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aus Heft 47/2012 Hotel Europa Noch keine Kommentare

»Hotel Bergland«, Sölden

Alte Familienfotos, Zirbelholzbetten und grasende Schafsherden - im »Bergland« fühlt man sich manchmal fast wie in einem Heimatmuseum.

Von Karen Cop 

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Das älteste und zugleich neueste Hotel in Sölden: in den Vierzigerjahren eröffnet, vor zwei Jahren renoviert. Heute hat das »Hotel Bergland« etwas von einem Heimatkundemuseum, das zeigt, was man alles aus heimischen Materialien machen kann: Betten aus Zirbenholz, Wolldecken, Teppiche und Kissen aus Schafwolle, Sofas und Wandbezüge aus Filz. Interessant. Oder auch riesige, bunte Wollknäuel, die sich im Entree zu Skulpturen auswachsen. Lustig. Das Alpen-Design hat in Sölden auch Sinn: Alte Fotos aus dem Familienalbum der Gastgeberfamilie Grüner hängen modern verfremdet im ganzen Haus. Vom Whirlpool auf der Terrasse schaut man auf den schneebedeckten Nederkogl, am Saunafenster fährt die Seilbahn vorbei und auf den Zimmern stehen moderne Schaukelstühle mit Lammfellen. Flauschig. Die Schafe des Hotelchefs Sigi Grüner fressen nur Wiesenkräuter und Heu. 25 Mutterschafe hat er und an die 50 Lämmer. Man kann sie auch besuchen bei einer Wanderung mit Grüner. Die Lämmer zieht er selbst groß. Allabendlich gibt es ein Fünf-Gänge-Menü. Lecker. Teurer ist’s dieses Jahr geworden. Schade. 

Hotel Bergland
Dorfstraße 114
A-6450 Sölden
Tel. 0043/52 54/224 00; DZ ab 222 Euro oder 252 Euro inkl. Halbpension mit
fünf Gängen.    

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