich reagieren: Nein, das w&amp;auml;re nicht so schlimm. Wenn man jemanden richtig liebt, muss man zusammenhalten, sich etwas &amp;uuml;berlegen, es gibt auch noch andere Arten, sich zu befriedigen, er kann ja nichts f&amp;uuml;r, man selber hat ja auch nicht jeden Tag Lust auf das ganze Programm, und es gibt schlie&amp;szlig;lich Viagra. Bisher war es in meinem Leben nie richtig schlimm, wenn er mal schlaff blieb. Das kennt man ja, wenn der Freund zu viel Alkohol getrunken hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir f&amp;auml;llt eine Freundin ein, die mir mal nach einer Flasche Wein, betont beil&amp;auml;ufig, erz&amp;auml;hlt hat, dass sie den Penis ihres Freunds vor dem Sex immer mit einer Pumpe gro&amp;szlig; machen muss. Das klappte nur manchmal, und dann war es wohl okay, aber auch nicht so richtig. Wir prusteten vor Lachen, wegen der Pumpe. Aber mehr fiel uns beiden zu dem Thema nicht ein. Wir haben nie wieder dar&amp;uuml;ber geredet, weil wir Angst hatten, wieder lachen zu m&amp;uuml;ssen und uns danach zu sch&amp;auml;men. Inzwischen sind die beiden aber sowieso nicht mehr zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Impotenz ist ein kleines gro&amp;szlig;es Problem. Jeder f&amp;uuml;nfte Mann im Alter zwischen 30 und 80 Jahren leidet an einer ausgepr&amp;auml;gten Erektionsschw&amp;auml;che. Ursachen k&amp;ouml;nnen Diabetes, Depressionen oder auch Krebs sein. Oft vermischen sich aber auch k&amp;ouml;rperliche und seelische Faktoren miteinander. Dar&amp;uuml;ber zu lachen ist kindisch, naiv. Dar&amp;uuml;ber Witze zu machen und aus Spa&amp;szlig; zu fragen: &amp;bdquo;Bist du etwa impotent, oder was?&amp;ldquo; geht daneben. Doch wahrscheinlich ist das alles nur Hilflosigkeit und Angst. Was gibt es Schlimmeres als eine Partnerschaft mit ungl&amp;uuml;cklichem Sex, f&amp;uuml;r den niemand etwas kann? Und deswegen beschlie&amp;szlig;e ich nach 66 Minuten mit Impotenz: Lieber verdr&amp;auml;ngen &amp;ndash; solange es noch geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>I - Impotenz</dc:subject>
    <dc:creator>Christine Dohler</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-11T18:12:00+01:00</dc:date>
  </item>

  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28409">
    <link>http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28409</link>
    <title>H - Händchen halten</title>
    <description>&lt;p&gt;Geh&amp;ouml;rt denn H&amp;auml;ndchen halten &amp;uuml;berhaupt in ein Alphabet der Sexualit&amp;auml;t? Aber hallo!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/121165/14335.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Schritt vom Nicht-H&amp;auml;ndchen-Halten zum H&amp;auml;ndchenhalten ist viel gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als der vom H&amp;auml;ndchenhalten zum K&amp;uuml;ssen, vom K&amp;uuml;ssen zum Ausziehen, vom Ausziehen zum Sex. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;H&amp;auml;ndchen halten wirkt auf den ersten Blick zwar harmlos und brav, in Wirklichkeit ist es alles andere. Man sagt dem anderen damit wortlos: Ich mag dich sehr und ich m&amp;ouml;chte dich bald an anderen Stellen ber&amp;uuml;hren. Es ist das Vorspiel &amp;ndash; zum ersten Kuss, zum ersten Streicheln, zum ersten Sex. Und dabei kommt es so unschuldig daher, dass man es &amp;uuml;berall tun kann: im Restaurant, im Bus, in der Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerzone, in der Uni. Man kann die Hand festhalten, die Finger ineinander verschr&amp;auml;nken, die Handfl&amp;auml;che kraulen und k&amp;uuml;ssen oder die Hand des anderen an Stellen legen, an denen man sie gerne sp&amp;uuml;ren m&amp;ouml;chte &amp;ndash; f&amp;uuml;r Letzteres sollte man allerdings alleine sein oder an einem dunklen Ort, zum Beispiel im Kino. