Auberginen-Caponata

Sehr wahrscheinlich leitet sich die Bezeichnung Caponata aus dem Namen eines Fisches – des Capone – ab, zu dessen Fleisch der sizilianische Adel eine bestimmte süß-saure Sauce servieren ließ.

Die einfachen Leute, für die dieser Fisch unerschwinglich war, ersetzten ihn mit der auch damals günstigen und auf Sizilien allgegenwärtigen Aubergine. Schon in der Antike gab es einen festen Kanon von Gerichten, von denen viele ihren Ursprung in der ersten überlieferten Kochakademie überhaupt, in Syrakus, haben. Einen Koch aus Syrakus angestellt zu haben, galt in der ganzen hellenischen Welt als besonders schickes Statussymbol.

Sizilianische Auberginen-Caponata mit wilden Garnelen (4 Personen)

4 große Garnelen aus Wildfang, geschält,
1 Aubergine (ca. 220 g), in 1 cm dicken Scheiben,
Meersalz,
40 ml Olivenöl Extra Vergine,
60 g Zwiebel, gewürfelt,
45 ml Weißweinessig,
5 g brauner Zucker,
1 Tomate (ca. 70 g), blanchiert, gehäutet, gewürfelt,
25 g herbe grüne Oliven, entkernt,
60 g Stangensellerie, geschält, blanchiert, in ½ cm dicken Scheiben,
schwarzer Pfeffer,
16 Pinienkerne, geröstet,
Sellerieblätter

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Auberginenscheiben salzen; auf einem Gitter unter Gewicht 2 Stunden ruhen lassen, so läuft das bittere Wasser ab. Abtrocknen, mit sehr wenig Olivenöl bei geringer Hitze golden anbraten. Auf Küchenpapier legen, in 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln in Öl bei niedriger Hitze anschwitzen. Essig, Zucker zugeben, 5 Minuten köcheln. Tomate zugeben, 5 Minuten köcheln.

Oliven, Sellerie, Aubergine zugeben. Mit Salz, Pfeffer, einem Schuss Olivenöl abschmecken. Kalt stellen. Garnelen mit Olivenöl, Salz und Pfeffer anbraten. Mit der Caponata anrichten. Pinienkerne darüber geben, mit Sellerieblättern garnieren.

Foodfoto: Reinhard Hunger, Styling: Volker Hobel, schwarz-weiß Foto: Jo Jankowski

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