Anzeige

aus Heft 45/2012 Literatur 6 Kommentare

Nachschlag

Kein Buch wurde dieses Jahr heftiger diskutiert als der Sadomaso-Bestseller Shades of Grey. Jetzt kommen die dreisten Kopien. Eine Übersicht.

Von Marlene Sørensen   Illustrationen: Nishant Choksi



Anzeige

Kommentare

Name:
Kommentar:

  • Marcel Krotzki (0) Sex sells, nicht wahr. Das hat inzwischen offenbar auch die Süddeutsche Zeitung als allzu verlockend gefunden...
  • valentin ritter (0) Es ist unglaublich, dass eine Zeitung, die ich bisher für seriös hielt, so einen Müll veröffentlicht. Wie kann man Autorinnen, die schon viel länger als diese Newcomerin erotische Liebesromane schreiben, auch mit SM-Anteilen - unterstellen, sie hätten gekupfert? Umgekehrt ist das der Fall! Shades ist eine billige Kopie, noch dazu eine schlecht durchgeführte. Wirklich schreiben kann die Autorin nicht. Finger weg.
    Wer erotische Romane lesen will, mit oder ohne SM (aber wenn, dann richtig SM und nicht so pseudo!), sollte sich an die Könnerinnen halten, vorwiegend an die deutschen Autorinnen, die es verstehen, mit Worten sinnlich zu jonglieren: Inka Loreen Minden, Lilly Grünberg, Cosette, Aveleen Avide, Sira Rabe, Mona Vara, Lucy Palmer, Emilia Jones ... um nur einige zu nennen.
    Lasst euch nicht ärgern!
  • B. Berndsen (0) Sehr geehrter Herr Baumann,
    ich möchte es mir doch nicht nehmen lassen, Ihnen eine direkte Antwort auf Ihren Kommentar zu geben..
    Das SoG in der Originalfassung bereits im Frühjahr 2011 erschienen ist, das ist sogar mir wohlbekannt.
    Nun wollen Sie bzw. Ihre Redakteure uns allen Ernstes erzählen, dass durch den grossen Erfolg dieses Romans, alle von Ihnen genannten Autoren und Autorinnen auf den Gedanken gekommen sind, ebenfalls einen SM- Roman zu schreiben und sich dann bei E.L.James literarisch zu bedienen, Das ist mehr als lächerlich.
    Frau Henke schreibt seit zirka 2005 Erotikromane - D/S, bzw. Soft SM, und dort sind Ihre Protagonisten keine jungfräulichen Naivchen, noch sind es reiche Helden.Gerade in Sandra Henkes Romanen kommen richtige SM-Elemente vor. Dieser sogenannte Sadomaso Roman SoG hat soviel mit SM zu tun, wie der Himmel mit der Hölle. Sie haben schlichtweg SCHLECHT RECHERCHIERT und keine Lust, ihr Verhalten zu ändern, das ist alles. Ich empfehle Ihnen und Ihrer Redaktion sind mal in der deutschen Lietratenlandschaft umsehen und sie werden feststellen, dass es Autorinnen gibt, die sehr schöne Erotikromane mit SM-Anteilen schreiben, die auch so genannt werden können, im Gegensatz zu SoG.

    Mit besten Grüssem
  • Marc Baumann (1) Liebe Frau Eckert, lieber Herr oder Frau Berndsen,
    nach Rücksprache mit der Autorin folgende Antwort: "Fifty Shades of Grey" ist in der Originalfassung bereits im Frühjahr 2011 erschienen, alle anderen genannten Bücher erst danach. Nach dem immensen Erfolg, den ?Fifty Shades? hatte, ist es kein Zufall, dass der Buchmarkt mit ähnlichen Titeln reagiert. Auf diesen Trend unterhaltsam einzugehen, das war die Idee. Nicht, ein Urteil über das Talent der jeweiligen Autoren zu fällen. In der Tat gibt es da bessere und schlechtere. Das kann unsere Autorin nach dem Lesen der sieben Bücher bestätigen.
    Mit besten Grüßen, die Redaktion
  • Manuela Eckert (0) Ich stimme meiner Vorrednerin absolut überein...

    Ich bin entsetzt und empört für so einen Artikel .... Ihnen ist schon bewusst, das Sie damit ein Gerücht in die Welt gesetzt haben, was bei einigen Bücher, wie zb Sandra Henke "Meister der Lust" oder "Anonym - Briefe der Lust" von Megan Hart nämlich nicht der Fall ist....

    Sandra Henke "Meister der Lust" kam einen Monat VOR "Shades of Grey" raus ....
    Megan Hart "Anonym - Briefe der Lust" vor fast genau einem Jahr...(November 2011) ....

    Erklären Sie BITTE, wie Sie darauf kommen, das zb die beiden Bücher "DREISTE Kopien" wären? .... Eine genaue Recherche wäre da mal angebracht, bevor man LÜGEN verbreitet!!!!

    Ebenso DREIST ist es, Sandra Henke mit E L James zu vergleichen ....!!!
  • B. Berndsen (0) Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit grossen Erstaunen habe ich Ihre Liste der *angeblich* dreistesten Kopien von *Shades Of Grey * gesehen.

    Stehen Ihre Redakteure unter Stress oder ist bei Ihren Mitarbeitern so wenig Kompetenz vorhanden, dass diese nicht in der Lage sind genau zu recherchieren ?

    Das Buch * Meister der Lust * von der Autorin Sandra Henke ist mir bereits bekannt und zwar *VOR*
    dem Erscheinen , des von Ihnen angepriesenen Machwerkes, welches obendrein in einem derart schlechten Stil geschrieben wurde, dass man sich als geneigter Leser nur noch wundern kann.

    Eine Sandra Henke, die im übrigen wunderbare Erotik- Romane schreibt, hat es gewiss nicht nötig von so einem billigen Schundroman abzuschreiben !!!!