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aus Heft 39/2010 Die Gewissensfrage 39 Kommentare

Die Gewissensfrage

Ein evangelischer Kindergarten verzichtet aufgrund muslimischer Kinder der Einfachheit halber ganz auf Schweinefleisch. Darf man dagegen protestieren?

Von Dr. Dr. Rainer Erlinger  Illustration: Marc Herold





»Mein Sohn besucht einen evangelischen Kindergarten. Dort sind auch muslimische Kinder, die kein Schweinefleisch essen dürfen, was bisher individuell geregelt wurde. Nun hat die Kindergartenleitung beschlossen, dass es der Einfachheit halber generell kein Schweinefleisch mehr geben wird. Ich habe nichts dagegen, dass manche Kinder aus religiösen Gründen auf Schweinefleisch verzichten, aber warum soll dies auch für meinen Sohn gelten? Darf ich gegen diese Regelung protestieren?« Karl r., Berlin


Moment, dachte ich beim Lesen der Frage, ein evangelischer Kindergarten? Weil ich kurz darauf Wolfgang Huber, den ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden traf, fragte ich ihn und erhielt eine überraschende Auskunft: Dieser Fall sei doch fast wörtlich in der Bibel geregelt. Beim Apostel Paulus gehe es an zwei Stellen um die Frage, ob man Opferfleisch essen darf oder sich an das Verbot von unreinen Tieren – als solche gelten Schweine in Judentum und Islam – halten soll. Paulus lehnte entsprechende Verbote ab, meinte aber, für Christen sei aus Nächstenliebe die Rücksicht das Wichtigste: »Darum, so die Speise meinen Bruder ärgert, wollt ich nimmermehr Fleisch essen, auf dass ich meinen Bruder nicht ärgere« (I Korinther 8,13). Sowie: »So aber dein Bruder um deiner Speise willen betrübt wird, so wandelst du schon nicht nach der Liebe« (Römer 14,15).
So weit dazu.

Daneben sehe ich aber noch einen zweiten Aspekt, den ich einmal so formulieren möchte: Vielleicht sollte der Kindergarten auch noch Kinder aufnehmen, die buddhistisch, hinduistisch oder im Jainismus erzogen werden. Dann wären vermutlich einige darunter, die aus religiösen Gründen vegetarisch leben und konsequenterweise würde zu Mittag vegetarisch gekocht. Das wiederum schiene mir das Sinnvollste. Man muss sich klarmachen, dass es um fünf von 21 wöchentlichen Mahlzeiten geht, also um weniger als ein Viertel. Man kann ohnehin streiten, ob man nicht aus ethischen Gründen auf den Verzehr von Tieren verzichten sollte – ich finde, es spricht viel dafür.
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Auf jeden Fall aber sollte man es reduzieren. Gerade in einem Kindergarten: Zum einen ist es gesünder, zum anderen werden die derzeit vertilgten Fleischmengen ganz überwiegend mittels industrieller Tierhaltung hergestellt – mit massiven Folgen für die Tiere, die Umwelt und das Klima. Speziell das Klima geht vor allem zu Lasten der Kinder. Die geschmackliche Fleischkonditionierung zu durchbrechen und zu zeigen, dass man auch ohne Fleisch gutes Essen zubereiten kann, halte ich deshalb für eine wichtige erzieherische Aufgabe.

Bei fünf von 21 Mahlzeiten im Kindergarten bleibt – so man es unbedingt will – immer noch Raum genug für verantwortungsvollen Fleischgenuss im Sinne eines Sonntagsbratens. Der kann dann auch vom Schwein sein, muss es aber nicht.

