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aus Heft 05/2013 Mode & Accessoires Noch keine Kommentare

Nichts leichter als das

Oft übersehen und doch allgegenwärtig: Warum tragen Frauen zurzeit eigentlich so gern feine Armbänder am Handgelenk?

Von Silke Wichert (Text)  Fotos: Gerhardt Kellermann; Styling: Almut Vogel



Die Mode unterscheidet gern zwischen »lauten« Trends wie Neon oder Nieten, die einem sofort ins Auge springen, und »leisen«, eher unaufdringlichen. Dieser hier ist in jeder Hinsicht: geräuschlos. Die vielen kleinen Armbändchen, die jetzt so häufig unter Strickbündchen hervorblitzen, passen sich allem an, bieten selbst mit Anhänger keinen Platz für ein schreiendes Logo und verhalten sich im Gegensatz zu ihren Artgenossen – den Armreifen, die in Gesellschaft gern zu Perkussionsinstrumenten werden – selbst bei Menschen mit ausgeprägter Gestik absolut still. Deshalb dürfen diese zarten Bändchen meist auch auf unbegrenzte Zeit an ihrem Platz bleiben – ein unschätzbarer Vorteil für Menschen, die an winzigen Schmuckverschlüssen immer kläglich scheitern. Und natürlich macht sie das zu perfekten Glücksbringern, Freundschafts- oder Liebesbeweisen: so präsent wie ein Ehering, und doch viel subtiler. Denn was sie zu bedeuten haben, weiß oft nur die Trägerin selbst. Vielleicht auch einfach mal gar nichts, außer: hübsches kleines Ding, komm an meine Hand.

Styling-Assistenz: Denise Amend; Make-up: Renata Traupe

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