Massaman-Curry

In Thailand ist das Massaman-Curry eine Spezialität. Das Curry ist das wärmste der thailändischen Küche und schmeckt mit Trauben, Kürbis, Mandeln und Süßkartoffeln ganz hervorragend.


Im Herbst wünsche ich mir Gerichte, die mich wärmen. Suppen mag ich nicht, deswegen gibt es Curry. Das wärmste Curry der thailändischen Küche ist das Massaman, es stammt aus dem südlichen Thailand. Die Wärme entsteht durch aromatisch-samtige Gewürze wie Nelken, Kardamom und Kreuzkümmel. Sie schmeicheln dem Gaumen, die Schärfe ist zart und dazu sorgen Früchte für eine dichte Süße. Mein Rezept vereint rote Trauben, Kürbis, Mandeln und Süßkartoffeln, dazu passen Wild und Geflügel, ich nehme am liebsten Hähnchenoberkeulen.

Massaman-Curry (4 Personen)
16 Hähnchenoberkeulen, ohne Knochen und Haut
100 ml Pflanzenöl
12 EL Massaman-Currypaste
100 g Butter
4 rote Zwiebeln, geschält, in Würfel geschnitten
200 g Süßkartoffeln, geschält, in Würfel geschnitten
200 g Kürbis, in Würfel geschnitten
80 g Ingwer, in feinste Würfelchen geschnitten
700 ml Kokosmilch
500 ml Geflügelfond

Garnitur
20 Basilikumblätter, in kleine Stücke gezupft
36 Mandeln, ohne Haut
36 rote Trauben, kernlos

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Pflanzenöl in einem großen Topf erhitzen, die Hähnchenkeulen von allen Seiten scharf anbraten, aus dem Topf nehmen. Nun die Massaman-Curry-paste hineingeben und mit der Butter 4 Minuten anschwitzen. Zwiebeln, Süßkartoffeln, Kürbis, Ingwer und Hähnchen zugeben und alles ordentlich miteinander verrühren. Mit Kokosmilch und Geflügelfond ablöschen, Deckel darauf geben und 10 Minuten köcheln lassen, dann Deckel abnehmen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Das Curry in eine große Schüssel geben und mit der Garnitur bestreuen. Nach Wahl pur essen oder mit 200 g gekochtem Duftreis servieren.

Tim Raue kocht in seinen Berliner Restaurants »Tim Raue«, »Sra Bua« und »Soupe populaire«. Er schreibt neben Maria Luisa Scolastra, Anna Schwarzmann und Christian Jürgens für unser Kochquartett.

Foodfoto: Reinhard Hunger; Styling: Volker Hobl; Porträt: Frank Bauer

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