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aus Heft 40/2012 Mode & Accessoires Noch keine Kommentare

The Shoe must go on

Es gibt nur ein Accessoire, das aus einer Erscheinung einen Auftritt macht: der richtige Schuh.

Von Thomas Bärnthaler  Fotos: Haw-lin Services, Styling: Almut Vogel

Von links: Dunkelblaue Hose: Cos; Schuhe: Acne. Braune Hose: Cos; Schuhe: Marc McNairy über mrporter.com. Hose: Cos; Schuhe: Geox. Alle Strümpfe: Falke. Weißer und roter Beistelltisch: New Tendency
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Um nichts machen modisch ambitionierte Männer mehr Gewese als um Schuhe. Im Schuh, so heißt es, zeige sich das Wesen eines Mannes. George W. Bush trug am liebsten Cowboystiefel. Das sagt vielleicht nicht alles, aber schon ziemlich viel. Barack Obama schwört auf elegante schwarze Stiefeletten, Modell »Lincoln Boot«. Ob ihm die nicht zu groß sind, wird die Wahl beweisen. Oder nehmen wir Joschka Fischer, dessen ganzes Leben fast in einen Turnschuh passt: Erst marschierte er darin durch die Institutionen, dann joggte er in den Ruhestand. Heute bevorzugt er staatsmännische Lederschuhe, behauptet aber, er wäre ein Rock n Roller. Irgendwie ist das Verhältnis von Männern zu Schuhen eben doch pragmatisch: Was hermachen müssen sie, ja, aber vor allem haltbar sein. Männer müssen nicht ständig neuen Nachschub kaufen wie Frauen, was aber nicht heißt, dass sie weniger zwanghaft sind. Männer mit Schuhtick treffen sich zum Beispiel gern in Schuhputzkursen oder geben dreistellige Beträge für Schuhspanner aus Zedernholz aus. Wem diese Leidenschaft nicht fremd ist, der wird sich in den Lieblingsmodellen auf dieser Seite sicher wiederfinden. Es ist für jeden was dabei – vom Turnschuh bis zum Budapester. Nur mit Cowboystiefeln können wir nicht dienen.

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