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aus Heft 30/2009 Sprache 2 Kommentare

Mein erster Brief

»Mann möchte es nicht erwenen«: In Deutschland leben Millionen von Analphabeten. Wir haben Menschen, die gerade lesen und schreiben lernen, gebeten, uns von ihren Erfahrungen zu berichten.

Von Martin Langeder (Redaktion) 


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Eine Speisekarte im Restaurant lesen? Eine SMS tippen? Für Analphabeten steckt der Alltag voller Rätsel. Wie viele Menschen in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben können, ist unbekannt: Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung geht von vier Millionen Erwachsenen aus, die ihre Muttersprache nicht ausreichend beherrschen. Viele verbergen ihre Schwäche jahrelang, ehe sie sich in einen Alphabetisierungskurs an der Volkshochschule wagen. Derzeit besuchen etwa 20 000 Erwachsene solche Kurse. Erste Lernerfolge stellen sich bei den meisten nach 100 bis 150 Unterrichtseinheiten ein. Wir haben Teilnehmer von Lese- und Schreibkursen in München, Hamburg und Köln gebeten, uns einen Brief zu schreiben – darüber, wie es ist, sich mit den Buchstaben anzufreunden.


Weitere Informationen unter www.alphabetisierung.de

Danke für die Unterstützung: Tatjana von Rosenstiel, Johanna Kauter (VHS München), Martina Morales (VHS Köln), Almut Schladebach (VHS Hamburg).


Kommentare

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  • Achim Scholz (0) In der ABC-Zeitung, einer Online-Zeitung von Lernenden in Alphabetisierungskursen der VHS Oldenburg findet man interessante authentische Texte zur Lebenswelt funktionaler Analphabeten und zu den möglichen Erfolgen in Lese- und Schreibkursen. Ein Blick in die monatlich erscheinenden Ausgaben lohnt sich (www.abc-projekt.de)!
  • Domingos Schmidt (0) Schöner Text. Ich habe letztens auch einen interessanten Text zum Thema "Lesen lernen" gelesen:
    http://www.oliveira-online.net/wordpress...
    Interessant ist ja, dass Lesen können nicht automatisch bedeutet, dass man auch schreiben kann.