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aus Heft 10/2013 Das Kochquartett

Rosenkohl indisch

Christian Jürgens 

Grünkohl und Rosenkohl sind erst richtig gut, wenn sie den ersten Frost abbekommen haben, sagt der Volksmund.

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Manchem werden diese Kohlgemüse nach einem langen Winter zu eintönig, doch durch die Aprikose und den Curry bekommt der Rosenkohl noch einmal ein ganz anderes Gesicht. Dieses Gericht ersetzt zwar nicht den Besuch bei einem guten Inder, versüßt aber zumindest die Wartezeit auf den Frühling.

Rosenkohl indisch (4 Personen)

4 Poulardenbrüste
1 kg Rosenkohl
100 g Rote Linsen,
100 g getrocknete Aprikosen
1 weiße Zwiebel
2 EL Keimöl
1 EL gelbe Currypaste
1 Zimtstange
400 ml Geflügelbrühe
2 EL Aprikosenkonfitüre
100 g Vollmilch-Joghurt
Salz, frisch gemahlener weißer Pfeffer

Rosenkohl putzen und Strünke einschneiden, in kräftigem Salzwasser 5 bis 8 Minuten kochen, bis er gar ist. In Eiswasser abschrecken. Linsen in einem Sieb kalt abbrausen. Aprikosen würfeln. Zwiebeln schälen, in feine Würfel schneiden und im Topf in Öl glasig anschwitzen, Currypaste zugeben und kurz mitdünsten. Nun Linsen zugeben, dann die Zimtstange, mit Geflügelbrühe auffüllen und etwa 15 Minuten garen. In der Zwischenzeit Poulardenbrüste mit Salz und Pfeffer würzen und in einer beschichteten Pfanne fertig braten. Dann Rosenkohl mit den Aprikosen in den Topf geben, mit der Konfitüre, Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz abkühlen lassen, den Joghurt einrühren. Zum Servieren Zimtstange herausnehmen und die gebratene Poulardenbrust in die Rosenkohlröschen einbetten.

Christian Jürgens kocht im »Restaurant Überfahrt« in Rottach-Egern am Tegernsee und schreibt neben Anna Schwarzmann, Anna Sgroi und Tim Raue für unser Kochquartett. Nächste Woche: Beef Tataki von Tim Raue.

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