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Fünf Fragen anDas Buch
der Woche
Paperback |
Heldendämmerung
Der wichtigste Satz? „Die Stelen der Männlichkeit werden weiterhin angebetet, aber sie bröckeln, stürzen ein und begraben ihre Anhänger schließlich unter sich.“
Worum geht es? Um die Krise der Männlichkeit – verursacht durch Emanzipation, Globalisierung und Wirtschaftskrise. Die wackelnde Identität der Männer betrifft aber auch die Frauen, wenn sie in alltägliche Revierkämpfe oder politische Machtspiele geraten.
Wer ist die Autorin? Die Journalistin bloggt unter www.utescheub.de und war Mitbegründerin und Redakteurin bei der taz. Für dieses Buch formulierte sie die These: „Das Patriarchat schadet der männlichen Gesundheit und versaut das Lebensglück von Männern.“
Und was sagen die Anderen? Das gilt besonders für das 20. und 21. Jahrhundert, in denen Frauenemanzipation und Globalisierung das traditionelle Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern ins Wanken gebracht haben.
Für wen? Für Männer, die nicht 24 Stunden am Tag männlich sein wollen, und Frauen, die Gleichberechtigung selbstverständlich finden. Und für Herrn Berlusconi.
Nach der Lektüre? Endlich die letzten Alphatiere in den Zoo stecken.
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