Erschienen im SZ-Magazin 05/2010
Das SZ-Magazin liegt jeden Freitag der Süddeutschen Zeitung bei.
Testen Sie die SZ jetzt kostenlos und unverbindlich.
Das SZ-Magazin liegt jeden Freitag der Süddeutschen Zeitung bei.
Testen Sie die SZ jetzt kostenlos und unverbindlich.
Anzeige
AM MEISTEN GELESEN
-
Bretter, die die Welt bedeuten
Das gleiche Regal, verschiedene Aussichten: Wenn Menschen bei Straftaten psychisch krank waren, kommen sie nicht ins Gefängnis, sondern in den Maßregelvollzug. - Sagen Sie jetzt nichts, Veronica Ferres Im Interview verrät "Die Ferres" mit welchem Teil ihres Körpers sie vollkommen zufrieden ist und wie sie versucht, sich in der Öffentlichkeit zu tarnen.
- Die Schüssel zum Glück Sonntag, 20.
- Rock 'n' Gemütlichkeit Metallica, Die Toten Hosen, Deichkind - sind genau Ihr Musikgeschmack?
- Wetten, WAS? Im Herbst kommt Deutschlands erfolgreichste Show zurück.
Anzeige
MEHR TEXTE
-
Die 90-jährige Hildegard Hamm-Brücher Wie geht das: den Männern ebenbürtig sein – ohne Quote? Ein Gespräch über Aufmüpfigkeit und falsch verstandenen Feminismus. -
Die 100-jährige Clare Hollingworth Die Angst hat sie immer vom Sterben abgehalten, sagt die ehemalige Kriegsreporterin. Am liebsten würde sie gleich wieder losziehen. -
Stillstand Seit der Loveparade-Katastrophe ist Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland eigentlich nicht mehr haltbar. Jetzt droht ihm die Abwahl. Ein letzter Versuch, den Mann zu verstehen.
Mehr lesen
-
Die 90-jährige Hildegard Hamm-Brücher
Wie geht das: den Männern ebenbürtig sein – ohne Quote? Ein Gespräch über Aufmüpfigkeit und falsch verstandenen Feminismus. Von Tobias Haberl (Interview)
Blogs & Kolumnen
Alphabet der Sexualität
Aus dem Magazin
Außenpolitik
Das Beste aus aller Welt
Das Kochquartett
Das Prinzip
Das verstehe ich nicht
Design & Wohnen
Die Gewissensfrage
Ein Interview ohne Worte
Essen & Trinken
Frauen
Gesellschaft/Leben
Gesundheit
Kinder
Kunst
Liebe & Partnerschaft
Mode & Accessoires
Musik
Männer
Neue Fotografie
Politik
Reise
Religion
Sport
Stars
Stil leben
Wirtschaft/Finanzen
Die Leuchte
Das Modul-Regal
Der Eimer
Der Stapelhocker
20 Jahre
Sagen Sie
Perfekter Plan
CUS


20 Uhr 50
wow, welch ein weltmaennischer, ueberlegener ton, strahlt geballtes, profundes wissen aus... sehr beeindruckend!
erklaert aber vermutlich hinreichend, warum dieses schoene land in einer solch boesen lage ist... schade
17 Uhr 43
Ich habe auch Migrationshintergrund. Allerdings genau andersherum. Bin Deutscher der seit 5 Jahren in Griechenland lebt. Wenn Sie hier mit Katharsis die "Selbstreinigung" nach Aristoteles meinen ... darauf warten die Griechen schon seit tausenden von Jahren. Dieser Begriff "Katharsis" wurde auch schon mit "Erziehung zu einer stoischen Haltung gegenüber dem Schicksal" übersetzt. Ich denke das trifft auf die griechischen Verhältnisse eher zu.
