bedeckt München 24°
Anzeige
Anzeige

aus Heft 33/2012 Gesellschaft/Leben

Gestrandet

Alexandros Stefanidis  Fotos: Eva Leitolf

Die Krise, die Angst: Manche Griechen sind so verzweifelt, dass sie lieber sterben, als ihre Würde zu verlieren. Sie gehen dafür an den Ort, der ihr ganzes Leben geprägt hat: das Meer.

AGIA CHARALAMPOS, KOMOTINI Am Morgen des 14. April 2012 fährt ein 56-jähriger Fischer vom Strand »Agia Charalampos« nahe der Stadt Komotini mit seinem Boot aufs Meer. Seine Familie glaubt, er wird wie immer seine Netze auswerfen und den ganzen Tag auf dem Wasser verbringen – auch wenn seine Fänge schon lange nicht mehr ausreichen, um die neu erhobenen Steuern zu bezahlen. Die Hafenpolizei findet am nächsten Tag zuerst sein kleines Boot. Seine Leiche treibt zwischen seinen Netzen. »Seine Verwandten sagen, er war ein ausgezeichneter Schwimmer. Trotzdem wird dieser Fall sicher nicht in der Selbstmordstatistik auftauchen«, sagt einer der Polizisten.
  • Graffiti: Was steht da eigentlich?

    Der französische Künstler Mathieu Tremblin schreibt Graffiti ordentlich nach. Dennoch bleiben viele Fragen offen.

    Von Rainer Stadler
  • Anzeige

    Sagen Sie jetzt nichts, Jojo Moyes

    Die Schriftstellerin Jojo Moyes über ihren Erfolgsroman »Ein ganzes halbes Jahr«, Joanne Rowling und Tricks bei Schreibblockaden.

  • Leben im Abseits

    Seit knapp 50 Jahren wachsen die israelischen Siedlungsgebiete im Westjordanland. Viele Beobachter sehen in ihnen ein entscheidendes Hindernis für den Frieden in Nahost. Der Fotograf Philipp Meuser wollte die Siedler genauer kennenlernen.

    Interview: Christina Özlem Geisler
  • Sagen Sie jetzt nichts, Irina Shayk

    Unterwäschemodel Irina Shayk im Interview ohne Worte über Tschaikowski, ihren Durchbruch in der Modebranche und doofe Posen.

  • Humor, der auf der Straße liegt

    Jonas Natterer liebt seine Heimatstadt in Tirol für die gute Luft, die warmherzigen Bewohner - und die unfreiwillige Komik, die er dort im Alltag entdeckt. Hier zeigt er uns seine liebsten Fundstücke.

    Interview: Annabel Dillig
  • Sagen Sie jetzt nichts, Martin Wuttke

    Schauspieler Martin Wuttke im Interview ohne Worte über Adolf Hitler, Quentin Tarantino und seine voraussichtliche Todesursache.