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aus Heft 13/2013 Ein Interview ohne Worte 5 Kommentare

Sagen Sie jetzt nichts, Katrin Göring-Eckardt

Die Grünen-Politikerin über modernen Feminismus, Frömmigkeit und Angela Merkel.

Fotos: Tibor Bozi



Name:
Katrin Dagmar Göring-Eckardt 
Geboren: 3. Mai 1966 in Friedrichroda, Thüringen 
Beruf: Politikerin 
Ausbildung: Studium der evangelischen Theologie in Leipzig (abgebrochen) 
Status: Trittins schwarzer Schatten

Den Doppelnamen hat sie sich nicht, wie manche vermuten, aus emanzipatorischen Gründen zugelegt. Ihr Mann heißt mit Nachnamen Göring – und sie wollte nicht wie der frühere Reichsmarschall heißen. Der Doppelname hatte also pragmatische Gründe. Und als pragmatisch gilt Katrin Göring-Eckardt, im November 2012 zur Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl gewählt, auch in ihren politischen Entscheidungen. Während der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder unterstützte sie als Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion die Reformen der Agenda 2010 wie kaum eine andere »Reala«, heute profiliert sie sich als engagierte Sozialpolitikerin. Manche halten das für widersprüchlich. Göring-Eckardt zählt – auch wegen ihres evangelischen Glaubens (ihr Mann ist Pfarrer in Thüringen) – zu den Wertkonservativen bei den Grünen. Vor der Wende gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der ostdeutschen Bürgerbewegung »Demokratischer Aufbruch«. Unter den Mitstreiterinnen damals: eine noch unbekannte Physikerin namens Angela Merkel.
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Kommentare

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Kommentar:

  • Georg Schmidt (0) allein die Steuerpläne der Grünen, wenn sie, die Grünen, ans Ruder kommen, dürften jedem Beschäftigten den Angstschweis auf die Stirne treiben, dagegen ist ja Schäuble das kleinere Übel, man merkt einfach den sozialistisch/ kommunistischen Einschlag ! mit Nächstenliebe hat das nix zu tun, eher mit Ausbeutung der Massen!
  • Georg Schmidt (0) erschütternd ist, wie weit PolitikerInnen von der wirklcihen Welt weg sind, obs nun böser Wille oder einfach naivität ist-wer weis das?
  • Markus Döring-köhler (1) Leider weisen immer mehr Politiker weder eine abgeschlossene Berufsausbildung noch ein abgeschlossenes Hochschulstudium auf. Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium zeigt die Zielstrebigkeit und Bereitschaft aus, sich mit einer Tätigkeit, Problematik oder Situation für eine bestimmte Zeit erfolgreich zu befassen. Besser das als eine kriminelle Vergangenheit, denke viele Wähler, aber dem ist leider auch nicht so . Dazu kommen dann so unqualifizierte Beiträge wie von Frau Göring-Eckhart. Mein alter Lateinlehrer sagte immer: Hurra, hurra wir verblöden! Frohe Ostern und schauen wir welche Kuckuckseier uns die Politiker noch legen.
  • Georg Schmidt (0) die Grünen -eine Funktionärspartei-die Claudia mit 25% Basisstimmen abgewählt, mit 80% Funktionärsstimmen wiedergewählt-das Gesicht von Trittin war sehenswert, als man Frau Göring gewählt hatte, er, der Trittin, würgte ein paar Worte von Zusammenarbeit und so rauss-aber es st, wie bei allen Parteien egal, wer vorne steht, es sind Menschen, die mit dem eigentlcihen Leben wenig zu tun haben-wie sagte Frau Göring, als wir die Minijobs einführten-die Betonung liegt sich auf wir, ist wie bei einem Versuch mit weisen Mäusen-schaun mehr halt amal, was dabei rauskommt, naja, jetzt ist Frau Göring nicht soooo begeistert und sagt: also 100 ? sollen angabe frei sein, das bekommt man füts Zeitungaustragen, nicht ganz, aber ungefähr-also wenn jetzt, nach dem Wilen von Frau Göring, 450? Job hat, 150? als Abzüge-netto verbleiben c 300?, das wäre bei c60h Arbeit, c 5? Stundenlohn, wobei man noch die Busfahrkarte oder den Sprit zur/vom Arbeitsplatz rechnen muss-wie haben sich die Grünen doch gewandelt, Frau Göring sagt sie wissen wie Krankenschwestern arbeiten-hat sie schon mal ne Schicht mitgemacht, eine Nachtschicht, wo eine Schwester für 2 Stationen verantwortlcih ist, ach Gott ja,

    ein EXGrüner, der ersten Stunde, der mit Josefkarl Schöppche getrunken hat!
  • Georg Schmidt (0) also, ums kurz zu machen-Ost übernimmt West !