@KOSTAS ZANGOGIANNIS
Hier kann ich K.Berkmann nur Recht geben. Ihre Logik entspricht der eines Diebes. Wenn Sie das Wort Korruption überhaupt in den Mund nehmen und auf Affären in Deutschland verweisen empfinde ich es als Frechheit. Interessanterweise erwähnen Sie hier auch Siemens. Wer hat sich denn das Siemens (OTE) Schmiergeld eingesteckt ? Deutsche ganz bestimmt nicht, doch wohl eher Griechen.
Insgesamt kann ich obige "Griechenland" Kritiken nur voll bestätigen.
Touristen ( oder allgemein Ausländer "Xenos" ) werden hemmungslos ausgeplündert. Es ist absolut üblich für eine Ware oder Leistung, sofern der nicht Grieche diese nachfragt, zwischen 50 und 200 Prozent mehr zu verlangen. Mir sind hier viele, viele Fälle bekannt. Nebeneinanderliegende, identische Wohnungen werden dann dem Griechen für 700 Euro vermietet, dem Ausländer werden 1200 Euro abverlangt. ABSOLUT ÜBLICH ...
Ausländer, die in Griechenland ein Geschäft betreiben, werden systematisch gegenüber Griechen ( von den Behörden ) benachteiligt. Es kommt durchaus oft vor das einem Ausländer aus irgendwelchen nichtigen Gründen die Gewerbeerlaubniss entzogen wird um dann eine Woche später an gleicher Stelle den Neffen irgendeines Provinzfürsten zu finden.
Griechenland ist und war ein Land geprägt von Kleinstindustrie, Tourismus und Landwirtschaft. Mit der Einführung des Euro wurde dann die Plünderung von Xenos auf eine neue Stufe gehoben. Man verschuldete sich bei den Xenos. Ging viel schneller und vor allem mit erheblich höheren Summen. Laut FTD werden mehr als 70 % der griechischen Staats/Firmenanleihen von anderen EU Staaten ( Banken ) gehalten. An vorderster Front dürfte hier die EZB stehen die diese Staatsanleihen zwar nicht kaufen darf aber beliehen hat. Dieses geliehene Geld verjuxte man dann hemmungslos anstatt es in dringend benötigte Infrastruktur zu investieren. Jegliche neue Infrastrukturmaßnahme ist vorne mit dem blauen "EU Förderschild" versehen. Ganz Griechenland ist zugepflastert damit. Ein normaler OTE (Telefon) Anschluss dauert aber immer noch bis zu einem Jahr. Falls Antrag hier von einem Griechen gestellt wird dessen Tante bei der OTE arbeitet wird es wohl schneller gehen.
Griechenland ist pleite, realistisch wahrscheinlich noch viel mehr als diese Schönrechner in Athen uns Glauben machen wollen. Interessant ist in diesem Zusammenhang die offizielle EU Statistik des BIP pro Einwohner. Hiernach liegt das griechische pro Kopf BIP gerade mal 20 % unter dem deutschen. Da frage ich mich womit das gehen soll ? Mit Schafskäse, Olivenöl und einem Durchschnittsverdienst von 700 Euro ? Wohl kaum .... Die Schuldenquote dürfte somit noch erheblich höher liegen. Ganz erheblich sogar.
Und was passiert nun ?
Griechenland hat m.E. über Jahre hinweg andere Staaten systematisch über seine durchs Ausland finanzierte Verschuldung ausgeplündert. Nun nimmt man die gesamte EU in den wirtschaftlichen "Schwitzkasten". Zahlt ihr nicht bekommen eure Banken Schwierigkeiten. Nun ... jetzt wird die EU ( überwiegend die Deutschen ) zahlen.
Das ist ein Fass ohne Boden. Griechenland wird und vor allem kann sich nicht reformieren. Absolut bezeichnend ist der heutige "Beamten Generalstreik". Es wird nach erneuter EU Hilfe weitergehen wie bisher. Die griechischen Politiker würden momentan, um an frisches Geld zu kommen, ihre Großmutter verkaufen um dann hinterher das frische Geld "wählerwirksam" erneut zu verteilen.
Und es kann doch wohl nicht sein das der z.B. in Gelsenkirchen lebende, ohnehin schon stark gebeutelte, Deutsche für diese hemmungslosen Konsumorgien dieser Taschenspieler zahlen muss.