Kommentare

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Kommentar:

  • Antonietta Tumminello (0) Ein Deutscher isst ungefähr 200 Gramm Fleisch pro Tag. Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf und rund 6,5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land. Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen, wenn man die Tiere in Massen züchtet und im Akkord tötet. Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere, sie ist auch schlimm für unsere Umwelt, für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt. Es gibt viele gute Gründe, nie mehr Fleisch zu essen. Aber eigentlich reicht schon einer...!
  • Franz Josef Neffe (0) Schnitzel kann es nicht erwarten,
    möchte in den Kindergarten,
    möchte fort von Mama Schwein,
    doch es darf nicht - wie gemein!
    Tät sich gern zum Braten geben.
    Geht nicht - muss noch weiterleben!
    Erst wenn groß ist die Sabine,
    Schnitzel kommt in die Kantine
    und man haut es in die Pfanne,
    und dann kriegt es doch die Anne.
    Nix geschieht so, wie man´s möcht!
    Ach, das Leben, es ist schlöcht,
    kommentiert zu dem Betreffe
    schnitzellos Franz Josef Neffe.
  • Walter Kreuder (1) Die Lösung ist doch ganz einfach: An Stelle der festen Mahlzeit erhalten alle Kinder einfaches Wasser. Das löscht den Durst und läßt in der richtigen Menge das Hungergefühl verschwinden. Und wenn die Kinder dann Nachmittags zu Hause sind, können sie das landestypische, religionstypische oder familientypische Essen gereicht bekommen. Das Problem hierbei ist nur das, daß in den Familien heute großteils Kochen unbekanntist. Kochen beschränkt sich oft auf die Zubereitung vorgefertigter Produkte "Warm machen". Das sieht man auch bei Befragungen von Essenteilnehmern an den ständig größer werdenden Tafeln. Nö, kochen tue ich nicht, das kostet mich hier praktisch nix, ich bin arm und das Essen ist warm.Ja, Obst nehm ich mit und auch den Schlemmertopf in der Büchse. Von dem Gemüse (von dem ich nicht alle Namen kenne) nehme ich nur wenig mit; im Prinzip kann ich damit nur wenig anfangen.
    Bei Wasser sind die sogar die strengsten Vegetarier befriedigt, auch die buddhistisch, hinduistisch oder im Jainismus erzogenen Sprößlinge und deren Eltern.
    Und jeder ist gleichgeschaltet.
    Sicher findet sich im Koran. in der Bibel oder in den Gebetsmühlen ein Hinweis auf Wasser, so daß alle zufrieden sein können.
    Und wer sein Gewissen bezüglich Verfügungstellung von Essen beruhigen möchte, der drückt nach der PET-Flaschen-Rückgabe bei LIDL einfach den rechten der beiden Knöpfe und schon hat die Tafel eine Spende in Höhe des Pfandes und LIDL einen Spendenbetrag, der gegen deren Gewinn verrechnet wird.
  • Leo Rosarius (0) Sorgfältiges Lesen der Ausgangssituation erspart so manchen Aufreger weiter unten, nirgendwo steht, die muslimischen Eltern hätten darauf bestanden, dass es nun kein Schweinefleisch mehr gibt. Die Maßnahme wird mit Vereinfachungsgründen begründet, was auch nachvollziehbar ist. Immer unterschiedliche Mahlzeiten zubereiten und aufpassen, dass keine Verwechslungen vorkommen, ist eine zusätzliche Belastung für das Personal, mal ganz abgesehen davon, dass man nicht immer zuverlässig verhindern kann, dass Ali und Hussein sich mal das Bockwürstchen von Janine oder Paula mopsen.

    Es geht also mal wieder ums Prinzip. Es sehen alle ein, dass zuviel (Schweine)fleischkonsum sowieso nicht gesund ist, zumal wenn das Fleisch eventuell aus Massentierhaltung kommt. Man hat aber was dagegen, dass jetzt wegen der muslimischen Kinder auf Schweinefleisch verzichtet wird. Hätte der Kindergarten mit gesundheitlichen oder (kommt doch immer gut) Kostenaspekten argumentiert, dann würden also eine ganze Menge derjenigen Leser der gleichen Maßnahme zustimmen, die sie jetzt ablehnen.

    Es findet also ein Machtkampf statt, es hat was von "solange Du Deine Füße unter meinen Tisch streckst ....".

    Die plakativen Aufzählungen, wie radikal und teilweise brutal derartige Fragestellungen in arabischen Ländern gelöst werden, hat auch was von "der hat mir mein Förmchen aus dem Sandkasten geklaut, jetzt kriegt er dafür aber Eimerchen ... bäh". Wir wollen doch nicht wirklich aus Paritätsgründen die gleichen Verhältnisse bei uns einführen.

