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SZ-MAGAZIN DESIGNEDITION
Folge 12: Die Truhe.


In dieser Truhe liegt die Kraft

Manche Objekte, zum Beispiel Filmstars, wirken auf Abbildungen größer, als sie in Wirklichkeit sind. Ihre reale Erscheinung erzeugt beim Publikum dann eine Produktenttäuschung. Bei der Truhe Oona verhält es sich umgekehrt. Ihre schlichte Form suggeriert subtil eine Kompaktheit, wo gar keine ist. Dass sie in echt viel größer ausfällt, ist ein erstaunlicher Effekt, den wohl das verwendete Material bewirkt: Oona besteht aus pulverbeschichtetem, zwei Komma zwei Millimeter starkem Stahlblech. Anders als Filmstarts macht sich Oona klein und fein, um am Ende groß zu sein. Oona ist hochstabil und gleichzeitig filigran. Einfach eingehängt werden zwei Metallflächen, welche drei Stauräume definieren: Einen vorne, einen oben drauf und einen unten drin. Die Form der beweglichen Platten erinnert an die Reiter in einem Karteikasten. Ohnehin hat bei Oona alles mit einem weißen Blatt Papier angefangen. Darauf hat die Gestalterin nicht gezeichnet, sie hat es gefaltet. Zu kleinen Kistenmodellen. Oona ließe sich also als ein ordentliches Origamiobjekt bezeichnen. Insofern ist das Einzige, was Oona zur Perfektion fehlt, ein drittes O im Namen.
Oona lässt sich nicht in gängige Möbelkategorien Truhe, Beistelltisch oder Kasten einordnen. Eine Klappe macht den verstauten Inhalt im Inneren zugänglich. Hier findet z. B. eine warme Wolldecke oder anderes seinen Platz. Auf der oberen Ablagefläche kann eine Bücherreihe links und rechts von hochragenden Flanken gut gestützt werden. Das offene vordere Fach bietet einen idealen Stauraum für Zeitschriften und Zeitungen. Als Beistelltisch neben dem Sofa, als Truhe neben dem Bett und für viele andere Zwecke einsetzbar.

225 Euro

Variante Weiß lieferbar ab 08.02.2012.
Variante Schwefelgelb, Lieferzeit 3-4 Tage

Oona

Design:

Cordula Kehrer

Hersteller:

MAGAZIN für SZ-Magazin Designedition

Details:

Maße: B 36 x T 62 x H 46 cm
Material: Stahlblech, pulverbeschichtet
Gewicht: 12 kg
Farben: Reinweiß und Schwefelgelb