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sa&amp;szlig; mit einem Mann, f&amp;uuml;r den ich schw&amp;auml;rmte, in einer schummerigen Bar, wir redeten seit Stunden, sahen uns an, l&amp;auml;chelten &amp;ndash; es war eines dieser ersten Rendezvous, bei dem man irgendwann auf die Uhr sieht und merkt, dass Stunden vergangen und alle anderen G&amp;auml;ste schon verschwunden sind, wie in einem kitschigen Film. Er sagte: &amp;bdquo;Es ist so sch&amp;ouml;n, mit dir Zeit zu verbringen&amp;ldquo;, und ich hatte das dringende Bed&amp;uuml;rfnis, meine Hand auf seine zu legen und sie kurz zu halten. Ich konnte nicht. Diese Geste kam mir pl&amp;ouml;tzlich unheimlich intim vor, ich hatte Angst, zu fr&amp;uuml;h zu viel preiszugeben. Also l&amp;auml;chelte ich und sagte verlegen: &amp;bdquo;Das finde ich auch.&amp;ldquo; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem ist n&amp;auml;mlich: H&amp;auml;ndchenhalten geh&amp;ouml;rt gleichzeitig zu den erotischsten und den liebevollsten Dingen, die man mit einem anderen Menschen tun kann. Man geht vielleicht miteinander ins Bett, weil man sich einfach nur sexuell anziehend findet. Vor dem Sex H&amp;auml;ndchenhalten, das tun nur Verliebte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum war ich in der Bar so unsicher; ich wusste einfach nicht, ob ich, ob wir schon bereit dazu waren. Wir haben dann ein paar Wochen sp&amp;auml;ter H&amp;auml;ndchen gehalten, am selben Abend k&amp;uuml;ssten wir uns auch zum ersten Mal. Die n&amp;auml;chsten Schritte waren dann ganz einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>H - Händchen halten</dc:subject>
    <dc:creator>Christine Zerwes</dc:creator>
    <dc:date>2009-03-05T10:59:00+01:00</dc:date>
  </item>

  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28317">
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    <title>G - Goethe</title>
    <description>&lt;p&gt;Die Hochkultur h&amp;auml;lt Einzug in das Alphabet der Sexualit&amp;auml;t. Wenn Sie sich jetzt fragen, was Goethe mit Sex zu tun hat, haben wir hier die Antwort: jede Menge!&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/121165/14068.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wer diese Rubrik gerne liest und beim Buchstaben G nur an Glied, Gangbang und G-Punkt und nicht auch an Goethe denkt, hat &amp;uuml;berhaupt nichts verstanden. Johann Wolfgang von Goethe (&amp;uuml;brigens ein deutscher Schriftsteller, der von 1749 bis 1832 lebte), hat nicht nur Romane, Dramen und Gedichte verfasst, er war auch ein gro&amp;szlig;er Erotiker und Liebender, einer der wenigen, die das eigene Leben zu einem harmonischen Ausgleich gebracht, die gleicherma&amp;szlig;en gef&amp;uuml;hlt und gedacht, genossen und Ma&amp;szlig; gehalten, sinnlich und sittlich gelebt haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So lernte er zum Beispiel als 72-j&amp;auml;hriger die erst 17-j&amp;auml;hrige Ulrike von Levetzow kennen, f&amp;uuml;hlte sich &quot;tempor&amp;auml;r verj&amp;uuml;ngt&quot; und verliebte sich in das M&amp;auml;dchen, als gebe es kein morgen mehr. &amp;bdquo;Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben&amp;ldquo;, mag er gedacht haben. Oder auch: &quot;Wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?&quot; Vielleicht auch nur: &amp;Auml;lter wird sie von allein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Gott, was hat dieser Mann geschrieben, gedacht, geahnt, gewusst. Selbst zum Thema Sex hat er einiges N&amp;uuml;tzliche zusammengetragen, ohne sich jemals explizit auf das Thema bezogen zu haben &amp;ndash; immerhin sprechen wir hier vom 18. und fr&amp;uuml;hen 19. Jahrhundert. Und doch lassen sich viele seiner Aphorismen doppeldeutig interpretieren, lassen viele seiner Sinnspr&amp;uuml;che (wie alle gro&amp;szlig;e Kunst) die doppelte Lesart zu. Wer auch immer sie liest &amp;ndash; der keusch-intellektuelle oder der sinnlich-emotionale Leser &amp;ndash; beide kommen auf ihre Kosten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Beispiel: &lt;br /&gt;&quot;Die beiden gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten menschlichen Fehler: Vers&amp;auml;umen und &amp;Uuml;bereilen.