aus Heft 51/2011 Gesellschaft/Leben 11 Kommentare
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Wir leben in hektischen Zeiten: 33 Vorschläge, wie Sie Ihr Leben noch schneller machen können. (*Bonus-Tipp: Verschwenden Sie keine Zeit mit Überschriften!)
Von Till Raether und Johannes Waechter Illustration: Till Hafenbrak
[1] Hängen Sie sich Ihren Fahrschein in einer durchsichtigen Hülle um den Hals.
[2] Tragen Sie Socken statt Kniestrümpfe.
[3] Übernehmen Sie im Fitnessstudio an den Geräten unbesehen die Einstellungen Ihres Vorgängers.
[4] Von Kindern lernen: Wenn Sie vom Sofa zum Regal wollen, rennen Sie.
[5] Schnallen Sie sich nicht vorm Losfahren, sondern erst an der ersten roten Ampel an. Machen Sie sowieso schon? Prima, weiter so.
[6] Lesen Sie am Kiosk nur noch jeden zweiten Tag die Bild-Schlagzeile.
[7] Gucken Sie nicht wie sonst zweimal hin, wenn Sie Angela Merkel im Abendkleid sehen.
[8] Für Frauen: Lassen Sie beim Sex den BH an, wie in einer amerikanischen Fernsehserie.
[9] Für Männer: Lassen Sie beim Sex das sogenannte »Vorspiel« weg (oder die Frage »Wie war ich?«).
[10] Bieten Sie jemandem das Du an, den Sie bislang siezen, denn Duzen ist schneller als Siezen.
[11] Gehen Sie dazu über, nur noch einsilbige Wörter zu verwenden. Sagen Sie nicht: »Danke, ich mache mir wenig aus frittiertem Seelachsfilet«, sondern: »Ich und Fisch im Teig? Ach, nein.«
[12] Behalten Sie immer Ihren Schal an.
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[13] Bestellen Sie Döner, Burger oder Pommes immer »mit alles«, um Nachfragen zu vermeiden.
[14] Postieren Sie sich beim Museumsbesuch stets so, dass Sie zwei Bilder gleichzeitig betrachten können.
[15] Parken Sie näher am Bordstein.
[16] Rufen Sie nur noch Menschen an, deren Nummer Sie als Kurzwahl gespeichert haben.
[17] Von Kindern lernen: Werfen Sie Ihren Mantel nach dem Ausziehen unter die Garderobe, statt ihn aufzuhängen.
[18] Er ist jetzt drei Monate tot; Sie brauchen sich nicht jedes Mal innerlich vor Steve Jobs zu verneigen, wenn Sie Ihr iPhone einschalten.
[19] Kürzen Sie Ihre Postanschrift: Wenn Sie zum Beispiel in der Albert-Schweitzer-Straße in Neuperlach wohnen, ziehen Sie in die Albistraße nach Laim.
[20] Wählen Sie einen Fingernagel aus, den Sie nur jedes zweite Mal schneiden, und wechseln Sie von links nach rechts.
[21] Von Kindern lernen: Ziehen Sie Ihre Schuhe aus, ohne vorher die Schnürsenkel zu öffnen.
[22] Eigentlich eh klar: Sofort nach Betreten des Fahrstuhls hauen Sie auf den »Tür schließen«-Knopf.
[23] Bestellen Sie in der Kneipe ausdrücklich ein »6:59-Minuten-Pils«.
[24] Verzichten Sie darauf, Ihren Hosenstall zu schließen. Frische Luft hat schließlich noch niemandem geschadet.
[25] Stecken Sie immer einen Riegel Schokolade auf einmal in den Mund.
[26] Trinken Sie in der Bar lieber drei Kurze statt einen Longdrink.
[27] Tragen Sie ein T-Shirt mit der Aufschrift »Nein, ich habe keine verdammte Payback-Karte«.
[28] Bohren Sie gleichzeitig im rechten und im linken Nasenloch.
[29] Wählen Sie für Ihren Internetbrowser eine Startseite ohne Bilder und viel Text, zum Beispiel www.drguttenberg.de
[30] Unterziehen Sie die Liste derer, die Sie in Ihr Nachtgebet einschließen, einer strengen Überarbeitung.
[31] Falls Sie nicht gerade in Berlin-Neukölln wohnen: Lehnen Sie Ihre Haustür an, statt sie abzuschließen.
[32] Statt sich am Telefon zu verabschieden, hängen Sie einfach ein.
[33] Lesen Sie das Streiflicht immer erst ab dem zweiten Satz.
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11 Uhr 10
10 Uhr 58
10 Uhr 58
[26] Trinken Sie in der Bar lieber drei Kurze statt einen Longdrink.
eines Longdrinks
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod und so.
10 Uhr 43
15 Uhr 48
... das ist so eine Sache. Ich als ehemaliger Computerspieler erinnere mich manchmal an frühere RPG/FPS und bin für manche Strecken zu ungeduldig und laufe an Stelle zu gehen (Capslock).
18 Uhr 52
13 Uhr 19
09 Uhr 11
08 Uhr 42
20 Uhr 31