Heilige Walnuss

Dieses Rezept für Walnuss-Sultaninen-Brot hat sich unter den schärfsten Kritikern bewährt: bei Mönchen, italienischen Müttern und nun auch bei unserer Köchin.

Foto: Reinhard Hunger; Styling: Katharina Floder

»Das ist ein Originalrezept eines Franziskanermönchs, das er vor fünfzig Jahren meiner Mutter übergab. Das bezaubernde Aroma von Walnussbrot bildet einen perfekten Kontrast zu salzigen oder süß-säuerlichen Gerichten. Unbedingt frische Walnüsse verwenden!«

Walnuss-Sultaninen-Brot

Für 4 kleine Laibe

½ l Wasser, 250 g Walnusskerne (zerkleinert), 100 g Sultaninen, 4 EL Olivenöl extra vergine, 15 g Salz, 5 g schwarzer Pfeffer, 2 EL Zucker, 21 g Frischhefe, 600 g Mehl Type 405, 1 EL Schmalz (Zimmertemperatur), 2EL Akazienhonig

Zubereitungszeit: ca. 2 ½ Stunden

Das Wasser in einen Topf geben und mit den Nüssen, den Sultaninen, 2 EL Olivenöl, 5 g Salz, dem Pfeffer und dem Zucker 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen, dann die zerbröckelte Hefe hinzufügen. Das gesiebte Mehl auf ein Backbrett geben, das restliche Salz hinzufügen und in die Mitte eine Mulde drücken. Schmalz, restliches Olivenöl und die Walnuss-Sultaninen-Mischung hineingeben. Das Ganze sorgfältig zu einem glatten Teig kneten und zugedeckt an einem warmen Ort ­­1 Stunde gehen lassen. Danach den Teig erneut gut durchkneten, in vier kleinere Stücke teilen und diese zu Laiben formen. Noch einmal 20 Minuten gehen lassen, bis die Laibe etwa doppelt so groß sind, dann im Backofen bei 170 Grad 40 Minuten backen. Die Brote herausnehmen und noch heiß rundum mit dem Akazienhonig bestreichen.

Kleine Koch­schule

Zusätzliche Ideen, Tipps und Tricks zu diesem Rezept, können Sie hier mit SZ Plus lesen: