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aus Heft 45/2012 Geschenke 6 Kommentare

Der frühe Vogel

…muss nicht unbedingt den Wurm fangen – aber er hat Mitte November schon die Weihnachtsgeschenke beisammen. Acht Topdesigner haben für das SZ-Magazin Dinge entworfen, die jeder mit etwas Geschick nachbauen und vor allem: lieben Mitmenschen schenken kann.

Von Thomas Bärnthaler (Redaktion) 

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Penguin Prop


Karton-Skulptur von Hella Jongerius

Die Idee für ihre »Props« kam Hella Jongerius, als sie die gesichtslosen Deko-Accessoires sah, mit denen künstliche Wohnwelten auf Möbelmessen ausgestattet sind. Auf den Messen erfüllen diese Objekte den Zweck, Wohnlichkeit zu simulieren. »Diese austauschbaren Accessoires wollte ich wieder mit Leben füllen, mit Poesie.« Ihre Tiere und Fantasiekreaturen aus Pappe stellte sie erstmals 2007 auf der Mailänder Möbelmesse vor. Uns hat sie nun gezeigt, wie man den Pinguin aus ihrer gefeierten »Home Props«-Kollektion nachbaut. Man braucht nur Pappe, Klebeband und etwas Geschick dazu. Jongerius übrigens ermuntert Nachbauer ausdrücklich dazu, ihren Pinguin nach eigenen Vorstellungen zu gestalten, ihn zu variieren oder anzumalen. »Genau das ist doch der Sinn solcher ›Props‹, sie sollen eine persönliche Geschichte erzählen.«

Zeit: 2 Stunden
Kosten: weniger als 10 Euro
Bauanleitung:
hier

Hella Jongerius
1963 geboren, studierte nach ihrer Tischlerlehre an der Design Academy in Eindhoven. 1993 gründete sie ihre eigene Firma mit dem Namen »Jongeriuslab«, die seit 2008 einen zweiten Standort in Berlin hat. Sie arbeitet für Marken wie Maharam, Vitra, Makkum oder Ikea und ist bekannt für ihren Ansatz, Handwerk und Technik wieder näher zusammenzuführen. Ihre Studie »My Soft Office« zur Zukunft der Arbeit wurde unter anderem im Museum of Modern Art in New York ausgestellt.


Fotos: Stefan Botev, Tom Nagy, Rob Overmeer, Bob Goedewaage

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Kommentare

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Kommentar:

  • r s (0) N A C H T R A G

    als Highlight könnten Sie noch einen Rauchmelder integrieren . . .
  • r s (0) dem Künstler ist dazu nix passendes eingefallen, sonst wär's auf dem Foto drauf, glauben Sie mir!

    Im Zweifel hängt da ein Knäuel Isotape an der Decke (wie ein Bienenschwarm), schön bunt . . . und die Innung wurde auch net gefragt.

    Oder man lässt sich von Schaltschränken aus dem Fachhandel inspirieren, mit Anschlussschienen, wo Sie zig Kabel auflegen können, das Ganze schön in Acryl gepackt und schon haben Sie die neue Sachlichkeit unter der Decke.
  • Posovatz Thomas (0) Fein wäre, wenn die Redaktion diese Frage vielleicht an den Künstler/Designer weitergeben könnte! Auf dem Foto sieht man ja, dass die Lampe schon mal gebaut wurde! Danke!!!
  • r s (0) Die Frage nach dem Elektroanschluss beschäftigt mich schon seit Jahren . . . es gibt jedoch die Möglichkeit, Anschlüsse in Reihe zu schalten (mehrere Klemmen mit weniger Kabeln und diese mit-/ untereineinander verbinden), oder die heiße Variante mit Lötzinn. Kann Frau/ Mann auch schön gestalten ? wenn Frau/ Mann kann.

    Ich weiß nur nicht, was die Elektrikerinnung dazu sagen würde . . .
  • TheSecret CoAuthor (0) Ah, ein absoluter Mann der Theorie, dieser Werner Aisslinger. Mich würde interessieren wie er mit einer vollgepackten Tasche zwischen den Beinen noch fahren will. Für die Praxis ist diese Idee nichts...
  • Posovatz Thomas (0) Als absoluter Elektrikerlaie wüsste ich gern, wie ich die acht Birnen mit den acht Stromkabeln in eine Lüsterklemme für ein Stromkabel soll. Ansonsten finde ich die Idee dieser Lampe genial und würde sie mir gerne bauen!!!