Spargel zum Schlürfen

Im Mittelalter glaubte man, wilder Spargel könne böse Zauber auflösen. Dieses Suppenrezept mit Kartoffeln, Parmesan und Minze hat eine ganz ähnliche Wirkung.

Foto: Reinhard Hunger; Styling: Katharina Floder; Porträt: Frank Bauer

»Im Mittelalter glaubte man, wilder Spargel sei in der Lage, Zauber aufzulösen. Es genügte, zu einer Quelle zu gehen und mit Spargel im Wasser zu baden. Heute spricht man nüchtern von der harntreibenden Wirkung. Reinigt auch.«

Spargelsuppe mit Kartoffeln und Parmesan

Für 4 Personen

  • 300 g Kartoffeln
  • 800 g grüner Spargel
  • 2 Schalotten
  • 100 g Lauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL natives Olivenöl extra
  • 50 g Guanciale (Schweinebackenspeck)
  • 1 l Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer
  • 1 Zweig Thymian
  • 50 g Schnittlauch
  • 70 g Kirschtomaten (klein geschnitten)
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • 50 ml frische Sahne
  • 4 Blatt Minze
  • Weißbrot

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Kartoffeln schälen, waschen, in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Spargel waschen, die harten Enden entfernen. Dann die Spargelspitzen abtrennen und beiseitelegen, die Stangen in Scheibchen schneiden. Schalotten, Lauch und Knoblauch putzen und fein hacken. 4 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Guanciale, Schalotten, Knoblauch und Lauch hinzufügen und fünf Minuten braten. Kartoffelwürfel, Spargelscheibchen und die Gemüsebrühe hinzufügen und das Ganze 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Spargelspitzen, Thymian, Schnittlauch und Kirschtomaten hinzufügen. Salzen, pfeffern, 5 Minuten köcheln lassen. Den Speck aus der Spargelsuppe entfernen. Aus der Suppe etwa 50 ml entnehmen und mit 2 EL geriebenem Parmesan und der Sahne aufmixen. Die so entstandene Creme in die Suppe geben und gut verrühren. Dann die Spargelspitzen-Kirschtomaten-Mischung dazugeben. Zum Schluss mit je einem Blatt Minze und einem Spritzer Olivenöl abrunden. Mit einer Scheibe geröstetem Weißbrot servieren.

Kleine Koch­schule

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