Sie haben Ihren Adblocker auf unserer Seite aktiviert. Bitte deaktivieren Sie diesen für SZ.de! mehr zum Thema

bedeckt München
Anzeige
Anzeige

aus Heft 35/2015 Aus dem Magazin

Sagen Sie jetzt nichts, Mark Ronson

Fotos: Alfred Steffen

Mit »Back to Black« von Amy Winehouse wurde der Musikproduzent Mark Ronson weltbekannt. Im Interview ohne Worte geht es um Hipster in New York, seine Kindheit mit sieben Geschwistern und seine streng jüdische Erziehung.



Anzeige
Geboren
4. September 1975 in London
Beruf DJ, Musiker und Musikproduzent
Ausbildung Studium an der New York University, dann Studium der New Yorker Clubszene
Status Retromaniac     

Im Film Amy sitzt Mark Ronson im Studio und tut, was man als Musikproduzent so tut, aufnehmen, aussteuern, coachen. Amy Winehouse, schmal, schwarze kurze Hose, rotes Poloshirt, singt Back to Black, sie rührt sich kaum und hat doch diese Stimme und diesen Soul. Am Schluss der Aufnahme sagt sie, amüsiert: »Das nimmt einen ganz schön mit am Schluss, oder?« Mit dem Song wurde Mark Ronson bekannt. Danach wollten Adele, Lily Allen, Paul McCartney, Robbie Williams mit ihm zusammenarbeiten. Das hat für alle immer gut funktioniert, allerdings blieb Ronson eher im Hintergrund. In diesem Jahr, mit 39, hatte er nun seinen ersten eigenen Nummer-eins-Hit, Uptown Funk, featuring Bruno Mars. Eine ziemliche Achtzigerjahre-Nummer. In diesen Tagen erscheint das neue Album der Band Duran Duran, von ihm produziert. Immer wieder wird Ronson vorgehalten, seine Musik sei rückwärtsgewandt. »Ich habe nie versucht, die Vergangenheit auferstehen zu lassen«, sagt er dazu. »Diese angeblichen Retro-Sounds sind zufällig Klänge, die ich liebe.« Als Grundschüler frühstückte Ronson mit Musikern wie David Bowie und Bruce Springsteen, weil sie mit seinem Stiefvater Mick Jones, dem Gitarristen der Band Foreigner, betrunken in der Küche saßen. Das prägt natürlich fürs Leben.
Anzeige