DAS DARF NICHT SEIN ....
Deshalb ... je schneller man diese Leute aus dem Euro ausschliesst um so besser für alle Beteiligten.
Griechenland könnte dann mal zeigen was von der vielbeschworenen, 5000 Jahre alten, damals sicherlich vorhandenen, Kultur übriggeblieben ist.
Für mich ist es jedenfalls langsam Zeit "Time to say Goodbuy" in Griechenland zu sagen.
Habe noch nie einen Leserbrief geschrieben ... Obiges lag mir aber auf der Seele.
Vielleicht liest es ja mal ein Verantwortlicher.
15 Uhr 40
Gruß
Felix Krull
16 Uhr 01
13 Uhr 39
Nur als deutschem Steuerzahler stellen sich mir da ein paar Fragen:
- Was hat so ein Land in der Euro-Währungsunion zu suchen?
- Warum schauen unsere angeblichen „Währungshüter“, Herr Trichet und seine hochbezahlten „Spezialisten“ von der EZB, dem seit Jahren tatenlos zu? Und hat deren Nicht-Reagieren gegen Regelverstöße irgendwelche Konsequenzen? (tricher (französisch) bedeutet übrigens betrügen, täuschen. Nomen est omen)
- Wie viele deutsche Steuermilliarden sind schon in Griechenland verpulvert worden, und warum interessiert sich kein deutscher Politiker dafür?
- Wie lange machen die deutschen Steuerzahler das alles noch mit?
@ KOSTAS ZANGOGIANNIS
Ihre Logik ist die eines Diebes, der jemanden beraubt, danach mit dem geraubten Geld bei demjenigen einkaufen geht und dann dafür Dankbarkeit erwartet, weil er damit Arbeitsplätze erhalten hat.
Nicht die Griechen sind das Problem, die können so bleiben, wie sie sind; die Illusion einer europäischen Währungsunion ist das, was nicht stimmt.
Von Anfang an gab es Experten, u.a. der „Crash-Prophet“ Max Otte, die darauf hingewiesen haben, dass hier Wirtschaftszonen künstlich zusammengefügt werden, die nicht zusammenpassen. Das gilt genauso für die anderen PIGS-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien).
Es wäre also am Besten, wenn diese Staaten die Euro-Währungsunion schnellstmöglich wieder verlassen (müssen). Oder, noch besser, Deutschland tritt aus! Und die Euro-Träumer à la Waigel und Konsorten werden zur Rechenschaft gezogen.
Da man, was unsere Politiker betrifft, leider immer mit dem Schlimmsten rechnen muss, hier das übelste und leider realistischste Szenario:
Um die Illusion von Europa weiter zu erhalten, wird Griechenland aus „Solidarität“ gerettet mit deutschen Steuermilliarden, danach folgen Portugal, Spanien usw. , bis am Ende alle gemeinsam den Bankrott erklären.
Wollen wir es wirklich so weit kommen lassen?
Und der Euro bricht sowieso auseinander, früher oder später.
07 Uhr 50
Griechen waren lange vor unserer Zeit Vorbilder fuer jedermann.
Heute lebt Griechenland von seiner Vergangenheit. Griechenland ist armselig, korrupt, biegt die Wahrheit um Bilanzen zu faelschen zu seinem eigenen Vorteil - um in die EU aufgenommen zu werden - faelscht Bilanzen, um in der EU zu bleiben, versorgt sich gegenseitig mit Poestchen.
1/4 der Griechen arbeitet fuer den korrupten Staat Griechenland. Und 4/4 wissen es.
Braucht die EU einen Staat wie Griechenland?
Nein.
Braucht die EU Leute wie die Griechen, die nichts, aber auch NICHTS verstanden haben seit sie die Vorreiterrolle uebernommen haben tausende von Jahren zuvor? Menschen, welche die eigenen Waelder verbrennen lassen, weil es sie einen Dreck interessiert, solange sie ihren eigenen Vorteil leben? Weil das Einzige, was Griechen in den vergangenen Jahrhunderten gelernt haben, ist die "Hand aufzuhalten" gegenueber anderen?
