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aus Heft 50/2012 Ein Interview ohne Worte Noch keine Kommentare

Sagen Sie jetzt nichts, H. P. Baxxter

Scooter-Frontmann H. P. Baxxter über Ausgeglichenheit, in Wachs gegossene Bühnenposen und Soja-Drinks.

Fotos: Axel Martens



Name:
H. P. Baxxter (eigentl. Hans Peter Geerdes)  
Geboren: 16. März 1966 in Leer (Ostfriesland)  
Beruf: Sänger  
Ausbildung: Abitur, Jura-Studium (abgebrochen)  
Status: immer noch nicht heiser     

Menschenskinder – H. P. Baxxter von Scooter, also der »Äitsch-Pi«, der »Einzeller im Cyberspace«, der »Gralshüter des Prollbeats« – die Musikkritiker lassen sich seit Jahren ganz viele lustige Ausdrücke einfallen, um ihrer bewundernden Verachtung Ausdruck zu verleihen. Sie können es auch 20 Jahre nach Gründung der Band nicht fassen, dass diese bis heute 30 Millionen Alben verkauft hat, obwohl sie eigentlich nur ein Lied im Leben, nun ja, dann sagen wir es halt: komponiert hat. Hans Peter Geerdes ist das alles egal. Wenn er schon kein anerkannter Sänger sein darf, ist er halt Deutschlands erfolgreichster Recyclingunternehmer. Flieger, grüß mir die Sonne, ein Tabaluga-Lied von Peter Maffay, Walking in Memphis – Scooter verwertet jeden Klassiker, der sich irgendwie mit Beats und Geschrei verträgt. Man kann sagen, was man will, »Äitsch-Pi« ist einer der freiesten Menschen in diesem Land und Scooter Teil deutscher Musikgeschichte. Vor Kurzem ist ihr 16. Album Music for a Big Night Out erschienen.

 
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