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aus Heft 51/2012 Hotel Europa Noch keine Kommentare

»The Ivy House«, Hamburg

Wer sich in der Hansestadt nicht wie ein Tourist vorkommen will, dem sei eines der Apartments in der alten Backsteinvilla ans Herz gelegt. Inklusive Fahrrad.

Von Christine Mortag  

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Wo soll man denn hin, wenn man lange in Hamburg gelebt hat, jetzt wieder für ein paar Tage die Stadt besucht – aber langsam zu alt ist, um bei Freunden auf der Luftmatratze zu schlafen? Ich will auch nicht wie ein Tourist ins Hotel, ich will ja so tun, als ob ich noch dazugehöre! Ein gutes Als-ob-Gefühl bekommt man im »Ivy House« im Stadtteil Harvestehude, gleich beim Innocentia-Park. Früher war in der alten Backsteinvilla eine studentische Verbindung, jetzt sind da 19 Apartments zwischen 20 und 100 Quadratmetern, alle so eingerichtet, wie man sich ein Sommerhaus auf Long Island vorstellt: helle Dielenböden, viel Weiß, viele Sandtöne, viel Leinen. Man muss sich um nichts kümmern. Kann aber. Man kann sich den Kühlschrank auffüllen oder sich das Frühstück leise vor die Tür stellen lassen. Oder man spaziert, was viel besser ist, die paar Meter zum Isemarkt – immer dienstags und freitags –, schnackt mit dem Gemüsemann und der Käsefrau und versorgt sich in der winzigen Küche selbst. Zur Verstärkung des Als-ob-Gefühls gehört zum Apartment auch ein Fahrrad. Ich würde sagen: Ich bin wieder zu Hause. Wenn auch nur für ein paar Tage. Obwohl? Je länger man bleibt, desto günstiger wird der Zimmerpreis. So müsste betreutes Wohnen immer sein. 

The Ivy House
Klosterallee 70-72
20144 Hamburg,
Tel. 040/42 32 92 00
Apartments ab 115 Euro (1 Pers.) bzw. 140 Euro (2 Pers.)     

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