Musik 22. July 2008 Noch keine Kommentare
Bayreuther Kartentricks
Am Freitag beginnen die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth. Die Wartezeit für eine Karte entspricht in etwa der Lieferzeit eines Trabbis in der DDR. Für alle Opernfreunde, die sich nicht zehn Jahre gedulden möchten, hier einige Tipps wie sie vielleicht schneller auf den Grünen Hügel kommen. Verbrecherisches Potenzial hilft in jedem Fall weiter.
Von Thomas Vitzthum (Fotos: dpa, ddp, ap)
Was macht die Bayreuther Festspiele so besonders? Die Opern und Musikdramen jedenfalls nicht; denn die Werke Richard Wagners werden überall gespielt, oft sogar in weit besserer Qualität als auf dem Grünen Hügel. Doch eine Sache ist einmalig, sie ist - so steht es zu befürchten - eigentlich für die Aura Bayreuths verantwortlich: die scheinbare Unmöglichkeit, Karten für die Festspiele zu bekommen.
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Die Betonung liegt auf "scheinbar", denn natürlich gibt es Mittel und Wege, Teil des erlesenen Kreises zu werden, der sich bei quälender Sommerhitze im engen Smoking und beneidenswert luftigen Abendkleid Jahr für Jahr in ein Haus zwängt, das eine Mischung aus Zirkuszelt und Bahnhof ist.
Für den ersten Tipp brauchen Sie ein Händchen für ältere Damen.
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