    Natürlich müssen muslimische Kinder, die religiös erzogen werden, lernen, dass sie in der Wahl ihrer Speisen auf ihre religiösen Gesetze achten müssen. Das zu vermitteln, ist Sache ihrer Eltern. Der Kindergarten muss dafür Sorge tragen, dass alle Kinder eine optimale Betreuung einschließlich eines vernünftigen Essensangebotes bekommen und denkt da erst mal pragmatisch: Wenn sich da ein paar Dinge mit Sonderaufwandvermeidung für die Beschäftigten, mit gesundheitlichem Nutzen und Vermeidung von Problemen für die muslimischen Kinder realisieren läßt - wo anders nennt man das eine "win-win"-Situation.
  • Michael Geyer (1) Rainer Erlinger führte mehrere Punkte an, warum aus seiner Sicht der Verzicht auf Schweinefleisch hingenommen werden sollte. Für mich nachvollziehbar ist die ethische und medizinische Argumentation: Eine Reduzierung des Fleischkonsum ist gut für die Umwelt und die Gesundheit. Auch ich halte dies für vernünftig, bin allerdings kein Vegetarier.
    Nicht nachvollziehen kann ich Rainer Erlingers Antwort, wenn er versucht, die Verbindung zu religiösem Kontext herzustellen. Zum einen ist aus der Fragestellung heraus nicht ersichtlich, ob der fragende Vater oder sein Sohn evangelische Christen sind. Es könnte also durchaus sein, daß eine religiöse Argumentation den Fragenden gar nicht interessiert.
    Wie auch immer, Erlinger erwähnt sein Treffen mit Wolfgang Huber, dem den früheren Ratsvorsitzenden der EKD. Dieser nun argumentiert mit der Bibel: Christen sollten aus Nächstenliebe Rücksicht üben und auf Fleischkonsum verzichten. Ich frage mich an dieser Stelle: Muß man Kinder schon zur Nächstenliebe zwingen, indem man ihnen keine Wahl läßt, ob Schwein oder Rind?
    Wirklich dubios wird Erlingers Argumentation aber spätestens dann, wenn er schreibt: "Vielleicht sollte der Kindergarten auch noch Kinder aufnehmen, die buddhistisch, hinduistisch oder im Jainismus erzogen werden. Dann wären vermutlich einige darunter, die aus religiösen Gründen vegetarisch leben und konsequenterweise würde zu Mittag vegetarisch gekocht."
    Aha. Erlinger äußert sich mit der Wortwahl "Dann wären vermutlich einige darunter [..]" bewußt vorsichtig. Zurecht: bei meinem letzten Besuch in einem indischen Restaurant gabe es durchaus einiges an Fleisch, und auch bei meinem Rundgang um den Poatala-Palast wird offensichtlich das Buddhisten nicht ausnahmslos Vegetarier sind, auch Tendzin Gyatsho nicht, der aktuelle Dalai Lama. Ich empfehle, mal ein paar der blutrünstigen Darstellungen in manchen tibetischen Tempeln anzusehen. So sehr viel Rücksicht wird da nicht genommen auf die vegetarische Bevölkerungsgruppe.
    Weiterhin finde ich es seltsam, daß Erlinger den Kindergarten dazu ermuntert, Kinder mit anderen Religionen aufzunehmen. Der Autor will dies sicherlich nicht implizieren, aber es wird hier doch implizit der Eindruck erweckt, der Kindergarten würde dies bisher nicht tun. Diese Aussage entbehrt meines Erachtens jede Grundlage. Vielleicht gibt es in dem Kindergarten schon längst sich vegetarische ernährende Kinder? Jeder Kindergarten kann nur die Kinder aufnehmen, die um Aufnahme bitten.
    Darüber hinaus zeigt der Artikel wieder einmal engstirnige Sicht und Konzentration auf die religiösen Aspekte. Erlinger begeht hier den gleichen Fehler wie Bundespräsident Wulff, für den Atheisten offensichtlich nicht zu "Allen Deutschen" gehört (Michael Schmidt-Salomon, http://hpd.de/node/10406). 34,6% der Deutschen sind inzwischen konfessionsfrei (www.fowid.de). Warum nicht den Appell an den Kindergarten richten, doch mehr Atheisten aufzunehmen? Darunter sind vermutlich auch einige Vegetarier.
    (www.atheolgoie.de)
  • Matthias Schindler (0) Noch was möchte ich bemerken: Paulus spricht nicht davon, daß Christen vor anderen Religionen kuschen sollen, sondern über den Umgang unter Christen, die verschiedener Meinung sind. Manchmal schon traurig, wie wenig Ahnung manchen "Theologen" von echter Bibelauslegung haben. In Deutschland wird es langsam echt peinlich.
    Außerdem ist die Problemlösung ganz einfach - wie schon mehrfach angedeutet: Es ist ein EVANGELISCHER Kindergarten - d.h. daß es bestimmte Regeln und VOraussetungen gibt - und wer damit nicht einverstanden ist, soll gefälligst den Mund halten oder sich in irgendeinen Walddorf-Kindergarten verziehen. Wo sind wir denn, daß wir als Christen immer die dummen Schweine sein sollen, die ständig und überall zu duckmäusern zu haben.
