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aus Heft 02/2013 Ein Interview ohne Worte 1 Kommentar

Sagen Sie jetzt nichts, Ilse Aigner

Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, über Hamburger, Verrenkungen und Einsamkeit.

Fotos: Camillo Büchelmeier



Name: Ilse Aigner
Geboren: 7. Dezember 1964 in Feldkirchen-Westerham
Beruf: Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Ausbildung: Elektrotechnikerin
Status: Back in Black

Der erste Termin geht in die Hose, Frau Ministerin steckt in Luxemburg fest. Anschließend muss sie weiter nach Japan, vier Tage Sendai und Tokio – man muss sich schon mit Ilse Aigner verabreden wollen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was diese Frau den ganzen Tag so wegarbeitet. Von Google Street View über die EU-Milchquote, Hubschraubertechnologie oder Geldautomaten-Gebühren: Jedes Thema hat sie sich in den vergangenen Jahren ganz leise draufgeschafft und ordentlich vertreten. Und jetzt kommt sie also für die Landtagswahl zurück nach Bayern – Parteichef Seehofer hat gerufen. Die Alphatierchen im Trachtenjanker zittern schon, weil die herrliche Luft sicher nicht der einzige Grund für ihre Entscheidung war. Aigner selbst scheint übrigens eher auf schnittige Einreiher zu stehen: Auf die Frage, ob es einen Mann im Bundestag gibt, der ihr gefällt, gesteht sie nach ein paar Sekunden Bedenkzeit: »Ja, der Röttgen sieht schon ganz gut aus.«

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Kommentare

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  • Helene Wiegener (0) Ein geschickter schachzug den Artikel "Mama liebt Mama" im gleichen Heft unterzubringen wie das Bilderportrait der nichts-sagen-dürfenden Ministerin Frau Aigner, einer bekennenden Konservativen, die ebenso wie Angela Merkel die »steuerliche Privilegierung der Ehe erhalten« will und noch dazu gegen ein Adoptivrecht für Homosexuelle ist, weil die sich ja auf "natürliche" Art und Weise auch nicht fortpflanzen können. Politische Strategie!