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aus Heft 33/2012 Gesellschaft/Leben

Gestrandet

Alexandros Stefanidis  Fotos: Eva Leitolf

Die Krise, die Angst: Manche Griechen sind so verzweifelt, dass sie lieber sterben, als ihre Würde zu verlieren. Sie gehen dafür an den Ort, der ihr ganzes Leben geprägt hat: das Meer.

AGIA CHARALAMPOS, KOMOTINI Am Morgen des 14. April 2012 fährt ein 56-jähriger Fischer vom Strand »Agia Charalampos« nahe der Stadt Komotini mit seinem Boot aufs Meer. Seine Familie glaubt, er wird wie immer seine Netze auswerfen und den ganzen Tag auf dem Wasser verbringen – auch wenn seine Fänge schon lange nicht mehr ausreichen, um die neu erhobenen Steuern zu bezahlen. Die Hafenpolizei findet am nächsten Tag zuerst sein kleines Boot. Seine Leiche treibt zwischen seinen Netzen. »Seine Verwandten sagen, er war ein ausgezeichneter Schwimmer. Trotzdem wird dieser Fall sicher nicht in der Selbstmordstatistik auftauchen«, sagt einer der Polizisten.
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