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bedeckt München
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aus Heft 51/2016 Ein Interview ohne Worte

Was bedeutet Münchner Freiheit für Sie?

Fotos: Alfred Steffen 

Der Filmproduzent Oliver Berben über seine Allüren, die Bussi-Bussi-Gesellschaft und was ihm zuerst einfällt, wenn er an seine Mutter denkt.



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Geboren
29. August 1971 in München
Beruf Filmproduzent
Ausbildung Studium Elektro-, Luft- und Raumfahrttechnik (abgebrochen)
Status Ein Traum von einem Sohn

Ob ein Film einschlägt, kann man nicht vorhersehen. Es ist ein bisschen wie mit der Liebe - was die Menschen wirklich wollen, kann kein Algorithmus berechnen, auch nicht, wenn alle Variablen bekannt sind. Oliver Berben ist kein Magier, aber seine Antennen für erfolgreiche Geschichten und Formate scheinen tadellos geeicht zu sein, sie haben ihn zu einem der erfolgreichsten Filmproduzenten des Landes gemacht. Er und seine Mutter Iris arbeiten oft zusammen, man erinnere sich an die Krimiserie Rosa Roth. Oder die Ausnahmefernsehfilme Silberhochzeit und Liebesjahre. Es ist naheliegend, dass eine Schauspielerin als Mutter und ein Mentor wie Bernd Eichinger hilfreich waren – reichen würden derlei Verbindungen für so eine Karriere im Filmgeschäft aber nicht. Berben ist ein Münchner Kind und ging im Voralpenland aufs Internat. Dann Schnauze voll, zwanzig Jahre Berlin, wieder heim. Es kann Zufall sein, aber es sieht so aus, als hätte sich die Heimkehr im neuen Erzählstoff niedergeschlagen: Die Serie heißt Münchner Freiheit, es geht um die Stadt in den Siebzigerjahren, als die Stones hier ihre Platten aufnahmen. Drehstart soll im Herbst 2017 sein. Einstweilen kann man sich im Fernsehen Das Sacher (Januar) anschauen oder im Kino Timm Thaler (Februar).

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