aus Heft 05/2012 Das Kochquartett 4 Kommentare
Spitzkohl mit Rahmpilzen
Wenn die Kälte an das Fenster klopft, ist unserem Koch immer nach Geschmortem zumute. Das Rezept kommt ganz ohne Fleisch aus, wenn Sie möchten.
Von Christian Jürgens Foodfoto Reinhard Hunger Styling Volker Hobl Porträtfoto Jo JankowskiEs geht auch mal komplett ohne Fleisch, wenn Sie möchten – Kohl und Egerlinge sind genug. Sie können dieses Rezept selbstverständlich auch mit anderen Pilzen variieren. Durch das Schmoren bekommt der Kohl einen angenehmen Röstgeschmack und wird zusammen mit der Rahmsauce und den Pilzen zu einer wahren Festmahlzeit, wenn es draußen stürmt und schneit. Ich gönne mir dazu ein Glas Rotwein.
Spitzkohl mit Rahmpilzen (für 2 Personen)
600 g Spitzkohl
400 g Egerlinge, geputzt
1 Knoblauchzehe ohne Keim, fein geschnitten
50 - 60 g geschmolzene Butter
300 ml dunkler Kalbsfond
1 Bund aus je 1 kleinen Rosmarin-, Oregano- und Thymianzweig
150 g Crème fraîche oder Schmand
nach Belieben gehackte Petersilie oder Schnittlauch
Salz
Pfeffer
Mehl
Spitzkohl halbieren, Strunk herausschneiden. Schnittflächen salzen, pfeffern und mit Knoblauch bestreuen. Mit Butter beträufeln. In einem breiten Schmortopf Kohl mit Schnittflächen nach unten mittelbraun anbraten. Fond und Kräuterbündel hinzufügen. Deckel schließen und bei mittlerer Hitze 25-30 Minuten schmoren. Kohl herausheben und heiß halten. Pilze in einer Pfanne anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Crème fraîche einrühren, den Fond ein wenig einkochen lassen und mit etwas Mehl binden. Eventuell nachwürzen. Pilzsauce in eine breite Schüssel geben, darauf den Kohl platzieren, mit Pilzen garnieren und Petersilie oder feinen Schnittlauch daraufstreuen. Mit Salzkartoffeln oder Nudeln servieren.
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08 Uhr 51
14 Uhr 14
(Aber ja, man koennt' das vor dem Veroeffentlichen auch noch Mal kritisch durchlesen...)
13 Uhr 40
10 Uhr 17
Aber das allerschlimmste: Dieses Rezept wird im Intro als Fleischlos deklariert, dann steht aber in der Zutatenliste etwas von 300 ml dunklem Kalbsfond.
Woraus, liebe SZ-Magazin-Redaktion, denkt ihr, besteht KALBSFOND?
Schaltet ihr mal bitte euer Gehirn an, bevor ihr in die Tasten hämmert? Sowas scham- und respektloses! Für wie dumm halten Sie Ihre Leser?