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aus Heft 40/2012 Ein Interview ohne Worte

Sagen Sie jetzt nichts, Aylin Tezel

Fotos: Tibor Bozi

Die Schauspielerin über ihre türkische Herkunft, was sie anderen Tatort-Kommissaren voraus hat und wie man als Mann ihr Herz erobert.



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Name:
Aylin Tezel
Geboren: 29. November 1983 in Bünde 
Beruf: Schauspielerin, Tänzerin 
Ausbildung: Ernst-Busch-Schauspielschule in Berlin (abgebrochen), Tanzausbildung
Status: Wer war noch mal Schimanski?

Im ICE von Berlin nach Dortmund. Ein Mädchen nähert sich dem Sitzplatz von Aylin Tezel und fragt: »Sag mal, bist du nicht Aschenputtel?« Verdutzt fragt sie zurück: »Ja, ich bin Aschenputtel. Aber wie hast du mich denn erkannt, als Aschenputtel sehe ich doch ganz anders aus?« Und das Mädchen antwortet: »Ja, schon, aber ich habe mir deine Augen gemerkt.« Tezel, dunkle Haare, kastanienbraune Augen, spielte 2011 die Hauptrolle in der WDR-Neuverfilmung des Grimm-Märchens und wirkt gerührt, wenn sie von dieser Zugbegegnung erzählt. Denn die Tochter einer deutschen Krankenschwester und eines türkischen Arztes ist es zwar inzwischen gewohnt, auf ihre Herkunft angesprochen zu werden, »aber es ist ein schöneres Gefühl, wenn man mit einer Rolle in Erinnerung bleibt«. Mit Almanya, der Geschichte einer türkischen Einwandererfamilie, hatte Tezel letztes Jahr ihren ersten Kinoerfolg, seit vergangener Woche ist sie die jüngste Kommissarin Deutschlands (Tatort Dortmund) und jetzt lief ihr neuester Film in den Kinos an: 3 Zimmer/Küche/Bad. Genug Stoff also, um mit der einen oder anderen Rolle in Erinnerung zu bleiben. »Unter uns: Ich kann nämlich gar kein Türkisch«, sagt Tezel.

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