
Eine Reihe von Reisen führte mich in den letzten Jahren nach Afghanistan und in seine Hauptstadt. Das Leben in Kabul scheint von Besuch zu Besuch komplizierter zu werden. Die Stadt ist nervös. Ständig warnt mich irgendjemand: Nur bei Tag soll ich mich in der Stadt bewegen, unauffällige Autos benutzen. Restaurants werden als gefährdet oder weniger gefährdet eingestuft. Ich habe das Gefühl, in einem fragilen Moment hier zu sein; jederzeit kann die Nervosität in
Gewalt umschlagen. Jemand berichtet, Selbstmordattentäter würden durch die Stadt fahren, auf der Suche nach einem lohnenden Ziel. Übertreibungen?
In Kabul wohne ich in einem von den Vereinten Nationen empfohlenen Gäste-haus. Als Übersetzerin begleitet mich eine Assistentin, die in der afghanischen Hauptstadt geboren wurde. Das Gästehaus wird von einigen mit AK-48 bewaffneten Afghanen bewacht – das Gepäck wird, ehe man uns die Zimmer zuteilt, sorgfältig kontrolliert. Eine Stunde vor unserer Ankunft wurde in derselben Straße ein afghanischer Geschäftsmann entführt.
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In den ersten Tagen muss die Fahrt nach Paktia organisiert werden. Über afghanische Freunde lerne ich Hadschi Mansur Ahmadi* kennen. Ein noch junger Mann; er trägt den Vollbart des Frommen, kleidet sich in einer Mischung aus traditioneller und westlicher Kleidung. Ich frage ihn nach seinem genauen Alter, er macht unterschiedliche Angaben, ist aber wohl zwischen Mitte und Ende dreißig. Mansur stammt aus Paktia, der Provinz, die wir besuchen wollen. In der Provinzhauptstadt Gardez leben viele seiner Freunde und seine Verwandten. Er ist bereit, uns zu helfen. Freunde haben Mansur als vertrauenswürdig geschildert. Ich kann nur hoffen, dass das stimmt.
Fahrt in die unruhige Provinz
Mansurs Motive, uns zu helfen, sind verschwommen: Unsere gemeinsamen Freunde baten ihn darum, und er stimmte zu. Dies verpflichtet ihn, uns zu schützen. Nicht ohne Bedeutung ist auch die Bezahlung. Vielleicht will er uns auch etwas beweisen – er hat versprochen, uns Leuten vorzustellen, die den Taliban nahestehen. Wen genau wir treffen werden, soll sich erst später herausstellen. Wiederholt und immer dringlicher werden wir vor der Fahrt in den Südosten gewarnt. Mansur als Begleiter gibt Sicherheit, jedoch: Vieles an seinen Ansichten ist diffus. Manchmal blitzt eine kaum verhaltene Wut auf – das Gefühl, ungerecht behandelt zu werden. Vom Westen, also auch von Leuten wie mir.
Am Freitag, einem Feiertag, holt uns Mansur ab. Er gibt mir Anweisungen, wie ich mich zu verhalten habe. Ich trage jetzt die traditionelle, außerhalb der großen Städte übliche afghanische Kleidung: eine weite Pluderhose, ein weißes, knielanges Hemd, ein Sakko, meinen Kopf bedeckt eine paschtunische Mütze. Meine Übersetzerin ist vollständig verschleiert. Das Verkehrschaos in der Hauptstadt ist an diesem Tag etwas weniger schlimm. Am Holzmarkt, am Rande der Stadt, halten wir, trinken Limonade in Mansurs Haus. Sein Taxi ist ein gelber, klappriger Toyota, die Ablagen sind mit Teppichfetzen ausgekleidet. Zahllose solcher Taxis sind in Afghanistan unterwegs. Hier, im Süden Kabuls, vor allem in Richtung der pakistanischen Grenze.
Mansur stellt einen Sender mit afghanischer Popmusik ein. Nach einigen Kilometern passieren wir eine Militärsperre am Stadtrand von Kabul. Die Soldaten schenken dem alten Taxi mit der vermeintlichen afghanischen Familie keine Aufmerksamkeit. Die Fahrt führt direkt nach Süden, zunächst durch die Vororte der Hauptstadt, dann über Khayrabad nach Zaydabad. Dort beginnt Lowgar, eine seit einiger Zeit unruhige Provinz, die wir durchqueren müssen. Gruppen der Taliban haben dort Fuß gefasst. Im Februar begannen die Amerikaner in der angrenzenden Provinz Warduk ihre Truppen zu verstärken.
Die Zahl der Soldaten in Gegenden, in denen die Aufständischen besonders aktiv waren – wie dem Jalrez-Tal –, wurde deutlich erhöht. Die amerikanischen Soldaten versuchen in den Dörfern kleine, leicht bewaffnete Einheiten aufzubauen. Sie sollen mit den Amerikanern, später allein, die kleinen Städte und Dörfer sichern. Am wichtigsten aber wird, wenige Wochen nach meiner Reise, die Offensive in Helmand sein, der Versuch der Amerikaner, den Taliban eine ganze Provinz zu entreißen.
(Lesen Sie auf der nächsten Seite: Bei den großen Stämmen in Afghanistan wächst die Bereitschaft, mit den Amerikanern zusammenzuarbeiten.)
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17 Uhr 31
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LEARN TRUTH ABOUT UNITED NATIONS, AMNESTY INTERNATIONAL AS WELL AS NEW WORLD ORDER(MULTICULTURALISM = TERRORISM) GOVERNMENTS(Equal Employment Opportunity Commission) !!! NOT THERE TO PROTECT YOUR RIGHTS, BUT TO DENY YOUR RIGHT TO EXISTENCE !!!
ABDUCTIONS / FORCED BRAIN CHIP IMPLANTS / BLACKLISTING / FORCEFUL UNEMPLOYMENT / MK-ULTRA BRAINWASHING AGAINST WHITE(under "NAZI" lie) CIVILIAN POPULATION TODAY IN 2011/2012 ACROSS THE EUROPE AND NORTHERN AMERICA !!!
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WHY TO ACCEPT LIABILITIES FOR CRIMES COMMITTED WHEN WE CAN SIMPLY ASSASSINATE OUR VICTIMS(YOU) THANKS TO HUMAN RIGHTS ORGANIZATIONS AND FREE PRESS/MEDIA(most severe censorship of genocide ever !!!)!!
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