aus Heft 18/2008 Luxus Noch keine Kommentare
"Ich bin keiner, der entspannt zur Bank geht und tausend Euro abhebt."
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Von Thomas Bärnthaler (Interview); Christopher Thomas (Fotos)
Immerhin lebt Ihre Familie in Schloss Kronwinkl.
Einem sehr schönen Schloss. Kostet aber auch eine Menge Geld, dass es so ausschaut. Da leben meine Eltern und mein älterer Bruder mit Familie, der das Ganze auch mal übernimmt. Ich besuche sie regelmäßig.
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Haben Sie da einen eigenen Trakt?
(Lacht). Einen Trakt? Ich habe dort noch mein eigenes Zimmer, Gott sei Dank, die meisten sind mittlerweile wieder Kinderzimmer.
Wie wohnt man so auf einem Schloss?
Herrschaftlich, aber nicht pompös. Alte Böden, alte Möbel, alte Bilder, dazwischen auch mal ein Flachbildschirm. Es gibt einen Garten und drum herum Wald und landwirtschaftliche Flächen.
Klingt nach Luxus pur.
Schon, aber Luxus hat für mich wenig mit materiellen Dingen zu tun. Am Ende ist Luxus das, was man sich mit Geld nicht kaufen kann. Familie, Gesundheit, Freundschaften.
Das klingt jetzt sehr bescheiden. Hat Luxus nicht auch was mit Überfluss zu tun?
Luxus um des Luxus willen ist nicht mein Ding. Das meint meistens überflüssige Dinge, hinter denen sich manche Leute verstecken oder versuchen, irgendwo dazuzugehören.
Und wohinter verstecken Sie sich?
Hinter einer sehr schönen Sonnenbrille. Dafür vielen Dank.
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