&quot; &lt;br /&gt;Der Aphorismus kann das Leben als philosophische Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e oder auch einfach nur Sex meinen, ohne dass der Gedanke platt oder allzu simpel wird: Wer vers&amp;auml;umt, hat Angst. Wer &amp;uuml;bereilt, hat auch Angst. &lt;br /&gt;Man kann sich dem Leben, aber auch einer sch&amp;ouml;nen Frau nicht gewachsen f&amp;uuml;hlen. Die Folge sind R&amp;uuml;ckzug und Resignation oder falsche Forschheit und allzu gieriger Eifer. Angstfrei werden, m&amp;uuml;ndig genie&amp;szlig;en, darum geht es, denn Angst l&amp;auml;hmt, im Leben und in der Liebe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deshalb:&lt;br /&gt;&quot;Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.&amp;ldquo; Und: &amp;bdquo;Zu allem Gro&amp;szlig;en ist der erste Schritt der Mut.&quot;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>G - Goethe</dc:subject>
    <dc:creator>Tobias Haberl</dc:creator>
    <dc:date>2009-02-25T16:35:00+01:00</dc:date>
  </item>

  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28167">
    <link>http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/28167</link>
    <title>F - Frieren</title>
    <description>&lt;p&gt;Er: Hitzige Gef&amp;uuml;hle, hei&amp;szlig;e Leidenschaft, rei&amp;szlig;t ihr die Kleider vom Leib.&lt;br /&gt; Sie: friert.&lt;br /&gt; Anmerkungen zum Thema Sex im Winter.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/13519.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Ja, beim Sex kann man frieren, davor, dabei, danach. M&amp;auml;nner m&amp;ouml;gen das als Zeichen mangelnder Lust, Leidenschaft oder Erotik werten, sie liegen jedoch falsch. Schuld ist einfach die Raumtemperatur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet man die Situation einmal leidenschaftslos: In einem normal&lt;br /&gt;beheizten Wohnraum hat es zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Der Schlafraum sollte ja etwas k&amp;uuml;hler sein, 16 bis 18 Grad lautet die Empfehlung von Schlafmedizinern. Das sind Hochsommertemperaturen, allerdings in S&amp;uuml;dgr&amp;ouml;nland.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht umsonst tragen wir Kleidung, insbesondere in den Wintermonaten.&lt;br /&gt;Rollkragenpullover, Strumpfhosen, dicke Socken. Und das auch in Innenr&amp;auml;umen, ohne dabei zwangsl&amp;auml;ufig zu schwitzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nat&amp;uuml;rlich erh&amp;ouml;hen K&amp;uuml;sse und Ber&amp;uuml;hrungen die gef&amp;uuml;hlte Zimmertemperatur.&lt;br /&gt;Serotonin, Adrenalin und Endorphine beschleunigen den Puls und treiben den Blutdruck nach oben. Innerlich breitet sich wohlige W&amp;auml;rme aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch wie sehr meine Sexualhormone sich auch ins Zeug legen: Auf einem Bett neben einem Fenster, durch welches ein sanfter, eisiger Luftzug seinen Weg auf meine Haut findet, zieht sich mein Verlangen in Windeseile zur&amp;uuml;ck. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blick auf das Innenraum-Thermometer: 17 &amp;deg;C. Ein Fl&amp;uuml;stern: &amp;bdquo;Wollen wir&lt;br /&gt;vielleicht unter die Decke?&amp;ldquo; tr&amp;auml;gt Potential in sich, aufkommende Wallungen beim Partner abzuw&amp;uuml;rgen. Dabei hat er doch gar nichts falsch gemacht, au&amp;szlig;er dass die Heizung nur auf Stufe 1 steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Erfahrung des Frierens im Zustand der Nacktheit halte ich folgende&lt;br /&gt;Situationen aus Film, Fernsehen und Erz&amp;auml;hlungen in den Monaten Oktober bis Mai f&amp;uuml;r nicht nachahmenswert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Strippen. Langsames Ausziehen ganz ohne Ber&amp;uuml;hrung verl&amp;auml;ngert und verschlimmert den Prozess, in dem die K&amp;auml;lte den K&amp;ouml;rper hochkriechen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Sex in der (Wasch-) K&amp;uuml;che. In Altbauwohnungen gibt es auch noch K&amp;uuml;chen ohne Heizung (das kann ich aus eigener Erfahrung best&amp;auml;tigen), in denen die Raumtemperatur nach Messungen derzeit (Februar) bei 12 Grad liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Sex im Auto. Au&amp;szlig;er mit Standheizung.