  • Thomas Hoffmann (0) @ Erol Akdag:
    " Ich finde einige der Teilnehmer tun so als ob sie bestimmen was die deutsche Kultur ist, eine christliche nämlich. Aber die Geselllschaft in Deutschland verändert sich, besonders in den Städten und dem muss Rechnung getragen werden."
    Ach so?! WIR angestammte Einwohner in Deutschland dürfen das Ihrer Meinung also schon gar nicht mehr? Sozusagen unser HAUSRECHT wahrnehmen? Soso!
    Frage mal: Waren Sie schon mal in den Vereinigten Arabischen Emiraten? Ich schaue mir das berufsbedingt inzwischen zum x-ten Male an seit 10 Jahren. Ist im Prinzip eine 'aufgeklärte' islamische Diktatur. Und inzwischen vollkommen unterwandert (zu bestimmt 75%!) von nichtislamischen Einwandern, als da wären: angloamerikanische Banker, deutsche Ingenieure, russische, afrikanische und thailändische Nutten, indische Buddelflinks, phillipinische Housemaids, chinesisches Hotelpersonal... und (fast) alles nicht islamisch! Wenn es nach Ihnen, Herr Akdag ginge, dann würden hier überall die Glocken läuten, buddhistische Priester trommelnd ihre Götter durch die Straßen tragen etc. Und?! Nix davon! Gar nix! Und warum? Weil die alle keine Lust haben, ihre Religion auszuleben? Nee - weil seitens der Machthaber erbarmungslos dreingeschlagen wird, wenn hier die islamische Ordnung in Frage gestellt werden sollte.
    Beispiele:
    * Vor einer Woche wurde der ehemalige australische Football-Captain Craig Moore wegen D 'n D eingeknastet (Drunk & Drive).
    * Sie kriegen hier KEIN Schweinefleisch, auch nicht auf Nachfrage und dürfen auch keins einführen. Auch als Nicht-Moslem nicht. Es wird aber in Dubai zumindest nicht drauf kontrolliert bei der Einreise.
    * Mehrere Arbeitskollegen bekamen bereits Ärger wegen despektierlichem Verhalten im Straßenverkehr, als sie z.B. auf sechsspuriger Straße und zähfließendem Verkehr einem von hinten auffahrenden wild hupenden großen Jeep den Finger gezeigt hatten - weil: wohin denn ausweichen? Natürlich jedesmal ein lokaler Araber drin, der ohne Rücksicht auf Verluste das Fahrzeug der Gegenseite ausbremste und entweder mit der Polizei drohte oder seine Bodyguards vorschickte. Da darf man dann buchstäblich auf den Knien rutschen und schwören, daß man das nie wieder tut!
    * Sämtliche mir bekannten Autounfälle mit Arabern, in die Western Expats verwickelt waren, gingen zum Schaden der ungläubigen Expats aus. Auch meine.
    * Indischer Bekannter (Hindu) wurde nach Barbesuch (ist gestattet in Dubai) von pakistanischem Taxifahrer (Moslem) ins benachbarte Sharjah 'entführt' (Alkohol nicht gestattet) und der Polizei übergeben. Mehrere Wochen Knast wegen Alkoholgenuß.
    * Alle Gastarbeitertätigkeiten laufen hier per "Sponsoring" ab: Der Arbeitgeber behält den Paß des Gastarbeiters ein, ist für ihn verantwortlich und kann dann mit ihm machen, was er will - vor allem dem Gastarbeiter ohne Paß das freie Bewegungsrecht nehmen. Und wenn Job zu Ende, dann 30 Tage Zeit für neuen Job - ansonsten: RAUS!
    * Man wird in Dubai höflich gebeten, solche 'Kulturveranstaltungen' wie Ramadan doch bitte zu respektieren. In Sharjah wird man dazu gezwungen. Also ich hätte mich im September dort nicht mit 'nem Burger am Tage auf die Straße stellen dürfen.
    * Irgendwelche Einsprüche wegen 'nächtlicher Ruhestörung' - weil vom Minarett runter schon früh halb fünf zum Gebet 'gerufen' wird (der Singsang klingt einfach nur scheußlich für westliche Ohren) kann man sich auch klemmen.
    * Wegen irgendwelcher Geschlechtskrankheiten sollte man als Western Expat nur zu einem wirklich gut bekannten ebenfalls westlichen Doc gehen. Oder besser gleich heimfliegen. Ansonsten ist das 'Förderung der Prostitution' und man fliegt raus - wenn man Glück hat.
    * Auf Rauschgift steht die Todesstrafe.
    Letztere beide Sachen bitte nicht zu einem Urteil über mich verwenden. Ich sage das nur, weil zuhause inzwischen die jungen Mädels vor 'Loverboys' gewarnt werden und der Drogenhandel daheim auch zu einem guten Teil in libanesischer und albanischer Hand ist. Wer's nicht weiß: Ein 'Loverboy' ist kein Strichjunge, sondern ein minderjähriger Zuhälter - und in den publizierten Fällen meistens aus der Kulturbereichererszene.

