Saftiger Castella-Biskuitkuchen

Dieser Kuchen hat es von Portugal bis nach Japan geschafft: Das Geheimnis des Castellas ist Vanille-Öl. Das macht ihn unwiderstehlich saftig.

Süßes aus zwei Welten: saftiger Castella-Biskuitkuchen.

Foto: Reinhard Hunger; Styling: Christoph Himmel

»Portugal war im 16. Jahrhundert das erste europäische Land, das mit Japan Handel trieb. Daher finden sich einige ursprünglich portugiesische Gerichte in der japanischen Küche: Tempura, bei dem Gemüse, Fisch, Krustentiere frittiert werden, oder eben der in Japan sehr beliebte Castella-Kuchen.«

Castella

Für 8 Personen

  • 110 g Mehl
  • 30 ml Milch
  • 30 ml Vanille-Öl (mildes Olivenöl mit ausgekratzten Vanilleschoten ziehen lassen)
  • 5 ml Sojasauce
  • 3 Eier
  • 2 Eigelb
  • Mark ½ Vanilleschote
  • 80 g Zucker
  • 60 g Honig
  • etwas brauner Zucker

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten

Mehl sieben. Milch mit Vanille-Öl und Sojasauce mischen. Eier, Eigelb, Vanillemark und Zucker über einem Wasserbad in einer Schüssel aufschlagen, bis die Masse etwa 60 Grad hat. Diese warme Mischung in eine Küchenmaschine geben und nochmals aufschlagen, bis das doppelte Volumen erreicht ist. Honig leicht erwärmen und flüssig zur Ei-Masse geben. Nun das gesiebte Mehl unterheben. Zum Schluss die warme Milch mit dem Vanille-Öl und der Sojasauce langsam in die Masse einarbeiten. Die Castella-Masse in eine gefettete und mit braunem Zucker ausgestreute Form geben. Noch mal etwas braunen Zucker obendrauf geben. Die Form mehrmals auf den Tisch klopfen, damit die Luftblasen entweichen können. Bei 160 Grad Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Den fertigen Castella aus dem Ofen nehmen, mit einem Küchentuch abdecken und auskühlen lassen, damit er schön saftig bleibt. Dann in gleichmäßige Balken schneiden.

Kleine Koch­schule

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