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Vielleicht klinge ich jetzt sehr langweilig. Tja, daf&amp;uuml;r ist mir immer warm,&lt;br /&gt;weil ich sage, wenn es mich friert. An dieser Stelle pl&amp;auml;diere ich f&amp;uuml;r&lt;br /&gt;Verst&amp;auml;ndnis: Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r Frauen, die sich in den Wintermonaten lieber&lt;br /&gt;unter der Decke ausziehen lassen, trotz aller Leidenschaft. Es hat auch ein&lt;br /&gt;spannendes Moment, nackte, warme Haut erst mal nur zu f&amp;uuml;hlen, ohne sie zu sehen. Beizeiten kann die Decke dann auch gerne weggeschoben werden. Im Sommer.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Zum Ende noch eine Bitte an alle M&amp;auml;nner: Frieren rechtfertigt vieles, nur nicht eines &amp;ndash; Sex mit Socken an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>F - Frieren</dc:subject>
    <dc:creator>Susanne Steiger</dc:creator>
    <dc:date>2009-02-12T10:38:00+01:00</dc:date>
  </item>

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    <title>E - Eltern</title>
    <description>&lt;p&gt;Eine schlimme Vorstellung, dass Eltern Sex haben. Eine noch schlimmere Vorstellung: Dass die eigenen Kinder Sex haben.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/121165/13413.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt, wo ich den Text noch einmal lese, denke ich, alle werden denken, wie verklemmt ich bin.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liest sich ja auch ziemlich verklemmt: Eltern und Sex, heftiges Thema. Der Gedanke war mir nat&amp;uuml;rlich immer unangenehm, wie allen Kindern, dass die Eltern da was machen, nachts im Schlafzimmer. Und wie vermutlich alle Kinder konnte ich mir gerade noch vorstellen, dass meine Eltern genau so oft miteinander geschlafen haben, wie sie Kinder gezeugt haben. In meinem Fall vier Mal. Als meine Eltern vor ein paar Jahren in eine andere Wohnung zogen und ab da zwei getrennte Schlafzimmer hatten, passte mir das auch wieder nicht. Wieso machen die das? K&amp;ouml;nnen die sich nicht mehr ertragen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin sicher, meine beiden Kinder denken auch, ihre Eltern h&amp;auml;tten nur zwei Mal miteinander geschlafen. Sollen sie. Dumm ist nur, dass sich meine Verklemmtheit meinen Eltern gegen&amp;uuml;ber auch auf meine Kinder &amp;uuml;bertr&amp;auml;gt: Als meine Tochter, damals 18, mit ihrem Freund bei uns &amp;uuml;bernachten wollte, habe ich es verboten. Ja, ehrlich. Ich wollte nicht nebenan liegen und Gest&amp;ouml;hne oder so h&amp;ouml;ren. Mein Mann hat es zum Gl&amp;uuml;ck auch verboten, er sagte, er sei aus dem Alter raus, wo er morgens das Bad mit einem verschlafenen jungen Mann in Boxershorts teilen m&amp;ouml;chte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich meiner Freundin von dem Verbot erz&amp;auml;hlte, schimpfte sie mich und sagte genau die S&amp;auml;tze, die ich erwartet hatte: &amp;bdquo;Glaubst du, du kannst das verhindern?&amp;ldquo; Und: &amp;bdquo;Ist es dir lieber, sie machen es im Kohlenkeller?&amp;ldquo; Also so naiv, dass ich denke, ich k&amp;ouml;nnte es verhindern, bin ich nun wirklich nicht. Sie sollen ja miteinander schlafen, aber bitte nicht bei mir zu Hause, wenn ich da bin. Und dass sie es sonst im Kohlenkeller treiben, h&amp;auml;tte ja fast schon wieder eine erotische Komponente. Denn wer hat heute noch einen Kohlenkeller?&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>E - Eltern</dc:subject>