    Und? Entweder wissen da unsere Dauer-Empörten, z.B. die Frau Roth und der Herr Ströbele nix davon (Kann es denen mal einer sagen? Irgendjemand, der das liest, wir die doch kennen!) oder die wollen es nicht hören. Jedenfalls regt sich da KEINER von denen drüber auf! Aber ICH sehe nicht ein, wieso ich zuhause unseren Zuwanderen aus Anatolien den roten Teppich ausrollen soll für nix, wenn ich bei der Gegenseite merke, daß ich nur in ihrem Land wohlgelitten bin, wenn ich entweder Kohle reinbringe oder westliche technische Errungenschaften. Sobald ich man mich hier als 'nutzlos' ansieht, fällt die Tür ins Schloß.
  • Jutta Krosdorf (1) Ihren Standpunkt kann ich nur begrüßen und teilen. Ich bin keine Vegiterierin, plädiere aber dafür, dass Fleisch eher die Ausnahme und nicht die Regel ist.
  • harry hirschmüller (0) sie können ihre religion ja für sich ausüben. wer kein schweinefleisch essen, will - bitte schön. das ist aber nicht das problem derjenigen, die schweinefleisch essen. muslimische eltern wissen, dass in christlichen kindergärten schweinefleisch gegessen wird, also sollten sie ihre kinder dort nicht betreuen lassen, statt den christen ihre regeln diktiern zu wollen.
  • Erol Akdag (0) Ich finde einige der Teilnehmer tun so als ob sie bestimmen was die deutsche Kultur ist, eine christliche nämlich. Aber die Geselllschaft in Deutschland verändert sich, besonders in den Städten und dem muss Rechnung getragen werden. Wenn die Menschen eine andere Religion haben und Kopftücher tragen wollen, dann sollen sie das auch tun dürfen. Denn jeder hat das Recht seine Religion frei auszuüben. Aber alles muss in Rahmen des Grundgesetzes bleiben. Sie können von den Menschen nicht fordern sich komplett anzupassen.

    Wenn der Kindergarten beschlossen hat aus Einfachheit nur Mahlzeiten ohne Schweinefleisch anzubieten, heisst das nicht das die gesamte deutsche Gesellschaft sich aufgibt und sich der muslimischen Vorstellung anpasst.
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