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aus Heft 08/2013 Das Kochquartett

Linsensuppe

Anna Schwarzmann  Foodfoto: Reinhard Hunger; Styling: Volker Hobl; Porträtfoto: Jo Jankowski

Einmal die Woche sollte man Linsen essen, weil sie so vitaminreich sind.

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Habe ich neulich erst gelesen. Nicht erschrecken, langweilig wird einem trotzdem nicht so leicht, denn es gibt ja viele Linsensorten (rote, gelbe, Champagner Linsen und sogar Linsen von der Schwäbischen Alb) – und genauso viele Kombinationsmöglichkeiten: mit Würstchen, mit Kaninchenleber, mit Spätzle, mit Speck oder ohne für Vegetarier, mit Crème fraîche obendrauf und sogar mit Zander – der passt trotz des Specks. Wir essen den Linseneintopf am liebsten pur, am besten mittags beim Skifahren, zum Aufwärmen.

Linseneintopf (für 4 – 6 Personen)


300 g Tellerlinsen (am Vortag eingeweicht)
60 g Speckwürfel
50 g Butter
1/2 Zwiebel in Würfeln
1 fein gehackte Knoblauchzehe
300 g kleine Karotten-, Sellerie- und Lauchstückchen, gemischt
60 g Tomatenmark
60 g Balsamico-Essig
1,5 l Bouillon
1 Lorbeerblatt
1 Stängel Rosmarin
1 Kartoffel in kleinen Würfeln
10 g Stärke
4 getrocknete Tomaten, geschnitten
100 g Kalbsjus
Zucker
Salz
Pfeffer aus der Mühle
gehackte Petersilie

Speckwürfel im Topf auslassen, Butter zugeben, mit Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Geschnittenes Wurzelgemüse zugeben und mitschwitzen, Linsen abtropfen lassen, ebenfalls zugeben und alles zusammen angehen lassen. Jetzt das Tomatenmark und etwas Zucker zugeben, andünsten, mit Essig ablöschen. Mit Bouillon auffüllen, Lorbeerblatt und Rosmarin zugeben und 40 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Nach der Hälfte der Kochzeit die Kartoffelwürfel zugeben. Zum Schluss mit etwas Stärke abziehen, mit Salz, Pfeffer, Essig und Zucker abschmecken, getrocknete Tomatenstückchen einrühren und etwas Kalbsjus zur geschmacklichen Vollendung zugeben. Mit Petersilie servieren.

Anna Schwarzmann kocht im »Gasthof Widmann« in Überacker bei München und schreibt neben Anna Sgroi, Christian Jürgens und Tim Raue für unser Kochquartett. Nächste Woche: Indischer Rosenkohl von Christian Jürgens.

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