    <dc:creator>Susanne Schneider</dc:creator>
    <dc:date>2009-02-06T13:43:00+01:00</dc:date>
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    <title>D - Domina</title>
    <description>&lt;p&gt;Wie unser Autor beim Metzger ein H&amp;uuml;hnchen kaufen wollte und pl&amp;ouml;tzlich in der Welt des Sadomasochismus landete.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/123309/13027.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn ich Fleisch einkaufe, denke ich nicht an Sex. &lt;br /&gt;Bis eben. &lt;br /&gt;Eben war ich auf der Internetseite meines Lieblingsmetzgers. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte ganz harmlos seine Telefonnummer erfahren, um zwei Bio-H&amp;uuml;hnchen vorzubestellen. Auf der Homepage gibt es die Unterseite &quot;Linktipps&quot;. Und jetzt die &amp;Uuml;berraschung: Dort bewirbt mein Metzger ein Sado-Maso-Studio und eine professionelle Domina.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, der Beruf der Domina und der des Metzgers haben gewisse Gemeinsamkeiten: Beide verdienen ihr Geld damit, nicht zimperlich zu sein im Umgang mit Fleisch. Man k&amp;ouml;nnte der Pointe zuliebe zugespitzt sagen: Beide arbeiten mit Schweinen. Ich habe nichts gegen Dominas. Ich kenne keine Domina. Ich war noch nie bei einer Domina. Ob das nun f&amp;uuml;r oder gegen mich spricht, m&amp;uuml;ssen Sie wissen. Vielleicht ist die Schwester vom Metzger Domina und er m&amp;ouml;chte ihr einen Gefallen tun, man tauscht gegenseitig den Kundenstamm, vielleicht sagt die Domina-Schwester ihren Kunden zum Abschied: &amp;bdquo;Ich empfehle heute den Rinderbraten&amp;ldquo;, oder: &amp;bdquo;Sklave, kauf Schinken!&amp;ldquo; Andererseits ist auf der Internetseite der Domina kein Link zum Metzger. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine zweite denkbare Erkl&amp;auml;rung: Mein Metzger mag SM. Warum auch nicht? Den ganzen Tag der Boss sein, mit gro&amp;szlig;en Messern kleine Tiere zerteilen, da m&amp;ouml;chte man abends vielleicht mal der Unterlegene sein. Auch Metzger haben ein Sexleben. Nat&amp;uuml;rlich haben sie eins. Man denkt nur nicht daran, wenn man gerade Hackfleisch kauft. Es geht mich auch nichts an. Mein Metzger m&amp;ouml;chte auch nicht wissen, was ich nach dem Bio-Huhn-Abendessen so mache. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nur so: Ich h&amp;auml;tte kein Problem mit einem SM-Schuhmacher, einem SM-Lieblingsfu&amp;szlig;ballspieler oder einem SM-Zeitungsverk&amp;auml;ufer. Aber bei gewissen Berufsgruppen m&amp;ouml;chte ich von sadomasochistischen Neigungen nichts wissen, etwa bei meinem Zahnarzt und in der Lebensmittelbranche. Beiden ist man auf eine Art ausgeliefert. Dem Arzt k&amp;ouml;rperlich, dem Metzger kulinarisch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass Sex und Wurstwaren nicht zusammengeh&amp;ouml;ren, findet &amp;uuml;brigens auch der &lt;a href=&quot;http://www.werberat.or.at/beschwerdeliste.asp?id=1889&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;Ouml;sterreichische Werberat&lt;/a&gt;. Der hat im Jahr 2008 einer Metzgerei verboten &quot;Wurstkreationen mit zum Teil extrem sexistischen, sexuell anst&amp;ouml;&amp;szlig;igen und geschmacklosen Bildern&quot; anzubieten. Der Metzger hatte Br&amp;uuml;ste und Vagina aus verschiedenen Wurstsorten und etwas Hack nachgebildet, als &quot;Geschenkidee&quot;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch zur&amp;uuml;ck zu meinem Metzger und seinem Link zur &amp;ouml;rtlichen Domina. Vermutlich hat er deren Webseite aus einem ganz harmlosen, mir unbekannten Grund beworben - er verlinkt dort auch ein Skigebiet und Kutschenfahrten - und doch bin ich etwas irritiert.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe anfangs sogar eine neue Metzgerei ausprobiert, die ebenfalls auf artgerechte Tierhaltung setzt.&amp;nbsp;Allerdings hat auch&amp;nbsp;dieser&amp;nbsp;Fleischer&amp;nbsp;eine Verbindung zur dunklen Seite der Macht -&amp;nbsp;er kandidiert f&amp;uuml;r die CSU f&amp;uuml;r den Stadtrat.</description>
