Kartoffelbrot mit Rosmarin und Miso

Dieses Brot mit einer feinen asiatischen Note lässt sich leicht nachbacken. Unser Kolumnist hat auch einen Tipp für eine besonders schöne Kruste parat.

Foto: Reinhard Hunger; Styling: Katrin Grün

»Meine Kinder finden grundsätzlich alles großartig, was mit Teigkneten zu tun hat, und dieses Rezept meiner Kollegin Tanya ist leicht nachzubacken. Ein Tipp für eine noch schönere Kruste: Unter das eigentliche Backblech bzw. den Rost im Ofen ein Blech mit ein paar Eis­würfeln schieben.«

Kartoffelbrot mit Rosmarin und Miso

Für 1 Brot

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  • 150 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend; geschält und gekocht; beim Abgießen Kochwasser ­auffangen)
  • 350 g Mehl (am besten Weizenmehl Type 405 und Dinkelmehl gemischt)
  • 1 TL Salz
  • 7 g Trockenhefe
  • 2 TL Misopaste (dunkel oder hell, je nach Vorliebe)
  • 2 TL getrocknete Rosmarin­nadeln
  • 250 ml Kartoffelkochwasser (nur leicht gesalzen)
  • etwas Olivenöl
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Meersalz/Fleur de Sel

Zubereitungszeit: 1 Stunde plus 1,5 Stunden Ruhezeit

Die gekochten Kartoffeln zusammen mit dem Mehl zwischen den Fingern zerreiben. Salz, Trockenhefe, Misopaste, Rosmarinnadeln und lauwarmes Kartoffelkochwasser hinzufügen. Die Masse 8 bis 10 Minuten zu einem Teig kneten. Teig in eine mit Olivenöl gefettete Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Teig auf einer geölten Arbeitsfläche nochmals leicht kneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben. Mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer und Meersalz bestreuen. Teig weitere 30 Minuten ruhen lassen, dann bei 220 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Danach weitere 15 Minuten bei 180 Grad backen. Kartoffelbrot auf einem Gitter auskühlen lassen.