Danke, Griechen, aber die EU hat genug Probleme. Eure brauchen wir nicht auch noch, wir haben genug mit unseren zu tun. Kuemmert euch um euer Land, eure Regierung, eure korrupte Regierung, eure korrupten Griechen - jeden Einzelnen - und wenn ihr die vielschichtigen griechigen Probleme eurer selbst geloest habt, und euer Bruttosozialprodukt, und die damit zusammenhaengenden Aufnahmebedingungen der EU - dann versuchts doch noch mal von Neuem. Sollte wenigstens drei Dekaden dauern, bis ihr erneut vor unsere Tuer klopft - vielleicht sogar mit mehr Erfolg.
Wenn nicht - drei Dekaden sind um die 36 Jahre. Das sollte selbst Hellas genug Zeit geben, sich selbst zu erneuern. Oder unterzugehen in Unwichtigkeit.
Eure Entscheidung.
ps. Leave Hellas alone - they have enough problems with themselves. And they are not worth to bother other countries - nor than the European Union at all.
23 Uhr 02
Und es stimmt schon: Kein Mensch zahlt Steuern, jedenfalls nicht die korrekten.
Wenn Großeltern schwer erkranken muß man den Rettungsfunk mit dem Alter belügen, weil sonst gleich gar niemand kommt. Wenn man selbst schwer erkrankt, sollte man sich in jedem Fall gut anziehen, da man andernfalls im Spital als Habenichts taxiert wid, der nicht schmieren kann. Nacht-Krankenschwestern müssen von den Angehörigen privat gemietet werden.
Ein durch und durch agressiver, hochbetrügerischer Tourismus, der auch vor Gewalt gegenüber Touristen nicht halt macht, um die Gier zu befriedigen und den Betrug zu sichern. So viel zum Thema Gastfreundschaft.
Blutrache auf manchen Inseln.
Knallhartes Doping im Sport plus eine der europäischen Drehscheiben im Dopinghandel.
Unvorstellbare Umweltverschmutzung, wahnwitziger Umgang mit dem bedenklich knappen Wasser: Volkssport großzügiges Autowaschen just in Wochen höchster Dürreperioden. Permanenter Wasserverlust in Athen (von beinahe der Hälfte der Gesamtbevölkerung bewohnt!) durch ein völlig marodes Leitungssystem. Die regelmäßigen, beinahe schon planbaren und immer mehr vernichtenden Waldbrände gar nicht zu erwähnen.
Und all diese Geschichten werden von Griechen immer wieder mit einem verniedlichenden Lächeln erzählt. Es ist aber nicht lustig. Wie kommt ein ganzer Kontinent dazu, daß seine Währung durch den beinharten Betrug eines einzelnen Landes wankt?
Griechen denken nicht gesellschaftlich, sie denken nur innerhalb des Familienclans. Alles darüber hinaus muß bekämpft werden, und das fängt schon beim Nachbarn an.
Wie also soll so ein Volk Europa anders sehen als reine Geldquelle, wenn es nicht einmal einen inneren Zusammenhalt gibt? Was auch immer Europa sich an Maßnahmen einfallen läßt, es kostet Griechenland ein müdes Lächeln - die hohe Kunst des Betrugs hat für alles vorgesorgt, wirklich alles. Es stellt sich aber auch die Frage, warum alle nun so erstaunt tun. All das ist seit jeher bekannt, ein alter Hut, und niemand tut etwas. Die Lösung: Fort von Europa, was gar nicht Europa sein will und kann. Soll dieses Land doch innerhalb seiner versperrten Grenzen in seinem Stolz dahinsiechen. Im Notfall sollen sich dereinst Hilfsorganisationen mit Spendengeldern um das abgedriftete Entwicklungsland kümmern.
17 Uhr 36
17 Uhr 11
11 Uhr 40