    <dc:subject>D - Domina</dc:subject>
    <dc:creator>Marc Baumann</dc:creator>
    <dc:date>2009-01-28T13:00:00+01:00</dc:date>
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  <item rdf:about="http://sz-magazin.sueddeutsche.de//texte/anzeigen/27922">
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    <title>C - Coming Out</title>
    <description>&lt;p&gt;Tr&amp;auml;nen bei der Mutter, Sprachlosigkeit beim Vater, Irritation bei Freunden: Der Satz &quot;Ich bin schwul&quot; kann auch anderes ausl&amp;ouml;sen. 13 &amp;uuml;berraschende Reaktionen auf das Coming Out.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img alt=&quot;&quot; src=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/12628.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Mutter:&lt;/strong&gt; &quot;Aber werde bitte nicht so wie Herr Moshammer!&quot; (Bj&amp;ouml;rn B.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die beste Freundin:&lt;/strong&gt; &quot;Herzchen, das ist ja wunderbar! Lass uns shoppen&lt;br /&gt;gehen!&quot; (Georg K.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Schwester:&lt;/strong&gt; &quot;Ich wollte schon immer einen Schwulen in meiner Familie&lt;br /&gt;haben. Und jetzt brauch ich zum Gl&amp;uuml;ck nicht mehr zu hoffen, einen schwulen&lt;br /&gt;Sohn zu bekommen.&quot; (Matthias P.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der beste Freund:&lt;/strong&gt; &quot;Alter, nat&amp;uuml;rlich &amp;auml;ndert das nix zwischen uns. Ist doch&lt;br /&gt;normal.&quot; (Markus K.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der Vater:&lt;/strong&gt; &quot;Dar&amp;uuml;ber reden wir sp&amp;auml;ter noch mal.&quot; (Georg K.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Gro&amp;szlig;mutter eines Bekannten:&lt;/strong&gt; &quot;Das ist so gemein, warum immer die&lt;br /&gt;gut aussehenden netten M&amp;auml;nner?&quot; (Dominik H.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die beste Freundin:&lt;/strong&gt; &quot;Ach sooo, wenn das alles ist; ich hol mir dann mal kurz&lt;br /&gt;was zu essen.&quot; (Dennis D.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Mutter:&lt;/strong&gt; &quot;Ich finde es besser, als einen Hetero-Sohn zu haben. So komme&lt;br /&gt;ich um die Schwiegertochter herum &amp;ndash; die sind ja immer so schwierig.&quot;&lt;br /&gt;(Matthias P.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Der langj&amp;auml;hrige Freund:&lt;/strong&gt; &amp;bdquo;Cool! Kann ich dir trotzdem noch sagen, welche&lt;br /&gt;Frauen ich geil finde?&amp;ldquo; (Patrick S.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Mutter:&lt;/strong&gt; &amp;bdquo;Das ist gerade eine Welle!&amp;ldquo; (Georg K.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die beste Freundin: &lt;/strong&gt;&amp;bdquo;Ach! Du bist diese Woche schon der zweite Mann, in den&lt;br /&gt;ich verliebt war, der sich bei mir outet.&amp;ldquo; (Christian S.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Eltern: &lt;/strong&gt;&amp;bdquo;Warum sagst du uns das erst jetzt? Dachtest du wirklich, wir&lt;br /&gt;sind so pr&amp;uuml;de?&amp;ldquo; (Markus K.)&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Gro&amp;szlig;mutter:&lt;/strong&gt; &amp;bdquo;Na sauber. Wer wei&amp;szlig; das schon alles? Deine Eltern? Ja? Aha.&lt;br /&gt;Wei&amp;szlig; meine Tochter davon? Also auch. Aha. Nur die bl&amp;ouml;de Oma wei&amp;szlig; es also&lt;br /&gt;wieder nicht. Aha. Aber jetzt lass mal, der Schumi startet gleich. Das muss&lt;br /&gt;ich sehen.&amp;ldquo; (Hannes G.)&lt;br /&gt;</description>
    <dc:subject>C - Coming Out</dc:subject>
    <dc:creator>Martin Langeder (Protokolle)</dc:creator>
    <dc:date>2009-01-21T10:14:00+01:00</dc:date>
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