
Die Dörfer der Paschtunen, des größten Stammes in Afghanistan, haben bisher keine Milizen aufgestellt. Aber auch dort wächst die Bereitschaft, mit den Amerikanern zusammenzuarbeiten. Die NATO-Soldaten werden nicht geliebt, ja nicht einmal gemocht, aber die Menschen sind der Kämpfe müde. Das Konzept der Bewaffnung von Milizionären wurde im Irakkrieg entwickelt. Ob es in Afghanistan mit seiner ethnischen Vielfalt, den Clanstrukturen und den Überresten traditioneller Ordnungen funktioniert, ist noch nicht abzusehen.
Ausflugsstimmung in Gardez
Anzeige
Über die Provinzhauptstadt Lowgars, Pol-e Alam, geht es weiter nach Süden. Bei Altamur beginnen die Ausläufer des Spin Range, einer über 4000 Meter hohen Bergkette; die Passstraße geht bis auf knapp 3000 Meter. Im Tal liegt Gardez, die Hauptstadt der Provinz Paktia. Es herrscht an diesem Freitag wunderbares Wetter, meine Bedenken weichen fast einer Ausflugsstimmung. Dabei gäbe unsere Fahrt durchaus Anlass zur Sorge: Viele der entgegenkommenden Fahrzeuge sind Pickup-Trucks, auf deren Ladefläche stehen junge Männer, alle mit Sturmgewehren bewaffnet. Nicht alle tragen Uniform.
Unser Taxi wird meist ignoriert, manchmal winken Männer am Straßenrand, die mitfahren wollen. Wenn sie uns sehen, senken sie die Arme und warten auf das nächste Taxi. Als ich Mansur frage, ob wir anhalten können – vielleicht sogar mit einigen Leuten sprechen –, sieht er mich entsetzt an. Es wäre viel zu gefährlich, warnt er, unsere Anwesenheit würde sich herumsprechen, einige Anrufe mit dem Handy würden genügen, unsere Tarnung wäre aufgeflogen. Ein »Ausflug« bleibt dies nur, solange uns niemand als Ausländer erkennt.
In Gardez treffen wir viele Menschen auf den Straßen an; die Männer gehen zur Moschee, zum Freitagsgebet. Wir fahren zum Stützpunkt der Vereinten Nationen, dort wollen wir übernachten. Das Camp liegt etwas außerhalb der Stadt. Vor dem Eingang setzt Mansur meine Übersetzerin und mich ab. Er will auch zur Moschee und dann unsere Gesprächspartner aufsuchen.
Das Camp ist schwer gesichert: Betonblöcke, Stacheldraht, Sicherheitspersonal mit automatischen Waffen. Nach diversen Telefonaten und einigem Hin und Her mit Walkie-Talkies dürfen wir hinein. Es ist sonntäglich still. Wir warten in der Sonne; schließlich kommt eine junge südafrikanische UN-Mitarbeiterin, mit ihr und einigen ihrer Kollegen essen wir zu Mittag. Dann beziehen wir unser Quartier, eine Mischung aus Baracke und Wohnwagen. Die Zimmer sind kühl, die Vorhänge zugezogen. Jedes Zimmer hat einen elektrischen Ofen. Wieder überkommt mich das Gefühl sonntäglicher Ruhe auf dem Land – fehlt nur der Klang von Kirchenglocken. Die afghanische Realität bleibt außen vor.
Es dämmert schon, als Mansur uns anruft. Er stehe mit seinem Taxi vor dem Eingang des Camps. Im Haus eines geachteten Mannes, so berichtet er, würden einige Männer zusammenkommen. Sie wollten gern mit mir reden. Auf der kurzen Fahrt erklärt mir Mansur, wer die Männer sind: einige Dorfälteste, ein ehemaliger Polizeioberst, Clanchefs. Alle unterstützen sie die Aufständischen. Wir fahren durch die Stadt. Das abendliche Sonnenlicht lässt die Ärmlichkeit der Straßen in orientalischen Bildern verschwimmen. Wir halten vor einem großen Haus in einer staubigen Straße. Einige Schafe laufen über die Straße, Kinder betrachten mich neugierig. Wir warten, bis sich die Tür öffnet und ein Mann, um die fünfzig Jahre alt, mit einem Jungen, den er an der Hand hält, auf uns zugeht. Wir begrüßen uns. Er bittet mich ins Haus. Wir steigen durch ein enges Treppenhaus in den ersten Stock. Er führt mich in einen großen Raum, dort sitzen sieben Männer. An der Stirnseite, gestützt auf einige Kissen, ein großer, kräftiger Mann. Er ist wohl einer der Ältesten in der Runde. Bei meinem Eintritt steht er auf, geht mir entgegen und gibt mir die Hand.
(Lesen Sie auf der nächsten Seite: ein Treffen mit den Clanchefs)
Die Leuchte
Das Modul-Regal
Der Eimer
Der Stapelhocker
20 Jahre
Sagen Sie
Perfekter Plan
CUS




17 Uhr 31
http://myshortbiography.blogspot.com/
LEARN TRUTH ABOUT UNITED NATIONS, AMNESTY INTERNATIONAL AS WELL AS NEW WORLD ORDER(MULTICULTURALISM = TERRORISM) GOVERNMENTS(Equal Employment Opportunity Commission) !!! NOT THERE TO PROTECT YOUR RIGHTS, BUT TO DENY YOUR RIGHT TO EXISTENCE !!!
ABDUCTIONS / FORCED BRAIN CHIP IMPLANTS / BLACKLISTING / FORCEFUL UNEMPLOYMENT / MK-ULTRA BRAINWASHING AGAINST WHITE(under "NAZI" lie) CIVILIAN POPULATION TODAY IN 2011/2012 ACROSS THE EUROPE AND NORTHERN AMERICA !!!
http://myshortbiography.blogspot.com/
WHY TO ACCEPT LIABILITIES FOR CRIMES COMMITTED WHEN WE CAN SIMPLY ASSASSINATE OUR VICTIMS(YOU) THANKS TO HUMAN RIGHTS ORGANIZATIONS AND FREE PRESS/MEDIA(most severe censorship of genocide ever !!!)!!
Related to WHITES AREN?T WELCOME IN AMERICA ANY LONGER !!! http://www.youtube.com/user/BostjanAvsec