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aus Heft 20/2012 Aus dem Magazin

Radiergummi fürs Gehirn

Illustration: Pascal Cloëtta Protokolle: Thomas Bärnthaler, Tobias Haberl, Alexandra Lau

Die Hochkultur sieht nicht fern? Von wegen. Wir haben Künstler und Intellektuelle gefragt, bei welchen Sendungen sie hängenbleiben.



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Martin Mosebach

Schriftsteller
Ich habe einen sehr kleinen Fernseher, der mit einer bodenlangen Decke unter einem Tisch versteckt ist, weil ich Zimmer mit Fernseher nicht schön finde. Wenn überhaupt, kommt das Gerät in schlaflosen Nächten zum Einsatz. Ich liege dann auf dem Teppich und bleibe an erstaunlichen und beunruhigenden Dingen hängen. Am nächsten Tag bin ich jedes Mal wütend, so lange wach geblieben zu sein und mich im Halbschlaf durch die Programme gezappt zu haben. Vielleicht haben die Italiener die fortschrittlichste Art fernzusehen: Die geben dem Fernseher einen Platz in ihrem Leben, ohne ihn zu beachten.  Er läuft Tag und Nacht und spendet die Behaglichkeit eines flackernden Kaminfeuers.

Elke Heidenreich
Kritikerin und Schriftstellerin
Fernsehen ist wichtig, aber man darf sich nicht davon beherrschen lassen. Ich schaue heute viel weniger als früher, vielleicht ein bis zwei Stunden am Tag, am liebsten Nachrichten (muss sein!), Opern- und Konzertübertragungen, außerdem so oft wie möglich Kulturzeit, weil da die Themen behandelt werden, die mich interessieren, und Verbotene Liebe, weil es komisch ist und mir den Tag so schön zum Abend hin strukturiert. Ich schaue nie Sport, selten Talkshows, hasse Kochsendungen und vermisse eine gute Büchersendung. Neulich habe ich eine tolle Sache auf Vox entdeckt: Martin Rütter, der Hundetrainer. Sehr komisch. Inzwischen mache ich da selbst mit meinem Mops Vito mit!

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  • Aus dem Magazin

    Bier-Raketen

    Comicautor Randall Munroe beantwortet in seinem Blog die absurdesten Leserfragen streng wissenschaftlich. Wir haben ihn gefragt: Könnte der Alkoholgehalt im Blut aller Besucher, die beim Oktoberfest waren, eine Rakete antreiben? Wie weit würde sie fliegen? 

    Randall Munroe
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    Aus dem Magazin

    Sagen Sie jetzt nichts, Cro

    Seit etwa zwei Jahren hat Cro viel Erfolg und wenig Zeit. Der Musiker mit der Pandamaske im Interview ohne Worte über Hip-Hop-Posen, Kampfdrohnen und Sex mit Maske.