Geeiste Wassermelone

Granatapfelsirup und Wassermelone zu kombinieren, ist unglaublich erfrischend. Wenn man das Ganze noch ins Eisfach stellt, wird daraus ein aromatisches Dessert für den Hochsommer.

»Aus reifen Sommerfrüchten lassen sich gut Sorbets und Granités machen. Für ein Granité mixt man das Obst und füllt die Masse in ein Gefäß, das man über Nacht in den Gefrierschrank stellt. Am nächsten Tag kratzt man die kompakte Eismasse mit einer Gabel durch. Für ein Sorbet braucht man eine Eismaschine, die den Obstbrei zu einer sämigen Masse rührt. Das heutige Rezept ist eine dritte Variante: Man nehme vollreifes Obst, schneide es in Würfel, tränke es in aromatisiertem Sirup und friere es über Nacht ein. Durch den Zucker im Sirup sind die Fruchtstücke angenehm zart und nicht bretthart gefroren. Die Verbindung aus Granatapfel und Wassermelone kenne ich seit meiner Kindheit in Kreuzberg, sie ist unglaublich erfrischend. Koriander und grüner Pfeffer verleihen einen aromatischen Schub. Für Erwachsene gibt es noch eine Sprit-Variante: Richten Sie das Ganze in einem Whisky-Tumbler an und geben Sie 4 cl Gin darüber.«

Für 4 Personen

24 Wassermelonenwürfel à 3 x 3 cm
200 ml Granatapfelsirup
je 24 frische Korianderblätter und grüne Thaipfefferkörner

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Die Melonenwürfel in einen kleinen Behälter geben, den Sirup darübergeben, im Kühlschrank 3 Stunden ziehen lassen. Dann die Würfel aus dem Sirup nehmen, auf ein flaches Blech legen und über Nacht ins Tiefkühlfach geben. Zum Servieren auf jeden Wassermelonenwürfel je ein Korianderblatt und ein Pfefferkorn geben.

Tim Raue leitet seine Berliner Lokale »Tim Raue«, »Sra Bua«, »La Soupe Populaire«, »Studio« und drei Filialen von »Colette«. Er schreibt neben Anna Schwarzmann, Maria Luisa Scolastra und Christian Jürgens für unser Kochquartett.

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Foto: Reinhard Hunger; Styling: Christoph Himmel

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