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aus Heft 26/2013 Ein Interview ohne Worte 5 Kommentare

Sagen Sie jetzt nichts, Julia Klöckner

Die politische Enkelin Helmut Kohls über Gummibärchen, Frauenschuhe und eine Karriere in Berlin.

Fotos: Tibor Bozi



JULIA KLÖCKNER

Geboren: 16. Dezember 1972 in Bad Kreuznach
Beruf: Politikerin
Ausbildung: Studium der Politologie, katholischen Theologie und Pädagogik in Mainz, journalistisches Volontariat (SWR)
Status: Silberstreif am schwarzen Horizont

Von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl ist bekannt, dass er nur sehr sparsam (oder gar kein) Lob an die aktuelle Führungsriege der CDU verteilt. Dass er die bundesweit eher unbekannte CDU-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, schon im vergangenen Jahr zum »Glücksfall für die Partei« erhob, war da eher eine Ausnahme. Allerdings eine mit Folgen: Im Dezember wurde Klöckner mit dem besten Ergebnis (92,9 Prozent der Stimmen) zur Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU gewählt – weit vor Ursula von der Leyen, die nur auf 69 Prozent kam. Seitdem ist klar: Die ehemalige Deutsche Weinkönigin (1995) verkörpert die neue Zukunftshoffnung der Partei: jung, modern, bürgernah – und katholisch! Letzteres freut vor allem die Konservativen in der Partei. Zwar verlor Klöckner die letzte Landtagswahl 2011 in Rheinland-Pfalz knapp gegen Kurt Beck, aber unter Parteifreunden gilt die 40-jährige Winzertochter schon als politische Enkelin Helmut Kohls – und damit auch als legitime Nachfolgerin Angela Merkels. Sie muss erst noch nachweisen, dass sie eine große Wahl gewinnen kann. Die nächste Landtagswahl in Rheinland-Pfalz findet 2016 statt.


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Kommentare

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  • Georg Schmidt (0) also, auf ein Wort; von Helmut Kohl kann man halten,was man will-aber auf sein Urteil geb ich nix: ihm haben wir die Frau Merkel zu verdanken-das reicht für die nächsten 100 Jahre !
  • Georg Schmidt (0) und schon wieder eine Theologien-naja, die richtigen Menschen müssen eben arbeiten-wie heisst es: sie säen nicht-sie ernten nicht und doch erhält sie der deutsche Steuerzahler!
  • Markus Hederer (1) Die Posen der Frau K. aus Guldental sind so wie ihre Politik: substanzlos und langweilig. Was fehlt: das Nassforsche und Dreiste, das sie sonst auszeichnet. Aber tonlos fehlten die Mittel.
  • Markus Döring-köhler (1) Wenn ich an die blndierte Nudel denke, kommt mir das Grauen! Die ist noch berechnender wie die Merkel! Noch dazu NULL-Lebensleistung oder zählt die Weinkönigin dazu. Deutschland wirklcih zum Weinen!
  • Karl-Heinz Failenschmid (0) Also lieber Julia Klöckner am Abend als Wolfgang Thierse am Morgen.